ung Freie Schriftsatzprogramme für die professionelle Dokumentenerstellung (Freie Programme für Buchautoren und Schriftsteller / Freie Programme für das Schreiben und Gestalten von Büchern, Bildbänden und E-Büchern)
Freie Schriftsatzprogramme für die professionelle Dokumentenerstellung
Wissenschaftsliteratur schreiben, Textverarbeitung, Bucherstellung, grafisches Desktop-Publishing, Netz-PDF-Dokumente, und E-Buch-Schriftsatz
Spe­zi­a­li­sten ge­währ­lei­sten op­ti­ma­le End­pro­duk­te

Schrift­satz­pro­gram­me bie­­ten äu­­ßerst um­­fang­­rei­­che Ge­­stal­­tungs­­mög­­lich­­kei­­ten, de­­ren ef­­fek­­t­i­ve Nut­zung ei­­ne län­­g­e­re Ein­­ar­­bei­­tungs­­zeit vo­­raus­­setzt. Lang­­fri­­stig be­­stän­­di­­ge freie Soft­ware er­­weist sich hier­­bei als vor­­teil­­haft, da sich Än­de­run­gen an Be­die­nungs- und Funk­ti­ons­kon­zep­ten im Rah­men ei­ner na­tür­li­chen Ent­wick­lung er­ge­ben, im Ge­gen­satz zu pro­pri­e­tä­ren Pro­gram­men, bei de­nen ein kon­ti­nu­ier­li­cher Neu­kauf von Pro­duk­ten und Be­dien­ma­nu­a­len oft künst­lich er­zwun­gen wird. (Be­­triebs­­sy­­stem-)Platt­­form­­un­­ab­­hän­­gig­­keit so­wie die Be­­herr­­schung ei­­nes wirk­­lich of­­fe­­nen, ar­­chi­­vie­­rungs­­taug­­li­­chen Do­­ku­­men­­ten­­for­­ma­tes sind wei­­te­­re zen­­tra­­le Kri­te­rien, ins­be­son­de­re für den Ein­­satz in he­­te­­ro­­ge­­nen Fir­­men­­rech­ner­netz­­wer­­ken und im Ver­­wal­­tungs­­be­­reich. Hoch­wer­ti­ger Schrift­satz ist, dank spe­zi­a­li­sier­ten leicht­ge­wich­ti­gen freien Be­triebs­sy­ste­men und Pro­gram­men so­gar mit al­ten und sehr al­ten Com­pu­tern mög­lich.

Die­se Über­sicht stellt Ih­nen weit­ver­brei­te­te, freie Schrift­satz­sy­ste­me und grund­sätz­li­che Do­ku­men­te­ty­pen vor. Um­fang­rei­che Ver­weis­li­sten füh­ren zu wei­te­ren, eben­falls lei­stungs­star­ken frei­en Pro­gramm­al­ter­na­ti­ven. Al­le Bild­schirm­fo­tos wur­den un­ter Ubun­tu GNU/​Li­nux 16.04 LTS auf­ge­nom­men, die Farb­sche­ma­ta der Pro­gramm­fen­ster und -Me­nüs sind na­tür­lich frei wähl­bar.

Zur Si­cher­stel­lung der tech­ni­schen und in­halt­li­chen Un­ver­sehrt­heit Ih­res Do­ku­men­tes soll­ten Sie Kennt­nis um die prak­ti­sche An­wen­dung kryp­to­gra­phi­scher Prüf­sum­men (elek­tro­ni­scher Fin­ger­ab­drücke) ha­ben. Hal­ten Sie Ih­re Le­ser über Neu­ig­kei­ten zu Ih­rem Ar­ti­kel bzw. zu Ih­rem Buch stets auf dem Lau­fen­den, mit RSS-​Nach­rich­ten­tickern.


Inhaltsverzeichnis

Einleitung
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Die Wahl des ge­eig­ne­ten Schrift­satz­sy­stems rich­tet sich nach Ih­rem er­wünsch­ten End­pro­dukt. Möch­ten Sie vor­wie­gend Brie­fe, Ar­ti­kel und For­mu­la­re er­stel­len? Ge­den­ken Sie, Ar­ti­kel, ein klas­si­sches Buch oder Sach­buch so­wie wis­sen­schaft­li­che Do­ku­men­te zu schrei­ben? Oder ste­hen gra­fisch be­ton­te Schrift­satz­do­ku­men­te im Mit­tel­punkt Ih­res In­te­res­ses, wie bei­spiels­wei­se reich­hal­tig be­bil­der­te Ma­ga­zi­ne, Bild­bän­de, Ka­len­der, Pla­ka­te, Po­ster, Gruß­kar­ten und Post­kar­ten?

Heu­ti­ge Schrift­satz­pro­gram­me sind un­glaub­lich lei­stungs­fä­hig und uni­ver­sell ein­setz­bar. Sie kön­nen mit ei­ner Text­ver­ar­bei­tung Brie­fe, Ar­ti­kel (ein­schließ­lich For­mel­satz), For­mu­la­re, Ta­bel­len, Flug­blät­ter, Pla­ka­te, Po­ster, Post­kar­ten, Zei­tun­gen und so­gar rie­si­ge Buch­pro­jek­te ver­wirk­li­chen. Vie­le Au­to­ren schrei­ben und set­zen ih­re Büc­her mit ei­ner klas­si­schen Text­ver­ar­bei­tung, und die End­pro­duk­te wei­sen ei­ne an­spre­chen­de pro­fes­si­o­nel­le Qua­li­tät auf. Ne­ben aus­füll­ba­ren, in­ter­ak­ti­ven PDF-​Do­ku­men­ten las­sen sich so­gar ein­fach ge­stal­te­te, il­lu­strier­te In­ter­net­sei­ten (HTML-​Do­ku­men­te) ent­wer­fen, zum Hoch­la­den auf Welt­netz­ser­ver, via ((S)FTP); und so­gar ein ein­zel­nes, nach PDF ex­por­tier­tes, il­lu­strier­tes Schrift­do­ku­ment kann die Funk­ti­o­na­li­tät ei­ner In­ter­net­sei­te um­fang­rei­cher Grö­ße in sich ver­ei­ni­gen, wenn es ent­spre­chend reich­hal­tig mit in­ter­nen und ex­ter­nen Hy­per­links ver­se­hen wird; die In­ter­net­sei­ten öff­nen sich dann se­pa­rat im Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm, in „Tabs“. Wahl­wei­se kön­nen Sie Tex­te auch mit ih­rer be­vor­zug­ten Text­ver­ar­bei­tung oder mit ei­nem Text­e­di­tor er­stel­len, und die­se dann in ein an­de­res Schrift­satz­sy­stem ein­le­sen las­sen, z.B. in Scri­bus; Text­im­port- und Ex­port-​Funk­ti­o­nen ge­hö­ren heut­zu­ta­ge zu den Stan­dard­funk­ti­o­nen.

Auf­grund ih­res rie­si­gen Funk­ti­ons­spek­trums wird die Text­ver­ar­bei­tung manch­mal auch als „Su­per­schreib­ma­schi­ne“ be­zeich­net. Spe­zi­a­li­sier­te Schrift­satz­sy­ste­me kon­zen­trie­ren sich hin­ge­gen auf be­stimm­te Do­ku­men­te­ty­pen; sie wei­sen zu­sätz­li­che Mög­lich­kei­ten schrift­satz­tech­ni­scher Ge­stal­tungs­fein­hei­ten auf, die der Text­ver­ar­bei­tung meist vor­ent­hal­ten blei­ben.

Die Ein­ar­bei­tung in die Grund­funk­ti­o­na­li­tä­ten ei­nes frei­en Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramms, dem uni­ver­sell­sten Schrift­satz­pro­gramm­typ, stellt ei­ne loh­nens­wer­te Zeit­in­vesti­ti­on dar, die sich Ihr gan­zes Le­ben lang aus­zah­len wird.

Die hie­si­gen Pro­gramm­emp­feh­lun­gen sind in vier Be­rei­che un­ter­teilt, wie­wohl die Un­ter­tei­lun­gen als auch die Be­zeich­nun­gen un­ter ver­schie­de­nen Aspek­ten will­kür­lich ge­wählt sind:

Kon­kre­te Schrift­satz­sy­ste­me für die Er­stel­lung von In­ter­net­sei­ten (HTML-​Do­ku­men­te oder CMS-​Systeme (In­halts­ver­wal­tungs­sy­stem) so­wie noch um­fas­sen­der, Re­dak­ti­ons­sy­ste­me) wer­den nicht be­sprochen; die Rub­rik „Netz­sei­ten er­stel­len und ver­wal­ten”, in den „Soft­ware­emp­feh­lun­gen Freie Soft­ware und Free­ware”, ent­hält hier­zu zahl­rei­che In­for­ma­ti­o­nen zu un­ter­schied­li­chen Aspek­ten der Netz­sei­ten­er­stel­lung (Web­de­sign) und der Be­her­ber­gung (Hosting).

Wei­ter­füh­ren­de Ver­wei­se zu grund­le­gen­den Fach­be­grif­fen fin­den sich am je­wei­li­gen Ab­schnitts­en­de. Ein Grund­ver­ständ­nis um die Funk­ti­ons­wei­se der For­mat­vor­la­ge bzw. der Stil­vor­la­ge ist zen­tral für das pro­fes­si­onel­le Ar­bei­ten mit Schrift­satzs­ys­te­men:


1 Die Gestaltung mit Formatvorlagen bzw. mit Stildateien
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Sie ar­bei­ten an ei­nem grö­ße­ren Ar­ti­kel oder an ei­nem Buch und Sie ha­ben sich da­zu ent­schie­den, die Ka­pi­tel­ü­ber­schrif­ten, die Ab­schnitts­ü­ber­schrif­ten so­wie die Un­ter­ab­schnitts­ü­ber­schrif­ten je­weils in ei­ner be­stimm­ten Far­be, Schrift­grö­ße und Schrift­art zu set­zen. Mit­ten­drin wäh­rend Ih­res Pro­jek­tes, oder ge­gen En­de, ver­wer­fen Sie je­doch Ih­ren ur­sprüng­li­chen Ge­stal­tungs­ent­wurf und ent­schei­den sich je­weils für ei­ne an­de­re Schrift­grö­ße und Schrift­art.

Oh­ne For­mat­vor­la­gen müß­ten Sie nun müh­sam zu je­der Ka­pi­tel­ü­ber­schrift, zu je­der Ab­schnitts­ü­ber­schrift so­wie zu je­der Un­ter­ab­schnitts­ü­ber­schrift ge­hen und die­se ein­zeln neu for­ma­tie­ren.

For­mat- bzw. Stil­vor­la­gen ar­bei­ten nach ei­nem sinn­vol­le­ren Prin­zip: Die Ei­gen­schaf­ten (Grö­ße, Schrift­art usw.) je­des grund­le­gen­den Ar­ti­kel- bzw. Buch­ge­stal­tungs­e­le­men­tes (Ka­pi­tel­ü­ber­schrift, Ab­schnitts­ü­ber­schrift, Un­ter­ab­schnitts­ü­ber­schrift usw.) wer­den in ei­ner se­pa­ra­ten Da­tei, in der For­mat- bzw. der Stil­vor­la­ge fest­ge­legt. Sie kön­nen hier­bei so­wohl auf vor­de­fi­nier­te For­mat- bzw. Stil­da­tei­en zu­rück­grei­fen, als auch Ih­re selbst­de­fi­nier­ten Vor­la­gen ver­wen­den.

Oh­ne Stil­vor­la­gen se­hen Sie im­mer di­rekt, wie das End­er­geb­nis aus­sieht. Die­ses Ar­beits­prin­zip wird auch als das „Was du siehst, ist, was du meinst“-​Prin­zip (WYSIWYM) be­zeich­net und ist le­dig­lich für kür­ze­re Brie­fe und Do­ku­men­te ge­eig­net.

Für Ih­re Ab­schnitts­ü­ber­schrif­ten ha­ben Sie sich bei­spiels­wei­se für ei­ne Se­ri­fen­schrift der Grö­ße 12 pt in der Far­be schwarz ent­schie­den. Je­des­mal, wenn Sie nun ei­ne wei­te­re Ab­schnitts­ü­ber­schrift schrei­ben, müs­sen Sie die­se mar­kie­ren und er­neut mit den­sel­ben Ei­gen­schaf­ten for­ma­tie­ren. Das Er­geb­nis sieht dann bei­spiels­wei­se fol­gen­der­ma­ßen aus:

Wenn Sie statt­des­sen mit Stil­vor­la­gen ar­bei­ten, brau­chen Sie nicht mehr müh­sam je­des ein­zel­ne Text­e­le­ment for­ma­tie­ren (Aus­se­hen der Ab­schnitts­ü­ber­schrift usw.), Sie müs­sen dann auch nicht mehr hän­disch die Nu­me­rie­run­gen der Ab­schnit­te vor­neh­men. Sie wäh­len nur noch das ent­spre­chen­de all­ge­mei­ne Glie­de­rungs­e­le­ment aus ei­nem Me­nü aus bzw. noch viel schnel­ler und ef­fek­ti­ver: Sie wen­den die ent­spre­chen­de Ta­sten­kom­bi­na­ti­o­nen an. Das Prin­zip, Glie­de­rungs­e­le­men­te -bzw. Ebe­nen und Text­e­le­men­te auf die­se Wei­se aus­zu­wäh­len, wird auch „Was du siehst, ist was du meinst“-​Prin­zip (WYSIWYM) ge­nannt.

