Softwareempfehlungen Freie Software und Freeware



Mathematikgrundlagen
Beweis der Irrationalität der Quadratwurzel aus 2

Einführung in den
indirekten Beweis, enthält Musteraufgaben mit Lösungen.

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Freie Soft­ware stärkt die Un­ab­hän­gig­keit des In­di­vi­du­ums und der Na­tion. Ih­re dau­er­haft-ko­sten­freie Ver­füg­bar­keit und ih­re An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten för­dern die in­for­ma­tions­tech­ni­sche Brei­ten­bil­dung. Sämt­li­che hier auf­ge­führ­ten Pro­gram­me sind ko­sten­los er­hält­lich. Bei ei­ni­gen we­ni­gen, ge­kenn­zeich­ne­ten Aus­nah­men han­delt es sich um Free­ware, wel­che eben­falls ko­sten­los er­hält­lich, je­doch nicht quell­text­mo­di­fi­zier­bar ist.

Ei­ne Li­ste von Stan­dard­pro­gram­men für all­täg­lich an­fal­len­de Auf­ga­ben bil­det den Grund­be­stand und eig­net sich auch als Ba­sis­aus­stat­tung für neu ge­kauf­te Rech­ner.

Kom­mu­ni­ka­tions­pro­gram­me er­mög­li­chen ko­sten­lo­se, un­be­grenz­te welt­wei­te PC-Te­le­fo­nie und Fern­schrei­ben. Kom­bi­niert mit frei zu­gäng­li­chen On­line­wör­ter­bü­chern bil­den sie die per­fek­te Grund­la­ge für das per­sön­li­che Sprach­stu­dium im Welt­netz.

Ei­ne wei­te­re Ru­brik in­for­miert über freie Schrift­satz­pro­gram­me für die pro­fes­sio­nel­le Er­stel­lung von Do­ku­men­ten: Für die Druck­vor­stu­fe, für den Ent­wurf von Bü­chern, Ma­ga­zi­nen und Pla­ka­ten, für das Pub­li­zie­ren von E-Do­ku­men­ten im In­ter­net, und für die Pro­duk­tion nati­ver E-Books im Epub-For­mat.

Mit der Ein­füh­rung in freie Be­triebs­sy­stem­al­ter­na­ti­ven wer­den grund­le­gen­de Aspek­te der Com­pu­ter­si­cher­heit vor­ge­stellt.

Mo­der­ne, spe­zia­li­sier­te freie Be­triebs­sy­stem­di­stri­bu­tio­nen ver­wan­deln al­te und sehr al­te Com­pu­ter in lei­stungs­fä­hi­ge Desk­top-Pro­duk­tiv­sy­ste­me, mit de­nen al­le all­täg­lich an­fal­len­den Auf­ga­ben er­le­digt wer­den könn­en: Text­ver­ar­bei­tung, PDF-Be­ar­bei­tung, Ta­bel­len­kal­ku­la­tion, Bild­be­ar­bei­tung, In­ter­net, Fern­schrei­ben und E-Mail, Vi­deo und Au­dio und vie­les mehr. Dies wird er­reicht durch ei­ne strik­te Aus­wahl an leicht­ge­wich­ti­gen Pro­gram­men und Bi­bli­othe­ken, wel­che auch auf al­ten Com­pu­tern schnell und flüs­sig lau­fen. Er­fah­ren Sie mehr über die ver­schie­de­nen Di­stri­bu­tio­nen.

Al­le Pro­gram­me sind über die je­wei­li­gen Pro­jekt­sei­ten oder über re­nom­mier­te Soft­ware­ver­zei­chnis­se, z. B. heise Soft­ware­ver­zei­chnis und Chip On­line, kosten­los er­hält­lich, her­un­ter­lad­bar. Die Druck­ver­sion der Emp­feh­lun­gen ist frei von Wer­be­an­zei­gen .

Such­tech­nik­emp­feh­lun­gen und Ba­sis­wis­sen zur do­ku­ment­in­ter­nen Su­che ver­mit­teln Grund­kennt­nis­se der ei­gen­stän­di­gen Re­cher­che am Rech­ner.




Freie Software
Ei­gen­schaf­ten Freier Soft­ware • Ver­weis­samm­lun­gen zu Frei­en Pro­gram­men
Informationen suchen und finden
Such­ma­schi­nen­wis­sen: Tech­ni­ken der In­for­ma­tions­re­cher­che • Su­chen in­ner­halb ei­nes Do­ku­men­tes • Ver­zer­run­gen durch Coo­kies • Über Such­ma­schi­nen­zen­sur
Standardprogramme
Ba­sis­li­ste frei­er Stan­dard­pro­gram­me für MS-​Win­dows • Ele­men­ta­re Si­cher­heits­vor­keh­run­gen für MS-​Win­dows • In­for­ma­tions­vor­sprung: Blei­ben Sie auf dem Lau­fen­den mit RSS-​Nach­rich­ten­tickern • ef­fek­ti­ve Da­ten­ein­ga­be, deut­sche und US-­ame­ri­ka­ni­sche Ta­sta­tur­be­le­gung • Netz­ei­ten zu PC-​Grund­la­gen­wis­sen und zu Com­pu­ter­le­xi­ka
Elektronische Post
E-Mail-Emp­feh­lun­gen: Ein­füh­rung • ge­set­zes­kon­for­mer Sig­na­tur­text • kryp­to­gra­phi­sche Sig­nie­rung und Ver­schlüs­se­lung • Ter­min- und Ka­len­der­ver­wal­tung • re­vi­sions­si­che­re E-Mail-​Ar­chi­vie­rung • Ver­tei­ler­li­sten • Paß­wort­er­stel­lung
Sprach­stu­dium im Welt­netz
Spra­ch­stu­di­um mit Com­pu­ter und In­ter­net: Kom­mu­ni­ka­tions­soft­ware für PC-​Te­le­fo­nie • Soft­ware­au­dio­re­kor­der • Spra­che und Ta­sta­tur­be­le­gung, Ta­sta­tu­ren für Schreib­pro­fis • Wörter­bü­cher und Über­set­zungs­hil­fen • Voll­stän­di­ge Vi­deo-Ver­weis­li­ste zu „Eng­lisch für An­fän­ger“ (51 Fol­gen) • Voll­stän­di­ge Vi­deo-Ver­weis­li­ste zum Französischsprachkurs „Bon Cou­rage“ (39 Fol­gen) • Sprach- und Di­dak­tik­wis­sen zu Eng­lisch • Sprach­tan­dem-Sei­ten • Deutsch-Ein­füh­rungs­kur­se in Eng­lisch • In­for­ma­tio­nen zur Deut­schen Spra­che • Wör­ter­bü­cher zur Deut­schen Spra­che • Des­krip­ti­ve ver­sus prä­skrip­ti­ve Sprach­leh­re • Über­set­zungs­werk­zeu­ge • In Eng­lisch ge­hal­te­ne, 100 % kosten­lo­se Ein­füh­rungs­kur­se zu 44 Spra­chen, mit PDF-​Do­ku­men­ten und Ton­da­tei­en: FSI Language Cour­ses
Dokumenteerstellung und Schriftsatz
Schrift­satz­pro­gram­me für Druck­vor­stu­fe und In­ter­net: Text­ver­ar­bei­tung Libre­Of­fice-​Writer • Hoch­wer­ti­ge Freie Schrif­ten • Schrift­satz mit LyX • DTP mit Scri­bus • Schrift­satz- und Typo­gra­phie­wis­sen
Freie PDF-Programme
Freie PDF-Soft­ware: PDF-Be­trach­ter • PDF-Da­teien er­stel­len • PDF-Da­teien auf­tren­nen, zu­sam­men­fü­gen, Me­ta­da­ten be­ar­bei­ten • Buch- und Bi­blio­theks­wis­sen
Un­ab­hän­gi­ges Pub­li­zie­ren
Buch­druck-auf-Ab­ruf 100 % au­to­ren­freund­lich: Ama­zon's Buch­druck­dienst Create Space • Die Vor­zü­ge von ge­druckten Bü­chern • Die oft her­vor­ge­ho­be­ne Qua­li­täts­kon­trol­le durch Ver­la­ge: Ist sie wirk­lich ein all­ge­mein­gül­ti­ger Stan­dard? • E-​Books ver­sus ge­druck­te Bücher • E-​Books oh­ne re­strik­ti­ven, be­nut­zer­be­vor­mun­den­den Ko­pier­schutz­me­cha­nis­mus las­sen sich nicht auf­rich­tig aus­lei­hen oder wei­ter­ver­kau­fen • E-Books und klas­si­sche Bü­cher ha­ben un­ver­gleich­ba­re Vor­zü­ge, je­doch ist nur das ge­druck­te Buch be­stän­di­ges Ei­gen­tum
E-Bücher erstellen und vertreiben
E-​Books: Grund­la­gen­wis­sen • E-​Buch-​Edi­to­ren und Qua­li­täts­kon­trol­le • E-​Buch-​Le­se und Ver­wal­tungs­pro­gram­me • E-​Books aus In­ter­net­in­hal­ten ge­ne­rie­ren • E-​Book-​Reader-​Emp­feh­lung​ • Für Au­to­ren: Das Pro­blem der Sil­ben­tren­nung in E-Books und sei­ne teil­wei­se Lö­sung • Ver­trieb und Ver­kauf von E-​Books und E-Fo­to­bild­bän­den • Steu­er­recht­li­che Aspek­te • Ver­si­che­rungs­recht­li­che Aspek­te • Über­le­gun­gen zu den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen ei­ner Pro­dukt­be­gleit­sei­te (AGB-Er­stel­lung) • Be­wer­bung des ei­ge­nen E-​Books • Netz­sei­ten­emp­feh­lun­gen zum The­ma Schrei­ben ei­nes E-​Books 
Bildbearbeitung
Bild­be­ar­bei­tung: Ver­weis­li­ste Bild­be­ar­bei­tungs­grund­wis­sen • Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me, Vek­tor­gra­fik
Netzseiten erstellen und verwalten
In­for­ma­tio­nen für künf­ti­ge Netz­sei­ten­in­ha­ber • Die Schrit­te zur Ver­öf­fent­li­chung ei­ner ei­gen­stän­di­gen In­ter­net­sei­te • Das Pro­blem der Sil­ben­tren­nung in HTML-Do­ku­men­ten • In­for­ma­tio­nen und Li­tera­tur­emp­feh­lun­gen für Netz­sei­ten­in­ha­ber: • Netz­sei­ten­ge­stal­tung • Recht­li­che Aspek­te und ge­­setz­­li­­che An­­for­­de­­run­­gen an kom­­mer­­ziel­­le In­­ter­­net­­sei­­ten • Das Pro­blem der IP-​Adres­sen-​Pro­to­kol­lie­rung durch Ein­bin­dung ex­ter­ner Skrip­te, wie es bei­spiels­wei­se beim Ein­bet­ten von In­ter­net­vi­deos in die ei­ge­ne Sei­te auf­tre­ten kann • Web­sta­ti­stik­grund­la­gen­wis­sen • Ge­win­ne er­wirt­schaf­ten • Wei­te­re Ge­stal­tungs­as­pek­te • Be­kämp­fung von In­hal­te­klau und Pla­gi­ats­sei­ten • Ge­win­ne ver­wal­ten • Freie Soft­ware für die In­ter­net­sei­ten­ge­stal­tung und -Ver­wal­tung • Prä­sen­ta­tion und Vi­deo­schnitt­pro­gram­me • Frei nutz­ba­re Gra­fi­ken für die ei­ge­ne In­ter­net­sei­te, von na­ment­li­chen be­kann­ten Ge­stal­tern li­zen­ziert und aus ver­trau­ens­wür­di­gen, öf­fent­lich an­er­kann­ten Quel­len stam­mend
Frei zugängliche Bildungsseiten
Welt­netz­ver­wei­se zu Com­pu­ter­nach­rich­ten und zu Frei­er Soft­ware • zu Bil­dungs­sei­ten und zu Vi­deo­por­ta­len
Freie Betriebssysteme
Er­höh­te Si­cher­heit mit frei­en Be­triebs­syste­men: Unix/BSD, GNU/Linux • Spe­zia­li­sier­te Be­triebs­sys­te­me für al­te Com­pu­ter
Geld­ver­die­nen mit Por­trait­fo­to­gra­fie
Zen­tra­le, platt­form­ü­ber­grei­fend er­hält­li­che freie Pro­gram­me für Fo­to­gra­fen und Fo­to­mo­del­le • Zen­tra­le Kri­te­ri­en für na­ti­o­na­le und in­ter­na­ti­o­na­le Fo­to­pro­duk­te Ver­kaufs­dienst­lei­ster • Fo­to­pro­duk­te-Ver­kaufs­dienst­lei­ster für die Ge­ne­rie­rung ei­nes frei­be­ruf­lich ba­sier­ten Ein­kom­mens • Emp­feh­lun­gen für Fo­to­mo­del­le



Ei­gen­schaf­ten Frei­er Soft­ware (PDF)

Be­triebs­syste­me und an­de­re Com­pu­ter­pro­gram­me wer­den in für Men­schen an­ge­nehm les­bar­en Pro­gram­mier­spra­chen ge­schrie­ben, z.B. in C, C++. Die­ser ur­sprüng­li­che Pro­gramm­text, der so ge­nann­te Quell­code, wird an­schlie­ßend in den Bi­när­code/Ma­schi­nen­code über­setzt, wo­durch ein für den Com­pu­ter les­ba­res, aus­führ­ba­res Pro­gramm ent­steht.

Ab ei­ner ge­wis­sen Grö­ße las­sen sich aus­schließ­lich im Bi­när­code vor­lie­gen­de Pro­gram­me nur in­ef­fek­tiv le­sen und be­ar­bei­ten. Ih­re Hand­ha­bung ist nicht mehr prak­ti­ka­bel und eine Rück­über­setz­ung bzw. Dis­as­sem­blie­rung nur ein­ge­schränkt, oder, wenn Tei­le des Pro­gramm­codes noch da­zu ver­schlüs­selt wur­den, über­haupt nicht mehr mög­lich. Ei­ne ähn­li­che Si­tuation liegt vor, wenn ein Her­stel­ler sein Ge­rät so her­me­tisch ver­schließt, daß der Nut­zer kei­ne Re­pa­ra­tu­ren mehr vor­neh­men und kei­nen Ein­blick in die Funk­tions­wei­se be­kom­men kann.

Freie Soft­ware ist kosten­los er­hält­lich, so­wohl als über­setz­te, aus­führ­ba­re Bi­när­code­ver­sion, wie auch als Quell­code. Der Ori­gi­nal­pro­gramm­text darf an­ge­paßt und mo­di­fi­ziert wer­den, und die­se Ver­än­de­run­gen dür­fen wie­de­rum kosten­los wei­ter­ver­brei­tet wer­den. Ver­schie­de­ne Liz­enz­mo­del­le fin­den An­wen­dung. Un­freie, so­ge­nann­te pro­prietä­re Soft­ware, ist aus­schließ­lich als Bi­när­code­ver­sion be­zieh­bar.

Wis­sen­schaft, Künste, Wirt­schaft, Staat, Bil­dungs­insti­tu­tio­nen, Privat­per­so­nen und die mei­sten Na­tio­nen ha­ben ein gro­ßes In­te­res­se an der Pfle­ge und stän­di­gen Wei­ter­ent­wick­lung Freier Soft­ware. Ih­re Le­bens­er­war­tung ist un­ver­gleich­bar hoch. Kei­ne Fir­ma kann sie ver­ein­nah­men, ih­re Ent­wick­lung ein­stel­len und da­durch in­di­rek­te Ent­eig­nun­gen vor­neh­men. Sich Kom­pe­ten­zen in freier Soft­ware an­zu­eig­nen stärkt die per­sön­li­che Un­ab­hän­gig­keit.

Zu den hier prä­sen­tier­ten, eben­falls kosten­lo­sen, aber nicht quell­code­mo­di­fi­zier­ba­ren bzw. pro­prie­tä­ren auf­ge­führ­ten Free­ware­pro­gram­men und Addons zäh­len: Micro­soft Se­curi­ty Es­sen­tials, Yahoo Mes­sen­ger, Ado­be Reader, Ado­be Flash Player, Power­bul­let Pre­sen­ter, Vi­deo Down­load­Hel­per, Bet­ter Pri­va­cy.

In­ter­net­sei­ten las­sen sich auch se­pa­rat in Kar­tei­rei­tern öffnen, oh­ne die Emp­feh­lun­gen-Haupt­sei­te ver­lassen zu müssen: Fah­ren Sie mit dem Maus­zei­ger auf den je­wei­li­gen blauen Ver­weis, drücken Sie die rech­te Maus­taste und wäh­len "Link in neuem Tab öffnen". So kön­nen Sie in einem Durch­gang al­le für Sie in­te­res­san­ten Netz­sei­ten in se­pa­ra­ten Rei­tern öffnen, bis Sie am Do­ku­ment­ende an­ge­langt sind. Re­le­van­ter Mo­zil­la-Ar­ti­kel: „Sur­fen mit Tabs“.



Über­sicht Freie Soft­ware

Nach ei­ner Schät­zung ex­istie­ren et­wa 250.000 Freie-Soft­ware-Pro­jek­te. Teil­wei­se mit mehr­fach­en Pro­gramm­al­ter­na­ti­ven in zahl­rei­chen An­wen­dungs­be­rei­chen. Ei­ne Über­sicht po­pu­lär­er Pro­gram­me ent­hält die List of Free Soft­ware (eng­lisch).


Verweissammlungen

Ei­ne klei­ne Aus­wahl aus den zahl­rei­chen Emp­feh­lungs­listen im In­ter­net. Bei­spiel­such­be­grif­fe: Freie Software Empfehlungen, free software list.

The OSSwin project Spe­zia­li­siert auf Pro­gram­me für MS-Win­dows

Open Source Windows „A sim­ple list of the best free and open-source soft­ware for Win­dows.“

LOOP, List of Open Source Pro­grams Konkre­te Al­ter­na­tiv­emp­feh­lun­gen zu aus­ge­wähl­ten pro­prietä­ren Pro­gram­men für MS-Win­dows

OS-Infoguide „Freie Soft­ware für dei­nen Win­dows-PC“

The Open­Science Pro­ject Soft­ware­emp­feh­lun­gen für ver­schie­de­ne Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen

Scientific Linux „[...] SL is a Li­nux re­lease put to­ge­ther by Fermi­lab, CERN, and va­rious other labs and uni­ver­si­ties around the world. [...]“

DistroWatch.com Li­nux-Di­stri­bu­tio­nen und BSD-Ver­sio­nen in der Über­sicht.

Liste von Li­nux-Di­stri­bu­tio­nen

List of Li­nux di­stri­bu­tions („see also“, „external links“)

Por­tal: Freie Soft­ware

Por­tal: Free sof­tware

Ka­te­go­rie: Freie Lern-Soft­ware

Open-​Source-​DVD in neu­er Auf­ma­chung“, „Open­source-​DVD



Artikel zu Freier Hardware

Are you giving your loved ones tech gifts they can use freely, or gifts which put someone else in control?

Hardware we all want: FSF announces criteria for hardware endorsement program

Respects Your Freedom hardware product certification

Hardware Devices that Support GNU/Linux

Open-Source-Hardware

Die Woche: Open Hardware










Tech­ni­ken der In­for­ma­tions­re­cher­che mit Such­ma­schi­nen
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     Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
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Such­ma­schi­nen­stan­dard­funk­tio­nen bil­den ei­nen gu­ten Aus­gangs­punkt für erste Über­bli­cke zu Pro­gram­men. Die In­for­ma­tions­fin­dung zum gra­fi­schen Schrift­satz­pro­gramm Scri­bus die­ne als il­lustrie­ren­des Bei­spiel: 1. Ge­hen Sie auf Google.com. 2. Ge­ben Sie dort Scribus als Such­be­griff ein. 3. Auf der Er­geb­nis­sei­te be­fin­det sich oben ei­ne Na­vi­ga­tions­spal­te mit Such­op­tio­nen. Drü­cken Sie dort auf Bil­der, wo­rauf­hin Il­lustra­tio­nen zu Scri­bus er­schei­nen, ent­nom­men von ver­schie­densten Netz­sei­ten, die Sie di­rekt an­sprin­gen kön­nen. 5. Drü­cken Sie nun auf Vi­deos, jetzt wer­den Film­an­lei­tun­gen ver­schie­denster Vi­deo­por­ta­le prä­sen­tiert. Im un­te­ren Be­reich des Na­vi­ga­tions­me­nüs sind wei­te­re Such­op­tio­nen auf­klap­pbar, da­run­ter die Ein­krei­sung der Ak­tuali­täts­zeit­räu­me prä­sen­tier­ter Er­geb­nis­se.