Sche­ma­tisch dar­ge­stellt liest Ihr Schrift­satz­sy­stem dann in­tern die fol­gen­de Ein­ga­be:



Wie die ein­zel­nen Glie­de­rungs- und Text­e­le­men­te zu for­ma­tie­ren sind, er­sieht Ihr Schrift­satz­pro­gramm aus der For­mat- bzw. Stil­da­tei. Der Vor­teil liegt auf der Hand: Sämt­li­che Ein­stel­lun­gen kön­nen zen­tral über ei­ne For­ma­tie­rungs­da­tei vor­ge­nom­men wer­den. Die Nu­me­rie­rung der Glie­de­rungs­e­be­nen wird voll­au­to­ma­tisch für Sie über­nom­men. Wenn Sie ein­zel­ne Ab­schnit­te, Re­fe­ren­zen, usw. löschen, nimmt Ihr Pro­gramm die er­for­der­li­che Neu­nu­me­rie­rung und Neu­re­fe­ren­zie­rung für Sie vor. Wenn Sie sich auf ein­zel­ne Text­ab­schnit­te be­ziehen, dann set­zen Sie zu­vor Mar­kie­run­gen, mit selbst­ge­wähl­ten Be­zeich­nun­gen. Sie schrei­ben nicht „Sie­he Ab­schnitt 2.4.3 auf Sei­te 57“, denn die Ab­schnitts­nu­me­rie­rung als auch die Sei­ten­zahl kön­nen sich im Lau­fe der Ge­stal­tung än­dern, wo­durch auch Ih­re Re­fe­ren­zie­rung hin­fäl­lig wür­de. Statt­des­sen schrei­ben Sie, sche­ma­tisch dar­ge­stellt: „Sie­he <selbst­ge­wähl­te Mar­kie­rungs­be­zeich­nung>.” Ihr Schrift­satz­sy­stem fügt dann „Ab­schnitt“, die kon­kre­te Ab­schnitts­nu­me­rie­rung, „auf Sei­te“, und die konk­ret be­rech­ne­te Sei­ten­zahl voll­au­to­ma­tisch hin­zu.

Bei WYSIWYM-Systemen wie LyX ha­ben Sie ein Text­ein­ga­be­fen­ster, bei de­nen die ein­zel­nen struk­tur­ge­ben­den Ele­men­te wie Ab­schnit­te, Un­ter­ab­schnit­te usw. für die Ein­ga­be deut­lich von­ei­nan­der un­ter­schei­dbar dar­ge­stellt wer­den (Ver­wen­dung un­ter­schied­li­cher Schrift­grö­ßen und -Stär­ken, al­les ge­mäß per­sön­li­cher Prä­feren­zen frei ein­stel­lbar). Die End­aus­ga­be des ei­gent­li­chen Do­ku­men­tes er­folgt je­doch erst auf Tasten­druck bzw. auf Maus­klick.


Bildschirmfoto zu LyX
Ein mit LyX erstelltes Dokument, zusammen mit der PDF-Ausgabe
(Draufklicken für die Detailansicht)

Prak­tisch je­des Schrift­satz­sy­stem ent­hält be­reits vor­in­stal­lier­te For­mat­vor­la­gen, die Sie ver­wen­den und Ih­ren per­sön­li­chen Ge­stal­tungs­vor­zü­gen an­pas­sen kön­nen; zahl­rei­che wei­te­re vor­de­fi­nier­te sind frei und ko­sten­los im Welt­netz er­hält­lich, da­run­ter For­mat­vor­la­gen für das Er­stel­len von Bü­chern. Bei der Ge­stal­tung von In­ter­net­sei­ten wer­den die text­ge­stal­tungs­de­fi­nie­ren­den Stil­da­tei­en als CSS-​Da­tei­en be­zeich­net, be­zug­neh­mend auf die zu­grun­de­lie­gen­de Style­sheet-​Spra­che CSS (Cas­ca­ding Style Sheets): Der Text selbst mit­samt der Glie­de­rungs­struk­tur wird in die HTML-​Da­tei ge­schrie­ben, die Text­e­le­men­te­ge­stal­tungs-​De­fi­ni­ti­o­nen be­fin­den sich in der CSS- ​Da­tei.

Sämt­li­che Funk­ti­o­nen der hier vor­ge­stell­ten Pro­gram­me las­sen sich über gra­fi­sche Me­nüs aus­wäh­len. Für ein ef­fek­ti­ves Ar­bei­ten emp­fiehlt es sich je­doch, sich von vorn­he­rein we­nig­stens mit ei­nem Teil der zu­ge­hö­ri­gen Ta­sten­kom­bi­na­ti­o­nen ver­traut zu ma­chen. Ta­sta­tur­ab­kür­zun­gen (Short­cuts) wer­den zum Teil di­rekt in den gra­fi­schen Me­nüs an­ge­zeigt. Sie kön­nen auch ei­ge­ne Ta­sta­tur­be­feh­le er­stel­len. Bei­spiel­such­an­fra­gen für ent­spre­chen­de Li­sten:

Die Such­ein­an­ga­be LibreOffice Short­cuts führt un­ter an­de­rem zu: „Ta­sta­tur­be­feh­le für LibreOffice Writer“, „All­ge­mei­ne Ta­sten­kom­bi­na­ti­o­nen in LibreOffice“, zu „Ta­sten­kom­bi­na­ti­onen für Ta­bel­len­do­ku­ment“, und zu „LibreOffice: Ei­ge­ne Short­cuts er­stel­len“.


2 Uni­ver­sel­le Text­ver­ar­bei­tung mit LibreOffice
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Mit ei­nem mäch­ti­gen Funk­tions­um­fang und ei­ner welt­wei­ten Nut­zer- bzw. För­der­ge­mein­schaft, or­ga­ni­siert in der Do­cu­ment Foun­dation (WP-Ar­ti­kel), da­run­ter auch Staa­ten und laut ei­ner Hei­se-Mel­dung auch die Fir­ma In­tel, bie­tet Libre­Office al­le Vo­raus­set­zun­gen, um profes­si­o­nel­len An­for­de­run­gen ge­recht zu wer­den. So­gar DTP-Funk­tio­nen sind mög­lich. Für De­tails sie­he die „Lei­stungs­merk­ma­le von Libre­Office Writer

Golem.de-Ar­ti­kel „[...] Do­cu­ment Foun­da­tion als deut­sche Stif­tung ge­grün­det“. Aus­zug aus dem iX-Ar­ti­kel „Nach ei­nem Jahr in Amt und Wür­den“ (iX 03/2012, Sei­te 29): „[...] Da­rü­ber hi­naus ist es den Stif­tungs­grün­dern ge­lun­gen, die bis­he­ri­gen Com­mu­ni­ty-Re­geln fest­zu­schrei­ben und in ei­ne rechts­ver­bind­li­che Sat­zung zu gie­ßen. 'Es gibt, wenn über­haupt, nicht vie­le Or­ga­ni­sa­tio­nen, die ih­ren ak­tiv Bei­tra­gen­den so star­ke und um­fas­sen­de Rech­te ein­räu­men', sag­te der Ber­li­ner Rechts­an­walt Mi­chael Schna­gl da­zu. [...]"

LibreOffice's Be­nut­zer­schnitt­stel­le ist in dut­zen­den von Spra­chen und Di­a­lek­ten er­hält­lich, in ei­nem ver­gleich­bar gro­ßen Um­fang wie die eben­falls freie Soft­ware Abi­word (WP-Ar­ti­kel) Spra­chen un­ter­stützt (Li­ste der Abi­word-​Be­nut­zer­schnitt­stel­len­spra­chen).

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zum Open Do­cument For­mat und zu frei­en Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men: „ODF Alliance“, „What is Open­Do­cu­ment?“, „Open­Do­cu­ment facts“, „Wir kön­nen [...]-An­hän­gen ein En­de setzen“, „Catego­ry:Free word pro­ces­sors“.

Libre­Office un­ter­liegt ei­ner lau­fen­den Pfle­ge, Wei­ter­ent­wick­lung und Funk­tions­er­wei­te­rung, Be­dien­kon­zep­te ein­ge­schlos­sen. Soft­ware- und Be­dien­kon­zept­ver­än­de­run­gen fin­den je­doch auf na­tür­li­cher Ent­wick­lungs­ba­sis statt. Im Ge­gen­satz zu künst­li­chen, for­cier­ten Ver­än­de­run­gen an Pro­gram­men und For­maten ei­ni­ger an­de­rer Her­stel­ler, zum Zwecke des er­zwun­ge­nen kon­ti­nuier­li­chen Neu­kaufs von Pro­gram­men und Be­die­nungs­ma­nualen, wo­durch ein Teil des an­ge­eig­ne­ten Wis­sens un­nö­tig vor­zei­tig tech­nisch ver­al­tet.

Un­zäh­li­ge le­se­freund­lich und an­spre­chend ge­stal­te­te Bü­cher be­le­gen, daß man heut­zu­ta­ge auch mit Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men hoch­wer­ti­ge, pro­fes­sio­nel­le Bü­cher er­stel­len kann. Die Nut­zung man­cher satz­tech­ni­scher Fein­hei­ten bleibt je­doch spe­zia­li­sier­ten Schrift­satz- bzw. DTP-Pro­gram­men wie bei­spiels­wei­se LyX und Scri­bus, vorbehalten.

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Die Ein­ar­bei­tung in Libre­Office ist ei­ne wert­vol­le, sich lang­fri­stig aus­zah­len­de In­ve­sti­tion, die Schü­lern, Aus­zu­bil­den­den, Stu­den­ten, Kauf­leu­ten, Wis­sen­schaft­lern, Be­am­ten und Men­schen al­ler Be­rufs- und In­te­res­sens­grup­pen na­he­ge­legt sei. Auch für Buch­au­to­ren ist Lib­re­Of­fice, mit sei­nen vie­len DTP-​Funk­tio­nen, ein her­vor­ra­gen­des, mäch­ti­ges In­stru­men­ta­ri­um zur Um­set­zung ih­rer Wer­ke.

In­for­mie­ren Sie sich auch über wei­te­re freie Al­ter­na­ti­ven, zum Bei­spiel über die Bü­ro­pro­gram­me­an­wen­dung Cal­ligra Suite mit ih­rem Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm „Words“, oder über Abi­word (WP-​Ar­ti­kel): Of­fi­ziel­le Sei­te • AbiWord High­lights • AbiWord Plugins (de­tail­lier­te Sei­te • AbiWord: Reviews.

Libre­Office Writer Do­ku­men­ta­tion und Hil­fe­sei­ten

Hin­ter­grün­de zur En­tste­hungs­ge­schich­te und den Un­ter­schie­den zu Open­Office.org er­fah­ren Sie im of­fi­ziel­len Fra­ge- und Ant­wor­ten-Be­reich. Die Hil­fe-Sei­ten zu Libre­Office Writer ent­hal­ten um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen; ma­chen Sie Ge­brauch von der Such­funk­tion in der obe­ren Lei­ste. „Ün­ter­stüt­zung fin­den“ be­schreibt Mög­lich­kei­ten der Di­rekt­hil­fe durch An­sprech­part­ner (Mailing­li­sten, Fo­rum). Die Ru­brik „An­wen­der“ bie­tet

„In­for­ma­tio­nen zum Ein­satz von Libre­Office in ver­schie­de­nen An­wen­dungs­be­rei­chen“. Die of­fi­ziel­le Do­ku­men­ta­tion führt den „Libre Office Writer Guide“.

Ei­ne Li­ste von frei­en Er­wei­te­run­gen für Libre­Office und Open­Office in­for­miert über Funk­tions­er­wei­te­run­gen. Su­che: LibreOffice Writer Ein­füh­rung • Vi­de­o­su­che: LibreOffice Ein­füh­rung

Le­sen Sie sich in wei­ter­füh­ren­de Ar­ti­kel zum The­ma Text­ver­ar­bei­tung ein: WP-​Ar­ti­kel Text­ver­ar­bei­tung“ • „Word pro­cessor“ • „Ka­te­go­rie:Text­ver­ar­bei­tung“ • „Category:Free word processors“ • „Category:Word processors“ • „Li­ste von Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men“ • „Comparison of word processors“ • „Comparison of office suites“ • „OpenDocument software


3 Klassischer Schriftsatz in höchster Qua­li­tät, für Schriftsteller und Wissenschaftler: TeX, LaTeX, LyX

TeX [tεχ] und das Mak­ro­sys­tem LaTeX bil­den das weit­ver­brei­tetste Schrift­satz­sys­tem in der Ma­the­ma­tik, Phy­sik und In­for­ma­tik. „The Beauty of LATEX“ in­for­miert über ih­re Vor­zü­ge. PDF-Bei­spiel­do­ku­men­te fin­den sich u.a. bei der TeX User Group und in einer Zu­sam­men­stel­lung der Asso­ciation of Ameri­can Uni­ver­si­ty Pres­ses, prä­sen­tiert auf tsengbooks.com.

Für die Mehr­heit der Com­puter­be­nut­zer kön­nte es un­ge­wohnt sein, Do­ku­men­te mit ei­nem Text­edi­tor und Ma­kro­be­feh­len zu er­stel­len. Mit der platt­form­über­grei­fend er­hält­lichen gra­fi­schen Schnitt­stel­le LyX läßt sich LaTeX ver­gleich­bar ein­fach wie ei­ne Text­ver­ar­bei­tung be­die­nen, ein gra­fi­scher For­mel­e­di­tor ist auch ent­hal­ten. Sie kön­nen die Mo­di na­tür­lich auch mischen und an je­der Stel­le Ih­res LyX-​Do­ku­men­tes LaTeX-​Code di­rekt ein­ge­ben.

Text­ver­ar­bei­tun­gen und gra­fi­sche DTP-Pro­gram­me ar­bei­ten über­wie­gend nach dem WYSIWYG-Prin­zip, LaTeX und LyX hin­ge­gen ba­sie­ren auf dem Prin­zip der Aus­zeich­nungs­spra­che (sie­he auch „Sei­ten­be­schrei­bungs­spra­che”). Die For­ma­tie­rung von Text­be­rei­chen, Über­schrif­ten und an­de­ren Glie­de­rungs­ele­men­ten er­folgt hier­bei in­di­rekt (WYSIWYM). Mitt­ler­wei­le er­mög­li­chen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me ei­ne ver­gleich­ba­re Funk­tio­na­li­tät, über so ge­nann­te Stil­vor­la­gen. Die Schrift­satz­qua­li­tät von TeX bzw. von La­TeX und von LyX bleibt je­doch un­er­reicht, da TeX Ab­satz­op­ti­mie­rungs­kri­te­ri­en bzw. -Ver­fah­ren (Al­go­rith­men) ver­wen­det, die in Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men nicht ent­hal­ten sind, und da die Schrift­satz- und be­rufs­grup­pen­spe­zi­fi­schen Fein­hei­ten und Er­wei­te­run­gen un­ver­gleich­bar um­fas­send sind, Tau­sen­de an Klas­sen, Pa­ke­ten und Pa­ket­bün­deln um­fas­sen.