Al­les läuft auf die Kunst der Su­che hi­naus, auf die Kom­bi­na­tion ge­eig­ne­ter Such­be­grif­fe. Über­le­gen Sie sich, wel­che Wör­ter bzw. Satz­frag­men­te und Be­zeich­nun­gen die von Ih­nen ge­such­te In­for­ma­tion ent­hal­ten könn­te, und fü­gen Sie die­se den Such­be­grif­fen hin­zu. Je­weils mit ei­nem Leer­zei­chen von­ei­nan­der ge­trennt. Satz­frag­men­te kön­nen auch in An­füh­rungs­zei­chen ge­setzt wer­den. Wei­te­re Beispiel­such­be­grif­fe: Scribus Ein­füh­rung, Scribus An­lei­tung, Scribus Soft­ware. He­raus­for­dern­de An­lie­gen und Pro­blem­stel­lun­gen wer­den oft­mals in Dis­kus­sions­foren be­sprochen, ei­ne mög­li­che Such­va­rian­te könn­te also auch das Wort "Fo­rum" ent­hal­ten.

Die­sel­be Vor­ge­hens­wei­se emp­fiehlt sich auch bei Hard­ware­pro­ble­men. Beispiel­such­be­griffs­kom­bi­na­tion: Ge­rä­te­be­zeich­nung Mo­dell Pro­blem Fo­rum. Oder auch: Ge­rä­te­mo­dell­be­zeich­nung Fo­rum "ha­be Pro­blem mit". Las­sen Sie Ih­re Krea­ti­vi­tät spie­len.

Für weit­ge­hend un­po­li­ti­sche The­men­be­rei­che die we­nig bzw. kaum ideo­lo­gie­lastig sind, wie bei­spiels­wei­se Ma­the­ma­tik, In­for­ma­tik, prak­ti­sche EDV, Fo­to­gra­fie- und Vi­deo­tech­nik, bie­tet die Wi­ki­pe­dia sehr oft ei­ne her­vor­ra­gen­de Bün­de­lung hoch­wer­ti­ger In­for­ma­tions­quel­len. WP-ei­gene In­for­ma­tions­re­sour­cen und die sich am En­de des je­wei­li­gen Ar­ti­kels be­fin­den­de „Web­links“-Ka­te­go­rie, in eng­li­schen Wi­ki­pe­dia­ar­ti­keln als „Ex­ter­nal links“, in fran­zö­si­schen als „Liens ex­ternes“ be­zeich­net, sind oft äu­ßerst er­gie­big.

Be­trach­ten Sie als Bei­spiel den Ar­ti­kel zum freien Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm GIMP (GNU Image Mani­pu­la­tion Pro­gramm): 1. Ge­hen Sie zu http://de.wikipedia.org. 2. Ge­ben Sie in das dor­ti­ge Such­feld GIMP ein. 3. Wäh­len Sie im Ar­ti­kel­in­halts­ver­zeich­nis die Weblinks aus. 4. Rol­len Sie den Ar­ti­kel wie­der nach oben und wäh­len in der lin­ken Spal­te (Ka­te­go­rie „in an­de­ren Spra­chen“) Eng­lisch bzw. ei­ne an­de­re Spra­che aus, um zur GIMP-Ar­ti­kel­ver­sion in der je­wei­li­gen Spra­che zu ge­lan­gen. Der In­for­ma­tions­ge­halt kann je nach Ar­ti­kel­the­ma drastisch va­ri­ie­ren. Während ei­ne Ar­ti­kel­sprach­ver­sion viel­leicht nur we­nig In­for­ma­tio­nen bie­tet, weist ei­ne an­de­re üp­pi­gen In­for­ma­tions­ge­halt auf.


Su­chen in­ner­halb ei­nes Do­ku­men­tes

Wör­ter und Satz­frag­men­te (all­ge­mein Zei­chen­ket­ten) in­ner­halb ei­nes Do­ku­men­tes las­sen sich schnell über die Su­che-Funk­tion Ih­res Netz­sei­ten­le­se­pro­gramms aus­fin­dig ma­chen. Be­trach­ten Sie auf Ih­rer PC-Tasta­tur im un­te­ren lin­ken Eck die Steuerungs-Taste "Strg". In der­sel­ben un­tersten Zei­le be­fin­det sich die glei­che Taste noch­mal, im rech­ten Eck ge­gen­über, un­ter­halb der Ein­ga­be­taste. Um die Such­funk­tion zu ak­ti­vie­ren, drü­cken Sie gleich­zei­tig Strg und den Buch­sta­ben F.

Im Fire­fox­pro­gramm er­scheint da­rauf­hin die Such­leiste, mit Such­ein­ga­be­fenster links un­ten. Ge­ben Sie nun Scri­bus als Such­be­griff ein. Fire­fox hebt das Wort far­big im Text her­vor. Mit der Ein­ga­be­taste sprin­gen Sie zur nächsten Stel­le im Text. Oder Sie nut­zen die Auf­wärts- und Ab­wärts­tasten der Leiste. Mit der „Her­vor­he­ben“-Funk­tion mar­kie­ren Sie al­le Stel­len im Text die den Such­be­griff ent­hal­ten.

Auf die­se Wei­se ge­stal­tet sich die Su­che nach Stich­wor­ten und Satz­frag­men­ten schnell und ef­fek­tiv, auch in sehr um­fang­rei­chen Do­ku­men­ten. Liste von Tasta­tur­kür­zeln für Fire­fox.


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Such­ma­schi­nen er­mög­li­chen auch ei­ne prä­zi­se, auf kon­kre­ten Aus­gangs­bil­dern be­ru­hen­de Bil­der­su­che. Sie kön­nen die Bild­quel­le (URL, In­ter­net­adres­se) ein­ge­ben, oder so­gar ein Bild hoch­la­den, um nä­he­re In­for­ma­tio­nen zur Ver­brei­tung zu er­hal­ten. Hier­zu ein Ar­ti­kel auf „Exis­tenz im Netz“ bzw. un­ter www.s​e​l​b​s​t​a​e​n​d​i​g-​o​n​l​i​n​e-​v​e​r​d​i​e​n​e​n.de: „Bil­der mit Google fin­den – Wo wer­den mei­ne Fo­tos be­nutzt?“.


Google Scholar

Google Scholar ist ei­ne auf wis­sen­schaft­li­che Pub­li­ka­tio­nen spe­zia­li­sier­te Such­ma­schi­ne. Aus­zug aus der of­fi­ziel­len Be­schrei­bung (Stand: 15. Au­gust 2011): „[...] Was ist Google Scholar? Mit Google Scholar kön­nen Sie mü­he­los ei­ne all­ge­mei­ne Su­che nach wis­sen­schaft­li­cher Li­te­ra­tur durch­füh­ren. Sie kön­nen von ei­ner Stel­le aus vie­le ver­schie­de­ne Be­rei­che und Quel­len fin­den: Da­zu ge­hö­ren von Kom­mi­li­to­nen be­wer­te­te Se­mi­nar­ar­bei­ten, Ma­gi­ster-, Di­plom- so­wie Dok­tor­ar­bei­ten, Bü­cher, Zu­sam­men­fas­sun­gen und Ar­ti­kel, die aus Quel­len wie aka­de­mi­schen Ver­la­gen, Be­rufs­ver­bän­den, Ma­ga­zi­nen für Vorabdrucke, Uni­ver­si­tä­ten und an­de­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen stam­men. [...]“

WP-Ar­ti­kel­ver­weis­samm­lung „Ka­te­go­rie: Such­ma­schi­ne


Cookies kön­nen Such­er­geb­nis­se „ver­zer­ren“

Be­trei­ber von In­ter­net­sei­ten kön­nen mit­tels Cookie-Ein­trä­gen auf der lo­ka­len Nut­zer­fest­plat­te den Be­su­cher „kenn­zeich­nen“ und zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt wie­der­er­ken­nen, re­identi­fi­zie­ren. Bei je­dem Be­such las­sen sich so wei­te­re Nut­zer­ge­wohn­hei­ten, -Vor­lie­ben und -In­te­res­sen auf­zeich­nen und in ei­ne Da­ten­bank ein­tra­gen. Da­rauf auf­bauend kann dann z.B. per­so­na­li­sier­te Wer­bung ge­schal­tet wer­den.

Ne­ben der Da­ten­schutz­pro­ble­matik er­ge­ben sich even­tuell auch „Ver­zer­run­gen“ in den Such­ma­schi­nen­re­sul­ta­ten, wenn be­reits in der Ver­gan­gen­heit be­such­te Sei­ten bei er­neu­ten Such­an­fra­gen be­rück­sich­tigt wer­den. Bei­spiel: Sie ge­ben über ei­nen be­stimm­ten Zeit­raum hin­weg wie­der­holt ei­nen be­stimm­ten Such­be­griff ein und kli­cken in­ner­halb der Such­er­geb­nis­se wie­der­holt auf den glei­chen Ein­trag, z.B. auf ei­ne ganz be­stim­mte In­ter­net­sei­te. Der Such­ma­schi­nen­al­go­rith­mus kommt da­durch mög­li­cher­wei­se zu dem Schluß, daß die­ses Such­er­geb­nis für den Nut­zer ei­ne grö­ße­re Be­deu­tung und Wich­tig­keit be­sitzt als an­de­re Er­geb­nis­se. Bei ei­ner er­neu­ten Su­che könn­te die­ser Ein­trag dann an ei­ner vor­de­ren oder gar der vor­dersten Stel­le pla­ziert wer­den, bei au­to­ma­ti­sier­ter Cookie-Lö­schung hin­ge­gen lan­det er viel­leicht wei­ter unten in der Er­geb­nis­liste. Noch grö­ße­re Ver­zer­run­gen ent­ste­hen wahr­schein­lich, wenn Sie sich per­sön­lich bei ei­ner Such­ma­schi­ne an­mel­den.

Für den Er­halt weit­ge­hend neu­tra­ler Such­er­geb­nis­se emp­fiehlt sich die au­to­ma­ti­sier­te Lö­schung von Cookies und LSOs/Flash-Cookies am Sit­zungs­ende. Fire­fox­er­wei­te­run­gen wie Bet­ter Privacy ent­sor­gen auch Super­cookies. Die­se sinn­vol­len Maß­nah­men re­du­zie­ren die Da­ten­preis­ga­be, Ihr In­ter­net­pro­vider (die Fir­ma, die Ih­nen An­schluß an das Welt­netz/In­ter­net ver­schafft) so­wie ei­ni­ge Her­stel­ler pro­prietä­rer Soft­ware und all die­je­ni­gen, die mit die­sen Fir­men in ei­nem um­fas­sen­de­ren Sinn „zu­sam­men­ar­bei­ten“, wie z.B. Nach­rich­ten­dienste, kön­nen je­doch im­mer in Er­fah­rung brin­gen, wel­che po­li­ti­schen und an­de­ren In­hal­te Sie im In­ter­net be­su­chen.

Ano­ny­mi­tät im In­ter­net gibt es nicht, auch nicht mit Diens­ten wie Tor. Zu vie­le Soft­ware-, Hard­ware­- und Kryp­to­gra­phie­schnitt­stel­len sind kor­rum­piert mit Pro­gramm- bzw. Hard­ware­hin­ter­tü­ren so­wie teil­wei­se ver­mut­lich auch mit in­hä­ren­ten mathe­ma­ti­schen Schwä­chen, die mög­li­cher­wei­se da­für aus­schlag­ge­bend wa­ren, daß ganz be­stim­mte Ver­schlüs­se­lungs­al­go­rith­men zum Stan­dard er­ho­ben wur­den.

Ei­ne ge­wis­se Ano­ny­mi­tät kann zwar durch die Nut­zung von In­ter­net­cafe-Com­pu­tern er­reicht wer­den. An zahl­rei­chen öf­fent­li­chen Plät­zen be­fin­den sich je­doch Über­wa­chungs­ka­me­ras, die mit­tels Ge­sichts­er­ken­nungs­pro­gram­men und zeit­li­cher Aus­wer­tung ent­spre­chen­de Zu­ord­nun­gen vor­neh­men könn­ten. Da­rü­ber­hi­naus läßt sich der in­di­vi­du­el­le Tipp­rhyth­mus wäh­rend je­der Ein­ga­be aus­wer­ten, fest­hal­ten und wie­der­er­ken­nen. Ganz zu schwei­gen von der Tat­sa­che, daß sich ei­ne Be­völ­ke­rungs­mehr­heit frei­wil­lig mit Peil­sen­der und Ab­hör­wan­ze (Mo­bil­te­le­fon) ver­sieht, die auch nach Ent­nah­me der Ak­kus/Bat­te­rien mit in­ter­nen Ak­kus wei­ter­funk­tio­nie­ren kön­nen.


Über Such­ma­schi­nen­zen­sur

Man­che Such­ma­schi­nen­be­trei­ber prak­ti­zie­ren im po­li­ti­schen Be­reich ei­ne zum Teil drasti­sche Zen­sur. Ne­ben der Nicht­auf­nah­me in den Such­in­dex ex­istie­ren ver­schie­de­ne Zen­sur­va­rian­ten. So kann es vor­kom­men, daß Sie, trotz Kenn­tnis des of­fi­ziel­len Na­mens ei­ner In­ter­net­sei­te nicht de­ren zu­ge­hö­ri­ge In­ter­net­adres­se (URL) über Such­ma­schi­nen he­raus­be­kom­men. Statt­des­sen wer­den oft­mals Such­er­geb­nis-Ver­wei­se auf an­de­re Netz­sei­ten ge­lie­fert, wel­che die von Ih­nen ge­such­te Sei­te im „po­li­tisch kor­rek­ten“ Sin­ne dar­stel­len, oh­ne Ih­nen je­doch die Mög­lich­keit zu ge­ben, sich selbst ein Bild ma­chen zu könn­en: Ei­ne wirk­li­che Quel­len­an­ga­be fehlt, sehr oft ist kei­ne URL zur Ori­gi­nal­quel­le ent­hal­ten.

Für Text- und Vi­de­o­such­an­fra­gen bei Google ver­wen­den Sie am be­sten generell den we­sent­lich um­fang­rei­che­ren und we­ni­ger zen­sier­ten U.S.-Suchindex, den Sie über http://www.google.com/ncr auf­rufen (er ent­hält auch die deutsch­spra­chi­gen Quel­len). Da­durch wer­den Sie nicht auf den äu­ßerst stark zen­sier­ten deutsch­spra­chi­gen Such­ma­schi­nen­ka­ta­log um­ge­lei­tet. Of­fi­ziel­le Google-In­for­ma­ti­o­nen hier­zu in deutsch und in eng­lisch. Für den Fall, daß google.com/ncr (ncr = „no country re­direct“) nicht funk­ti­o­nie­ren soll­te, ge­lan­gen Sie auch über https://www.google.com/?hl=en&gws_rd=ssl in den eng­li­schen Such­in­dex.

Tra­gi­scher­wei­se set­zen bis zum heu­ti­gen Ta­ge im­mer noch Mil­li­on­en von Men­schen die „Be­richt­er­stat­tung“ und die „Do­ku­men­ta­ti­o­nen“ der Mas­sen­me­dien mit der Wirk­lich­keit der Ge­gen­wart und der Ver­gan­gen­heit gleich. Dies trotz der Tat­sache, daß das dunk­le Zeit­al­ter des In­for­ma­ti­ons­mo­no­pols schon vor vie­len Jah­ren durch das Welt­netz über­wun­den wur­de,









Ba­sis­li­ste fre­ier Stan­dard­pro­gram­me für MS-Win­dows
In­ter­net­pro­gram­me, In­ter­net­vi­deos spei­chern und wie­der­ge­ben

Fire­fox Lei­stungs­fä­hi­ges Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm für das Welt­netz. Vor­züg­lich den ei­ge­nen Be­dürf­nis­sen an­paß­bar, über „Add-Ons“, die ei­ne um­fas­sen­de mo­du­la­re Funk­tions­er­wei­te­rung er­mö­gli­chen. De­ak­ti­vie­ren Sie vor erst­ma­li­ger Fire­fox-Nut­zung die „network.prefetch-next“-Funk­tion. Sie­he hier­zu fol­gen­de Ein­füh­rungs­ar­ti­kel auf: sicherheitskultur.at, lawblog.de, und d​a​t​e​n​s​c​h​u​t​z​b​e​a​u​f​t​r​a​g​t​e​r​-​o​n​l​i​n​e.de.

We­ni­ger schwer­wie­gend aber eben­falls wich­tig ist das Wis­sen um Referrer.

Fire­fox ist al­ter­na­tiv­los unter gra­fi­schen Browsern. Kein an­de­res Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm bie­tet ver­gleich­bar um­fas­sen­de Da­ten­schutz­mö­glich­kei­ten und Er­wei­ter­bar­keit.

Für Nut­zer unix­ar­ti­ger Be­triebs­sy­ste­me lohnt auch ein Blick auf das De­ri­vat GNU IceCat (Free add­ons for Ice­Cat, WP-Ar­ti­kel).

Er­wei­te­run­gen las­sen sich zen­tral ver­wal­ten und kon­fi­gu­rie­ren: Ge­hen Sie im Me­nü auf „Fire­fox“ → „AddOns“ und wäh­len dann „Er­wei­te­run­gen“.

Op­tio­nal läßt sich die so ge­nann­te Add-on-Leiste im un­te­ren Fir­efox-Be­reich ein­blen­den „Fire­fox“ → „Ein­stel­lun­gen“ → „Add-on-Leiste“. Er­wei­te­run­gen wer­den in ihr durch gra­fi­sche Sym­bo­le re­prä­sen­tiert, durch Maus­klick öf­fnet sich das je­wei­li­ge Me­nü.

Hier ei­ne Aus­wahl äußerst nütz­li­cher, of­fi­ziell emp­foh­le­ner Fire­fox-Er­wei­terun­gen, mehre­re Tau­send wer­den an­ge­bo­ten unter https://addons.mozilla.org/de/firefox:

  • Video DownloadHelper (Freeware) Nie zuvor waren die per­sön­li­chen Fort­bil­dungs­mö­glich­kei­ten so um­fas­send und weit­rei­chend wie seit der Ein­füh­rung des In­ter­nets, zu 100 % kosten­los, Com­pu­ter und Breit­band­an­schluß vo­raus­ge­setzt. In­ter­net­vi­deo­fil­me spie­len da­bei eine zen­tra­le Rol­le: Vor­trä­ge, Lehr­fil­me, Do­ku­men­ta­tio­nen und Un­ter­hal­tungs­fil­me sind mil­li­o­nen­fach in vie­len Spra­chen kosten­los ab­ruf­bar, bei hun­der­ten von Vi­deo­por­ta­len, z.B. bei You­tube und Google Video, in Spiel­film­län­ge oder mehr­tei­lig in kür­ze­ren Ein­hei­ten. Die mei­sten Vi­deos kön­nen je­doch nur an­ge­schaut und nicht ab­ge­spei­chert werden. Dank der Fire­fox-Er­wei­te­rung Vi­deo DownloadHelper las­sen sich Vi­deos, Au­dio-Do­ku­men­te so­wie wei­te­re Do­ku­ment­ty­pen dauer­haft für den pri­va­ten Ge­brauch si­chern und ar­chi­vier­en.
      xVideoServiceThief ist ei­ne ei­gen­stän­di­ge, platt­form­un­ab­hän­gi­ge freie Pro­gramm­al­ter­na­ti­ve zu Vi­deo Down­load­Hel­per.
      Emp­foh­le­ner Aus­gangs­punkt für die Su­che nach Vi­deos: 1. Ge­hen Sie auf Google, 2. Ge­ben Sie Ih­ren Film­ti­tel bzw. Ih­re Such­be­grif­fe ein, 3. Drü­cken Sie in der lin­ken Na­vi­ga­tions­lei­ste auf „Vi­deos“ um sich Vi­deo­such­er­geb­nis­se an­zei­gen zu las­sen. Ver­weis­liste Vi­deo­por­ta­le.
  • Morning Coffee Gleich­zei­ti­ges Öff­nen aller favorisierten Internetseiten mit ei­nem ein­zi­gen Klick (se­pa­ra­te Le­se­zei­chen­li­ste)
  • Better Privacy (Free­ware) Au­to­ma­ti­sier­tes Lö­schen von Flash-Cookies und an­de­ren Su­per­coo­kies – Ein äu­ßerst wich­ti­ges Da­ten­schutz-Addon. In­di­rek­te Analyse­ver­fah­ren so­wie In­ter­net­provider­daten und -Sta­tis­ti­ken ma­chen ein voll­stän­dig ano­ny­mes Be­we­gen im Netz zwar un­mög­lich. Selbst Netz­wer­ke wie Tor bie­ten nicht wirk­lich Pri­vat­sphä­re. Un­ter dem Aspekt der größt­mög­li­chen Da­ten­ver­mei­dung stellt je­doch je­de zu­sätz­li­che Da­ten­ein­spar­nis ei­nen Ge­winn dar.
  • NoScript Blockiert bzw. filtert im Hintergrund laufende Skripte, z.B. Pro­gram­me, die Nutz­er­ver­hal­tens­pro­to­kol­le an­fer­ti­gen und über­mit­teln. Ih­re per­sön­li­che Po­si­tiv­liste legt fest, wel­che Skrip­te dauer­haft oder nur tem­po­rär er­laubt wer­den. Ei­nes der grund­le­gends­ten Da­ten­schutz-Addons über­haupt.