Vor der LyX-​In­stal­la­ti­on in­stal­lie­ren Sie am besten die komp­let­te TeX-​Ba­sis. Zwar ent­hält das LyX-​In­stal­la­ti­ons­pro­gramm be­reits ein TeX-​Grund­sy­stem. Wenn Sie je­doch zu­vor die voll­stän­di­ge TeX-​Di­stri­bu­ti­on mit sämt­li­chen Pa­ke­ten in­stal­lie­ren ent­fällt ein even­tu­el­les spä­te­res Nach­la­den ein­zel­ner Pa­ke­te.

Free-​BSD-, Desktop-​BSD-, TrueOS- und GNU/Linux-​Nut­zer in­stal­lie­ren sich das Ba­sis­sy­stem, TeX, (und an­schlie­ßend LyX) über ihr Pa­ke­te­ver­wal­tungs­sy­stem. MacOS-​Nut­zer er­hal­ten die MacTeX-​Di­stri­bu­ti­on über eine eigene Un­ter­sei­te auf tug.org.

An­lei­tung für MS-Win­dows-Be­nut­zer:


  1. Be­sor­gen Sie sich zu­erst die MikTeX-​Di­stri­bu­tion. Es emp­fiehlt sich bei­spiels­wei­se ProTeXt: La­den Sie das ISO-Ab­bild der Fern­uni Ha­gen he­run­ter und bren­nen es für Ihr Ar­chiv: www.fernuni-hagen.de/zmi/download/#software.
  2. Instal­lie­ren Sie nun MikTeX. Fol­gen Sie der in­ter­akti­ven PDF-An­lei­tung, um die MikTeX-Instal­la­tion zu star­ten. Ent­schei­den Sie sich für die voll­stän­di­ge Va­rian­te, für die Inst­al­la­tion al­ler Pa­ke­te.
  3. Ge­hen Sie an­schlie­ßend auf www.lyx.org, la­den Sie den LyX-Instal­ler he­runter und star­ten die Instal­la­tion. LyX wird ent­we­der au­to­ma­tisch den Pfad der be­reits auf­ge­spiel­ten MikTeX-Di­stri­bu­tion er­ken­nen, oder nach ihm fra­gen.
  4. Ar­bei­ten Sie sich in LyX ein. Als Do­ku­ment­klas­se emp­fiehlt sich bei­spiels­wei­se KOMA­Script, „article (KOMA-Script)“ und „book (KOMA-Script)“, zusammen mit „Latin Modern fonts“ als Stan­dard­zei­chen­satz. Fin­den Sie im LaTeX Font Catalogue Ih­re be­vor­zug­ten Schrif­ten. Tau­sen­de von Pa­ke­ten bie­ten um­fas­sende Mög­lich­kei­ten für zahl­rei­che Be­ru­fe und Ein­satz­be­rei­che; auch ei­ge­ne Vor­la­gen las­sen sich ent­wi­ckeln, al­le schrift­satz­tech­ni­schen Fein­hei­ten sind mög­lich.


Text geschrieben in Calligra Kalligraphie für LaTeX: Calligra Kalligraphie.

Kal­li­gra­phie­schrif­ten, Frak­tur­schrif­ten, Sütterlin und zahlreiche weitere Fonts und Stilarten las­sen sich uni­ver­sell ein­set­zen, z.B. als kunst­voll ge­stal­te­te Ti­tel für In­ter­net­sei­ten, Buch­um­schlä­ge, Film- und Musik­al­ben, Pla­ka­te, Gruß- und Ge­schenk­kar­ten. Die Of­fen­heit der TeX- und LaTeX-Ba­sis er­mög­lich­te ei­ne Ei­gen­dy­na­mik, Schön­heit, Funk­tio­nali­tät und Aus­drucks­stär­ke, zu der welt­weit un­zäh­li­ge Na­tio­nen, Be­rufs­grup­pen und Pri­vat­per­so­nen lau­fend bei­tra­gen. Donald Knuth's TeX-In­ter­pre­ter ge­hört zu den mäch­tigsten EDV-Schrift­satz­sys­tem­en und ist zu­dem das ar­chi­vie­rungs­si­cher­ste und be­stän­digste, das bis­her ge­schaf­fen wurde. Zu Recht wird sei­ne kul­tu­rel­le Be­deu­tung mit der Er­fin­dung des Buch­drucks durch Gu­ten­berg gleich­ge­setzt – freie ko­sten­lo­se Soft­ware, die Schön­heit und Frei­heit von In­di­vi­duen und Na­tion­en be­to­nend, des­krip­ti­ve Sprach­wis­sen­schaft und Bil­dungs­chancen­gleich­heit för­dernd.

Die fol­gen­de Auf­zäh­lung ent­hält ver­schie­de­ne Such­an­fra­gen zu Schrift­satz-​Ein­satz­bei­spie­len ver­schie­dener Be­rufs­grup­pen, für die je­weils auch oft meh­re­re Pa­ke­te vor­han­den sind (kein An­spruch auf Voll­stän­dig­keit, ins­ge­samt nur ein win­zi­ger Aus­schnitt); blät­tern Sie die je­wei­li­ge Do­ku­men­ta­ti­on durch, um Bei­spie­le zu se­hen, und wechseln Sie auch in die Bilder-Kategorie Ihres Suchmaschinendienstes. Vie­le of­fi­ziel­le Do­ku­men­ta­ti­o­nen sind auch auf Deutsch er­hält­lich, frei er­hält­li­che deutsch­spra­chi­ge An­lei­tun­gen von Drit­ten gibt es zahl­reich: [Wissenschaftliche Illustrationen, interdisziplinär:] PSTricks documentation, offizielle Netzpräsenz von PSTricks • [Elekt­ro­nik und Op­tik:] LaTeX pst-​circ do­cu­men­ta­ti­on, LaTeX circuits do­cu­mentation, makecirc do­cu­mentation, LaTeX tikz-​timing do­cu­mentation pst-​optic do­cu­men­tation  • [Chemie, Biologie, Medizin und Bioinformatik, u.a.:] Latex chemistry xymtex documentation, Latex TeXshade bioinformatics documentation, Latex TeXtopo bioinformatics documentation, Latex Feyn documentation (für Feynmann-Diagramme) • [Musik:] Latex MusiXTex docu­men­ta­tion, Latex abc2mtex documentation, Latex music pmx, Latex music M-Tx  • [Pho­ne­tik, Lin­gu­i­stik] LaTeX Phonetics TIPA documentation, LaTeX linguistics documentation  • [LaTeX Prä­sen­ta­ti­on] LaTeX beamer, LaTeX powerdot, LaTeX lecturer  • [Jura:] LaTeX Jura  • Schau­spie­lerei: Lyx template for theatre play scripts  • ... und viele viele mehr.

Informieren Sie sich: Category:Free TeX software • Category:Free typesetting software • List of word processors .


4 Gra­fisch be­ton­tes Desk­top Pub­li­shing mit Scribus

Scri­bus eig­net sich be­son­ders für die Er­stel­lung vor­wie­gend gra­fi­scher DTP-Pro­duk­te, wie bei­spiels­wei­se Zei­tun­gen und Ma­ga­zi­ne, Bü­cher und Sach­bü­cher, ein­schließ­lich sol­cher mit pop­pi­ger Ge­stal­tung, für Bild- und Fo­to­bän­de, Buch­um­schlä­ge, Ka­len­der, Ka­ta­lo­ge, Wer­be­pro­spek­te und -Bro­schü­ren, Pla­ka­te, Po­ster, Kar­ten und Post­kar­ten. Um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen sind auf der of­fi­ziel­len Netz­sei­te, www.scribus.net, und im Scri­bus-Wi­ki, http://wiki.scribus.net, er­hält­lich. Il­lustrie­ren­de Bei­spiel­pro­jek­te fin­det man un­ter „Made with Scri­bus“ und „Success Stories“ (rechts sind al­le Er­folgs­ge­schich­ten von 2003 bis 2017 aus­wähl­bar).

Um­fang­rei­che Schritt-für-Schritt-Ein­füh­rung mit Pra­xis­bei­spie­len: „Desk­top Pu­bli­shing mit Scri­bus“. Be­zug von ECI-Farb­pro­fi­len über http://www.eci.org.

Es emp­fiehlt sich, vor Scri­bus das Pro­gramm GSview zu instal­lie­ren, ei­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­le zu Ghost­script. MS-Win­dows-Ver­sion im Hei­se-Soft­ware-Ver­zei­chnis.



5 Erstellung von E-Büchern (E-Books)
Grund­la­gen­wis­sen zur Er­stel­lung von E-​Books
Graustufenkonvertierte Bildversion.
     Bildquelle der farbigen Bilddatei: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kjots.svg,
     Projektseite: http://www.kde.org/applications/utilities/kjots/

Ein E-Book ist ei­ne Ka­pi­tel- bzw. in­halts­struk­tu­rier­te Do­ku­ment­da­tei, die so­wohl auf hand­li­chen, spe­zia­li­sier­ten E-​Book-​Le­se­ge­rä­ten als auch auf ge­wöhn­li­chen Com­pu­tern ge­le­sen wer­den kann. Der gro­ße Vor­teil von E-Books liegt in ih­rer Dar­stel­lungs­an­paß­bar­keit. Bei ge­wöhn­li­chen Do­ku­men­ten, wie z.B. PDF-Da­tei­en, sind die Do­ku­ment­ma­ße und die Po­si­tio­nie­rung des In­halts geo­me­trisch exakt und starr vor­ge­ge­ben: DIN A4, US-let­ter, A3, B5 usw. E-​Bü­cher hin­ge­gen pas­sen sich dy­na­misch der Bild­schirm­grö­ße des vor­han­de­nen Aus­ga­be­ge­rä­tes an, die Text­dar­stel­lung er­folgt dabei flie­ßend.

Wie­viel Text auf dem Mo­ni­tor ei­nes An­zei­ge­ge­räts er­scheint hängt auch von den Vor­ga­ben des Be­nut­zers ab, z.B. von der ein­ge­stell­ten Schrift­grö­ße. E-Books ha­ben da­her kei­ne Sei­ten­zah­len, je­doch kön­nen Le­se­zei­chen ge­setzt wer­den, und man­che Ge­rä­te er­mög­li­chen auch die Ge­ne­rie­rung von Qua­si­sei­ten­zah­len. E-Books las­sen sich mit ei­nem Ko­pier­schutz ver­se­hen, der nicht nur das An­fer­ti­gen ei­ner Si­cher­heits­ko­pie un­mög­lich macht, son­dern da­rü­ber­hi­naus so­gar das Aus­drucken auf Pa­pier aus­schließt.

Die tech­ni­schen Aus­zeich­nungs­spra­che-​Ele­men­te mit de­nen E-Book-​Tex­te er­stellt wer­den ba­sie­ren im we­sent­li­chen auf den­sel­ben, mit de­nen auch In­ter­net­sei­ten er­stellt wer­den (HTML).

Das E-​Buch-​For­mat Epub ist der of­fe­ne Stan­dard für Schrift­stel­ler und Wis­sen­schaft­ler. Mit ihm er­stel­lte E-​Books las­sen sich in an­de­re For­ma­te kon­ver­tie­ren. Ko­pier­ge­schütz­te E-Books kön­nen je­doch nicht um­ge­wan­delt wer­den, und ver­mut­lich die Mehr­heit der ge­gen­wär­tig im Han­del an­ge­bo­te­nen E-Book-Ti­tel, .epub-Da­tei­en ein­ge­schlos­sen, sind mit ei­nem Ko­pier­schutz ver­se­hen.

Mathematik-Schriftsatz: Die jet­zi­ge E-Book-Spe­zi­fi­ka­tion eig­net sich nur be­dingt für das Schrei­ben um­fang­rei­cher ma­the­ma­ti­scher Tex­te. Zwar kann Ma­the­ma­tik­schrift­satz seit Epub 3 na­tiv in der Aus­zeich­nungs­spra­che MathML ge­setzt wer­den, so daß kei­ne Not­wen­dig­keit mehr be­steht, For­meln und Glei­chun­gen als Gra­fik­da­tei ein­zu­bin­den, wenn das Ziel­ge­rät Epub 3 un­ter­stützt. Ma­the­ma­ti­scher Schrift­satz mit MathML ist je­doch nicht ver­gleich­bar leicht und ele­gant zu er­stel­len wie mit TeX- bzw. mit LaTeX, der er­for­der­li­che Aus­zeich­nungs­text zur Be­schrei­bung von For­meln ist weit um­fang­rei­cher.

Mo­zil­la's „MathML Tor­ture Test“-Sei­te stellt TeX-Satz MathML ge­gen­über („As rendered by your browser“), wo­bei der TeX-Schrift­satz le­dig­lich als Bild­schirm­fo­to ein­ge­bet­tet ist, da­durch na­tur­ge­mäß we­ni­ger bril­lant wirkt als im PDF-, Post­Script, oder DVI-For­mat, und als ab­ge­bil­de­te Gra­fik bei Grö­ßen­an­pas­sun­gen nicht mit­ska­lie­ren kann. Ru­fen Sie die­se Sei­te auf und be­trach­ten die Aus­zeich­nungs­text­da­tei, öff­nen Sie den Sei­ten­quell­text un­ter Fire­fox mit der Ta­sten­kom­bi­na­tion STRG + U, um zu se­hen, wie frag­wür­dig auf­wen­dig sich Schrift­satz mit MathML ge­stal­tet. Da­von ab­ge­se­hen ist bis heu­te (2017) Fire­fox ver­mut­lich der ein­zi­ge Brow­ser, der MathML, ein­schließ­lich die­sem Test, kor­rekt und voll­stän­dig an­zei­gen kann.

Die mei­sten Au­to­ren set­zen ih­re Ma­the­tex­te mit LaTeX und kon­ver­tie­ren sie ver­mut­lich bei Be­darf mit ei­nem Pro­gramm wie bei­spiels­wei­se MathToWeb nach MathML, um die ent­spre­chen­den Ab­schnit­te in die HTML-Da­tei­en ih­res E-Books ein­zu­fü­gen.

PDF versus E-Books: PDF-Da­tei­en wer­den häu­fig als E-Books be­zeich­net, wenn sie über ech­te E-Book-Funk­tio­na­li­tä­ten ver­fü­gen, wie bei­spiels­wei­se ein ver­weis­sen­si­ti­ves In­halts­ver­zeich­nis und ein Stich­wort­ver­zeich­nis, die den di­rek­ten Sprung in ei­nen be­stimm­ten Buch­ab­schnitt hinein er­mög­li­chen, so­wie ex­ter­ne Hy­per­links, durch die sich bei An­klicken im Hin­ter­grund Ihr Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm öff­net, um In­ter­net­sei­ten zu la­den. Der Text von PDF-Da­tei­en ist je­doch nicht be­weg­lich, er fließt nicht, kann nicht um­bro­chen wer­den. PDF-Do­ku­men­ten fehlt da­her die Fä­hig­keit, sich dy­na­misch dem ge­ge­be­nen An­zei­ge­ge­rät grö­ßen­an­zu­pas­sen, sie ver­­fü­­gen über kei­­nen sich dy­­na­­misch-an­­pas­­sen­­den Zei­len­um­bruch. Die Schrift kann zwar ver­­grö­­ßert wer­­den, das Do­­ku­­ment wird je­doch le­­dig­­lich wie mit ei­­nem Lu­­pen­­glas ver­­grö­­ßert, der Text ord­­net sich nicht neu an.

Da­­von ab­­ge­­se­­hen sind je­­doch al­­le we­­sent­­li­­chen E-Book-​Funk­­tio­­nen auch mit PDF mög­lich: in­ter­ne und ex­ter­ne Ver­wei­se (Hy­per­links), ver­weis­sen­si­ti­ve In­halts­ver­zeich­nis­se und Stich­wort­re­gi­ster, Such­funk­tio­nen u.a. Da­rü­ber­hi­naus er­mög­licht das PDF-For­mat ei­ne best­mög­li­che Druck­qua­li­tät.

Weiterführende Informationen: Kri­tik an pro­pri­e­tä­ren E-Book-For­ma­ten, an Di­gi­ta­ler Rech­te­ver­wal­tung und an Ko­pier­schutz­me­cha­nis­men (in Eng­lisch): „DefectivebyDesign.org“, „Kri­tik auf Stallman.org“.

WP-​Ar­ti­kel: „E-Book“, „Epub“, „Ka­te­go­rie:E-​Book“, „Category:E-​books“, „Com­pari­son of e-​book for­mats“, „Ca­te­gory:De­di­cated e-​book devices“.

Seit der Spe­zi­fi­ka­ti­on EPUB 3 kön­nen E-Bü­cher auch Vi­de­o­fil­me und Au­di­o-​Da­tei­en ent­hal­ten so­wie über in­ter­ak­ti­ve Funk­ti­o­na­li­tä­ten (via Java&Script) ver­fü­gen. Die Mög­lich­kei­ten für ein E-Buch sind da­durch so um­fang­reich ge­wor­den, daß manch­mal auch von ei­ner "Web­site in a Box" ge­sprochen wird. Li­te­ra­tur­emp­feh­lung für die Ein­ar­bei­tung in EPUB3: „EPUB 3 Best Practices[,] Optimize Your Digital Books“, Matt Garrish, Markus Gylling; O'Reilly-Verlag.



Pro­duk­tion: E-​Buch-​Edi­to­ren und Qua­li­täts­kon­trol­le

E-Books zu er­stel­len er­for­dert nur noch mi­ni­ma­le schrift­satz­ge­stal­te­ri­sche Kennt­nis­se, die tech­ni­schen Aspek­te ha­ben sich dra­ma­tisch ver­ein­facht, mit Aus­nah­me des Buch­ti­tel­sei­ten­ent­wurfs.

Tex­te und Bü­cher kön­nen ent­we­der di­rekt mit­hil­fe ei­nes Be­ar­bei­tungs­pro­gramms (Edi­tor) im .epub-​For­mat ver­faßt wer­den, oder in ei­nem Zwi­schen­schritt aus klas­si­schen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men he­raus in ei­ne .txt-Da­tei ex­por­tiert wer­den, als Grund­la­ge für ei­ne an­schlie­ßen­de .epub-​Da­tei­for­ma­tie­rung.

Sigil emp­fiehlt sich als mäch­ti­ger, frei­er E-​Book-​Edi­tor mit gra­fi­scher Schnitt­stel­le. Ein wei­te­rer frei­er E-Buch-​Edi­tor: Cal­li­gra Author, Such­an­fra­ge zu wei­ter­füh­ren­den In­for­ma­ti­o­nen: Calligra Author epub.

Kon­ver­tie­rungs­er­wei­te­rung: Writer2epub nimmt ei­ne Roh­kon­ver­tie­rung von Libre­Of­fice- und Open­Of­fice-​Wri­ter-​Da­teien ins .epub-For­mat vor.

Für die Qua­li­täts­kon­trol­le emp­fiehlt sich EpubCheck, ein Pro­gramm für die Syn­tax-Über­prü­fung. Um die Epub-Da­tei­va­li­die­rung kommt man prak­tisch nicht he­rum, da man­che E-Book-​Rea­der-​Mo­del­le even­tu­ell we­ni­ger feh­ler­to­le­rant ar­bei­ten als Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me. So gab es be­reits ein hier nicht na­ment­lich ge­nann­tes Mo­dell, das die Dar­stel­lung des In­halts ei­ner Un­ter­da­tei (z.B. einer Ka­pi­tel­ein­heit) ab dem Auf­tre­ten/​Aus­le­sen ei­nes vom Au­tor ver­ur­sach­ten Syn­tax­feh­lers ab­bricht, d.h. den rest­li­chen Text nicht mehr an­zeigt.

Auch die Ska­lie­rung (Grö­ßen­an­pas­sung) be­stim­mter Bild­da­tei­en für die An­zei­ge auf E-​Buch-​Le­se­ge­rä­ten funk­tio­niert un­ter Um­stän­den nicht so wie er­wünscht. Die Ver­wen­dung ei­ner et­was grö­ße­ren Bild­da­tei mit Auf­lö­sungs­re­ser­ven ist sinn­voll, da ja die exak­ten, für das Le­se­gerät vor­ge­se­he­nen Aus­ga­be­ma­ße bild­punkt­ge­nau vor­ge­ge­ben wer­den kön­nen, Nut­zer von auf­lö­sungs­stär­ke­ren Le­se­ge­rä­ten je­doch die Mög­lich­keit ha­ben, die Il­lu­stra­tion auf­zu­zie­hen, in sie hi­nein­zu­zoomen. Ab dem Über­schrei­ten ei­ner be­stim­mten Da­tei­grö­ße wird je­doch mög­li­cher­wei­se bei man­chen Le­se­ge­rä­ten die Il­lu­stra­tion nicht mehr an­ge­zeigt und eine Lücke ent­steht, so daß letzt­lich nur noch das He­run­ter­rech­nen der Da­tei auf eine nied­ri­ge­re Auf­lö­sung hilft.

Bei­de bei­spiel­haft auf­ge­führ­ten Feh­ler tra­ten bei Soft­ware-E-​Book-​Rea­dern nicht auf. Sie könn­ten je­doch mög­li­cher­wei­se so­gar bei meh­re­ren Hard­ware-​E-​Book-​Rea­dern vor­kom­men. Vor der Ver­öf­fent­li­chung soll­te ein ent­spre­chend be­bil­der­tes Buch auf E-Buch-​Le­se­ge­rä­ten ver­schie­de­ner Her­stel­ler an­ge­schaut wer­den.

Ver­wei­se zum The­ma E-Buch-Ge­stal­tung: E-Book-Test­da­tei­en sowie ei­ne Ver­weis­samm­lung zum Hei­se c't-Ar­ti­kel „Das Au­ge liest mit“ (Aus­ga­be 01/2013).


E-​Buch-​Le­se-­ und Ver­wal­tungs­pro­gram­me
Epub-Er­wei­te­run­gen für Mo­zil­la Fire­fox

Für Fire­fox exi­stie­ren meh­re­re Epub-Le­se­pro­gramm-​Er­wei­te­run­gen, da­run­ter der of­fi­ziell von Mo­zil­la emp­foh­le­ne Free­ware EPUB­Reader. Aus­zug aus der of­fi­ziel­len Be­schrei­bung (Stand: 27. Au­gust 2012): „[...] Wenn Sie auf ei­ner Web­site auf ei­nen ePub-Link kli­cken, öff­net sich nor­ma­ler­wei­se der Fire­fox 'Spei­chern'-Di­a­log. Wenn Sie EPUB­Reader in­stal­liert ha­ben, öff­net sich die­ser Di­a­log nicht, statt­des­sen wird die ePub-Datei he­run­ter­ge­la­den, ver­ar­bei­tet und di­rekt le­se­fer­tig an­ge­zeigt! Wenn Sie be­reits ePub-Da­tei­en auf Ih­rem Rech­ner ge­spei­chert ha­ben, kön­nen Sie die­se über das Fire­fox-Me­nü 'Da­tei/Da­tei öff­nen' öff­nen. [...]“.

Das Hand­buch und die Fra­ge-​und-​Ant­wort-​Li­ste ent­hal­ten de­tail­lier­te Be­schrei­bun­gen.

Vie­le, ge­gen­wär­tig ver­mut­lich so­gar al­le E-Book-​Reader (so­wohl Hard­ware-​Le­se­ge­rä­te, als auch Lese-​Pro­gram­me) ver­fü­gen über kei­ne Sil­ben­tren­nung, wo­durch im Block­satz un­schö­ne Zwi­schen­räu­me ent­ste­hen. Man­che Ge­rä­te und Pro­gram­me um­ge­hen das Pro­blem, in­dem sie den Text links­bündig for­ma­tie­ren (Flat­ter­satz), bzw. Buch­au­to­ren set­zen den Text von vorn­he­rein links­bün­dig. Im Text ent­hal­te­ne Sil­ben­tren­nungs­hil­fen wer­den von man­chen Ge­rä­ten ent­we­der ig­no­riert oder funk­tio­nie­ren nicht rich­tig. EPUB­Reader be­rück­sich­tigt sol­che Trenn­hil­fen.

Cal­li­bre: Uni­ver­sa­les E-Buch-​Ver­wal­tungs­pro­gramm

Cal­lib­re (WP-​Ar­ti­kel) ent­hält um­fang­rei­che Funk­tio­nen für die Ver­wal­tung und Kon­ver­tie­rung von E-Books und eig­net sich auch als Le­se­pro­gramm.

Ar­ti­kel mit zwei Vi­de­o­tei­len bei Literaturcafe.de: „Vi­deo: E-Books mit Ca­lib­re für Kindle und an­de­re E-​Book-​Reader er­stel­len

Erfahrungsbericht: Das ei­ge­ne Kindle-​E-​Book bei Ama­zon ver­kau­fen



6 Freie Texteditoren, Literaturempfehlungen zu LaTeX, KOMA-Script und Co.

Text­e­di­to­ren sind die Ur­ah­nen der Schrift­satz- und Text­ver­ar­bei­tungs­pr­ogram­me. Heut­zu­ta­ge wer­den sie haupt­säch­lich im wis­sen­schaft­li­chen Um­feld (vor­wie­gend in der In­for­ma­tik und Pro­gram­mie­rung), im EDV-​Ver­wal­tungs­be­trieb so­wie beim Aus­zeich­nungs­spra­che-​ba­sier­ten Schrift­satz, bei­spiels­wei­se für LaTeX, HTML und CSS ein­ge­setzt (zur be­griff­li­chen Ab­gren­zung le­se man auch den WP-​Ar­ti­kel „Sei­ten­be­schrei­bungs­spra­che“).

Die sich bie­ten­den Mög­lich­kei­ten der Text­be­ar­bei­tung- und -Aus­wer­tung sind groß­ar­tig. In der Unix-​Welt ge­hö­ren vim (platt­form­ü­ber­grei­fend) und emacs (bzw. xemacs) ver­mut­lich zu den weit­ver­brei­tetsten Edi­to­ren. Neben vim, Emacs und Xemacs bie­tet sich Notepad++ als frei­er Edi­tor für die Win­dows-​Welt an. Le­sen Sie den WP-​Artikel Text­e­di­tor, um sich über grund­le­gen­de Funk­ti­o­na­li­tä­ten zu in­for­mie­ren und ver­schaf­fen Sie sich Über­sich­ten über freie Text­e­di­to­ren.

GNU/​Li­nux​-Di­stri­bu­ti­o­nen ent­hal­ten ne­ben den gra­fi­schen „Desk­top­um­ge­bun­gen“ und An­wen­dungs­pro­gram­men stan­dard­mä­ßig auch „Text­mo­dus-Soft­ware“. Pro­gram­me mit „zei­chen­o­ri­en­tier­ter Be­nut­zer­schnitt­stel­le“, im Eng­li­schen auch „Text-​based user in­ter­face“ ge­nannt, sind äu­ßerst lei­stungs­fä­hig. Ih­re rie­si­ge Zahl an An­wen­dungs­pro­gram­men bil­det ein ei­ge­nes Uni­ver­sum. Durch Ih­re Nut­zung er­lan­gen Sie ei­ne weit­g­ehe­nde Sy­stem­un­ab­hän­gig­keit, da zahl­rei­che An­wen­dun­gen auf un­ter­schied­lich­sten Be­triebs­sy­stem­platt­for­men por­tiert wur­den und ge­pflegt wer­den. Auf­grund ih­res ge­rin­gen Res­sour­cen­be­darfs lau­fen Text­mo­dus­pro­gram­me auch noch auf al­ten und sehr al­ten Com­pu­ter­platt­for­men hoch­per­for­mant, lo­kal als auch über Fern­zu­grif­fe auf an­de­re Rech­ner­sy­ste­me, hier­zu nä­he­re In­for­ma­ti­o­nen in den WP-​Ar­ti­keln „Tel­net“ (hi­sto­risch), „Secure Shell“, und „OpenSSH“. Der Text­mo­dus bie­tet Ih­nen ei­ne größt­mög­li­che in­for­ma­ti­ons­tech­ni­sche (Ge­rä­te-)Un­ab­hän­gig­keit, Frei­heit und Ef­fi­zienz, sehr oft auch beim An­spre­chen von gra­fik­ba­sier­ten Pro­gram­men, wie das Ein­füh­rungs­bei­spiel von „Put Yourself in Command“ zeigt.