Sea­Monkey (Deutsch, Eng­lisch): Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm, E-Mail-Pro­gramm, Adreß­buch und wei­te­re Funk­tio­nen ver­eint in ei­ner An­wen­dung. Pro­jekt be­her­bergt bei Mo­zil­la, sind die mei­sten Fire­fox- und Thunder­bird-Add-Ons auch für Sea­Monkey er­hält­lich, Da­ten­schutz-Add-Ons ein­ge­schlossen. „Sup­port und Hil­fe“, Do­cu­men­ta­tion.

WP-Über­sich­ten: Ka­te­go­rie:Freier Web­browser, Ca­te­go­ry:Free web browsers.

Flash Player (Freeware) Man­che In­ter­net­sei­ten funk­tio­nie­ren nur mit dem kost­en­lo­sen, pro­prie­tär­en Adobe Flash Player. Sei­ne In­stal­la­tion emp­fiehlt sich ein­her­ge­hend mit der Fire­fox­instal­la­tion.

VLC-Mediaplayer Wie­der­g­abe von zahl­rei­chen Me­dien­for­ma­ten, Video­da­teien und Au­dio­da­tei­en, da­run­ter In­ter­net­videos, die im Flash­for­mat vor­lie­gen


Tex­te ver­fas­sen, Brie­fe schrei­ben, Bil­der be­ar­bei­ten, Ton­da­tei­en auf­neh­men

LibreOffice Hoch­wer­ti­ge uni­ver­selle freie Bü­ro­soft­ware für Text­ver­ar­bei­tung, Ta­bel­len­kal­ku­la­tion, und Prä­sen­ta­tion. Mit ein­ge­bau­ter PDF-Ex­port­funk­tion, Gra­fik­pro­gramm, Da­ten­bank und For­mel­edi­tor. Die Do­cument Foundation wird von zahl­rei­chen er­folg­rei­chen Fir­men und Or­ga­ni­sa­tio­nen, so­wie von vie­len Re­gie­run­gen der Welt ge­för­dert. LibreOffice emp­fiehlt sich als Stan­dard­pro­gramm auf je­dem Desk­top­com­pu­ter, in je­der Be­rufs­bran­che und in jeder Bil­dungs­ein­rich­tung.

Abiword Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm, leicht­ge­wich­ti­ge Al­ter­na­ti­ve zur LibreOffice Text­ver­ar­bei­tung

PDF, Portable Document Format, ge­hört zu den weit­ver­brei­tet­sten Do­ku­men­ten­for­ma­ten. Ne­ben dem ko­sten­lo­sen aber pro­prietä­ren ori­gi­nal Adobe-Reader (Free­ware) exi­stiert ei­ne Rei­he um­fas­send-freier PDF-Be­trach­ter

GIMP (GNU Image Mani­pu­la­tion Pro­gram) Mäch­ti­ges Ra­ster­bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm, 8-Bit Farb­tie­fe. Noch mäch­ti­ger im Funk­ti­ons­um­fang und auch für die Druck­vor­stu­fe her­vor­ra­gend ge­eig­net ist Kri­ta. DTP-Pro­gramm zur Er­stel­lung von Po­stern, Kar­ten usw.: Scri­bus.

Audacity Ein­fach zu be­die­nen­der Soft­ware­au­dio­re­kor­der


Da­tei­en ver­wal­ten und ar­chi­vie­ren, CDs und DVDs bren­nen

Infrarecorder, Brenn­pro­gramm für die Er­stel­lung von CD-ROMs, DVD-ROMs, ISO-Ab­bild­da­tei­en und Au­dio-CDs.

DVD Styler er­stellt aus Vi­deoda­teien Vi­deo-DVDs, für han­dels­üb­li­che DVD-Spie­ler. Las­sen Sie Ihre Freun­de und Be­kann­te teil­ha­ben an Ih­ren neuen Er­kennt­nis­sen, ge­won­nen aus frei im In­ter­net er­hält­li­chen Do­ku­men­ta­tio­nen. Bren­nen Sie Ih­re be­vor­zug­ten Sach­fil­me. Idea­le Er­gän­zung zur Fire­fox-Er­wei­te­rung Vi­deo Down­load­Hel­per (Free­ware), mit der Vi­deo­fil­me von You­tube und hun­der­ten wei­te­ren Vi­deo­por­ta­len ab­ge­spei­chert wer­den kön­nen.

7-zip Komp­ri­miert und ent­kom­pri­miert Da­tei­en; be­son­ders nütz­lich für MS-Win­dows-Nut­zer, da auch For­ma­te aus der Unix-Welt be­rück­sich­tigt wer­den.

7-Zip eig­net sich auch für die Ar­chi­vie­rung von sehr gro­ßen Ver­zeich­nis­sen. An­wen­dungs­bei­spiel: Für das täg­li­che Ab­spei­chern aus­ge­wähl­ter Mel­dun­gen wer­de im Ord­ner "Nach­rich­ten" für je­den ein­zel­nen Tag ein Un­ter­ord­ner an­ge­legt. Vie­le Netz­prä­sen­zen lie­fern ih­re HTML-Sei­ten mit sehr lan­gen Da­tei­na­men aus, häu­fig wer­den ein­fach Ar­ti­kel­über­schrif­ten als Da­tei­na­men ver­wen­det.

Ei­ni­ge CD/DVD-Brenn­pro­gram­me kom­men je­doch mit solch lan­gen Da­tei­be­zeich­nun­gen nicht zu­recht, so daß ein Ar­chi­vie­ren auf Disk-Da­ten­trä­gern manch­mal schei­tert. Ei­ne mög­li­che Lö­sung die­ses Pro­blems be­steht nun da­rin, den Nach­rich­ten­ord­ner in ei­ne kom­pri­mierte "ho­mo­ge­ne" Da­tei um­zu­wan­deln, z.B. in das .7z-For­mat.

WinDirStat Fest­plat­te rand­voll, schnel­les Platz schaf­fen drin­gend er­for­der­lich, aber nicht viel Zeit zum Sich­ten vor­han­den? WinDirStat vi­suali­siert die Grö­ße von Da­tei­en in einer Gra­fik. So kön­nen Sie schnell die Größ­ten aus­fin­dig ma­chen, ar­chi­vie­ren und an­schlie­ßend lö­schen. Unix-Nut­zer neh­men KDirStat oder Pysize.

HashCheck und Jacksum für die Da­tei­ü­ber­prü­fung: Com­pu­ter­da­tei­en können auf vie­le Wei­sen un­be­merkt manipuliert werden. Kryp­to­gra­phi­sche Prüf­sum­men, Hash­wer­te, die­nen dem Schutze Ihr­er Da­ten: Durch Bil­dung ein­es elek­tro­nisch­en Fing­er­ab­drucks einer Da­tei wird ein stets gleich­blei­ben­der Zahl­en­wert er­stellt. Weicht die­ser zu ein­em spä­ter­en Zeit­punkt ab, liegt Be­schä­di­gung oder Ma­ni­pu­la­tion vor. Mit ei­nem ein­zi­gen Maus­klick läßt sich so je­der­zeit die Un­ver­sehrt­heit ein­er Da­tei prü­fen. Kryp­to­gra­phi­sche Prüf­sum­men bil­den die Grund­la­ge für Si­gnier­ung, Ver­schlüs­sel­ung, für Netz­sei­ten- und E-mail­zer­ti­fi­ka­te, für die quali­fi­zier­te elek­tro­ni­sche Sig­na­tur so­wie für das tech­ni­sche Ver­ständ­nis der re­vi­sions­sich­er­en Email-Ar­chi­vier­ung, zu der al­le Kauf­leu­te ge­setz­lich ver­pflich­tet sind. Sie bil­den ein­e ein­fach­e und mäch­ti­ge Teil­schutz­maß­nah­me vor Mob­bing am Com­pu­ter­ar­beits­platz, und sie för­dern die Qua­li­täts­sich­er­ung in al­len Be­rufs­be­rei­chen. (Ein­füh­rung)




Elek­tro­ni­sche Fin­ger­ab­drücke, d.h. kryp­to­gra­phi­sche Prüf­sum­men (eng­lisch auch Hash/​Hashes ge­nannt), sind all­ge­gen­wär­tig in der In­for­ma­tik. Die Kennt­nis um ein frei­es Prüf­sum­men­bil­dungs­pro­gramm ist un­ver­zicht­ba­rer Be­stand­teil der per­sön­li­chen Com­pu­ter­all­ge­mein­bil­dung.

Artikelempfehlung: „Prak­ti­sche An­wen­dung kryp­t­ogra­phi­scher Prüf­sum­men



Eraser, er­mög­licht ein weit­ge­hend rück­stands­freies Ent­fer­nen von Da­teien auf Fest­plat­ten


Ef­fek­ti­ve Da­ten­ein­ga­be, deut­sche und US-ame­ri­ka­ni­sche PC-Ta­sta­tur­be­le­gung

Zehn­fin­ger­sys­tem-Übungs­pro­gramm TIPP10: Pro­fis schrei­ben im Zehn­fin­ger­sys­tem, für ei­ne we­sent­li­che Zeit­er­spar­nis und er­höh­te Reak­tions­ge­schwin­dig­keit, und für ma­xi­ma­le Kon­zen­tra­tion auf In­hal­te. Der platt­form­über­grei­fend er­hält­li­che Schreib­trainer TIPP10 bie­tet ei­nen aus­ge­feil­ten, sich in­ter­ak­tiv-selbst­an­pas­sen­den Schreib­kurs.

Deut­sche PC-Ta­sta­tur-Be­le­gung, WP-Gra­fik zum Aus­dru­cken. Aus­führ­li­che deut­sche PC-Ta­sta­tur-Be­le­gung, ent­hält Ver­wei­se auf wei­ter­füh­ren­de Ar­ti­kel zu je­dem ein­zel­nen Ta­sta­tur­zei­chen.

Tasta­tur­be­le­gung und BIOS: In sel­te­nen Fäl­len set­zen das BIOS und mög­li­cher­wei­se auch das Nach­fol­ge­sy­stem EFI oder ein an­de­res Pro­gramm ei­ne Ein­ga­be mit US-ame­ri­ka­ni­scher Tasta­tur­be­le­gung vo­raus. Be­stä­ti­gun­gen mit „Y“ (für „Yes“) und die Re­kon­struk­tion be­reits ge­setz­ter System­paß­wör­ter kön­nen nur dann vor­ge­nom­men wer­den, wenn die US-Be­le­gung be­kannt ist. Hef­ten Sie sich da­her un­be­dingt ei­nen Aus­druck der US-ame­ri­ka­ni­schen Tasta­tur in Ih­rem Com­pu­ter­ord­ner ab (WP-Ar­ti­kel zur US-Ta­sta­tur).


Kostenloser Vi­ren­scan­ner von Microsoft (Freeware)

Micro­soft bie­tet für sei­ne Win­dows-Be­triebs­systeme ei­nen kosten­los he­run­ter­lad­ba­ren Vi­ren­scan­ner an: Microsoft Security Essentials.



Elementare Sicherheitsvorkehrungen für MS-Windows-Rechner

Die fol­gen­den Emp­feh­lun­gen soll­ten von An­be­ginn so­wie nach Neu­in­stal­la­ti­o­nen des Be­triebs­sy­stems be­her­zigt wer­den:

1. Ein­rich­tung se­pa­ra­ter Nut­zer­kon­ten. Rich­ten Sie ein se­pa­ra­tes Ad­mi­ni­stra­tor­kon­to ein, das Sie für Pro­gramm­in­stal­la­ti­o­nen und für War­tungs­ar­bei­ten nut­zen. Für die täg­li­che Ar­beit so­wie für das Le­sen im Welt­netz ar­bei­ten Sie am besten un­ter ei­nem Kon­to mit ein­ge­schränk­ten Rech­ten, un­ter ei­nem Be­nut­zer­kon­to. Bei­spiel­be­zeich­nung für das Ad­mi­ni­stra­tor­kon­to: „Chef“, für das Be­nut­zer­kon­to „Nut­zer“: „Nut­zer-01“, „[Ihr Vor­na­me]“, usw. Hal­ten Sie das au­to­ma­ti­sche He­run­ter­la­den von be­triebs­sy­stem­ei­ge­nen Si­cher­heits­ak­tu­a­l­i­sie­run­gen ak­ti­viert.

Sie müs­sen den Un­ter­schied zwi­schen ei­nem Ad­mi­ni­stra­tor­kon­to- und ei­nem ge­wöhn­li­chen Nut­zer­kon­to ken­nen, die­ses Wis­sen muß Be­stand­teil Ih­rer EDV-All­ge­mein­bil­dung sein.

Aus­zug aus dem Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel „Be­nut­zer­konto“, er­ster Un­ter­ab­schnitt „Si­cher­heit“, ab­ge­ru­fen am 19. März 2014: „Das Ar­bei­ten mit un­nö­ti­ger­wei­se pri­vi­le­gier­ten Be­nut­zer­kon­ten (z. B. dem „Ad­mi­ni­stra­tor“-Kon­to in Win­dows) gilt als un­pro­fes­si­o­nell, da das Sy­stem da­durch an­greif­ba­rer wird – je­des Pro­gramm kann ei­nen Feh­ler im Pro­gramm oder ei­ne Si­cher­heits­lücke ent­hal­ten. Läuft ein sol­ches Pro­gramm un­ter hö­he­ren Pri­vi­le­gien, kann das Com­pu­ter­sy­stem auch emp­find­li­cher ge­schä­digt wer­den (in­dem zum Bei­spiel Sy­stem­da­tei­en über­schrie­ben wer­den). [...]“.

Of­fi­ziel­le Micro­soft-In­for­ma­ti­o­nen: „Be­nut­zer­kon­ten: Häu­fig ge­stell­te Fra­gen“ (für Win­dows 7), „Be­nut­zer­kon­ten: Häu­fig ge­stell­te Fra­gen“ (für Win­dows 8.1, Win­dows RT 8.1).

2. Ver­wen­den Sie ei­nen Echt­zeit­vi­ren­scan­ner, bei­spiels­wei­se die kosten­los von Micro­soft an­ge­bo­te­nen Se­cu­ri­ty Essentials. Sor­gen Sie hier­bei stets für ei­ne Ak­tu­a­li­sie­rung der so ge­nann­ten Vi­ren­sig­na­tu­ren, im­mer gleich dann, wenn Sie sich am Com­pu­ter un­ter Ih­rem Nut­zer­kon­to an­mel­den (Up­date-Funk­ti­on des Vi­ren­scan­ners).

3. Nut­zen Sie die Firefox-Er­wei­te­rung NoScript. Ein Groß­teil der Schad­soft­ware ver­brei­tet sich heut­zu­ta­ge über das In­ter­net. Netz­sei­ten ent­hal­ten häu­fig nicht nur sta­ti­schen Text, oft­mals lau­fen gleich­zei­tig meh­re­re Skript­pro­gram­me im Hin­ter­grund, die ei­ne In­ter­ak­ti­on mit dem Be­su­cher/Le­ser bzw. Nut­zer er­mög­li­chen. Hier­bei kön­nen the­o­re­tisch je­doch auch un­se­ri­ö­se Funk­ti­o­nen aus­ge­führt wer­den, wie bei­spiels­wei­se die An­zei­ge von Di­a­log­fen­stern, die ir­re­füh­rend als Be­triebs­sy­stem­mel­dung ge­tarnt sind, die je­doch beim An­klicken (bzw. beim schein­ba­ren Weg­klicken) un­se­ri­ö­se Ak­ti­o­nen in die We­ge lei­ten, da­run­ter mög­li­cher­wei­se auch das He­run­ter­la­den von Schad­pro­gram­men.

In­for­mie­ren Sie sich über die kosten­lo­se Fire­fox-Er­wei­te­rung NoScript (Wi­ki­pe­di­a-​Ar­ti­kel zu NoScript). Die Be­nach­rich­ti­gung über ge­blockte Skrip­te läßt sich ganz ein­fach in den Ein­stel­lun­gen un­ter­bin­den (de­ak­ti­vie­ren). Ein Ein­füh­rungs­film zu NoScript, von Sem­per-​Vi­deo: „Fire­fox NoScript: Das wich­tig­ste Addon“.

4. Unerwünschte Programmbündelungen. Beim He­run­ter­la­den von Pro­gram­men wer­den oft­mals un­er­wünsch­te Pro­gramm­bei­ga­ben an­ge­bo­ten. Manch­mal wer­den die­se trotz ei­ner sorg­fäl­ti­gen De­ak­ti­vie­rung (Häk­chen­ent­fer­nung) in­stal­liert, ge­gen den Wil­len des Be­nut­zers. Dann wer­kelt oft­mals ein un­er­wünsch­tes Pro­gramm im Hin­ter­grund, wie bei­spiels­wei­se ei­ne so ge­nann­te „Tool­bar“.

Aus­zug aus dem WP-Ar­ti­kel „Sym­bol­lei­ste“, ab­ge­ru­fen am 19. März 2014: „[...] Ei­ne Rei­he un­se­ri­ö­ser An­bie­ter pro­gram­miert und ver­treibt Sym­bol­lei­sten, die sich mas­siv in das Sy­stem des Be­nut­zers ein­ni­sten, um per­ma­nent z. B. Pop-​up-​Fen­ster zu öf­fnen oder die Start­sei­te dau­er­haft zu än­dern, mit dem Ziel, ag­gres­siv kom­mer­ziel­le Web­sei­ten zu be­wer­ben. Man spricht in die­sem Fall von Browser-​Hijackern und Spy­ware. Ei­ne De­in­stal­la­ti­on ist oft nur mit spe­ziel­ler Soft­ware mög­lich.[...]“

Aus­zug aus dem WP-Ar­ti­kel „Browser-Hijacker“ ab­ge­ru­fen am 19. März 2014: „Browser-​Hijacker bzw. Browser­ent­füh­rer sind klei­ne Pro­gram­me, wel­che die Ein­stel­lun­gen des Browsers ma­ni­pu­lie­ren, um Sei­ten­auf­ru­fe (etwa die Start­sei­te) und Such­an­fra­gen auf be­stimm­te Web­sei­ten um­zu­lei­ten. Sie ge­hö­ren meist zur Ka­te­go­rie der so­ge­nann­ten Mal­ware, die sich häu­fig ohne Wis­sen des Be­nut­zers im Hin­ter­grund in­stal­lie­ren, oft durch Aus­nut­zung von Si­cher­heits­lücken in der Brow­ser­soft­ware. Sel­te­ner wer­den sie auch mit Zu­stim­mung des Be­nut­zers von Adware in­stal­liert, um Wer­bung ein­zu­blen­den.[...]“.

Auszug aus dem WP-Artikel „Spy­ware“ ab­ge­ru­fen am 19. März 2014: „Als Spy­ware (Zu­sam­men­set­zung aus spy, dem eng­li­schen Wort für Spi­on, und -ware als En­dung von Soft­ware, al­so Pro­gram­men für den Com­pu­ter; zu deutsch et­wa Späh­pro­gramm oder Schnüf­fel­soft­ware) wird üb­li­cher­wei­se Soft­ware be­zeich­net, die Da­ten ei­nes Com­pu­ter­nut­zers oh­ne des­sen Wis­sen oder Zu­stim­mung an den Her­stel­ler der Soft­ware (Call Home) oder an Drit­te sen­det oder da­zu ge­nutzt wird, dem Be­nut­zer über Wer­be­ein­blen­dun­gen Pro­duk­te an­zu­bie­ten.[...]“.

In­for­mie­ren Sie sich, wie Sie über die ent­spre­chen­de MS-Win­dows-Sy­stem­funk­ti­on Pro­gram­me de­in­stal­lie­ren kön­nen und wie Sie in Ih­rem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm (Browser) un­er­wünsch­te Tool­bars über das Ein­stel­lungs­me­nü de­ak­ti­vie­ren bzw. ent­fer­nen kön­nen.

De­in­stal­lie­ren oder Än­dern von Pro­gram­men“. ComputerBild-Ar­ti­kel: „Tool­bars ent­fer­nen: So geht’s bei Fire­fox und In­ter­net Ex­plo­rer“.

5. Sy­stem­start-Ein­stel­lun­gen. Vie­le Pro­gram­me tra­gen sich wäh­rend der In­stal­la­ti­on in ei­ne Li­ste ein und star­ten sich von da an stan­dard­mä­ßig nach der Be­nut­zer­an­mel­dung am Com­pu­ter. Sie lau­fen dann un­nö­tig und un­be­merkt im Hin­ter­grund. Das kann viel Rechen­kraft ver­brau­chen und Ihr Com­pu­ter­sy­stem ver­lang­sa­men. Man­che Pro­gram­me, wie bei­spiels­wei­se Echt­zeit­vi­ren­scan­ner und ver­schie­de­ne Sy­stem­dien­ste müs­sen un­bedingt stan­dard­mä­ßig ak­ti­viert sein, im Hin­ter­grund lau­fen. An­de­re sind je­doch ent­behr­lich. In­form­ie­ren Sie sich da­rü­ber, wie Sie über Msconfig fest­le­gen kön­nen, wel­che Pro­gram­me beim Sy­stem­start ge­star­tet wer­den sol­len und wel­che nicht.

Win­dows be­schleu­ni­gen: So de­ak­ti­vie­ren Sie un­nö­ti­ge Hin­ter­grund­pro­gram­me“, „Ver­wen­den der Sy­stem­kon­fi­gu­ra­ti­on (msconfig)“ (Win­dows 8.1/Win­dows RT 8.1).

Weiterführende Informationsquellen. Wenn ein Rech­ner schwer mit Schad­code be­fal­len wor­den ist bzw. „zom­bi­fi­ziert“ wur­de (WP-Ar­ti­kel „Zom­bie (In­ter­net)“), emp­fiehlt sich manch­mal ei­ne voll­stän­di­ge Neu­in­stal­la­ti­on. Zu­vor kön­nen Sie je­doch mit ver­schie­de­nen Maß­nah­men ver­su­chen, die „In­te­gri­tät“ Ih­res MS-Win­dows-Be­triebs­sy­stems wie­der­her­zu­stel­len und die Schad­soft­ware zu ent­fer­nen. Un­ter an­de­rem mit dem kosten­lo­sen Micro­soft Safety Scan­ner. Ver­wen­den Sie hier­bei im­mer die voll­stän­di­ge Über­prü­fungs/-Scan­funk­ti­on auch wenn die­se un­ter Um­stän­den meh­re­re Stun­den in An­spruch neh­men soll­te.

Auf die­ser of­fi­ziel­len Micro­soft-Sei­te wer­den vie­le wei­te­re Si­cher­heits­emp­feh­lun­gen ver­öf­fent­licht: http://www.microsoft.com/Security/scanner/de-de/default.aspx.

Man­che Schad­pro­gram­me be­trei­ben so­gar Iden­ti­täts­miß­brauch. Sie ver­sen­den bei­spiels­wei­se E-Mails die den Na­men des Be­nut­zers des ge­ka­per­ten E-Mail-­Kon­tos als Ab­sen­der tra­gen und die E-Brief-​Tex­te mit Ver­wei­sen auf Vi­ren bzw. Schad­quel­len ent­hal­ten. Da­rü­ber­hi­naus star­ten sie Di­a­lo­ge in Fern­schreib­pro­gram­men (im Na­men des ge­ka­per­ten Be­nut­zer­kon­tos), in de­nen Sie durch emo­ti­o­na­len Auf­ruhr ver­su­chen den Nut­zer da­zu zu be­we­gen, auf ei­nen In­ter­net­ver­weis (Hyper­link) zu klicken, der Schad­soft­ware he­run­ter­lädt. Man­che Vi­ren ver­su­chen bei­spiels­wei­se emo­ti­o­na­le Kurz­schluß­re­ak­ti­o­nen aus­zu­lö­sen, in­dem sie re­pu­ta­ti­ons­kri­ti­sche Äu­ße­run­gen im Di­a­log an­zei­gen: „Bist das Du auf die­sem Bild [+ süf­fi­sant die Zun­ge he­raus­hän­gen­des Emo­ti­kon]?: [+ Ver­weis auf ei­ne Schad­soft­ware ent­hal­ten­de Quelle]“.

Wenn Sie frag­wür­di­ge E-Mails er­hal­ten soll­ten, die Ver­wei­se (Hyper­links) auf Schad­soft­ware ent­hal­ten könn­ten, soll­ten Sie die­se un­ter Um­stän­den bes­ser nicht zwecks ei­ner Be­sprechung/Ana­ly­se an Drit­te wei­ter­lei­ten/ver­sen­den. Da­durch könn­te mög­li­cher­wei­se Ih­re ei­ge­ne E-Mail-​An­schrift in Ver­ruf ge­ra­ten und durch E-Mail-​Ana­ly­se-Soft­ware auf Schwarz­li­sten ge­setzt wer­den, als Ver­sen­der von Spam oder Schad­mail.

Auszug aus dem WP-Artikel „Schwar­ze Li­ste“, Ab­schnitt „Schwar­ze Li­sten im Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­reich“, ab­ge­ru­fen am 19. März 2014: „[...] Im Zu­sam­men­hang mit E-Mail ist ei­ne Schwar­ze Li­ste ei­ne Li­ste mit Do­mains, E-Mail-​Adres­sen und IP-Adres­sen, die in der Ver­gan­gen­heit ne­ga­tiv auf­ge­fal­len sind. Passt ei­ne E-Mail zu ei­nem der ge­li­ste­ten Da­ten­sät­ze, kann sie beim Emp­fang spe­ziell be­han­delt wer­den. Das kann komp­let­te Ab­leh­nung, Ver­zö­ge­rung, Löschung oder Kenn­zeich­nung als Spam (ver­glei­che auch Spam­fil­ter und Grey­li­sting) sein. [...]“.

Fer­ti­gen Sie bes­ser ein Bild­schirm­fo­to an, das Sie bei Rück­fra­gen an Drit­te ver­sen­den, wie­wohl häu­fig stan­dard­mä­ßig auch Bil­der auf ver­steckte un­er­wünsch­te Wer­bung und Ge­fah­ren­quel­len hin un­ter­sucht wer­den.

Ar­ti­kel der Zeit­schrift Chip.de, vom 01.05.2008: „Web­an­grif­fe ab­weh­ren: So schüt­zen Sie sich“.

Aus­zug aus einem Le­ser­kom­men­tar („Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung nutzt zu­neh­mend kri­mi­nel­le Me­tho­den“) des „hei­se on­line Fo­rums“, vom 16. März 2014: „Ich bin im­mer wie­der ent­setzt, was sich auf Win­dows-Ma­schi­nen trotz Vi­ren­scan­ner in kur­zer Zeit an­sam­melt: Schon nach we­ni­gen Wo­chen Nut­zungs­zeit wim­melt es nur so von Ad­bots, Spam­bots, Search-Bars, Link-Ge­ne­ra­to­ren, Security-Op­ti­mizern und ähn­li­chem Mist. All die­sen Pro­gram­men ist ge­mein­sam, dass der Nut­zer sie nicht be­wusst in­stal­liert, son­dern ein­fach im Vor­bei­surfen ein­ge­fan­gen hat wie ei­ne Grip­pe. [...] In­zwi­schen ist es schon fast Stan­dard, dass sie sich nicht mehr von Hand de­in­stal­lie­ren las­sen und sich ähn­lich wie Tro­ja­ner oder Root­kits tief un­ten im Sy­stem mehr­fach ver­an­kern um das Ent­fer­nen zu er­schwe­ren. [...]“ (voll­stän­di­ger Kom­men­tar).



Blei­ben Sie auf dem Lau­fen­den mit RSS-Nach­rich­ten­tickern

RSS, eine hervorragende Alternative zu E-Mail-Rundbriefen
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In­ter­net­sei­ten in­for­mie­ren ih­re Le­ser auf Wunsch über neue Nach­rich­ten und Bei­trä­ge. Ne­ben dem klas­si­schen E-Mail-​Rund­brief (News­let­ter, Mai­ling­li­ste) er­freu­en sich hier­für RSS-Nach­rich­ten­ticker gro­ßer Be­liebt­heit. Die­se in­for­mie­ren Sie ent­we­der über sämt­li­che neu­en Bei­trä­ge, oder ge­zielt nur über ein­zel­ne The­men­be­rei­che, Ar­ti­kel (so­wie neu hoch­ge­la­de­ne Vi­de­o­fil­me, Ton­da­tei­en usw.), oder über neue Le­ser­kom­men­ta­re, ganz nach Ih­rer Wahl.

Im we­sent­li­chen han­delt es sich bei RSS um ei­ne Text­da­tei, die mit Nach­rich­ten­ein­trä­gen ver­se­hen wird, bei­spiels­wei­se mit Schlag­zei­len, An­riß­tex­ten oder Aus­zü­gen, die ei­nen Ver­weis auf den gan­zen Bei­trag ent­hal­ten. Auch komp­let­te Ar­ti­kel mit­samt Welt­netz­ver­wei­sen und Il­lu­stra­ti­o­nen las­sen sich in ei­nem RSS-Nach­rich­ten­ticker auf­neh­men.

Wie er­fährt nun der Le­ser von Neu­ig­kei­ten auf In­ter­net­sei­ten? Er „abon­niert“ die ein­zel­nen ihn in­te­res­sie­ren­den In­ter­net­sei­ten-​Nach­rich­ten­ticker mit ei­nem Pro­gramm. Hier­bei kön­nen der bes­se­ren Über­sicht hal­ber Einteilungen in be­lie­bi­ge selbst­ge­wähl­te Nach­rich­ten­ka­te­go­rien vor­ge­nom­men wer­den (Po­li­tik, Er­näh­rung usw.). Bei je­dem Start des Pro­gramms wird von da an über­prüft, ob es neue Nach­rich­ten gibt. Das heißt, daß ak­tiv die Nach­rich­ten­ticker der be­tref­fen­den In­ter­net­sei­ten ab­ge­ru­fen und auf Neu­ein­trä­ge über­prüft wer­den. Der ge­wünsch­te Ak­tu­a­li­sie­rungs­rhyth­mus (stünd­lich, halb­stünd­lich, oder kür­zer) kann in den Pro­gramm­ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men wer­den.

Ausschnitt aus der RSS-Nachrichtenübersicht

RSS bie­tet für Le­ser wie auch für Welt­netz­sei­ten­in­ha­ber Vor­tei­le: Der Le­ser muß kei­ne E-Mail-​An­schrift mehr preis­ge­ben, statt­des­sen wird im nut­zer­ei­ge­nen RSS-Pro­gramm ak­tiv abon­niert, je­doch oh­ne ir­gend­ei­ne Re­gi­strie­rung: Der Ab­ruf ei­nes Nach­rich­ten­tickers er­folgt ge­nau­so (re­la­tiv) ano­nym wie der Ab­ruf ei­ner In­ter­net­sei­te. Der Netz­sei­ten­in­ha­ber muß sich nicht mehr um auf­wen­di­ge An­mel­de- und Prüf­pro­zes­se für Mai­ling­li­sten bzw. E-Mail-​Ver­tei­ler­li­sten küm­mern, die Be­reit­stel­lung ei­nes RSS-​Nach­rich­ten­tickers reicht voll­kom­men aus.

Bei prak­tisch al­len In­hal­te- und Blog­sy­ste­men wer­den RSS-Feeds voll­au­to­ma­tisch be­reit­ge­stellt, nach­dem der Sei­ten­in­ha­ber die Ak­ti­vie­rung vor­ge­nom­men hat. Für die ge­sam­te Sei­te, für ein­zel­ne Ar­ti­kel, und zu de­ren Kom­men­tar­be­rei­chen. Vi­de­o­por­ta­le wie, zum Bei­spiel, You­tube, ver­öf­fent­li­chen eben­falls au­to­ma­tisch RSS-​Nach­rich­ten­ticker zu den ein­zel­nen Ka­nä­len.

Ei­ne ma­nu­el­le Er­stel­lung mit­tels RSS-Edi­to­ren ist eben­falls mög­lich, z.B. mit dem kosten­lo­sen frei­en Easy Feed Edi­tor“.

Mit RSS las­sen sich Neu­ig­kei­ten von zahl­rei­chen In­ter­net­sei­ten auf ei­nen Blick er­fas­sen: Neue Nach­rich­ten­ein­trä­ge wer­den in der Über­sicht her­vor­ge­ho­ben dar­ge­stellt, z.B. durch Fett­druck­mar­kie­rung und durch die An­ga­be der An­zahl un­ge­le­se­ner Nach­rich­ten, als auch wahl­wei­se durch farb­li­che Her­vor­he­bun­gen. Beim Le­sen von An­riß­tex­ten be­steht die Wahl, den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel in das RSS-Pro­gramm zu la­den, oder in ein se­pa­ra­tes Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm (Browser). Na­tür­lich kön­nen Ar­ti­kel auch stan­dard­mä­ßig von vorn­he­rein komp­lett ge­la­den wer­den.

Fire­fox-Er­wei­te­run­gen wie „Mor­ning Cof­fee“ bie­ten ei­ne ähn­li­che Funk­t­i­ona­li­tät wie RSS, in­dem Sie auf Knopf­druck meh­re­re In­ter­net­sei­ten ei­ner Li­ste gleich­zei­tig öf­fnen, in se­pa­ra­ten Re­gi­ster­kar­ten, so ge­nann­ten Tabs. Je­doch muß der Le­ser selbst die Sei­ten­in­hal­te auf Neu­ig­kei­ten hin über­prü­fen, es er­folgt kei­ne au­to­ma­ti­sche Zu­sam­men­stel­lung der Nach­rich­ten wie bei RSS-Nach­rich­ten­samm­lern (-Agg­re­ga­to­ren).

Vie­le In­ter­net­sei­ten ver­öf­fent­li­chen ne­ben RSS-Feeds auch RDF- und Atom-​Feeds, um den Le­ser auf dem Lau­fen­den zu hal­ten. Mo­der­ne Pro­gram­me wie RSSOwl be­herr­schen selbst­ver­ständ­lich auch die­se For­ma­te.

In der heu­ti­gen In­for­ma­tions­flut sind Nach­rich­ten­ticker ei­ne gro­ße Hil­fe beim Son­die­ren der we­sent­li­chen In­for­ma­tio­nen. Es ist ein­fa­cher, neue Nach­rich­ten zahl­rei­cher Web­prä­sen­zen ge­bün­delt und auf ei­nen Blick er­faß­bar prä­sen­tiert zu be­kom­men, als sie müh­sam in un­ter­schied­lich­sten Sei­ten­be­rei­chen he­raus­su­chen zu müs­sen.

RSS-Nach­rich­ten­ticker sind auch un­ter freiheitlich-po­li­ti­schen Aspek­ten ei­ne her­vor­ra­gen­de Al­ter­na­ti­ve zu E-Mail-Ver­tei­ler­li­sten. Sie er­mög­li­chen es Le­sern, ak­tiv in­for­miert zu wer­den, oh­ne Ge­fahr zu lau­fen, Neu­ig­kei­ten auf­grund von E-Mail-Zen­sur zu ver­pas­sen: Netz­sei­ten­in­ha­ber be­rich­ten im­mer wie­der da­von, daß Rund-E-Brie­fe (News­let­ter) zu neu­en Bei­trä­gen oder Auf­ru­fen manch­mal nicht ver­sandt oder emp­fan­gen wer­den konn­ten, weil die Ver­sen­der dem E-Mail-Dienst­lei­ster un­ter po­li­ti­schen Aspek­ten nicht kon­form ge­nug sind.


Für RSS ge­eig­ne­te An­wen­dungs­pro­gram­me

Ei­ne Viel­zahl von An­wen­dun­gen eig­net sich für das Le­sen von RSS, stan­dard­mä­ßig oder durch Kom­bi­na­tion mit kosten­lo­sen frei­en Er­wei­te­run­gen: Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me (Browser), E-Mail-​Pro­gram­me, ei­gen­stän­di­ge RSS-​Pro­gram­me (Feed­reader), oder RSS-​In­ter­net­dien­ste. Sol­che Dien­ste (engl. News ag­gre­ga­tion web­si­tes) bie­ten Syn­chro­ni­sie­rungs­mög­lich­kei­ten (mit ähn­li­chen Vor­tei­len wie beim IMAP E-​Mail-​Pro­to­koll) so­wie die Op­tion, al­le Nach­rich­ten auf ei­ner Web­site ge­bün­delt an­zu­schau­en, oder in ei­ner zu­ge­sand­ten E-Mail. Sie wer­den je­doch hier nicht nä­her er­läu­tert.

RSS-Lesezeichen-Listen kön­nen selbst­ver­ständ­lich ex­por­tiert und im­por­tiert wer­den.

Netzseitenleseprogramme

Zu­nächst müs­sen Sie das RSS-​Sym­bol „her­vor­ho­len“. Un­ter Fire­fox fol­gen Sie dem Me­nü­pfad „An­sicht“ → „Sym­bol­lei­sten“ → „An­pas­sen ...“. Zie­hen Sie nun per Maus­klick das RSS-​Sym­bol in ei­ne Me­nü­lei­ste. Von nun an er­scheint das Sym­bol im­mer dann, wenn ei­ne In­ter­net­sei­te ei­nen (oder meh­re­re) RSS-​Nach­rich­ten­ticker an­bie­tet, an­dern­falls wird das Sym­bol hell aus­ge­blen­det dar­ge­stellt. Netz­sei­ten bie­ten häu­fig auch aus­drück­lich in­ner­halb des Sei­ten­be­reichs Nach­rich­ten­ticker an, zu­sam­men mit ver­weis­sen­si­ti­ven RSS-​Sym­bo­len.

Fol­gen­de Mög­lich­kei­ten ste­hen zur Aus­wahl: Durch An­klicken des Sym­bols in ih­rem Browser wer­den al­le von der In­ter­net­sei­te an­ge­bo­te­nen „RSS-​Feeds“ in ei­ner Li­ste auf­ge­führt, wo­bei per Maus­klick ei­ne Aus­wahl vor­ge­nom­men wer­den kann. Beim Drauf­drücken wird der In­halt des ge­wähl­ten Nach­rich­ten­tickers ge­öf­fnet, zu­sam­men mit ei­nem Abon­nie­ren-​Hin­weis im obe­ren Be­reich. Die Adres­se des Nach­rich­ten­tickers er­scheint oben in der Browser-​Adreß­lei­ste, von wo aus sie auch ko­piert bzw. zwi­schen­ge­spei­chert wer­den kann (für die Über­nah­me in an­de­re Pro­gram­me). Nach Drücken auf „Jetzt abon­nie­ren“ wird von Ihn­en die Aus­wahl des Ord­ners er­war­tet, in dem das RSS-​Le­se­zei­chen un­ter­ge­bracht wer­den soll. Be­stä­ti­gen Sie an­schlie­ßend mit „Abon­nie­ren“. Von da an ha­ben Sie ein RSS-​Le­se­zei­chen, das sich beim An­klicken öf­fnet und neue Bei­trä­ge zur Aus­wahl an­zeigt. An­lei­tun­gen für an­de­re Browser: „RSS mit In­­ter­­net Ex­­plo­­rer •Ver­wen­den von RSS-​Feeds •Abon­nie­ren ei­nes RSS-​Feeds • Out­look und RSS: So ver­bin­den Sie Ihr Post­fach mit dem In­ter­net”.