Netz­sei­ten und emp­foh­le­ne Ar­ti­kel zu Text­mo­dus-Pro­gram­men: „automatisch.cc :: freie Text­mode-Soft­ware“„Web­sei­ten zum The­ma Text­mode“ • WP-Ar­ti­kel: „Con­sole app­li­ca­tion“„Text-based (compu­ting)“„Shell (com­pu­ting)“„Kom­man­do­zei­le“„GNU core utilities“. Ei­ne her­vor­ra­gen­de Ein­füh­rung: Floss Ma­nu­al „In­tro­duc­tion to the Com­mand Line“ • WP-Artikel: „GNU Screen“„Ter­mi­nal (Com­pu­ter)“.


Literaturempfehlungen zu LaTeX, KOMA-Script und PS-Tricks

Der Text­modus stellt die na­tür­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Com­pu­ter­pro­gram­men dar und er­mög­licht Zu­griff auf sämt­li­che ih­rer Funk­ti­o­nen. Ver­mut­lich die Mehr­heit der Ma­the­ma­ti­ker, Phy­si­ker und In­for­ma­ti­ker zieht die Text­ein­gabe über Mak­ros gra­fi­schen For­mel­e­di­to­ren vor. Auch wis­sen­schaft­li­che Il­lu­stra­ti­o­nen las­sen sich in den mei­sten Fäl­len leich­ter via LaTeX- bzw. Post­script-​Ma­kros er­stel­len denn per maus­ba­sier­tem Gra­fik­pro­gramm zeich­nen, dank der rie­si­gen An­zahl an Pa­ke­ten, die auf die Er­for­der­nis­se ver­schie­den­ster Be­rufs­grup­pen und Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen spe­zi­a­li­siert sind (wie­wohl es mit tpx und LaTeX-Draw u.a. auch gra­fi­sche Edi­to­ren gibt).

Die Li­ste an frei zu­gäng­li­chen LaTeX-​Ein­füh­run­gen ist rie­sig, wie Such­an­fra­gen für deut­sche und eng­li­sche Do­ku­men­te zei­gen: LaTeX Ein­füh­rung • LaTeX intro­duc­tion • Zeichnungen und Grafiken mit LaTeX erstellen • drawing graphics with LaTeX • PSTricks Einführung • PSTricks introduction. Ver­mut­lich die mei­sten Pa­ke­te und Pa­ket­bün­del ent­hal­ten be­reis ei­ne aus­ge­zeich­ne­te Do­ku­men­ta­ti­on, und auch im Welt­netz sind sehr gu­te Ge­samt­ein­füh­run­gen frei zu­gäng­lich.

Hoch­wer­ti­ge ge­druck­te Li­te­ra­tur emp­fiehlt sich so­wohl als aus­führ­li­che Ein­füh­rung wie auch als um­fang­rei­ches Nach­schla­ge­werk/Re­fe­renz.

Her­bert Voß' „Ein­füh­rung in LaTeX [,] un­ter Be­rück­sich­ti­gung von pdfLaTeX, XLaTeX und Lua­La­TeX”, führt in al­le we­sent­li­chen Be­rei­che und Aspek­te der Schrift­satz­ge­stal­tung mit LaTeX ein, in ent­spre­chen­der Tie­fe. Die­ses Stan­dard­werk eig­net sich nicht nur für Ein­stei­ger. Auf­grund sei­ner aus­führ­li­chen Über­sich­ten, Ta­bel­len und Ver­wei­se hat es auch ei­nen Nach­schla­ge­werk­cha­rak­ter für er­fah­re­ne An­wen­der und bleibt da­durch eine sich lang­fri­stig aus­zah­len­de In­ve­sti­ti­on.

Zwei weitere von Voß' Stan­dard­wer­ken, die ins­be­son­de­re für Ma­the­ma­ti­ker von zen­tra­ler Be­deu­tung sind, sehr in die Tie­fe ge­hen und zahl­rei­che Fein­hei­ten und Ver­ä­ste­lun­gen ent­hal­ten: „Ma­the­ma­tik­satz mit LaTeX” und „PSTricks [,] Gra­fik mit Post­Script für TeX und LaTeX”. Die of­fi­ziel­le PS-Tricks-​Netz­sei­te ent­hält zahl­rei­che Il­lu­stra­ti­o­nen und An­wen­dungs­bei­spie­le. PSTricks ist nicht nur für die wis­sen­schaft­li­che Funk­tions- und Gra­fik­er­stel­lung son­dern auch für den klas­si­schen For­mel­satz re­le­vant; le­sen Sie das In­halts­ver­zeich­nis im Welt­netz, hal­ten Sie vor Ort in den (On­line-)Ver­zeich­nis­sen von Bib­li­o­the­ken nach dem Ti­tel Aus­schau, oder ge­hen Sie in ei­ne wis­sen­schaft­li­che Buch­hand­lung, um sich das Buch in Ru­he an­schau­en zu kön­nen.



Makroschriftsatz mit LaTeX und KOMA-Script, Datei geöffnet im Editor Kate, PDF-Anzeige mit Evince (draufklicken für die Detailansicht). Die Einführung in die indirekte Beweisführung ist auf peterjockisch.de erhältlich: PDF einseitig, PDF duplex. Der Ar­ti­kel ent­hält Informationen zur gän­gi­gen Mathematikbeweisnotation sowie ei­ne konkrete Schrift­satz­in­for­ma­ti­on, in Fußnote 13 auf Seite 5. US-Letter-Formate und die englischsprachige Version gibt es auf der Titelseite.

Weitere Klassiker unter den Makro-Schriftsatzsystemen sind Troff bzw. Groff (GNU-Troff), die auch auf sehr alten Rechnern performant laufen. Offizielle Seite: GNU troff (groff) — a GNU project • Reflections on GNU TROFF (GROFF) • Offizielle Troff-Seite: troff.org, „The Text Processor for Typesetters“ • The Groff Friends Howto [PDF] • Suche: Gnu Groff example documents




7 Freie Schriften und eine Einführung in Typographie-Grundbegriffe

Das „Libertine Open Font Project“ bie­tet hoch­wer­ti­ge Font-Da­teien (Zei­chen­sät­ze) für MS-Win­dows und GNU/Li­nux, da­run­ter die Li­nux Libertine, die auch das gro­ße Es­zett (WP-Ar­ti­kel) ent­hält, und die Li­nux Biolinum, mit der so­gar Ta­sten für Tasta­tur­kür­zel­be­schrei­bun­gen (Short Cuts) dar­ge­stellt wer­den kön­nen (WP-Ar­ti­kel zur Li­nux Libertine).

Selbst­be­schrei­bung auf der Ti­tel­sei­te, 05.04.2017, „LinuxLibertine.org – Un­se­re Maxi­me“, von Philipp H. Poll: „Schrift­zei­chen und Fonts sind we­sent­li­che Ele­men­te un­se­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on und ge­hö­ren zum Fun­da­ment un­se­rer Kul­tur. Doch auf der an­de­ren Sei­te sind sie auch Soft­ware-​Pro­duk­te und Kon­sum­gü­ter, die ge­mein­hin ur­he­ber­recht­lich ge­schützt sind und ame­ri­ka­ni­schen Groß­kon­zer­nen ge­hö­ren.

Wäh­rend man frü­her sei­ne Brie­fe per Hand schrieb, kom­mu­ni­ziert man im 21. Jahr­hun­dert di­gi­tal und be­nö­tigt Fonts für die Dar­stel­lung des­sen, was man mit­tei­len oder le­sen möch­te. Da­bei un­ter­lie­gen schon die grund­le­gend­sten Fonts dem Copy­right ei­nes Drit­ten und nicht sel­ten fehlt je­de Un­ter­stüt­zung von Min­der­hei­ten­spra­chen und wis­sen­schaft­li­chen Son­der­zei­chen. Ge­gen­stand un­se­res Pro­jek­tes sind des­halb freie hoch­wer­ti­ge und mul­ti­lin­gu­a­le Fonts un­ter OpenSource-​Li­zenz, die von der All­ge­mein­heit er­gänzt und ak­tu­a­li­siert wer­den kön­nen.

Ein äl­te­rer Aus­zug aus ei­nem Ab­schnitt der Start­sei­te des Open Font Projects, Stand: 24. Ju­li 2011: „[...] Des­wei­te­ren be­steht un­ser Ziel da­rin, mög­lichst vie­le Spra­chen und Son­der­zei­chen der west­li­chen Spra­chen zu un­ter­stüt­zen. Un­se­re Schrift­ar­ten ent­hal­ten die Zei­chen­sät­ze La­tein, Grie­chisch, Ky­ril­lisch (je­weils mit di­ver­sen Er­wei­te­run­gen), He­brä­isch, die In­ter­na­tio­na­le Laut­schrift und ih­re Son­der­zei­chen. Des­wei­te­ren sind Li­ga­tu­ren wie fi, ff, fl ent­hal­ten. Ver­schie­de­ne Zif­fern­sät­ze wie Me­diä­val­zah­len, pro­por­tio­na­le und rö­mi­sche so­wie hoch- und tief­ge­stellte Zah­len sind für den an­spruchs­vol­len, pro­fes­sio­nel­len Set­zer ent­hal­ten. Da­ne­ben gibt es noch vie­le wis­sen­schaft­li­che Son­der­zei­chen, fleu­ra­le Sym­bo­le, Pfei­le, Klötz­chen und Ka­pi­täl­chen. Die Li­nux­Li­bertine ent­hält ins­ge­samt weit über 2000 Zei­chen! [...]“

Stu­die­ren Sie die leicht­ver­ständ­lich ge­hal­te­nen In­for­ma­tio­nen des Li­ber­tine Open Font Pro­jects, um sich ele­men­tar­ste Grund­kennt­nis­se der Ty­po­gra­phie an­zu­eig­nen: Open Type“ • „Besonderheiten“ • „Schriftschnitte/Stile“.

In­for­mie­ren Sie sich über wei­te­re freie Schrif­ten und grund­le­gen­de Be­grif­fe: Ka­te­go­rie:Freie Schrift­art“ • „Category: Open source Typefaces“ • „Por­tal:Schrift“ • „Ka­te­go­rie:Schrift“ • „ka­te­go­rie:Schrif­tart“.

Na­tio­nen/Län­der/Re­gio­nen und ihr vor­herr­schen­des Pa­pier­for­mat: Paper Types“ • „Pa­pier­for­mat“ • Paper Size“.


8 Freie Software für die Erstellung professioneller PDF-Dokumente
Freie PDF-Be­trach­ter
PDF-Symbol von pdfreaders.org.
      Bildquelle und Lizenz für dieses PDF-Symbol: http://pdfreaders.org/graphics.de.html

PDF (Por­table Do­cu­ment For­mat) und Post­script (GS-View-Be­trach­ter) bil­den den Do­ku­men­te­stan­dard in der Druck­vor­stu­fe. Bü­cher und Ma­ga­zi­ne wer­den Drucke­reien über­wie­gend als PDF-Da­tei über­ge­ben.

PDF dient da­rü­ber hi­naus als Stan­dard­for­mat für per E-Mail ver­sand­te Brie­fe, For­mu­la­re, Rech­nun­gen und wei­te­re Do­ku­men­te; im Geschäfts­le­ben, in der Ver­wal­tungs­branche, und in der Wis­sen­schaft.

Sei­ne Vor­zü­ge lie­gen in der Platt­form­un­ab­hän­gig­keit be­grün­det. Setz­te in der Ver­gan­gen­heit das Be­trach­ten ei­nes Do­ku­men­tes beim Emp­fän­ger im­mer auch die Soft­ware vo­raus, mit der es er­stellt wur­de (z.B. ein be­stim­mtes Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm), be­nö­tigt man heute nur noch ei­nen PDF-Be­trach­ter.

Ne­ben der pro­prietä­ren Free­ware Ado­be Rea­der exi­stiert ei­ne Rei­he um­fas­send frei­er PDF-Be­trach­ter, auf­ge­führt bei pdfreaders.org (um­fas­sen­de Li­ste), da­run­ter fol­gen­de auch für MS-Win­dows er­hält­li­chen Pro­gram­me:

Oku­lar (WP-Ar­ti­kel) ge­hört zu den lei­stungs­fä­hig­sten frei­en PDF-Be­trach­tern. Mit ihm las­sen sich PDF-Do­ku­men­te auch mit An­mer­kun­gen ver­se­hen. Beherrscht zahl­rei­che wei­te­re For­ma­te, da­run­ter Post­script, Epub und Open­Do­cu­ment. Win­dows-Nut­zer er­hal­ten das Programm über KDE für Win­dows. Ein Chip.de-Ar­ti­kel in­for­miert über die In­stal­la­tion.

Sumatra PDF (WP-Artikel) ist ein her­vor­ra­gen­der leicht­ge­wich­tiger PDF-Be­trach­ter für MS-​Windows, er eig­net sich auch für äl­te­re Har­dware. Of­fi­ziel­les Hand­buch (deutsch).

Evince (WP-Ar­ti­kel), ein wei­te­rer frei­er PDF-Be­trach­ter für die MS-Win­dows-Welt, her­vor­ge­gan­gen aus dem GNOME-Desk­top-Projekt für GNU/Linux.


PDF-Da­teien er­stel­len
Bildquelle und Lizenz: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oxygen480-apps-acroread.svg

Zahl­rei­che freie Pro­gram­me ver­fü­gen stan­dard­mä­ßig über PDF-Ex­port-Funk­tio­nen. Da­rü­ber­hi­naus bie­ten vie­le die Op­tion des ISO-nor­mier­ten PDF/A-Ex­ports, um lang­zeit­ar­chi­vie­rungs­taug­li­che PDF-Do­ku­men­te zu er­stel­len.

PDF-Ex­port un­ter Libre­Office (Text­ver­ar­bei­tung): „Da­tei“ → „Ex­por­tie­ren als PDF...“. Aus­führ­li­che of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen: „Ex­por­tie­ren als PDF“.

Un­ter LyX (Schrift­satz­pro­gramm): „Datei“ → „Ex­por­tie­ren“ → „PDF (pdflatex)“. Wei­te­re PDF-Ex­port­va­rian­ten sind mög­lich. Of­fi­ziel­le LyX-FAQ zu PDF.

Un­ter Scri­bus (Schrift­satz­pro­gramm): „Datei“ → „Ex­por­tie­ren“ → „Als PDF spei­chern...“.
Scri­bus- und Scri­bus-Wiki-In­for­ma­tio­nen: Help:Ma­nu­al PDFx3“, „Ca­te­go­ry:PDF“, „Ei­nen PDF-Fra­ge­bo­gen er­stel­len“, „Dein er­stes PDF-For­mu­lar mit Scri­bus

Die PDF-Er­stel­lung mit Abi­Word (Text­ver­ar­bei­tung) un­ter MS-Win­dows er­for­dert ei­nen PDF-Dru­cker­trei­ber („Faq­Creating­PDFs“):

PDF-Creator

Der uni­ver­sel­le, mäch­ti­ge und freie PDF-Creator (WP-Ar­ti­kel) eig­net sich vor­züg­lich als PDF-Kon­ver­ter. Auch lang­zeit­ar­chi­vier­ba­re PDF/A-Da­teien las­sen sich mit ihm er­stel­len (Merk­mal­li­ste). Pro­gramm­be­schrei­bung bei Chip.de, Vi­deo­fil­me zum PDF-Creator.

De­ak­ti­vie­ren Sie wäh­rend der In­stal­la­tion die Aus­wahl der „pdf­forge Tool­bar“, ent­fer­nen Sie die Häk­chen aus bei­den Käst­chen, aus „Ver­wen­de Ya­hoo! als [...]“; so­wie aus „Ich stim­me […] zu und möch­te die Ya­hoo-Tool­bar in­stal­lie­ren.“ Bei­de Käst­chen müs­sen leer sein, da­mit die Tool­bar nicht in­stal­liert wird.

So­fern die In­stal­la­tion be­reits er­folg­te, kann sie je­der­zeit rück­gän­gig ge­macht wer­den: Un­ter MS-Win­dows ge­lan­gen Sie über den Pfad „Start“ → „Sy­stem­steu­erung“ → „Pro­gram­me“ in die Li­ste al­ler in­stal­lier­ten Pro­gram­me und kön­nen dort die De­in­stal­la­tion vor­neh­men.

Ei­ne im Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm ein­ge­bun­de­ne Tool­bar ent­decken Sie in Fire­fox über den Me­nü­pfad „Ex­tras“ → „Add-ons“, dort un­ter „Er­wei­te­run­gen“ bzw. un­ter „Plugins“; im In­ter­net Ex­plo­rer ge­hen Sie auf „Ex­tras“ → „Add-ons ver­wal­ten“.


PDF-Da­teien auf­tren­nen, zu­sam­men­fü­gen, Me­ta­da­ten be­ar­bei­ten

The PDF Tool­kit, pdftk, er­mög­licht ei­n um­fas­sen­des Edi­tie­ren von PDF-Da­teien und PDF-Me­ta­da­ten. Aus­führ­li­che An­lei­tun­gen und Bei­spie­le in Deut­sch sind er­hält­lich un­ter www.lagotzki.de/pdftk/index.html. Gra­fi­sche Schnitt­stel­le: PDFTK Builder.

Ein Python-basierter PDF-Editor: PDF-Shuffler.


Hyperlinks von PDF-Dateien auf Funktionstüchtigkeit überprüfen

Zum Auf­fin­den in­ak­ti­ver bzw. to­ter Netz­ver­wei­se in PDF-​Do­ku­men­ten emp­fiehlt sich die Fire­fox-​Erweiterung „LinkChecker”. Aus­zug aus der of­fi­ziel­len Be­schrei­bung: „Über­prüft die Gül­tig­keit der Links auf je­der Web­sei­te.” 1. In­stal­lie­ren Sie die Fire­fox-​Er­wei­te­rung (of­fi­ziel­le Pro­jekt­sei­te zu LinkChecker bei Mo­zil­la). 2. Öf­fnen Sie die je­wei­li­ge PDF-​Da­tei mit Fire­fox, bzw. zie­hen Sie das Do­ku­ment in ei­nen neu­en, lee­ren Tab. 3. Wäh­len Sie im ent­sprechen­den Fire­fox-​Me­nü un­ter Win­dows die Funk­ti­on „Links der Sei­te prü­fen”; un­ter GNU/Li­nux so­wie BSD/Unix wäh­len Sie: „Ex­tras” → „Links der Sei­te prü­fen”. Sämt­li­che Hyper­links wer­den nun über­prüft und ge­mäß ih­rer Funk­ti­ons­tüch­tig­keit farb­lich mar­kiert, in grün, gelb, oder in rot.


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9 Schriftsatz und Silbentrennung

Für den Le­ser schrei­ben wir: Die sorg­fäl­ti­ge Zei­chen­set­zung be­wirkt ei­ne ein­deu­ti­ge und le­se­freund­li­che Struk­tu­rie­rung der Ge­dan­ken und Kon­zep­te des Schrei­ben­den, sie si­chert die sinn­ge­mäß rich­ti­ge Wie­der­ga­be sei­ner In­for­ma­ti­o­nen und Bot­schaf­ten.

Sil­ben­tren­nungs­stri­che be­wir­ken ein har­mo­ni­sches Text­bild im Block­satz und sor­gen für ei­nen ef­fek­ti­ven Le­se­fluß. In der na­tür­lich­ent­stan­de­nen Schrift­spra­che­re­ge­lung be­wir­ken sie, daß die rich­ti­gen Be­to­nun­gen der zu tren­nen­den Wör­ter wei­test­ge­hend er­hal­ten blei­ben.

Das na­tür­lich-​ge­wach­se­ne über­re­gi­o­na­le Schrift­deutsch ba­siert(e) auf ei­nem sich stets selbst­er­neu­ern­dem Re­gel­werk, welches vor­sätz­lich zer­trüm­mert wur­de, um die Spra­che ih­rer Aus­drucks­kraft zu be­rau­ben, um sie zu de­for­mie­ren und zu zer­stö­ren. Hier­bei wur­den un­ter an­de­rem vie­le Tau­sen­de von Wör­tern di­rekt ver­nich­tet, Wör­ter, bei de­nen die Ge­trennt- und Zu­sam­men­schrei­bung voll­kom­men an­de­re in­halt­li­che Be­deu­tun­gen auf­wei­sen, wie­wohl die Zu­stän­de der Sprach­zer­stö­rung nicht lang­fri­stig Be­stand ha­ben wer­den. Be­währ­te, sich zu­vor auf na­tür­li­che Wei­se re­for­mie­ren­de Re­ge­lun­gen wur­den als „ver­al­tet“ de­kla­riert, wo­hin­ge­gen die ih­rer Aus­drucks­kraft be­raub­te, in ih­rer Ent­wick­lung weit zu­rück­ge­wor­fe­ne hoch­gra­dig de­for­mier­te Schrift­spra­che als „neu“ und „mo­dern“ ge­prie­sen wur­de und wird. Die „er­neu­er­ten” Re­geln und Sil­ben­tren­nungs­re­geln füh­ren je­doch zu un­zäh­ligen Feh­lern und Miß­ver­ständ­nis­sen, er­schwe­ren das Le­sen von Tex­ten, trotz der Tat­sa­che, daß die da­hin­ter­lie­gen­den, sich selbst wi­der­sprechen­den „Re­geln“ for­mal kor­rekt imp­le­men­tiert wur­den (es han­delt sich nicht um Pro­gram­mier­feh­ler). Dank frei­er Soft­ware steht es je­dem frei, wel­che Sil­ben­tren­nungs­re­geln und Wör­ter­bü­cher er ver­wen­det, denn freie Soft­ware be­tont die Frei­heit des In­di­vi­du­ums, des Vol­kes und der Na­ti­on. Nä­he­re In­for­ma­ti­o­nen hier­zu wer­den in ei­nem ei­gen­stän­di­gen Ar­ti­kel er­schei­nen (bis da­hin ein Mi­ni­artikel mit all­ge­mei­ne­ren Aspek­ten).

9.1 Das weiche Trennzeichen

Die Wort­tren­nungs­sy­ste­me mo­der­ner Text­ver­ar­bei­tungs- und Schrift­satz­sy­ste­me sind lei­stungs­fä­hig und ar­bei­ten wei­test­ge­hend feh­ler­frei. Es kommt je­doch vor, daß ein Schrift­satz­sy­stem ein zu­sam­men­ge­setz­tes Wort nicht als sol­ches er­kennt oder ein Wort über den Rand hi­naus­steht, oder daß sich der Au­tor ei­ne an­de­re Tren­nung wünscht. Für sol­che Fäl­le er­tei­len Sie kla­re Vor­ga­ben.

Trenn­stel­len kön­nen zen­tral in ei­ner se­pa­ra­ten Re­fe­renz-​Wör­ter­li­ste, oder di­rekt im Text ge­setzt wer­den. Das wei­che Trenn­zei­chen teilt dem Schrift­satz­sy­stem aus­drück­lich mit, wo es ein Wort tren­nen darf. Ei­ne Mög­lich­keit be­steht bei­spiels­wei­se da­rin, es bei grö­ße­ren Tex­ten über Strg + C in die Zwi­sche­nab­la­ge zu ko­pie­ren und dann via Strg + V in die Sil­ben- bzw. Wort­fu­gen ein­zu­fü­gen.

Le­sen Sie den WP-​Ar­ti­kel „Wei­ches Trenn­zei­chen“. Er bein­hal­tet de­tail­lier­te An­ga­ben für Be­triebs­sy­ste­me so­wie für Text­ver­ar­bei­tungs- und für Schrift­satz­sy­ste­me, die Ta­bel­le in der Rub­rik „Dar­stel­lung auf Com­pu­ter­sy­ste­men“ ent­hält ei­ne um­fang­rei­che Li­ste an Ta­sten­kom­bi­na­ti­o­nen für ver­schie­de­ne Pro­gram­me.

9.2 Trennstellen ohne Trennstriche, geschützte Leerzeichen und Wörter

Man­che Text­be­stand­tei­le, wie bei­spiels­wei­se Welt­netz­ver­wei­se bzw. Da­tei­pfa­de, kön­nen sich über meh­re­re Zei­len er­strecken. Um die Kor­rekt­heit der Quel­len­an­ga­ben zu ge­währ­lei­sten muß un­ter­bun­den wer­den, daß (nicht vor­han­de­ne) Trenn­stri­che ein­ge­fügt wer­den.

Nut­zen Sie das Leer­zei­chen der län­ge Null („Brei­ten­lo­ses Leer­zei­chen“), um Ihr Wort bzw. Ih­ren Text­be­stand­teil mit Trenn­stel­len zu ver­se­hen, die beim Um­bruch frei von Trenn­stri­chen blei­ben. Die Sil­ben­tren­nung kann so­wohl nur für Tei­le ei­nes Wor­tes als auch für das gan­ze Wort un­ter­bun­den wer­den. Le­sen Sie die fol­gen­den Ar­ti­kel, um sich mit den ver­schie­de­nen Sze­na­rien ver­traut zu ma­chen:

Das klas­si­sche Schrift­deutsch wird wei­ter­hin ge­schrie­ben, und auch die für LibreOffice bzw. OpenOffice zu­ge­hö­ri­gen Sprach­pa­ke­te er­fah­ren ei­ne lau­fen­de Pfle­ge, Er­wei­te­rung und Ak­tu­a­li­sie­rung. Aus­zug aus der of­fi­ziel­len Be­schrei­bung (03. Mai 2017), ver­öf­fent­licht auf der „German (de-DE-1901) old spelling dictionaries“-Pro­jekt- und He­run­ter­la­de­sei­te der „LibreOffice Extensions & Templates“: „[...] Die­se Pro­gramm­er­wei­te­rung von Karl Zei­ler in­te­griert Wör­ter­bü­cher nach den al­ten Re­geln der deut­schen Recht­schrei­bung und Sil­ben­tren­nung. Die klas­si­sche Recht­schrei­bung ist nach wie vor gül­tig, aber im Be­reich der staat­li­chen Ver­wal­tung und der Schu­len nicht mehr zu­läs­sig. Die­se Ver­si­on, ab­ge­lei­tet von den frami- und igerman98-​Wör­ter­büc­hern mit neu­er Recht­schrei­bung, wur­de von Rü­di­ger Brün­ner an die Re­geln der klas­si­schen Recht­schrei­bung an­ge­passt und zu­sätz­lich mit ei­ner Viel­zahl von Fach­be­grif­fen aus dem na­tur­wis­senschaft­lich-​tech­ni­schen Be­reich er­wei­tert. [...]“. Für wei­te­re In­for­ma­ti­onen zum Pro­jekt Le­sen Sie auch den Fo­rums­ein­trag „Re: Wie zur Ver­bes­se­rung der Wör­ter­bü­cher bei­tra­gen?“ (17.03.2013).