Manch­mal bin­den Netz­sei­ten­in­ha­ber kei­ne In­for­ma­ti­o­nen zu RSS-Nach­rich­ten­tickern in den HTML-Aus­zeich­nungs­code ein, so daß das RSS sym­bol aus­ge­blen­det er­scheint. Sie wer­den je­doch mög­li­cher­wei­se trot­zdem an­ge­bo­ten, in ei­nem RSS-Be­reich in­ner­halb der Netz­sei­te.

Al­ter­na­tiv las­sen sich Er­wei­te­run­gen für Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me als RSS-​Feed-​Reader nut­zen, wie bei­spiels­wei­se Sa­ge für Mo­zil­la Fire­fox. Seit der Ein­füh­rung der lau­fen­den, re­la­tiv häu­fig vor­kom­men­den Browser-​Ak­tu­a­li­sie­run­gen ist es je­doch manch­mal un­ge­wiß, ob ei­ne Er­wei­te­rung auch noch nach ei­ner Ak­tu­a­li­sie­rung funk­t­i­o­niert. Ein ei­gen­stän­di­ges RSS-​Le­se­pro­gramm ist daher vor­zu­zie­hen.

E-Mail-​Pro­gram­me

Für zahl­rei­che lo­ka­le E-Mail­pro­gram­me (MUAs) wer­den kosten­lo­se bzw. freie RSS-​Er­wei­te­run­gen an­ge­bo­ten, ei­ne un­voll­stän­di­ge Aus­wahl: RSS mit Mo­­zil­­la Thun­der­bird, mit MS-Out­­look, mit Claws-​Mail, mit Evo­lu­tion.

RSS-Leseprogramme

RSS-​Le­se­pro­gram­me stel­len die er­ste Wahl für „Nach­rich­ten­pro­fis“ und -Ana­ly­sten dar. Vie­le Nach­rich­ten­quel­len kön­nen gleich­zei­tig dar­ge­stellt und mit ei­nem Blick auf Neu­ig­kei­ten hin über­prüft wer­den, vor­sor­tiert, vor­ka­te­go­ri­siert und ma­xi­mal über­sicht­lich nach In­te­res­sens­ge­bie­ten auf­be­rei­tet. Un­ter den frei­en RSS-​Le­sern exi­stie­ren (Be­triebs­sy­stem)platt­form­un­ab­hän­gi­ge als auch platt­form­ab­hän­gi­ge Pro­gram­me. Ei­ne klei­ne Aus­wahl:

Platt­form­ü­ber­grei­fend: RSSOwl für MS-​Win­dows, Unix/BSD und GNU/Li­nux

RSSOwl ist ein mäch­ti­ges, kom­for­tab­les und äu­ßerst funk­ti­ons­um­fang­rei­ches, platt­form­un­ab­hän­gi­ges, RSS-​Le­se­pro­gramm. Es er­for­dert die ko­sten­lo­se Ja­va-​Lauf­zeit­um­ge­bung, sie muß zu­erst in­stal­liert wer­den (Ja­va-​Down­load bei Heise.de). Im He­run­ter­la­de­be­reich der of­fi­ziel­len RSSOwl-​Sei­te sind al­le Sprach- und Be­triebs­sy­stem­platt­for­m­ver­si­o­nen auf­ge­führt, die deut­sche Sprach­ver­si­on ein­ge­schlos­sen. Be­schrei­bung bei bei Chip.de, im Hei­se-​Soft­ware­ver­zeich­nis.

OpenJDK ist nicht nur kosten­los wie Oracle's Ja­va-Lauf­zeit­um­ge­bung für MS-Win­dows. Da­rü­ber­hi­naus han­delt es sich auch un­ter dem Pro­gramm­code-Aspekt um ech­te freie Soft­ware.

MS-Win­dows: RSS-Ban­dit

RSS-Ban­dit ist ein wei­te­res lei­stungs­star­kes frei­es RSS-​Le­se­pro­gramm für MS-​Win­dows. Es setzt die kosten­los er­hält­li­che Micro­soft NET-​Lauf­zeit­um­ge­bung vo­raus. Be­schrei­bung bei Chip.de, im Hei­se-​Soft­ware­ver­zeich­nis.

BSD/Unix, GNU/Linux

Nut­zer unix­ar­ti­ger Be­triebs­sy­ste­me (BSD/Unix, GNU/Li­nux) ver­fü­gen über ei­ne gro­ße Aus­wahl an frei­en RSS-​An­wen­dun­gen die nicht von Lauf­zeit­um­ge­bun­gen ab­hän­gig sind. Für ei­ne Über­sicht ge­ben Sie „RSS“ in das Pa­ket­ma­na­ger­such­feld Ih­rer BSD/Unix-Di­stri­bu­tion ein, wo­rauf­hin aus­führ­li­che In­for­ma­ti­o­nen er­schei­nen. Zwei von meh­re­ren mäch­ti­gen RSS-​Pro­gram­men: Ak­re­ga­tor und Life­rea.

Weiterführende Artikel zum Thema RSS

RSS-​Ver­zeich­nis.de •RSS-​Reader •Ca­te­go­ry:RSS •Com­pa­ri­son of feed ag­gre­ga­tors •Ca­te­go­ry:News ag­gre­ga­tors •Feed ag­gre­ga­tor •RSS-​Edi­tor •RSS edi­tor







Sei­ten zu PC-Grund­la­gen­wis­sen und Com­pu­ter­le­xi­ka

Fach­wör­ter­bü­cher In­for­ma­tik (IT)“ Um­fas­sen­de Samm­lung von Com­pu­ter­le­xi­ka.

Druckerchannel.de Um­fang­rei­ches Ba­sis­wis­sen und Dru­cker­tests

WP-Artikel: „Ent­wick­lungs­sta­dium (Soft­ware)














E-Mail-Emp­feh­lun­gen
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Ei­ne um­fas­sen­de Ein­füh­rung ent­hält der frei er­hält­li­che Ar­ti­kel „Ein­­rich­­tung und Be­­nut­­zung ei­­nes E-Mail-Kon­­tos [...]“ Der Dienst­lei­ster „Hot­mail“ wur­de zwar zwi­schen­zeit­lich vom Nach­fol­ger „Out­look.com“ ab­ge­löst, die all­ge­mei­ne Ein­füh­rung in die elek­tro­ni­sche Post hat je­doch nach wie vor Gül­tig­keit.

Der ef­fek­ti­ve Um­gang mit elek­tro­ni­scher Post, auch E-Mail bzw. E-Post ge­nannt (nicht zu ver­wechseln mit dem um­strit­te­nen „E-Post­brief“), stel­lt ei­ne Grund­vo­raus­set­zung für die kom­pe­ten­te In­ter­net­nut­zung dar. E-Mails glei­chen of­fen les­ba­ren Post­kar­ten, Pri­vat­sphä­re ist nicht ge­ge­ben. In­hal­te wer­den mög­li­cher­we­ise ex­tra­hiert und für Wer­bung aus­ge­wer­tet, ins­be­son­de­re bei kosten­lo­sen, wer­be­fi­nan­zier­ten An­bie­tern. Auch Nach­rich­ten­dienste über­wa­chen und fil­tern höchst­wahr­schein­lich al­le In­hal­te, die über das Netz ge­hen.

E-Mail-Ver­sand ist auf zwei We­gen mög­lich: Di­rekt über Ein­ga­ben auf der In­ter­net­sei­te des Mail­an­bie­ters, über ei­ne so ge­nann­te Web­mail-Schnitt­stel­le, oder über ein E-Mail-Pro­gramm auf dem lo­ka­len Com­pu­ter. Auch Kom­bi­na­tio­nen sind mög­lich, E-Mails kön­nen z.B. per­ma­nent auf dem Ser­ver­com­pu­ter des An­bie­ters ver­blei­ben und imm­er wie­der neu ab­ge­ru­fen wer­den. Aus Da­ten­schutz- und Si­cher­heits­grün­den emp­fiehlt sich je­doch ein au­to­ma­ti­sches He­run­ter­la­den auf den hei­mi­schen Rech­ner.

Wahl eines E-Mail-Dienstleisters

Meh­re­re kosten­pflich­ti­ge oder kosten­lo­se Dienst­leister bie­ten sich an. Vor erst­ma­li­gem Ge­brauch wird auf der In­ter­net­sei­te des An­bie­ters ein Kon­to ein­ge­rich­tet. Nach der An­le­gung kann man sich un­mit­tel­bar via Web­mail-Schnitt­stel­le an­mel­den. Ernst­haf­te E-Post­ver­wal­tung setzt je­doch ein E-Mail-Pro­gramm auf der lo­ka­len Fest­plat­te vo­raus, ei­nen so ge­nann­ten MUA (Mail User Agent).

Vie­le Nut­zer pfle­gen mehr als ei­ne E-Mail-Adres­se, um pri­va­te Kom­mu­ni­ka­tion, ge­schäft­li­che Kor­res­pon­denz und Pro­dukt­an­fra­gen strikt von­ei­nan­der ge­trennt zu hal­ten. Man­che Kor­res­pon­denz­part­ner ge­hen je­doch schwer fahr­läs­sig mit Kon­takt­da­ten um und ris­kie­ren da­durch, daß pri­vat ge­hal­te­ne E-Mail-An­schrif­ten auf in­dustriell ge­han­del­te Wer­be­adreß­li­sten ge­ra­ten

Ne­ben der Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Free­mail-Dien­ste gleich­zei­tig zu be­nut­zen, gibt es mitt­ler­wei­le auch bei man­chen E-Mail-Pro­vidern ei­ne Funk­tion, mit der haus­in­tern zu­sätz­li­che al­ter­na­ti­ve E-Mail-An­schrif­ten ein­ge­rich­tet wer­den kön­nen, für vo­rü­ber­ge­hend oder für dauer­haft. Da­durch bleibt die Haupt­an­schrift ver­bor­gen. Sie­he hier­zu bei­spiel­haft die In­for­ma­tio­nen der Ya​hoo-​Mail-​Hil­fe zum The­ma „Wegwerf-Adressen“.

Der WP-Ar­ti­kel „Free­mail” bie­tet ei­ne um­fas­sen­de Über­sicht zu kosten­lo­sen E-Mail-Dien­sten. Die­se sind meist wer­be­fi­nan­ziert. In­for­mie­ren Sie sich um­fas­send, bevor Sie sich ent­schei­den. Un­ter an­de­rem könn­ten Sie den je­wei­li­gen WP-Ar­ti­kel zum je­wei­li­gen Dienst­lei­ster le­sen; im WP-Free­mail­ar­ti­kel be­fin­den sich in der äu­ßer­sten lin­ken Spal­te („An­bie­ter“) die blau­en Ver­wei­se auf die je­wei­li­gen Fir­ma. Des­wei­te­ren emp­feh­len sich Such­ma­schi­nen­an­fra­gen, bei­spiels­wei­se mit fol­gen­den Wort­kom­bi­na­tio­nen: (Na­me des Dienst­lei­sters) Er­fah­rungs­be­richt, (Na­me des Dienst­lei­sters) Kri­tik, oder E-Mail Er­fah­rungs­be­richt.

Lokales E-Mail-Programm: Mozilla Thunderbird

Bei der Ein­rich­tung des lo­ka­len Mail­kon­tos er­mit­teln mo­der­ne Pro­gram­me an­hand der an­ge­ge­be­nen E-Mail-Adres­se die er­for­der­li­chen Da­ten des Mail­pro­vi­ders für Ab­ruf und Ver­sand: Mails wer­den auf eine ge­re­gel­te Art und Wei­se zum Dienst­leister hoch­ge­la­den bzw. he­run­ter­ge­la­den. Wie das ge­schieht, ist in tech­ni­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen bzw. in Pro­to­kol­len fest­ge­legt. POP und IMAP sind die bei­den vor­herr­schen­den Stan­dards. Bei kosten­lo­sen Diensten kommt meist POP zum Ein­satz. Ne­ben der Pro­to­koll-An­ga­be be­nö­tigt das E-Mail-Pro­gramm auch die Adres­sen der Ser­ver­com­pu­ter des Mail­dienst­leisters.

Die lo­ka­le Kon­to­ein­rich­tung ge­schieht in der Re­gel voll­au­to­ma­tisch, das E-Mail-Pro­gramm ruft aus ei­ner Da­ten­bank die er­for­der­li­chen In­for­ma­tio­nen ab. Soll­ten die An­ga­ben nicht vor­han­den sein, müs­sen die Da­ten ma­nu­ell ein­ge­tra­gen wer­den. Hier die Yahoo Mail-POP-Da­ten so­wie ein Über­blick über an­de­re kosten­lo­se E-Mail-Dienst­leister. Schau­en Sie im­mer zu­erst auf den Ori­gi­nal­sei­ten nach, und über­prü­fen Sie re­gel­mä­ßig die AGB auf mög­li­cher­wei­se er­folg­te Än­de­run­gen.

Das platt­form­un­ab­hän­gi­ge freie Pro­gramm Mo­zil­la Thunder­bird emp­fiehlt sich vor­züg­lich, so­wohl für den pri­va­ten wie auch für den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz. Es ver­fügt über ei­nen gro­ßen Funk­tions­um­fang und um­fang­rei­che Er­wei­te­rungs­mög­lich­kei­ten. Drei Er­wei­te­run­gen sind von zentra­ler Be­deu­tung für die pro­fes­sion­el­le Nut­zung:


Ge­set­zes­kon­for­mer Sig­na­tur­text und fle­xi­ble Text­um­schal­tung

Die in­halt­li­che Form ge­schäft­li­cher elek­tro­ni­scher Nach­rich­ten wird teil­wei­se von recht­li­chen Vor­ga­ben ge­re­gelt. Der E-Mail-Si­gna­tur­tex­t muß hier­bei, ähn­lich ei­nem Netz­sei­ten­im­pres­sum, ge­setz­li­ch vor­ge­schrie­be­ne Ge­schäfts­in­for­ma­tio­nen ent­hal­ten. Ein­füh­rungs­ar­ti­kel auf hei­se re­sale, „Ab­mahn­si­che­re-Ge­schäfts-E-Mail, Ge­set­zes­kon­for­me Pflicht­an­ga­ben in Ge­schäfts­brie­fen“, auf www.onlinelaw.de „[...] Pflicht­an­ga­ben für ge­schäft­li­che E-Mails [...]“, auf netzwelt.de, „Pflicht­lek­tü­re: Was in die ge­schäft­li­che E-Mail ge­hört“, und ein WP-Ar­ti­kel, „Sig­na­tur (E-Mails im Ge­schäfts­ver­kehr)“.

Signature Switch er­mög­licht ei­nen ein­fa­chen Wech­sel von E-Mail-Si­gna­tur­tex­ten, bei­spiels­wei­se im Rah­men von Kor­res­pon­denz, die in ei­ner an­de­ren Spra­che ge­führt wird.


Kryp­to­gra­phi­sche Sig­na­tur und Ver­schlüs­se­lung, E-Mail-Zer­ti­fi­kate

In der Ver­gan­gen­heit ver­sa­hen Per­so­nen bzw. Äm­ter ih­re Do­ku­men­te mit ei­nem zu­sätz­li­chen Echt­heits­nach­weis, in­dem sie mit Sie­gel­lack und Sie­gel­stem­pel kom­plexe Muster auf die Do­ku­men­te auf­tru­gen. Heu­te über­neh­men kryp­to­gra­phi­sche Schlüs­sel bzw. Zer­ti­fi­ka­te die Funk­tion des Sie­gel­stem­pels: Für ein Do­ku­ment, z.B. ei­ne E-Mail-Da­tei, wird mit Hil­fe ei­nes Zer­ti­fi­ka­tes (ei­nes Aus­wei­ses) ein be­glei­ten­der, per­so­nen­ge­bun­de­ner Echt­heits­nach­weis be­rech­net, die so ge­nann­te kryp­to­gra­phi­sche Sig­na­tur. Nach Ein­gang der Nach­richt stellt das E-Mail-Pro­gramm des Emp­fän­gers (u.a. mit Hil­fe die­ser Sig­na­tur) voll­au­to­ma­tisch fest, ob das Do­ku­ment wirk­lich vom an­ge­ge­be­nen Ver­sen­der (Zer­ti­fi­kats­in­ha­ber/Aus­weis­in­ha­ber) er­stellt wur­de.

E-Mail- und Netz­sei­ten­zer­ti­fi­ka­te ha­ben al­so ei­ne Aus­weis­funk­tion, mit der Kor­res­pon­denz­part­ner und In­ter­net­sei­ten ih­re Iden­ti­tät nach­wei­sen kön­nen.

Klas­si­sche Aus­wei­se wer­den von staat­li­chen Be­hör­den aus­ge­stellt. E-Mail- und Netz­sei­ten­zer­ti­fi­ka­te wer­den von so ge­nann­ten Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­len aus­ge­stellt (Cer­ti­fi­cation Authorities, CAs). Und hier lie­gen die zwei en­tschei­den­den Un­ter­schie­de: Klas­si­sche Aus­wei­se sind un­ter­ei­nan­der al­le gleich­wer­tig und amt­lich an­er­kannt, es gibt nur ei­nen ein­zi­gen Aus­stel­ler, der zu­gleich als Be­glau­bi­gungs­insti­tu­tion fun­giert: den Staat. E-Mail- und Netz­sei­ten­zer­ti­fi­ka­te hin­ge­gen existie­ren in un­ter­schied­li­chen Gü­te­klas­sen, mit un­ter­schied­li­cher Aus­sa­ge­kraft. Nur Zer­ti­fi­ka­te höch­ster Gü­te­klas­se (Class-​3-​E-​Mail-​Zer­ti­fi­ka­te bzw. EV-Netz­sei­ten­zer­ti­fi­ka­te), aus­ge­stellt von staat­lich an­er­kann­ten Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­len, wer­den recht­li­ch an­er­kannt.

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Mit Thunder­bird las­sen sich bei­de Ver­schlüs­se­lungs-In­du­strie­stan­dards nut­zen, OpenPGP und S/MIME. OpenPGP-Schlüs­sel zur Si­gnie­rung und Ver­schlüs­se­lung Ih­rer E-Mails und an­de­rer Do­ku­men­te kön­nen Sie sich sel­ber ge­ne­rie­ren. Die Er­wei­te­rung Enigmail dient hier­bei als kom­for­ta­ble Schnitt­stel­le zum Kryp­to­gra­phie­pro­gramm GNU Privacy Guard (GnuPG). Die MS-Win­dows-Ver­sion GPG4win wird zu­sam­men mit dem platt­form­über­grei­fend er­hält­li­chen Zer­ti­fi­kats­ver­wal­tungs­pro­gramm Kleopa­tra aus­ge­lie­fert. Thunderbird-Mail.de be­schreibt aus­führ­lich den Um­gang mit Enig­mail und das La­den von X.509-Zertifikaten.

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tions­quel­len zur fort­ge­schrit­te­nen und zur qua­li­fi­zier­ten Sig­na­tur ent­hält Ab­schnitt fünf von „Prak­ti­sche An­wen­dung Kryp­to­gra­phi­scher Prüf­sum­men“. Ei­ne zent­ra­le Über­sicht mit Zu­sam­men­fas­sun­gen zu na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Re­ge­lun­gen fin­det sich auf Bert-Jaap Koops’ „Cryp­to Law Survey“.

Es kann nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, daß of­fi­ziell emp­foh­le­ne, zu Stan­dards er­ho­be­ne Kryp­to­gra­phie-Al­go­rith­men in­hä­ren­te ma­the­ma­ti­sche Schwä­chen auf­wei­sen, um Nach­rich­ten­dien­sten die Ent­schlüs­se­lung zu er­leich­tern. Zu­dem wird wirk­lich fort­ge­schrit­te­ne Com­pu­ter­tech­no­lo­gie der Öf­fent­lich­keit ver­mut­lich vor­ent­hal­ten bzw. all­ge­mein ge­sperrt ge­hal­ten, um Ge­heim­dien­sten ei­nen Be­rech­nungs­kraft­vor­sprung zu ga­ran­tie­ren. Un­ter die­sem Aspekt und an­ge­sichts der höchst­wahr­schein­lich vor­han­de­nen Ein­fluß­nah­me auf die Fir­men­pro­dukt­ge­stal­tung (Soft­ware- und Hard­ware-Hin­ter­tü­ren­pro­ble­matik) ist die Ef­fek­ti­vi­tät der real­existie­ren­den Ver­schlüs­se­lungs­praxis frag­wür­dig; auch dann, wenn durch­gän­gig of­fe­ne, freie IT-Infra­struk­tur zum Ein­satz kommt.