Un­ter LyX wäh­len Sie „Do­ku­men­te“→ „Ein­stel­lun­gen...“ und wäh­len in der Rub­rik „Spra­che“ die Op­ti­on „Deutsch (al­te Recht­schrei­bung)“.

LaTeX/LyX: Ge­ne­rel­le In­for­ma­ti­o­nen zu „german / ngerman“.

9.3 Das Pro­blem der Sil­ben­tren­nung in E-Books und HTML-Dokumenten, und sei­ne teil­wei­se Lö­sung

Trenn­hil­fen und op­tio­na­le Soll­bruch­stel­len er­hö­hen den Le­se­kom­fort. Ei­ne op­tio­na­le au­to­ma­ti­sche Sil­ben­tren­nung gibt es in heu­ti­gen Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­men und E-Buch-Le­se­ge­rä­ten je­doch ent­we­der gar nicht, oder sie funk­tio­niert nicht zu­frie­den­stel­lend.

Teil­wei­se kann das Pro­blem be­ho­ben wer­den, so daß zu­min­de­stens die brei­ten Zwi­schen­räu­me ver­schwin­den.

Sil­ben­tren­nungs­hil­fen die ei­nen Trenn­strich be­wir­ken:
  1. Schrei­ben Sie zu­nächst Ih­ren Text und öff­nen ihn an­schlie­ßend im HTML-Mo­dus, mit ei­nem Edi­tor wie z.B. Note­pad++
  2. Schrei­ben Sie das so ge­nann­te Wei­che Trenn­zei­chen für HTML (WP-Ar­ti­kel: „Wei­ches Trenn­zei­chen“, „Soft hyphen“) und ko­pie­ren es in die Zwi­schen­ab­la­ge: &shy;
  3. Ko­pie­ren Sie nun fort­lau­fend, aus der Zwi­schen­ab­la­ge he­raus die­se HTML-En­ti­tät in die ent­spre­chen­den Sil­ben­fu­gen

Dem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm ste­hen da­durch ge­nug Sil­ben­tren­nungs­fu­gen zur Ver­fü­gung, um un­schö­ne Zwi­schen­räu­me zu ver­mei­den. Be­stimm­te Tren­nungs­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se die Rück­ver­wand­lung des Dop­pel­kon­so­nan­ten (von „ck“ nach „kk“), las­sen sich da­mit je­doch nicht be­werk­stel­ligen, so daß kei­ne ein­fa­che Tren­nungs­mög­lich­keit zur Ver­fü­gung steht: In „Zuk-ker“ wird das kur­ze „u“ bei­be­hal­ten, „Zu-cker“ führt je­doch zu ei­nem lan­gen, falsch be­ton­ten „u“.

Op­tio­na­le Text-Soll­bruch­stel­len oh­ne Trenn­strich­aus­lö­sung:

Ei­ni­ge Wör­ter be­nö­ti­gen drin­gend ei­ne Trenn­mög­lich­keit, dür­fen je­doch nicht mit ei­nem Sil­ben­tren­nungs­strich ver­se­hen wer­den, da sich da­durch ihr In­halt ver­fäl­schen wür­de. Bei­spie­le sind E-Mail-Adres­sen und Ver­wei­se (Hyper­links), bei de­nen nicht mehr klar wä­re, ob es sich um ei­nen Trenn­strich oder um ei­nen Be­stand­teil der Adres­se selbst han­delt.

Hier hilft das Leer­zei­chen der Län­ge Null: &#x200b; (Zero Width Space). Bei URLs fü­gen Sie es am be­sten zwi­schen je­des ein­zel­ne Zei­chen Ih­res Wor­tes ein.

Wäh­rend gän­gi­ge Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me die­se Trenn­hil­fen ein­wand­frei be­rück­sich­ti­gen, ig­no­rie­ren vie­le heu­ti­ge E-Book-Reader und E-Buch-Soft­ware-Rea­der die Sil­ben­tren­nungs­hil­fe ent­we­der völ­lig, oder sie um­ge­hen das Pro­blem durch Flat­ter­satz. Oder sie nut­zen zwar die Soft­hy­phen-Trenn­hil­fe, zei­gen je­doch kei­ne Trenn­stri­che an. Oder schlim­mer noch, sie zei­gen über­all dort, wo Trenn­hil­fen ein­ge­baut sind, Trenn­stri­che an.

Ge­ne­rell soll­te we­nig­stens ei­ne Teil­men­ge des of­fi­ziel­len Epub-Stan­dards ver­bind­lich auf al­len E-Book-Le­se­ge­rä­ten imp­le­men­tiert wer­den, um ei­ne zu­ver­läs­si­ge Text­dar­stel­lung und ei­nen or­dent­li­chen Le­se­kom­fort zu ga­ran­tie­ren. Hier­zu ein zen­tra­ler Ar­ti­kel, ver­öf­fent­licht auf dem of­fi­ziel­len Si­gil-Ent­wickler­blog: „An ana­ly­sis of EPUB3 (and, uh, a bit more)“.



10 Freie Bildbearbeitungs- und Vektorgrafikprogramme

Bil­der und Gra­fi­ken wer­den in un­ter­schied­li­chen For­ma­ten ge­hand­habt. Raster­bil­der, wie z.B. Fo­tos, be­ste­hen aus vie­len Ein­zel­punk­ten, von de­nen je­der ein­zel­ne ei­ne be­stimm­te Far­be auf­weist. Bei star­ken Ver­grö­ße­run­gen wird die Punk­te­struk­tur sicht­bar.

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_package_graphics.png,
        Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
        Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Vek­tor­gra­fi­ken be­ste­hen aus ge­o­me­tri­schen Ob­jek­ten, Farb­ver­läu­fen und an­de­ren Be­stand­tei­len. Sie las­sen sich größen­an­pas­sen, d.h., daß bei ei­ner Ver­grö­ße­rung das Bild neu­be­rech­net bzw. neu­ge­zeich­net wird und auf die­se Wei­se kei­ne Qua­li­täts­ver­lu­ste (Klötz­chen­gra­fi­ken) ent­ste­hen. Fir­men­lo­gos wer­den häu­fig als Vek­tor­gra­fik er­stellt. Na­tür­lich gibt es auch Gren­zen: Ei­ne Vek­tor­gra­fik, die auf ei­ner Haus­wand auf­ge­tra­gen wer­den soll, wird mei­stens se­pa­rat er­stellt. Vek­tor­gra­fi­ken las­sen sich in Pi­xel­gra­fi­ken/Raster­bil­der um­wan­deln. Ne­ben Il­lu­stra­ti­o­nen sind tech­ni­sche An­wen­dun­gen (Bau­plä­ne, Schalt­plä­ne, Di­a­gram­me usw.) das Haupt­an­wen­dungs­ge­biet von Vek­tor­pro­gram­men

Die mög­li­che Farb­tie­fe ei­nes Pro­gramms be­stimmt, wie fein­nu­an­ciert sich Farb­tö­ne und Farb­ver­läu­fe in­ner­halb ei­nes Bil­des dar­stel­len las­sen, je hö­her die mög­li­che Farb­tie­fe, de­sto bes­ser. Je nach An­wen­dungs­fall kann ei­ne ho­he Farb­tie­fe auch dann von Vor­teil sein, wenn die Aus­ga­be nur in ge­rin­ger Farb­tie­fe er­folgt: Bei um­fang­rei­chen Bild­be­ar­bei­tungs­schrit­ten ent­ste­hen mög­li­cher­wei­se we­ni­ger Rechen­feh­ler (Run­dungs­feh­ler etc.), wenn komp­lexe Be­rech­nun­gen vor­ge­nom­men wer­den müs­sen. Ein­füh­rungs­ar­ti­kel aus den WP-​Web­links: „Farb­tie­fe bei Film-​Scan­nern und Bild­da­tei­en“ • „Tu­to­ri­al: 8-Bit / 16 Bit“ • „Um­fang der Far­ben und Ton­wert­kor­rek­tur“.

Verweis auf Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_colors.png,
       Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
       Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Je­des Ge­rät (Mo­ni­tor, Drucker usw.) hat sei­nen ei­ge­nen Farb­raum. Man stel­le sich ihn als Farb­pa­let­te vor die vor­gibt, wel­che Far­ben dar­ge­stellt wer­den kön­nen und wel­che nicht, und wie die Far­ben dar­ge­stellt wer­den. Farb­räu­me sind nor­miert. Ei­ne klas­si­sche Prob­lem­stel­lung: Sie ha­ben ein Bild mit vie­len Farb­tö­nen (gro­ße Farb­pa­let­te), und möch­ten es auf ei­nem Ge­rät mit nur ein­ge­schränk­tem Farb­um­fang (klei­ne Farb­pa­let­te) aus­ge­ben. Hier­bei ent­ste­hen u.a. fol­gen­de Fra­gen: Wie soll ei­ne Far­be des Ur­sprungs­bil­des dar­ge­stellt wer­den, die auf dem Aus­ga­be­ge­rät nicht dar­stell­bar ist? Soll die nächs­tähn­li­che Far­be des Ziel­farb­raums ge­wählt wer­den? Soll ei­ne Misch­far­be ge­wählt wer­den? Oder soll die Far­be ein­fach komp­lett weg­ge­las­sen wer­den? Ein wei­te­res Bei­spiel: Sie möch­ten ein Farb­fo­to in ein Schwarz­weiß­fo­to um­wan­deln.

Programme für die Rasterbildbearbeitung

Für die Bild­be­ar­bei­tung von Fo­tos empfiehlt sich das mächtige freie Mal­pro­gramm Krita. Es eig­net sich so­wohl im Rah­men der Bild­auf­be­rei­tung pro­fes­si­o­nel­ler Druck­vor­stu­fe­pro­duk­te, als auch für die Be­ar­bei­tung von Gra­fi­ken für das Welt­netz so­wie für E-Bü­cher.

Krita.org • WP-Artikel (EN, ausführlicher als DE) • Heise.de -Nachricht„ Zeichenprogramm Krita 2.9.0 veröffentlicht“ • Herunterladebereich • „Category:Free raster graphics editors“ • „Comparison of raster graphics editors“.


Krita
JPEG-Datei, geöffnet in Krita 2.9
(Draufklicken für die Detailansicht)



Programmeübersicht:


Verschiedene Themen zur Bildbearbeitung

Das Welt­netz bie­tet zahl­rei­che hoch­wer­ti­ge, Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen rund um das rie­si­ge The­men­ge­biet Bild­be­ar­bei­tung. Über­le­gen Sie sich, wel­che Wör­ter bzw. wel­che Wort­kom­bi­na­tio­nen in der von Ih­nen ge­such­ten In­for­ma­tion ent­hal­ten sein könn­ten und va­ri­ie­ren Sie die­se Such­be­griffs­kom­bi­na­tio­nen. Ein­füh­rung: „Tech­­ni­­ken der In­­for­­ma­­tions­­re­­cher­­che mit Such­­ma­­schi­­nen.

Techniken und Begriffe der Bildbearbeitung“, von selfhtml.org.

Der (Online)Buchklassiker „Grokking the GIMP” ist schon et­was äl­ter, die grund­le­gen­den Bild­be­ar­bei­tungs-Prin­zi­pien sind je­doch gleich­ge­blie­ben. Ei­ne HTML-Buch­ver­sion kann kosten­los he­run­ter­ge­la­den wer­den („Download an HTML Tar­ball of this Book“), und läßt sich bei­spiels­wei­se mit der freien Soft­ware 7-zip ent­packen (de­komp­ri­mie­ren).

Der WP-Artikel „Comparison of raster graphics editors” ent­hält ei­ne um­fas­sen­de Über­sicht al­ler freien Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me (lin­ke Spal­te).



Vektorgrafik-Programme
  • Ink­scape ist be­son­ders be­liebt für das An­fer­ti­gen klas­si­scher Vek­tor­gra­fi­ken und -Il­lu­stra­ti­o­nen (um­fang­rei­che Vi­deo­an­lei­tun­gen)
  • xfig (Unix/BSD, GNU/Li­nux) An­fer­ti­gung sche­ma­ti­scher und tech­ni­scher Zeichnungen, ein­fa­che Schalt­plä­ne mit­ein­ge­schlos­sen

Generelle Übersicht zu Vektorgrafikprogrammen: „Comparison of vector graphics editors“


Diagramme zeichnen

DIA – Deutsche Dokumentation


3D-Grafik

Blender ge­hört zu den be­lieb­te­sten, weit­ver­brei­tet­sten und lei­stungs­fä­higsten frei­en An­wen­dungs­pro­gram­men für 3D-Gra­fik und -Ani­ma­tion.


WP-Über­sicht „Freie Gra­fik­soft­ware“. „Category: Free graphics software“, mit Un­ter­ka­te­go­rien.