Kon­se­quent an­ge­wand­te Sig­nie­rung und Ver­schlüs­se­lung weh­ren je­doch zu­min­dest ei­nen Teil des in­fra­ge­kom­men­den Per­so­nen­krei­ses mög­li­cher Ge­schäfts­an­grei­fer ab.


Ce­le­bra­ting 30 Years of Pub­lic Key Cryp­to­gra­phy“, zu se­hen bei Google Vi­deo


An­ge­merkt sei, daß sich die in­ter­na­tio­na­le Netz­sei­ten-Zer­ti­fi­ka­te­aus­stel­ler-Branche in ih­rer Ge­samt­heit mit­tler­wei­le schwe­rer Kri­tik aus­ge­setzt sieht. Zum ei­nen, weil es im­mer wie­der vor­kommt, daß ein­zel­ne CAs an Un­be­rech­tig­te Zer­ti­fi­ka­te ver­ge­ben, auf­grund man­gel­haf­ter Über­prü­fungs­ver­fah­ren bei der An­trags­stel­lung. Zum an­de­ren auf­grund von er­folg­ten Hacker­ein­brü­chen durch die es Drit­ten zeit­wei­se un­be­merkt ge­lang, sich for­mal an­er­kann­te Zer­ti­fi­ka­te aus­zu­stel­len, für ver­schie­de­ne po­pu­lä­re In­ter­net­sei­ten. Die Kri­tik läßt sich da­hin­ge­hend zu­sam­men­fas­sen, daß die ge­gen­wär­ti­ge tech­ni­sche Grund­la­ge des Zer­ti­fi­ka­te­sy­stems zu ver­letz­lich ist für sol­che Feh­ler und An­grif­fe, und daß mit ihr nicht ef­fek­tiv und schnell ge­nug Ge­gen­maß­nah­men er­grif­fen wer­den kön­nen. Such­be­grif­fe wie SSL-GAU, SSL-De­sa­ster, oder eng­lisch SSL de­bacle füh­ren auf Dis­kus­sions­bei­trä­ge und auf wei­ter­füh­ren­de Ar­ti­kel im Welt­netz.

CA/Browser Forum: www.cabforum.org. „The EFF SSL Ob­ser­va­to­ry


Ter­min­ver­wal­tung und Ka­len­der­pro­gramm für Mo­zil­la Thunder­bird

Lightning (of­fi­ziel­le Netz­prä­senz): Ka­len­der- und Ter­min­ver­wal­tung, mit der Thunder­bird zu ei­nem so ge­nann­ten „Per­so­nal In­for­mation Manager“ er­wei­tert wird.



Re­vi­sions­si­che­re E-Mail-Ar­chi­vie­rung, für Un­ter­neh­mer und Frei­be­ruf­ler

In man­chen Wirt­schafts­zwei­gen wer­den E-Mails, die zu Ge­schäfts­ab­schlüs­sen/-Auf­trä­gen füh­ren, recht­lich als Han­dels­brie­fe be­trach­tet. Für ih­re Ar­chi­vie­rung rei­chen ein­fa­ches Ab­spei­chern oder Aus­dru­cken nicht mehr aus, statt­des­sen muß re­vi­sions­si­cher ar­chi­viert wer­den, auf eine tech­ni­sche Wei­se, die ein nach­träg­li­ches, nicht fest­stell­ba­res un­be­merk­tes Ma­ni­pu­lie­ren der E-Mail-Da­ten aus­schließt.

Nur ganz be­stimm­te Soft­ware- und/oder Hard­ware­lö­sun­gen von be­stimm­ten Her­stel­lern wer­den im Rah­men der ge­setz­li­chen An­for­de­run­gen recht­lich an­er­kannt. Im In­ter­net sind zahl­rei­che hoch­wer­ti­ge Ein­füh­rungs­ar­ti­kel zu die­sem The­ma er­hält­lich, ver­faßt von spe­zia­li­sie­rten Rechts­an­wäl­ten und IT-Ex­per­ten, u.a.: „FAQ der IT-Recht Kanz­lei: zu den The­men E-Mail-Ar­chi­vie­rung und IT-Richt­li­nie“, Ge­setz­li­che Vor­ga­ben für die eMail-Ar­chi­vie­rung“, „Rechts­si­che­re E-Mail-Ar­chi­vie­rung – Teil 1 Ein­füh­rung und Rechts­vor­schrif­ten“. Sie­he auch die Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel „E-Mail-Archivierung“ und „GDPdU“.


Bildschirmfoto zu Thunderbird und Verteilerlisten

Ver­tei­ler­listen er­mög­li­chen ei­nen zeit­spa­ren­den In­for­ma­tions­ver­sand in­ner­halb des Freun­des- und Be­kann­ten­krei­ses. Thun­der­bird-Mail.de führt ei­ne aus­führ­li­che An­lei­tung. Nach An­le­gen ei­ner Adreß­liste emp­fiehlt sich fol­gen­de Vor­ge­hens­wei­se für den Ver­sand: 1. Öf­fnen Sie im Haupt­fenster ei­ne neue E-Mail („Ver­fas­sen“). 2. Än­dern Sie das „An:“-Feld zu „BCC:“. 3. Schrei­ben Sie den Na­men der Liste in das Emp­fän­ger­feld, die Au­to­ver­voll­stän­di­gung er­gänzt au­to­ma­tisch. Nun be­kom­men al­le Emp­fän­ger un­ab­hän­gig von­ei­nan­der ei­ne so­ge­nannte Blind­ko­pie zu­ge­schickt, d.h. sie se­hen nicht die An­schrif­ten der an­de­ren Ad­res­sa­ten der Liste. CC be­deu­tet Koh­le­pa­pier­durch­schlag (Car­bon Copy). BCC steht für Blind­ko­pie, Blind Car­bon Copy. Weitere Details: „E-Mail (Header)“, „E-Mail-Header le­sen und ver­ste­hen“, „Email“.

Um­fas­sen­de In­for­ma­tions­quel­len zur elek­tro­ni­schen Post, vie­le Aspek­te be­rück­sich­ti­gend:

Com­pa­ri­son of e-mail clients

Ka­te­go­rie: E-Mail-Pro­gramm

Category: Email clients

Ka­te­go­rie:Freie E-Mail-Soft­ware

Ca­te­go­ry: Free email soft­ware

E-Mail-Adresse


Formeln für sichere Paßwörter

Ver­wen­den Sie auf kei­nen Fall ein- und das­sel­be Paß­wort für meh­re­re Dien­ste. Schrei­ben Sie Kon­to­na­me und Paß­wort hand­schrift­lich nie­der, las­sen Sie je­doch beim Nie­der­schrei­ben der Kon­to­be­zeich­nung ein­zel­ne Zei­chen so­wie den Dienst­lei­ster­na­mens­teil aus, da­mit die Zu­gangs­da­ten im Ver­lust­fall nicht von Drit­ten re­konstru­iert wer­den kön­nen.

Zu ein­fa­che Paß­wör­ter sind äu­ßerst si­cher­heits­kri­tisch. Es schei­den von vorn­he­rein aus:

  • Paß­wör­ter, die voll­stän­dig oder teil­wei­se aus Wör­ter­buch­ein­trä­gen be­ste­hen, wie z.B. Au­to, Au­to­typ01, au­to­typ02, Vor­na­me, Nach­na­me usw. Sol­che Paß­wör­ter sind völ­lig un­ge­eig­net und über Wör­ter­buch­an­grif­fe leicht zu er­mit­teln
  • Paß­wör­ter, die das Ge­burts­da­tum oder an­de­re per­sön­li­che Da­ten ent­hal­ten

Ob­wohl die leich­te Ein­präg­sam­keit ei­nes Paß­wor­tes kein wirk­liches Kri­te­rium dar­stellt, gibt es meh­re­re Stra­te­gien für sei­ne kom­for­tab­le Hand­ha­bung, wo­durch so­gar das Nie­der­schrei­ben für un­ter­wegs ent­fällt. Merk­sät­ze in Kom­bi­na­tion mit Son­der­zei­chen bil­den ei­ne gu­te Aus­gangs­ba­sis. Ei­ne Bei­spiel­for­mel: Man den­ke sich ei­nen Satz aus, no­tie­re die An­fangs­buch­sta­ben je­des ein­zel­nen Wor­tes, und fü­ge Son­der­zei­chen ein.

„Mit Roll­schu­hen auf Tan­nen­wip­feln ste­hend läßt sich be­son­ders gut Base­ball spie­len.“ wird zu MRaTslsbgBs. Fügt man nun wie­der­holt die Zei­chen **..$$ ein, er­gibt sich als Paß­wort M*R*a.T.s$l$s*b*g.B.s.

Ma­chen Sie sich ver­traut mit den grund­le­gen­den Aspek­ten der Paß­wort­si­cher­heit.


Die Bedeutung der zusätzlichen Sicherheitsfrage

Die Er­stel­lung ei­ner Sicherheitsfrage, pa­ral­lel zum Paß­wort, ist eben­falls von zen­tra­ler Be­deu­tung. Je nach Mög­lich­keit, soll­ten so­wohl die Fra­ge als auch die Ant­wort selbst­for­mu­liert wer­den kön­nen.

Schrei­ben Sie die Fra­ge nie­der und be­wah­ren Sie sie an ei­nem si­che­ren Ort auf, even­tu­ell in zwei­fa­cher Aus­füh­rung. In der Ver­gan­gen­heit wur­den von ei­nem hier nicht na­ment­lich ge­nann­ten E-Mail-Dienst­lei­ster teil­wei­se Kun­den­da­ten­sät­ze ge­stoh­len, so­wohl die Be­nut­zer­na­men als auch die zu­ge­hö­ri­gen Paß­wör­ter, je­doch nicht die se­pa­rat ge­spei­cher­ten Si­cher­heits­fra­gen. Der Dienst­lei­ster sperr­te da­rauf­hin aus Si­cher­heits­grün­den die be­trof­fe­nen E-Mail-Kon­ten komp­lett. Nut­zer Konn­ten sich auf ein­mal nicht mehr an­mel­den, trotz kor­rek­ter Kon­to- und Paß­wort­da­ten.

Es gibt kei­ne Ga­ran­tie da­für, daß ein Dienst­lei­ster nach solch ei­nem Vor­fall wäh­rend des An­mel­de­pro­zes­ses of­fen da­rauf hin­weist, daß ein Teil der Kun­den­da­ten­sät­ze ent­wen­det wur­de und auf­grund der er­folg­ten Kon­ten­sper­rung ein Wie­der­her­stel­lungs­pro­zeß des Zu­gangs (ei­ne Neu­i­ni­tia­li­sie­rung der Kon­ten­da­ten) er­for­der­lich ist. Das Ein­log­gen könn­te ein­fach nicht mehr funk­tio­nie­ren, aus schein­bar un­er­find­li­chen Grün­den. An­mel­de­pro­ble­me be­ru­hen je­doch ver­mut­lich über­wie­gend auf vo­rü­ber­ge­hen­den tech­ni­schen Prob­le­men (Ser­ver­aus­fall, ver­zö­ger­te War­tung etc.).

Die Si­cher­heits­fra­ge stellt, ne­ben der An­ga­be ei­ner al­ter­na­ti­ven E-Mail-An­schrift, ei­nen zu­sätz­li­chen Si­cher­heits­fak­tor dar, der im Fal­le ei­ner Wie­der­her­stel­lung des E-Mail-Kon­to-Zu­gangs von ent­schei­den­der Be­deu­tung sein kann, auch bei even­tu­el­len te­le­fo­ni­schen Rück­fra­gen.


Paß­wort­spei­che­rung ist ver­bo­ten

Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me spei­chern in der Vor­ein­stel­lung meist Paß­wör­ter und For­mu­lar­da­ten. De­ak­ti­vie­ren Sie die­se Funk­tio­nen.

In Fire­fox un­ter­bin­den Sie die Paß­wort­spei­che­rung über „Fire­fox“ → „Ein­stel­lun­gen“ → „Ein­stel­lungen“ → „Si­cher­heit“. Dort müs­sen im „Pass­wör­ter“-Be­reich bei­de Käst­chen, „Pass­wör­ter spei­chern“ und „Ma­ster-Pass­wort ver­wen­den“, de­ak­ti­viert sein.

In der Ru­brik „Da­ten­schutz“ de­ak­ti­vie­ren Sie im „Chro­nik“-Be­reich das Käst­chen „Ein­ge­ge­be­ne Such­be­grif­fe und For­mu­lar­da­ten spei­chern“. Über den „Ein­stel­lun­gen“-Knopf kön­nen wei­te­re Ein­zel­hei­ten fest­ge­legt wer­den.


Firefox-Datenschutzeinstellungen

Ins­be­son­de­re an öf­fent­li­chen Com­pu­ter-Ter­mi­nals, z.B. in In­ter­net­cá­fes, müs­sen Sie gro­ße Sorg­fal­t wal­ten las­sen, da­mit Nach­fol­ger kei­nen Zu­griff auf Ihr Kon­to be­kom­men, über zwi­schen­ge­spei­cher­te, nicht­ge­lösch­te Sit­zungs­da­ten.

Ein­mal­kenn­wör­ter er­hö­hen die Be­triebs­si­cher­heit.


Preis­ga­be von Kon­to- und Paß­wort­da­ten

Ei­ni­ge So­zia­le-Netz­werk-Dienst­lei­ster ar­bei­ten mit ei­ner höchst un­se­riö­sen Me­tho­de, um an neue Nut­zer­da­ten zu ge­lan­gen. Sie set­zen da­bei auf Un­in­for­miert­heit und Un­be­dacht­sam­keit.

Bei der Neu­an­mel­dung ei­nes Be­nut­zers wird die­sem vor­ge­schla­gen zu über­prü­fen, ob be­reits an­de­re Men­schen aus sei­nem Be­kann­ten­kreis den Dienst nut­zen. Für die­se Über­prü­fung wird der Nut­zer da­zu an­ge­hal­ten, die Kor­res­pon­denz­part­ner-Adres­sen­li­ste sei­nes E-Mail-Kon­tos hoch­la­den zu las­sen. Es er­scheint ei­ne Auf­for­de­rung zur Ein­ga­be der E-Mail-An­schrift (Kon­to­na­me) und des zu­ge­hö­ri­gen Paß­wor­tes. Geht der Nut­zer in die Fal­le, mel­det sich das Pro­gramm des So­zia­len-Netz­werk-Dienst­lei­sters voll­au­to­ma­tisch beim E-Mail-Dienst­lei­ster an und lädt sich das Kon­tak­te-Adreß­buch he­run­ter.

Die­ses, un­ter Da­ten­schutz­aspek­ten ver­hee­ren­de Sze­na­rio er­eig­net sich Tag für Tag mas­sen­haft im­mer wie­der von Neu­em. Die Kon­se­quen­zen:

  • Das Paß­wort wur­de an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben, wo­durch ein gro­ßes Si­cher­heits­ri­si­ko ent­stan­den ist und vor­han­de­ne Kor­res­pon­denz­in­hal­te von Au­ßen­ste­hen­den ein­ge­se­hen und ver­wer­tet wer­den kön­nen
  • Die E-Mail-An­schrif­ten der Kor­res­pon­denz­part­ner kön­nten für ei­ne nor­ma­le Nut­zung un­brauch­bar wer­den, wenn sie in die Li­sten von Spam-Ver­sen­dern ein­ge­tra­gen wer­den soll­ten, was ei­ne Flut an un­er­wünsch­ten E-Mail-Wer­be­nach­rich­ten zur Fol­ge hät­te
  • Der neu­an­ge­mel­de­te Be­nut­zer des So­zia­len-Netz­wer­kes wird nach Preis­ga­be sei­ner E-Mail-Kon­to­da­ten oft­mals für Wer­be­zwecke miß­braucht: Pro­gram­me ver­sen­den nun, um den Dienst zu be­wer­ben, au­to­ma­tisch und un­ge­fragt, im Namen des nichts­ah­nen­den Nut­zers aus­ge­stell­te E-Mail-Ein­la­dun­gen an sei­ne Kor­res­pon­denz­part­ner

Ins­be­son­de­re der letz­te Punkt hat dra­sti­sche, ge­schäfts- und an­se­hens­schä­di­gen­de Fol­gen. Bei Be­rufs­aus­üben­den, die der Schwei­ge­pflicht un­ter­lie­gen kann es so­gar zu recht­li­chen Kon­se­quen­zen kom­men, ver­bun­den mit ho­hen Buß­gel­dern. In der Re­gel bleibt es nicht beim Ver­sand von Ein­la­dun­gen. Nach Aus­wer­tung der elek­tro­ni­schen Adreß­bü­cher wer­den um­fas­sen­de so­zia­le Gra­phen er­stellt und ana­ly­siert. Da­rauf ba­sie­rend wer­den den An­ge­schrie­be­nen dann auch noch per­so­na­li­sier­te Kon­takt­vor­schlä­ge zu mög­li­cher­wei­se ge­mein­sa­men Be­kann­ten ge­macht, wo­durch gan­ze Be­zie­hungs­netz­wer­ke bra­chial of­fen­ge­legt wer­den.

Das Ver­trau­en in den Kom­mu­ni­ka­tions­part­ner wird durch solch fahr­läs­si­ges Ver­hal­ten zer­stört. Der Ver­ur­sa­cher hat sich die Blö­se ge­ge­ben, am Com­pu­ter un­vor­sich­tig und un­über­legt ge­han­delt zu ha­ben.

Nicht al­le So­zia­len Netz­wer­ke ar­bei­ten auf die­se Wei­se, je­doch ei­ni­ge.

Die ver­pflich­ten­de An­ga­be ei­ner E-Mail-An­schrift al­lei­ne, vor der erst­ma­li­gen Nut­zung des Dien­stes, ist durch­aus be­rech­tigt. Fir­men müs­sen sich recht­lich ab­si­chern, frei­schal­ten­de Be­stä­ti­gungs-E-Mails sind ei­ne üb­li­che Vor­ge­hens­wei­se und er­mög­li­chen da­rü­ber­hi­naus ei­ne al­ter­na­ti­ve Kon­tak­tie­rung des Be­nut­zers, was auch im Sin­ne der Be­triebs­si­cher­heit ist.

Nach E-Mail-Paß­wör­tern zu fra­gen über­schrei­tet je­doch al­le Gren­zen und ist in je­der Hin­sicht zu­höchst be­denk­lich.


Paß­wort­dieb­stahl durch So­zia­le Ma­ni­pu­la­tion

Ver­schie­de­ne Me­tho­den zie­len da­rauf ab, durch Ir­re­füh­rung an die Zu­gangs­da­ten von Nut­zern zu ge­lan­gen. So wer­den bei­spiels­wei­se von Drit­ten, im Na­men des E-Mail-Dien­stlei­sters ver­faß­te Nach­rich­ten ver­sandt die da­zu auf­for­dern, per­sön­li­che Kon­to­da­ten auf ei­ner In­ter­net­sei­te ein­zu­ge­ben, da es ein Pro­blem gä­be. Sol­che Be­trugs­sei­ten sind oft täu­schend ähn­lich ge­stal­tet zu den Ori­gi­nal­sei­ten.

Ei­ne an­de­re Stra­te­gie be­steht da­rin, Com­pu­ter­nut­zer in emo­tio­na­le Auf­ruhr und in Alarm­be­reit­schaft zu ver­set­zen, um sie zu un­über­leg­ten Hand­lun­gen zu ver­an­las­sen. Zur Ver­an­schau­li­chung die­ne die Wir­kungs­wei­se ei­nes Schad­code­pro­gramms aus der Ver­gan­gen­heit, das für sei­ne Wei­ter­ver­brei­tung ge­spei­cher­te Kon­to­zu­gangs­da­ten des kom­pro­mit­tier­ten Nut­zer­com­pu­ters ver­wen­det und Iden­ti­täts­dieb­stahl be­geht. Da­bei han­delt es sich um Zu­gangs­da­ten für ei­nen be­kann­ten E-Mail- und Fern­schreib­dienst­lei­ster.

Zu­nächst wird der Be­stand an E-Mail-An­schrif­ten aus Adreß­bü­chern aus­ge­le­sen. Dann wer­den E-Mails mit ei­ner pro­vo­kan­ten Nach­richt, im Na­men des Schad­code­op­fers an seine Kor­res­pon­denz­part­ner ver­sandt, die die­se zum An­klicken auf ei­nen bös­ar­ti­gen Ver­weis (Hyper­link) be­we­gen sollen, damit sie sich eben­falls das Schad­pro­gramm ein­fan­gen.