Bild­be­ar­bei­tung und Fo­to­gra­fie: „Ka­te­go­rie:Fo­to­tech­nik“, „Ka­te­go­rie:Fo­to­gra­fie“, „Ka­te­go­rie:Bild­be­ar­bei­tung“, „Ka­te­go­rie:Di­gi­tal­fo­to­gra­fie

Ka­te­go­rie:Freie Mul­ti­me­dia­soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free mul­ti­me­dia soft­ware“,



11 Die freie Nutzung der Tastatur, Spracherwerb

Nutzen Sie die Möglichkeit, mit 10 Fingern zu schreiben,erlernen Sie das Zehn­fin­ger­sy­stem. Hier­durch er­ge­ben sich meh­re­re Vor­tei­le:

  • Ei­ne sehr gro­ße Zeit­er­spar­nis, da Sie Ih­re in Wor­te ge­faß­ten Ge­dan­ken blind und di­rekt, un­mit­tel­bar nie­der­schrei­ben, Tex­te mit höch­ster Ef­fi­zienz und Er­gie­big­keit be­ar­bei­ten
  • Kei­ne Ab­len­kun­gen mehr durch un­nö­ti­ge Blicke auf die Tasta­tur, kon­ti­nu­ier­li­ches Mit­le­sen von Fern­schreib­di­a­lo­gen am Bild­schirm, schnel­le Re­ak­ti­ons­zei­ten, Auf­ruf von Funk­ti­o­nen durch Tasten­kom­bi­na­ti­o­nen an­stel­le von zeit­rau­ben­der Maus­klickerei.
  • So­fern er­for­der­lich, er­ler­nen Sie auch die Ori­gi­nal-​Tasta­tur­be­le­gung und das Zehn­fin­ger­sy­stem zu ei­ner von Ih­nen an­ge­streb­ten wei­te­ren Spra­che. Bei­spiel: Die Tastaturbelegung(en) für Französisch oder die rus­si­sche(n) PC-​Tasta­tur(en) in Ky­ril­lisch. Die Um­schal­tung der Ta­sta­tur­be­le­gung er­folgt wahl­wei­se blitz­schnell durch Tasten­kom­bi­na­ti­on oder per Maus­klick. Neu­er­lern­te Wör­ter und Re­de­wen­dun­gen wer­den zwecks Ein­prä­gung von Be­ginn an im Zehn­fin­ger­sy­stem der Ori­gi­nal­tasta­tur­be­le­gung mehr­fach nie­der­ge­schrie­ben, in ei­ner Text­ver­ar­bei­tungs­da­tei. Hier­durch wird auch ei­ne un­mit­tel­bar-​schnel­le schrift­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Sprach­lern­part­nern wäh­rend schrift­li­cher Di­rekt­kom­mu­ni­ka­ti­on (Fern­schreib­di­a­lo­ge, Chatten) ge­währ­lei­stet.
1.4.1 Freie Programme für das Erlernen des Zehnfingersystems, Lehrartikel

Menschen al­ler Be­rufs­fel­der schrei­ben im Zehn­fin­ger­sys­tem, für ei­ne we­sent­li­che Zeit­er­spar­nis und er­höh­te Reak­tions­ge­schwin­dig­keit, und für ma­xi­ma­le Kon­zen­tra­tion auf In­hal­te. Ih­re Att­rak­ti­vi­tät als Sprach­lern­part­ner ist ein­fach grö­ßer, wenn Sie Ih­rer Sprach­tan­dem­part­ne­rin in Fern­schreib­di­a­lo­gen un­mit­tel­bar schrift­lich ant­wor­ten kön­nen.

Im WP-​Ar­ti­kel „Zehn­fin­ger­sy­stem“ wer­den ver­schie­de­ne Aspek­te er­läu­tert so­wie ein Ver­weis auf ei­ne um­fas­sen­de „Li­ste der kosten­lo­sen Soft­ware für das Zehn­fin­ger­sy­stem und On­line-​Hilfs­mit­tel“ auf­ge­führt. Un­ter den kosten­lo­sen Pro­gram­men sticht der freie platt­form­über­grei­fend er­hält­li­che Schreib­trainer TIPP10 (WP-Artikel). be­son­ders her­vor. Er bie­tet ei­nen aus­ge­feil­ten, sich in­ter­ak­tiv-selbst­an­pas­sen­den Schreib­kurs.

Im Welt­netz sind un­zäh­li­ge In­for­ma­ti­o­nen kosten­los und di­rekt ver­füg­bar. Bei­spie­le: Google-​Su­che „Zehn­fin­ger­sy­stem“, Google-​Vi­deo-​Su­che „Zehn­fin­ger­sy­stem“.

1.4.2 Sprache und Tastaturbelegung

Eig­nen Sie sich nicht nur für Ihre Mut­ter­spra­che son­dern auch für die von Ih­nen an­ge­streb­te wei­tere Spra­che das Zehn­fin­ger­system an. Mei­stens ste­hen pro Spra­che meh­re­re (lan­des­spe­zi­fi­sche) Ta­sta­tur­be­le­gungs­va­ri­an­ten zur Aus­wahl. Ei­ne sehr umf­as­sen­de Über­sicht bie­tet der eng­li­sche Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel „Key­board-Layout“; deut­scher Ar­ti­kel: „Tasta­tur-​Be­le­gung“. Mo­der­ne Be­triebs­syste­me un­ter­stüt­zen al­le welt­weit ge­bräuch­li­chen Be­le­gun­gen. Die Um­schal­tung er­folgt ent­we­der per Maus­klick oder über ei­ne selbst­fest­ge­leg­te Tasten­kom­bi­na­tion.

Für die An­eig­nung der Ta­sta­tur­be­le­gung Ih­rer Ziel­spra­che emp­fiehlt sich fol­gen­de Vor­ge­hens­wei­se:

  • Fin­den Sie im WP-​Ar­ti­kel „Ta­sta­tur-​Be­le­gung“ bzw. „Key­board-​Lay­out“ die ent­sprechen­den In­for­ma­ti­o­nen.
  • Im Ab­schnitt „Russian“ sind meh­re­re Tasta­tur­be­le­gun­gen für Rus­sisch er­sicht­lich. Der se­pa­ra­te Ar­ti­kel „JCUKEN“ bie­tet nä­he­re In­for­ma­ti­o­nen zur rus­si­schen Stan­dard­tasta­tur­be­le­gung. Klicken Sie nun auf die dort ab­ge­bil­de­te Tasta­tur, wo­rauf­hin die WP-​Sei­te „ЙЦУКЕН key­board la­yout“ er­scheint. Drücken Sie rechts un­ten auf „More details“, wo­durch Sie zur Wi­ki­me­dia-​Com­mons-​Sei­te „File:KB Russian.svg“ gelangen.
  • Zum Drucken ste­hen nun zwei Mög­lich­kei­ten zur Aus­wahl: Sie klicken auf die Ori­gi­nal-SVG-​Vek­tor­gra­fik­da­tei, „Ori­gi­nal file“ wo­rauf­hin Sie in Ih­rem Netz­le­se­pro­gramm ge­öff­net wird. An­schlie­ßend ge­hen Sie im Browser-​Me­nü auf die Druck­vor­schau: „Da­tei“ → „Druck­vor­schau“. Hier wäh­len Sie nun „Quer­for­mat“ für die Aus­rich­tung und klicken an­schlie­ßend auf „Drucken“. Al­ter­na­tiv kön­nen Sie auch ei­ne vor­be­rech­ne­te PNG-​Da­tei (un­ter­schied­li­che Auf­lö­sun­gen) zum Drucken ver­wen­den.
  • So­lan­ge Sie die Ta­sta­tur­be­le­gung Ih­rer Ziel­spra­che noch nicht blind be­herr­schen, ge­hen Sie fol­gen­der­ma­ßen vor: 1. Drucken Sie die Tasta­tur aus. 2. Kle­ben Sie sie auf ei­ne feste Papp­un­ter­la­ge, die Sie zu­recht­schnei­den oder zu­recht­fal­ten. 3. Be­festi­gen Sie die Ta­sta­tur an Ih­rem Ar­beits­platz, da­mit sie im­mer in Ih­rem Blick­feld ist, oder basteln Sie ei­nen Auf­stel­ler.

Für das Er­ler­nen neu­er (Ka­pi­tel­e­pi­so­den)Wör­ter öff­nen Sie ei­ne Text­ver­ar­bei­tungs­da­tei. Schrei­ben Sie je­des neu zu ler­nen­de Wort im Zehn­fin­ger­sy­stem nie­der, min­de­stens über meh­re­re Zei­len hin­weg. So ge­hen Sie Wort für Wort vor, Ab­satz für Ab­satz. Das Nie­der­schrei­ben von gan­zen Tex­ten ist eben­falls sinn­voll für de­ren Ein­prä­gung.

Nut­zen Sie die zahl­rei­chen An­lei­tun­gen im Welt­netz zur Wahl der ent­sprechen­den Tasta­tur­be­le­gung. Bei­spiels­wei­se über die Such­an­fra­ge Rus­sisch Tasta­tur bzw. all­ge­mein über die Such­kom­bi­na­ti­on [Ziel­spra­che] Tasta­tur­be­le­gung [Be­triebs­sy­stem]. Ta­sta­tur­be­le­gungs­gra­fi­ken las­sen sich auch di­rekt über die Bil­der­su­che fin­den, bei­spiels­wei­se über die Google Bil­der­su­che für rus­si­sche Tasta­tur, oder für rus­si­sche Tasta­tur­be­le­gung.

Ih­re Sprach­lern­part­ne­rin/​Fern­schreib­part­ne­rin wird Au­gen machen, wenn Sie plötz­lich ge­nau­so schnell oder viel­leicht so­gar schnel­ler schrei­ben kön­nen als sie. In der phy­si­schen Welt ist die Spra­che der Schlüs­sel zur Kul­tur von Völ­kern und zu den Her­zen Ih­rer Men­schen.

Ernst­haft be­strebt zu sein, die Lan­des­spr­ache ei­nes Vol­kes vor Ort zu sprechen, be­in­hal­tet ei­ne grund­le­gen­de Ach­tung, ei­nen grund­le­gen­den Re­spekt. Die hei­mi­schen Men­schen vor Ort be­kom­men das mit, und, völ­lig un­ab­hän­gig da­von, wie fort­ge­schrit­ten Ih­re Sprach­kom­pe­tenz be­reits ist, wird man Ih­nen ent­spre­chend auf­ge­schlos­sen be­geg­nen. Um­ge­kehrt ist es ein Ar­muts­zeug­nis, wenn die Ober­häup­ter ei­ner be­stimm­ten Na­ti­on tra­di­ti­o­nell seit vie­len Jahr­zehn­ten Bot­schaf­ter in die Welt sen­den, die mehr­heit­lich kein ein­zi­ges Wort ih­rer je­wei­li­gen Gast­län­der spre­chen; und dies trotz der Tat­sa­che, daß die ei­ge­nen An­ge­stell­ten schon vor lan­ger Zeit lie­be­voll voll­stän­di­ge Sprach­kur­se für Dut­zen­de von Spra­chen an­ge­fer­tigt ha­ben; Kur­se, die mitt­ler­wei­le ein kosten­los er­hält­li­ches frei­es All­ge­mein­gut ge­wor­den sind (ein­schließ­lich der Ton­trä­ger, jetzt Ton­da­tei­en).

1.4.3 Deut­sche und US-ame­ri­ka­ni­sche PC-Ta­sta­tur­be­le­gung

Der WP-​Ar­ti­kel­ab­schnitt „Deutsch­land und Öster­reich“ ent­hält aus­führ­li­che In­for­ma­ti­o­nen zur deut­schen PC-Ta­sta­tur-Be­le­gung sowie Ver­wei­se auf wei­ter­füh­ren­de Ar­ti­kel zu je­dem ein­zel­nen Ta­sta­tur­zei­chen; auch eine WP-SVG-Gra­fik zur deut­schen PC-Ta­sta­tur-Be­le­gung wird angeboten.

Tasta­tur­be­le­gung und BIOS: In sel­te­nen Fäl­len set­zen das BIOS und mög­li­cher­wei­se auch das Nach­fol­ge­sy­stem EFI oder ein an­de­res Pro­gramm ei­ne Ein­ga­be mit US-ame­ri­ka­ni­scher Tasta­tur­be­le­gung vo­raus. Be­stä­ti­gun­gen mit „Y“ (für „Yes“) und die Re­kon­struk­tion be­reits ge­setz­ter System­paß­wör­ter kön­nen nur dann vor­ge­nom­men wer­den, wenn die US-Be­le­gung be­kannt ist. Hef­ten Sie sich da­her un­be­dingt ei­nen Aus­druck der US-ame­ri­ka­ni­schen Tasta­tur in Ih­rem phy­si­schen Com­pu­ter­ord­ner ab (WP-Ar­ti­kel zur US-Ta­sta­tur, Über­sicht Gra­fik­da­tei­ver­si­o­nen).

1.4.4 Mechanische Tastaturen

Viel­schrei­ber, Au­to­ren und Pro­gram­mie­rer be­vor­zu­gen me­cha­ni­sche Ta­sta­tu­ren, zum Bei­spiel die zeit­lo­se, welt­be­rühm­te Cherry G80-3000 LSCDE-2 (schwar­ze Ver­si­on). Es lie­gen Wel­ten zwi­schen PC-Fo­li­en­pla­ti­nen-​Ta­sta­tu­ren und den rich­ti­gen, den so ge­nann­ten me­cha­ni­schen Ta­sta­tu­ren, so­wohl hin­sicht­lich des Schreib­kom­forts und der An­schlags­prä­zi­si­on als auch un­ter dem Aspekt der gleich­blei­ben­den Schreib­qua­li­tät, der Ro­bust­heit und der Halt­bar­keit der Ta­sta­tur.

Knetfeder.de bie­tet aus­führ­li­che Ar­ti­kel zu die­ser Ta­sta­tur­klas­se und ih­ren un­ter­schied­li­chen Ty­pen: „Die Schreib­ma­schi­ne un­ter den Ta­sta­tu­ren: Me­cha­ni­sche Ta­sta­tu­ren im Test“ • „Die Tasta­tur – ei­ne klei­ne Ge­schi­chte des Com­pu­ter-​Ein­ga­be­ge­räts Nr. 1” • „Tasten­testen: Auf der ewi­gen Su­che nach der per­fek­ten PC-​Tasta­tur”. Ei­nen wei­te­ren, zen­tra­len Grund­la­gen-​Ar­ti­kel findet man auf Computerbase.de: „Guide: Me­cha­ni­sche Ta­sta­tu­ren“. Übersichtsseiten von Cherry: „Mechanische Tastaturen” • „G80-3000” • PDF zur G80-3000.

Ani­mier­te Gra­fi­ken zu den ver­schie­de­nen Schal­ter­ty­pen und Vi­de­o­in­for­ma­ti­ons­fil­me: „Me­chanical Keyboard Switches Guide – Animated Gif” • Youtube-Suche: „Cherry G80-3000 LSCDE-2” • Youtube-Video „What makes a Cherry MX Blue click?” • „Cherry MX Factory Tour - Linus & Luke do Auerbach, Germany” • Youtube-Video: „Cherry MX Switches Sound (Black, Red, Brown, Clear, Blue)” •. WP: „Category:Computer keyboards” • Video: „Mechanische Tastaturen | Cherry MX Switches Vergleich”.











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