Pa­ral­lel da­zu kann auch das Fern­schreib­pro­gramm für die Wei­ter­ver­brei­tung miß­braucht wer­den, in­dem ent­we­der über den be­fal­le­nen Rech­ner oder über an­de­re Com­pu­ter voll­au­to­ma­ti­sche An­mel­dun­gen mit den er­beu­te­ten Nut­zer­da­ten er­fol­gen. Da­bei wer­den Fern­schreib­dia­lo­ge ge­star­tet, die sich an die Be­kann­ten und Freun­de des Op­fers rich­ten. Im Chat­fen­ster er­scheint des­sen Nut­zer­na­me mit fol­gen­der sinn­ge­mä­ßer Äu­ße­rung, die kom­bi­niert wird mit ei­nem süf­fi­san­ten, die Zun­ge he­raus­hän­gen­las­sen­den Emo­ti­con: „Bist das Du auf die­sem Bild: [Schad­code ent­hal­ten­der Ver­weis]?“. Be­sorgt um ih­re Re­pu­ta­tion klicken man­che Nut­zer dann um­ge­hend auf den Ver­weis. Nichts Bö­ses ah­nend neh­men sie ja an, daß ihr Be­kann­ter an­ge­mel­det ist und sich mit ih­nen on­line un­ter­hält.

Ähn­li­che Tak­ti­ken be­ste­hen in ge­fälsch­ten, im Na­men von Be­hör­den aus­ge­stell­ten E-Mails mit Zah­lungs­auf­for­de­run­gen so­wie in Lie­bes­er­klä­run­gen, die eben­falls zum An­klicken und in die Fal­le ge­hen ver­lei­ten sol­len.

Die Kenn­tnis über grund­le­gen­de Stra­te­gien der Trick­be­trü­ge­rei, der so­zia­len Ma­ni­pu­la­tion, des so ge­nannvten Phi­shings und um Schad­pro­gramm-Ka­te­go­rien ge­hört zur Com­pu­ter­all­ge­mein­bil­dung.

Die Be­haup­tung, das In­ter­net sei ein rechts­frei­er Raum, er­weist sich je­doch bei ge­nau­er Be­trach­tung als völ­lig halt­lo­se Un­wahr­heit, die le­dig­lich der Ein­schrän­kung bzw. der völ­li­gen Ab­schaf­fung von Mei­nungs- und Pu­bli­ka­tions­frei­heit Vor­schub lei­sten soll. Im In­ter­net be­gan­ge­ne Straf­ta­ten ha­ben die­sel­ben recht­li­chen Kon­se­quen­zen wie in der klas­si­schen All­tags­kom­mu­ni­ka­tion.








Sprachstudium mit Computer und Internet



Mathematikgrundlagen
Beweis der Irrationalität der Quadratwurzel aus 2

Einführung in den
indirekten Beweis, enthält Musteraufgaben mit Lösungen.

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Fernschreiben, Internettelefonie (PC zu PC), Videotelefonie

Welt­wei­ter Aus­tausch mit lieb­ge­won­ne­nen Men­schen, Stär­kung der per­sön­li­chen Sprach­kom­pe­tenz ganz oh­ne Rei­se­budget – In­ter­net­­te­le­fo­nie setzt neue Kom­mu­ni­ka­tions­maß­stä­be und be­schleu­nigt un­er­meß­lich die Ent­fal­tung des per­sön­li­chen Po­ten­tials, zu 100 % kos­ten­los, Com­pu­ter und Breit­band­an­schluß vo­raus­ge­setzt.

Nut­zen Sie ein Head­set (Kopf­hö­rer-Mi­kro­fon-Kom­bi­na­tion) für größt­mö­gli­chen Kom­fort und best­mög­li­che Sprach­qua­li­tät mit ei­nem stets gleich­blei­ben­den Mik­ro­fon­ab­stand. In Note­books ein­ge­bau­te Mik­ro­fo­ne lei­ten oft­mals Ta­sta­tur- und Lüf­ter­ge­räu­sche wei­ter, ein­ge­bau­te Laut­spre­cher bie­ten eben­falls nur schwa­che Klang­qua­li­tät.

E-Post, Fern­schrei­ben, In­ter­net- und Vi­de­o­te­le­fo­nie er­mög­li­chen op­ti­ma­le Vo­raus­set­zun­gen für das Er­ler­nen ei­ner Spra­che:

  • PC-Te­le­fo­nie bie­tet ei­nen weit grö­ße­ren Fre­quenz­um­fang als klas­si­sche Te­le­fo­nie
  • Er­höh­te Ein­präg­sam­keit von im Ge­spräch neu er­lern­ten Wör­tern, durch Kom­bi­na­tion mit Fern­schreib­di­a­lo­gen
  • Ein­ge­bau­te Da­tei­trans­fer­funk­tion, mit der auch sehr gro­ße Do­ku­men­te aus­ge­tauscht wer­den kön­nen, selbs­tauf­ge­nom­me­ne Au­dio­da­tei­en ein­ge­schlos­sen
  • Ge­mein­sa­mes Be­trach­ten und Be­spre­chen von Text­do­ku­men­ten und In­ter­net­sei­ten
  • Kei­ne Ab­hän­gig­keit mehr von vor Ort er­hält­li­chen Mut­ter­sprach­lern für ein Sprach­tan­dem; Welt­netz-Pau­schal­ta­rif (Flatrate) vo­raus­ge­setzt, kann un­be­grenzt rund um die Uhr kosten­los welt­weit te­le­fo­niert wer­den, Über­see­te­le­fo­na­te ein­ge­schlos­sen.

Firefox Hello: Mitt­ler­wei­le läßt sich di­rekt über WebRTC-fä­hi­ge Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me bild­te­le­fo­nie­ren, für Vi­de­o­te­le­fo­na­te wer­den kei­ner­lei Dienst­lei­ster-Be­nut­zer­kon­ten mehr be­nö­tigt. Ein­füh­rungs­ar­ti­kel: „Fire­fox Hel­lo – Ko­sten­lo­se, ein­fa­che Vi­de­o­ge­sprä­che“ und „Fire­fox Hel­lo – Ge­sprächs und Vi­de­o­an­ru­fe on­line tä­ti­gen“; WP-Artikel „Ka­te­go­rie:Freie Vi­de­o­kon­fe­renz-Soft­ware“.

Ya​hoo Mes­sen­ger (Free­ware) so­wie ver­gleich­bare So­fort­nach­rich­ten-Pro­gram­me- und Dien­ste bie­ten Fern­schrei­ben, PC-​Te­le­fo­nie, und Vi­deo­te­le­fo­nie. Bei man­chen Free­mail-Dienst­lei­stern kön­nen E-Mails auch mit ei­nem lo­ka­len E-Mail-Pro­gramm ab­ge­ru­fen wer­den, über das POP3-Pro­to­koll.

Der WP-Ar­ti­kel „Free­mail” bie­tet ei­ne um­fas­sen­de Über­sicht zu kosten­lo­sen E-Mail-Dien­sten. Die­se sind meist wer­be­fi­nan­ziert. In­for­mie­ren Sie sich um­fas­send, bevor Sie sich ent­schei­den. Un­ter an­de­rem könn­ten Sie den je­wei­li­gen WP-Ar­ti­kel zum je­wei­li­gen Dienst­lei­ster le­sen; im WP-Free­mail­ar­ti­kel be­fin­den sich in der äu­ßer­sten lin­ken Spal­te („An­bie­ter“) die blau­en Ver­wei­se auf die je­wei­li­gen Fir­ma. Des­wei­te­ren emp­feh­len sich Such­ma­schi­nen­an­fra­gen, bei­spiels­wei­se mit fol­gen­den Wort­kom­bi­na­tio­nen: (Na­me des Dienst­lei­sters) Er­fah­rungs­be­richt, (Na­me des Dienst­lei­sters) Kri­tik, oder E-Mail Er­fah­rungs­be­richt.

Yahoo-Mes­sen­ger und ähn­li­che Pro­gram­me emp­feh­len mög­li­cher­weise wäh­rend ih­rer In­stal­la­tion ei­ne so­ge­nann­te Tool­bar. Die­se Option soll­te de­ak­ti­viert wer­den, durch Ent­fer­nen der oft­mals be­reits ge­setz­ten Häk­chen in den ent­spre­chen­den Aus­wahl­käst­chen.

Ei­ne be­reits er­folg­te In­stal­la­tion läßt sich je­der­zeit rück­gän­gig machen: Un­ter MS-Win­dows ge­lan­gen Sie über den Pfad „Start“ → „Sy­stem­steu­erung“ → „Pro­gram­me“ in die Li­ste al­ler in­stal­lier­ten Pro­gram­me und kön­nen dort die De­in­stal­la­tion vor­neh­men.

Ei­ne im Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm ein­ge­bun­de­ne Tool­bar ent­decken Sie in Fire­fox über den Me­nü­pfad „Ex­tras“ → „Add-ons“, dort un­ter „Er­wei­te­run­gen“ bzw. un­ter „Plugins“; im In­ter­net Ex­plo­rer ge­hen Sie auf „Ex­tras“ → „Add-ons ver­wal­ten“.

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zu Fern­schreib- und In­ter­net­te­le­fo­nie-Pro­gram­men: „Liste von VoIP-Soft­ware“, „Com­pari­son of VoIP sof­tware“, „Chat“, „Emoticon

Ei­ne sehr gu­te Al­ter­na­ti­ve zu den pro­prie­tä­ren Fern­schreib- und In­ter­net­te­le­fo­nie-Dien­sten ist der mäch­ti­ge, of­fe­ne Stan­dard XMPP. Ei­nen Über­blick mit aus­führ­li­chen Ein­füh­rungen bie­tet einfachjabber.de.


Auch oh­ne In­ter­net­zu­gang und selbst mit ei­nem al­ten Rech­ner­sy­stem kön­nen Sie die Mög­lich­kei­ten des Com­pu­ters für Ihr per­sön­li­ches Sprach­stu­dium nut­zen

Auch oh­ne In­ter­net­zu­gang kön­nen Sie von den Mög­lich­kei­ten des Com­pu­ters beim Spra­che­ler­nen pro­fi­tie­ren. La­den Sie kosten­lo­se oder freie Lern­ma­te­ri­a­lien über öf­fent­li­che In­ter­net­plät­ze he­run­ter und spei­chern Sie die­se auf ei­nem USB-Stick ab.

So­gar Vi­de­o­fil­me von In­ter­net­vi­de­o­por­ta­len wie bei­spiels­wei­se Youtube las­sen sich he­run­ter­la­den und ab­spei­chern und an­schlie­ßend in Ru­he zu­hau­se auf Ih­rem Rech­ner an­schau­en. z.B. mit dem of­fi­ziell von Mo­zil­la emp­foh­le­nen Add-On Vi­deo Down­load­Hel­per, oder mit dem Pro­gramm x­Video­Service­Thief, mit ei­ner ent­spre­chen­den Er­wei­te­rung für den In­ter­net­browser Chromium/Chrome, oder mit ei­ner an­de­ren Software. Spre­chen Sie das Per­so­nal Ih­res In­ter­net­ca­fes bzw. ei­ner an­de­ren ent­spre­chen­den Ein­rich­tung auf die­se Mög­lich­keit an.

E-Mails kön­nen am hei­mi­schen Rech­ner er­stellt wer­den, bei­spiels­wei­se als um­fang­rei­che be­bil­der­te Text­do­ku­ment-Da­tei, die sie spä­ter ein­fach der E-Mail bei­fü­gen, bzw. de­ren Text Sie in den E-Mail-Kör­per ko­pie­ren. Ton­da­tei­en zu Tex­ten kön­nen eben­falls zu­hau­se am Com­pu­ter auf­ge­nom­men wer­den.

Im In­ter­net­ca­fe neh­men Sie dann Ih­re vor­be­rei­te­te Nach­richt und schicken Ih­ren Brief mit­samt der Au­dio­da­tei per E-Mail an Ih­re Sprach­brief­freun­din. Da­bei kön­nen Sie auch die an Sie ge­sen­de­te Nach­richt und Ton­datei Ih­rer Brief­freun­din vom E-Mail-Kon­to aus he­run­ter­la­den, auf Ih­rem USB-Stick spei­chern und sich zu­hau­se in Ru­he an­hö­ren.

Be­sit­zen Sie le­dig­lich ei­nen äl­te­ren oder ei­nen sehr al­ten Rech­ner, oder ei­nen alten Klapp­rech­ner (Lap­top)? Auch dann kön­nen Sie Au­dio­da­tei­en auf­neh­men, Text­do­ku­men­te ver­fas­sen, E-Mails schrei­ben, sich Vi­de­o­da­tei­en an­se­hen und Ton­da­tei­en ab­spie­len, das In­ter­net be­nut­zen u.a. Mit spe­zia­li­sier­ten frei­en Be­triebs­sy­ste­men. Er­­fah­­ren Sie mehr über die we­­sent­­li­­chen Aspek­­te: „Mo­der­ne Be­triebs­sy­ste­me für al­te Com­pu­ter“.



Soft­ware-Au­dio­re­kor­der
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_Voice-support.png,
     Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
     Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Audacity, ein freier, platt­form­über­grei­fen­der Audio­re­kor­der, eig­net sich ideal für ein Sprach­tan­dem. Bei­spiels­wei­se für das Auf­neh­men von Re­fe­renz­tex­ten und für das Vor­le­sen von Lern­ma­te­ria­lien für die Sprach­part­ne­rin.

Audacity, ein Head­set so­wie Yahoo Mes­sen­ger oder ein an­de­res ver­gleich­ba­res Pro­gramm bil­den die per­fek­te Ein­heit, um welt­weit ko­sten­los kom­mu­ni­zie­ren und Spra­che stu­die­ren zu kön­nen.

Audio­da­teien, auch gro­ße, las­sen sich mit ko­sten­lo­sen E-Mail­dien­sten ver­sen­den . Man­che dieser Dien­stlei­ster er­mög­li­chen es, so­wohl E-Mail als auch So­fort­nach­rich­ten-Dien­ste (In­stant Mes­sa­ging) mit ei­nem ein­zi­gen, ko­sten­lo­sen (d.h. wer­be­fi­nan­zier­ten) Be­nut­zer­kon­to zu nut­zen. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu Au­dio-Pro­gram­men: Au­da­ci­ty WP-Ar­ti­kel, Au­dio­edi­tor“ (deutsch), „Di­gi­tal Au­dio Edi­tor“, „List of free soft­ware for au­dio“.


Sprache und Tastaturbelegung, Tastaturen für Schreibprofis

Eig­nen Sie sich mög­lichst für al­le zu er­ler­nen­den Spra­chen je­weils ein Zehn­fin­ger­system an. Mei­stens ste­hen meh­re­re Ta­sta­tur­be­le­gungs­va­ri­an­ten zur Aus­wahl. Ei­ne sehr umf­as­sen­de Über­sicht bie­tet der eng­li­sche Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel „Key­board-Layout“. Deut­scher Ar­ti­kel: „Tastatur-Be­le­gung“. Mo­der­ne Be­triebs­syste­me un­ter­stüt­zen al­le welt­weit ge­bräuch­li­chen Be­le­gun­gen. Die Um­schal­tung er­folgt über ei­ne selbst­fest­ge­leg­te Tasten­kom­bi­na­tion.

Deut­sche PC-Ta­sta­tur-Be­le­gung, WP-Gra­fik zum Aus­dru­cken. Aus­führ­li­che deut­sche PC-Ta­sta­tur-Be­le­gung, ent­hält Ver­wei­se auf wei­ter­füh­ren­de Ar­ti­kel zu je­dem ein­zel­nen Ta­sta­tur­zei­chen.

Freie Be­triebs­syste­me, Be­nut­zer­ober­flä­chen und Pro­gram­me un­ter­stüt­zen aus­ge­zeich­net na­tio­na­le und re­gio­na­le Sprach-, und Tastatur­stan­dards. Auch sol­che Spra­chen fin­den Un­ter­stüt­zung, die für Her­stel­ler pro­prie­tä­rer Sof­tware kom­mer­ziell un­in­te­res­sant sind (Technische Aspekte). Freie Soft­ware stärkt das In­di­viduum und die Na­tion.

Für Eng­lisch nicht er­for­der­lich, ist es für je­de an­de­re Spra­che ef­fek­ti­ver, sich von vorn­he­rein in ei­ne lan­des­spe­zi­fi­sche Ori­gi­nal­be­le­gung ein­zu­ar­bei­ten, an­statt Son­der­be­le­gun­gen für die hei­mi­sche Tasta­tur zu er­ler­nen. Drucken Sie sich die je­wei­li­ge Ta­sta­tur­be­le­gung aus und kle­ben sie sich auf Pap­pe, dann hef­ten Sie sie ir­gend­wo in Sicht­wei­te mit Te­sa­film an oder stel­len sie auf.

Freie Text­ver­ar­bei­tungs- und Schrift­satz­pro­gram­me un­ter­stüt­zen um­fas­sendst die Er­stel­lung ver­schie­den­spra­chi­ger Do­ku­men­te, sprach­wis­sen­schaft­li­che Zei­chen­sät­ze wie bei­spiels­wei­se das für die Be­schrei­bung der Aus­spra­che ver­wen­de­te In­ter­na­tio­nale Pho­ne­ti­sche Al­pha­bet (IPA) ein­ge­schlos­sen.

Viel­schrei­ber be­vor­zu­gen me­cha­ni­sche Ta­sta­tu­ren, zum Bei­spiel die „Cherry G80-3000 LSCDE-2“ (schwar­ze Ver­si­on). Es lie­gen Wel­ten zwi­schen PC-Fo­li­en­pla­ti­nen-Ta­sta­tu­ren und den rich­ti­gen, den so ge­nann­ten me­cha­ni­schen Ta­sta­tu­ren. So­wohl hin­sicht­lich des Schreib­kom­forts und der An­schlags­prä­zi­si­on als auch un­ter dem Aspekt der Ro­bust­heit/Halt­bar­keit der Ta­sta­tur. Knetfeder.de bie­tet ei­nen aus­führ­li­chen Ar­ti­kel zu die­ser Ta­sta­tur­klas­se und ih­ren un­ter­schied­li­chen Ty­pen: „Die Schreib­ma­schi­ne un­ter den Ta­sta­tu­ren: Me­cha­ni­sche Ta­sta­tu­ren im Test“. Ar­ti­kel auf Computerbase.de: „Guide: Me­cha­ni­sche Ta­sta­tu­ren“, mit ani­mier­ten Gra­fi­ken zu den ver­schie­de­nen Schal­ter­ty­pen.




Netzwörterbücher, mehrsprachig, mit deutschen Menüs und mit Tondateien
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Machen Sie in­ten­si­ven Ge­brauch von Netz­wör­ter­bü­chern, beim Le­sen von Tex­ten und beim Er­ler­nen neu­er Wör­ter. In Wort­ü­ber­set­zungs­er­geb­nis­li­sten wer­den Vo­ka­beln und Re­de­wen­dun­gen mei­stens in ver­schie­de­nen Be­zugs­rah­men (Kon­tex­ten) prä­sen­tiert. Durch Drücken auf das be­glei­ten­de Laut­sprecher­sym­bol prä­gen Sie sich das mut­ter­sprach­li­che Klang­bild ein, ein­schließ­lich der rich­ti­gen Be­to­nung. Man­che Netz­sei­ten zei­gen die Aus­spra­che auch in schrift­li­cher Form an, in der so ge­nann­ten IPA-​No­ta­ti­on. Da­durch prä­gen Sie sich neue Wör­ter dop­pelt ein, ak­ku­stisch und vi­su­ell.

Die be­trach­te­ten Netz­bü­cher wei­sen ei­ne gro­ße Lei­stungs­fä­hig­keit und ei­nen gro­ßen Funk­ti­ons­um­fang auf. Die Mög­lich­kei­ten und Aus­wahl­me­nüs wer­den da­her im­mer nur an­satz- bzw. aus­schnitts­wei­se be­schrie­ben. Ge­hen Sie zu Be­ginn sämt­li­che Funk­ti­o­nen, Ka­te­go­rien und Un­ter­sei­ten ein­mal durch, um die für Sie re­le­van­ten Be­rei­che zu fin­den und um größt­mög­li­chen Nut­zen aus den an­ge­bo­te­nen In­hal­ten zu zie­hen.



dict.cc

Das sehr um­fas­sen­de Netz­wör­ter­buch dict.cc bie­tet ne­ben dem Deutsch-​Eng­lisch-​Wör­ter­buch Un­ter­stüt­zung für Dut­zen­de wei­te­re Spra­chen. Fast al­le Ein­trä­ge sind mit von Mut­ter­sprach­lern auf­ge­nom­me­nen Ton­da­tei­en ver­se­hen. Hin­sicht­lich der um­fang­rei­chen Nut­zungs­mög­lich­kei­ten nimmt dict.cc ei­ne Aus­nah­me­stel­lung un­ter den Wör­ter­bü­chern ein. Nut­zer kön­nen sich an der Er­wei­te­rung des Wort­schat­zes und der Re­de­wen­dun­gen be­tei­li­gen, und sie kön­nen Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge ein­rei­chen.

Ne­ben fach­ge­biets­be­zo­ge­nen Wör­ter­li­sten kann auch die ge­sam­te Vo­ka­bel­da­ten­bank he­run­ter­ge­la­den wer­den. Solch ei­ne rei­ne Text­da­tei ist, auch oh­ne Wör­ter­buch­such­maske, äu­ßerst ef­fek­tiv für den netz­ge­trenn­ten Be­trieb. Di­rekt un­ter dem Such­feld las­sen sich über „Op­ti­o­nen“ die Ein­stel­lun­gen der Er­geb­nis­aus­ga­be fest­le­gen.

Aus­führ­li­che In­for­ma­ti­o­nen fin­den sich in der Ei­gen­be­schrei­bung von dict.cc, un­ter „About/Ex­tras“, im WP-Ar­ti­kel „dict.cc“ und in den Rubri­ken „FAQ“, „Tipps“, und „Down­loads“.

Bildschirmfoto: Ausschnitt der Nutzerschnittstelle von dict.cc,
     18. September 2016

Ein An­wen­dungs­bei­spiel: Über­set­zen Sie das Wort Schreib­ma­schi­ne ins Eng­li­sche. Be­reits wäh­rend der Ein­ga­be wer­den über die Au­to­ver­voll­stän­di­gung Ein­ga­be­vor­schlä­ge un­ter­brei­tet, was sinn­voll ist, wenn man sich nicht an die rich­ti­ge Schreib­wei­se erinn­ert.

In der lin­ken Spal­te ste­hen nun die eng­li­schen Er­geb­nis­se, „typewriter“ und „type writer“, ge­folgt von wei­te­ren re­le­van­ten Wör­tern (zu­sam­men­ge­setz­te Haupt­wör­ter, zu­ge­hö­ri­ge Tun­wör­ter usw.). Klicken Sie mit dem lin­ken Maus­zei­ger auf das Wort, so wird die Er­geb­nis­li­ste an­ders dar­ge­stellt. Beim Rechts­maus­klicken öff­net sich ein Me­nü für den Vo­ka­bel­trainer so­wie für wei­te­re Funk­ti­o­nen.

Ge­hen Sie bei erst­ma­li­ger Be­nut­zung ei­nes Wör­ter­buchs auch im­mer run­ter bis ganz un­ten zum Fuß­steg, um sämt­li­che Funk­ti­o­nen und Zu­satz­in­for­ma­ti­o­nen ken­nen­zu­ler­nen.

Bildschirmfoto: Ausschnitt der Nutzerschnittstelle von dict.cc,
     18. September 2016

Drücken Sie auf das Laut­sprecher­sym­bol links ne­ben dem je­wei­li­gen Wort­ein­trag, um sich die Aus­spra­che an­zu­hö­ren. Stan­dard­mä­ßig wird die Auf­nah­me ei­nes Mut­ter­sprach­lers ab­ge­spielt; falls die­se nicht vor­han­den ist, hört man ei­ne com­pu­ter­ge­nerier­te Aus­spra­che. Es öff­net sich zeit­gleich ein Fen­ster, in dem sie zwi­schen den vor­han­de­nen Ton­auf­nah­men wäh­len kön­nen. Über die­ses Me­nü las­sen sich auch In­for­ma­ti­o­nen zum sprach­li­chen Hin­ter­grund der Sprecher ab­ru­fen (Pro­fil­na­me an­klicken), so­wie über die Sprach­auf­nah­me selbst („Info“). Be­ach­ten Sie, daß zu zahl­rei­chen Me­nüs und Funk­ti­o­nen nach ei­nem kur­zen War­te­mo­ment Be­schrei­bun­gen und Zu­satz­in­for­ma­ti­o­nen erscheinen, wenn Sie mit dem Maus­zei­ger drauf­fah­ren (WP-Artikel „Tool­tip“), wie zum Bei­spiel in die­sem Satz, beim letz­ten Wort.

Links des Laut­sprecher­sym­bols be­fin­det sich ein In­for­ma­ti­ons-​Sym­bol, ein klei­nes i. Durch Drauf­drücken mit der lin­ken Maus­taste öf­fnet sich ein Me­nü­fen­ster, die vor­ein­ge­stell­te Funk­ti­on ist die „Sprach­aus­ga­be“. Las­sen Sie sich nun bei­spiels­wei­se al­ter­na­tiv den Ein­trag ei­nes der über ein Dut­zend wei­te­ren Netz­wör­ter­bü­cher an­zei­gen: 1. Wäh­len Sie „PONS“, wo­durch in ei­nem se­pa­ra­ten Netz­le­ser-​Rei­ter („Tab“) der Ein­trag von PONS.com für „Schreib­ma­schi­ne“ er­scheint. 2. Bei PONS kön­nen Sie sich nun eben­falls die Aus­spra­che an­hö­ren. Da­rü­ber­hi­naus wird sie dort auch in IPA-Laut­schrift­no­ta­ti­on an­ge­zeigt. Die Aus­spra­che (Laut­sprecher­sym­bol) und die zu­ge­hö­ri­ge Laut­schrift­be­schrei­bung für Bri­ti­sches Eng­lisch und für Ame­ri­ka­ni­sches Eng­lisch wer­den bei PONS pa­ral­lel auf­ge­führt. Bei­spiel­wör­ter: ask, answer.

PONS zeigt auch Trenn­fu­gen an, wo­bei die Sil­ben­tren­nung der Eng­li­schen Schrift­spra­che je nach Land (Bri­tan­nien, V.S.A., Ka­na­da u.a.) Un­ter­schie­de auf­wei­sen kann.

An­stel­le des Laut­sprecher­sym­bols er­scheint nun bei dict.cc immer das Sym­bol der zu­letzt auf­ge­ru­fe­nen Funk­ti­on, in die­sem Fall ein „P“ für „PONS“. Durch er­neu­tes Auf­ru­fen der „Sprach­aus­ga­be“-Funk­ti­on wird die Vor­ein­stel­lung wie­der­her­ge­stellt.

Ei­ni­ge dict.cc-Wör­ter­bü­cher be­fin­den sich noch im Auf­bau. Der Voll­stän­dig­keit hal­ber wer­den die mei­sten von Ih­nen hier den­noch auf­ge­führt. Die Spra­che des ak­ti­vier­ten Wör­ter­buchs wird auch über ein Fah­nen­sym­bol im Rei­ter (Fa­vi­con) an­ge­zeigt, mit Aus­nah­me von Eng­lisch.


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PONS.com, „Das Spra­chen­por­tal“. Bie­tet ex­zel­len­te Wör­ter­bü­cher zu mehr als ein Dut­zend Spra­chen so­wie ein Über­set­zungs­sy­stem. Mit Laut­schrift (IPA) und ge­ne­rier­ten Ton­da­tei­en. Fährt man mit dem Maus­zei­ger über die Laut­schrift­trans­krip­tion, so wer­den zu je­dem ein­zel­nen IPA-Zei­chen Bei­spiel­wör­ter an­ge­zeigt, in de­nen der je­wei­li­ge Laut vor­kommt, im Kon­text farb­lich her­vor­ge­ho­ben. Wich­tig für die Hand­ha­bung eng­li­scher Tex­te: Die Wort­fu­gen (Sil­ben­tren­nungs­fu­gen) wer­den an­ge­zeigt. Das ist sehr vor­teil­haft, da die Sil­ben­tren­nung der eng­li­schen Spra­chen nicht nach ver­gleich­bar ein­fa­chen Re­geln wie im Deut­schen er­folgt.

BEOLINGUS Wör­ter­bü­cher der TU-Chem­nitz, mit von Men­schen er­stell­ten Ton­da­tei­en. Un­ter­stütz­te Spra­chen: Deutsch ↔ Eng­lisch, Deutsch ↔ Spa­nisch, Deutsch ↔ Por­tu­gie­sisch

LEO.org Online-Wör­ter­bü­cher für Deutsch ↔ Eng­lisch, Deutsch ↔ Fran­zö­sisch, Deutsch ↔ Rus­sisch, Deutsch ↔ Spa­nisch, Deutsch ↔ Italie­nisch, Deutsch ↔ Chi­ne­sisch. Bie­tet von Men­schen ge­spro­che­ne Ton­re­fe­renz­da­tei­en

The Free Dic­tio­na­ry by Far­lex ent­hält um­fang­rei­che Wör­ter­bü­cher und zeigt die Trenn­fu­gen an.

Das Merriam Web­ster Dic­tionary ent­hält Wör­ter der eng­li­schen Spra­che, samt Fu­gen und Ton­da­tei­en.

Dictionary.com ist ein um­fas­sen­des Wör­ter­buch, mit ge­ne­rier­ten Au­dio­da­tei­en und mit An­zei­ge der Sil­ben­tren­nungs­fu­gen.

Google Übersetzer „Über­set­zun­gen in über 50 Spra­chen“. Informationen zur Funktionsweise: „Über Google Über­set­zer“. Wei­te­re Werk­zeu­ge: „Google Language Tools“, mit der Funk­tion „Web­sei­te über­set­zen“ kön­nen Sie sich Ih­nen fremd­spra­chi­ge Netz­sei­ten di­rekt über­set­zen las­sen. Die Re­sul­ta­te öf­fent­lich zu­gäng­li­cher ma­schi­nel­ler Text­über­set­zungs­tech­no­lo­gie sind häu­fig noch im­mer un­be­frie­di­gend, für ei­ne gro­be in­halt­li­che Orien­tie­rung sind sie je­doch durch­aus nütz­lich.

En­zy­klo­pä­dien, Le­xi­ka, Wör­ter­bü­cher“ Rie­si­ge Ver­weis­liste zu Fach­wör­ter­bü­chern un­ter­schied­lichster Be­rufs­fel­der, En­zy­klo­pä­dien, Le­xi­ka, Wör­ter­bü­cher, Über­set­zer, Ab­kür­zun­gen und Ak­ro­ny­me, Samm­lun­gen

English Dictionaries führt zahl­rei­che Eng­lisch­wör­ter­bü­cher.


Freie Offline-Wörterbücher

Jdictionary Ein frei­es, platt­form­un­ab­hän­gi­ges ja­va­ba­sier­tes Off­line-Wör­ter­buch. Un­ter­stützt vie­le Spra­chen, er­wei­ter­bar über Plugins.



Ein Buch als zentrale Lerngrundlage
UK-Flagge. Verweis auf Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Flag_of_the_United_Kingdom.svg&filetimestamp=20080908144614
USA-Flagge. Verweis auf Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Flag_of_the_United_States.svg&filetimestamp=20100729060706

Ein gu­tes Buch bil­det die beste Grund­la­ge für den Sprach­er­werb im Selbst­stu­di­um. Be­glei­ten­de Ton- und Bild­trä­ger sind nicht zwin­gend er­for­der­lich, je­doch von Vor­teil.

Ne­ben Buch­lä­den kom­men Stadt­bi­blio­the­ken, Uni­ver­si­täts­bi­blio­the­ken, ver­schie­de­ne Fa­kul­täts­bi­blio­the­ken so­wie Pä­da­go­gi­sche Hoch­schu­len zur di­rek­ten Be­gut­ach­tung von Buch­ti­teln in­fra­ge. Vie­le öf­fent­li­che Bi­blio­the­ken kön­nen Sie auch oh­ne Mit­glieds­aus­weis bzw. oh­ne Ein­schrei­bung an ei­ner Uni­ver­si­tät be­su­chen. Re­zen­sio­nen im In­ter­net bie­ten ei­ne wei­te­re In­for­ma­tions­mög­lich­keit.

Die Men­ge an frei zu­gäng­li­chem Sprach­wis­sen im Welt­netz ist zwar rie­sig, und das In­ter­net stellt das ul­ti­ma­ti­ve Me­dium zum Spra­che­ler­nen im Selbst­stu­di­um und mit Mut­ter­sprach­lern dar. Frei er­hält­li­che Ein­füh­run­gen für An­fän­ger, d.h. Klas­si­sche Lehr­bü­cher, sind je­doch rar bzw. ver­mut­lich so gut wie nicht vor­han­den. Wie in je­der Wis­sens­dis­zi­plin eig­nen sich struk­tu­rier­te Ge­samt­ein­füh­run­gen mit Übun­gen und Lö­sun­gen am bes­ten für die Ver­mit­tlung und An­eig­nung ei­ner so­li­den, fun­dier­ten Sprach­kom­pe­tenz. Durch sie ent­fällt das müh­sa­me Zu­sam­men­su­chen und Zu­sam­men­stel­len ein­zel­ner Wis­sens­blöcke zu Be­ginn. Hal­ten Sie Aus­schau nach ei­nem ge­eig­ne­ten Buch.



Video- und Li­te­ra­tur­emp­feh­lung für den Eng­lisch-Ein­stieg:

„Eng­lisch für An­fän­ger“, 51 Folgen, vollständige Verweisliste

Ein Klas­si­ker unter den Schul­fern­seh­rei­hen des Te­le­kol­legs. Dieser Kurs ver­mit­telt auf her­vor­ra­gen­de Wei­se den we­­sent­­li­­chen, grund­le­gen­den und be­­stän­­di­­ge­­ren Kern der Englischen Sprache, der die fort­­lau­­fen­­de, stets Wand­­lung be­­wir­­ken­­de Sprach­­dy­­na­­mik ver­­mut­­lich über­­dau­­ern wird. Die Ge­­stal­­ter, die Mo­­de­­ra­­to­­ren und die Schau­­spie­­ler ha­­ben mit die­­ser Ein­­füh­­rung ei­­ne hoch­­wer­­ti­­ge zeit­­lo­­se Eng­­lisch-Re­­fe­­renz ge­­schaf­­fen.

Die komp­lett ei­gen­stän­di­gen Vi­deo­fol­gen sind in 15- bis 30-Mi­nu­ten-Ein­hei­ten un­ter­teilt, die Di­dak­tik­auf­be­rei­tung und die Spre­cher sind vor­züg­lich. Auszug aus dem WP-Ar­ti­kel „Eng­lisch für An­fän­ger (Fern­seh­sen­dung)“ (16.09.2015): „Englisch für Anfänger ist ein deutscher Englisch-Sprachkurs in Form einer 51-teiligen Fernsehserie, der 1982 im Auftrag des Bayerischen Fernsehens für das Telekolleg I, das zur mittleren Reife führte, produziert wurde und seither als Wiederholung ausgestrahlt wird. Der Kurs richtet sich an deutschsprachige Zuschauer im Erwachsenenalter, die Englisch von Grund auf lernen möchten. Als Moderator der Sendungen fungiert der britische Buchautor Graham Pascoe, der zweisprachig durch das Programm führt. Die beiden britischen Schauspieler Jane Egan und Russell Grant spielen in kurzen Szenen alltägliche Begebenheiten nach, anhand derer dem Zuschauer englische Grammatik und Vokabeln auf Anfänger-Niveau nähergebracht werden. Zu der Serie sind Begleitbücher und DVDs mit den Folgen 1 bis 51 erschienen. [...]“

Der WP-Artikel enthält auch die ISBNs zu den fünf Begleitbänden sowie zur Begleit-DVD mit allen 51 Folgen, als auch weitere Informationen.

Mittlerweile können sämtliche Folgen bei Youtube angeschaut werden:



Übungssendungen:



Weitere Hintergrundinformationen zu den Mitwirkenden von, „Englisch für Anfänger“, die meisten In­for­ma­ti­o­nen stammen aus der Internet Movie Database: Regie führte Ian MacNaughton, der Re­gis­seur von „Monty Python’s Flying Circus“. „Englisch für Anfänger (1982– ) Full Cast & Crew“; Regie Ian MacNaughton (1925–2002), Hauptmoderator Graham Pascoe, Schau­spie­ler: Jane Egan, Russell Keith Grant, David Savile.


Begleitbuch­-Be­schrei­bung bei Ama­zon.de:
Te­le­kol­leg I Eng­lisch für An­fän­ger, Bd.1 : Units 1-13

Vi­deo­film­be­schrei­bung bei Ama­zon.de:
Eng­lisch für An­fän­ger, DVD-Vi­de­os, Tl.1 : Units 1-13, 2 DVDs


„tv Wunschliste“ führt die aktuellen nächsten Fernseh-Sendetermine auf, mit obiger Ver­weis­li­ste können Sie die Folgen jedoch zeitlich unabhängig sehen, oder sogar mit der offiziell von Mo­zil­la Firefox empfohlenen Erweiterung Video DownloadHelper herunterladen.




Video- und Li­te­ra­tur­emp­feh­lung für den Fran­zö­sisch-Ein­stieg:

„Bon Courage“, 39 Teile, vollständige Verweisliste

„Bon Cou­rage“ ist ein her­vor­ra­gen­der Klas­si­ker des Schul­fern­se­hens, mit aus­ge­zeich­ne­ten Spre­chern.

Auszug aus dem WP-Artikel „Bon Courage“ (16.09.2015), der auch die ISBN-Nummern der Begleitbücher enthält: „Bon Courage (wörtlich: „Viel Erfolg!“) ist ein französischer Sprachkurs in Form einer mehrteiligen Fernsehserie, der vom Bayerischen Fernsehen produziert wurde und im Rahmen des 1. bis 3. Trimesters Telekollegs läuft. Die Erstausstrahlung war am 21. September 1991. Die 39-teilige Serie in drei Staffeln zu 13 Folgen richtet sich an Erwachsene und wird von Anouk Charlier präsentiert. Die französischen Schauspieler Diane Stolojan (ab Folge 27 Diane Du Mont), Alain Leverrier, Henri Allan-Veillet und Gilles Marchais treten in Spielszenen auf, die Alltagssituationen auf humorvolle Art wiedergeben. In jeder Folge wird außerderdem vor und nach dem eigentlichen Sprachkurs ein französischer Ort vorgestellt, auf den die jeweilige Spielszene manches Mal Bezug nimmt. Anouk Charlier spricht die Übungen und kommentiert die Filme zur französischen Kultur und Geschichte auf Deutsch. [...]“.




Buch­be­schrei­bung bei Ama­zon.de:
Bon Cou­rage, Bd.1, Be­gleit­buch





Sprach- und Didaktikwissen zu Englisch

English on the Web Um­fang­rei­ches Wis­sen zur Eng­li­schen Spra­che, zur Gram­ma­tik, und zu Lern­stra­te­gien. Bie­tet vie­le wert­vol­le In­for­ma­tio­nen für das Selbst­stu­dium, in Deutsch ge­hal­ten.

englisch-hilfen.de Bie­tet kosten­lo­se Lern­ma­te­ri­a­lien zu Gram­ma­tik und Vo­ka­bu­lar, Tests, und vie­le nütz­li­che Ver­wei­se.

English Course Über­sicht zur Eng­li­schen Gram­ma­tik, eben­falls in Deutsch.

VOA Voice of America, Special English. Ein spe­ziell für Eng­lisch-An­fän­ger pro­du­zier­tes Sen­de­for­mat, mit Rei­hen zu un­ter­schied­li­chen The­men­be­rei­chen. Täg­lich seit vie­len Jahr­zehn­ten welt­weit über Kurz­wel­le aus­ge­strahlt. Seit dem In­ter­net­zeit­al­ter kön­nen al­le Sen­dun­gen auch als Au­dio- und Text­da­teien kosten­los he­run­ter­ge­la­den wer­den, da­rü­ber­hi­naus gibt es un­zähl­ige Vi­deo­bei­trä­ge, in de­nen der lang­sam ge­spro­che­ne Text pa­ral­lel auch schrift­lich ein­ge­blen­det wird. Mit der Fire­fox­er­wei­te­rung Vi­deo Down­load­Hel­per (Free­ware) las­sen sich al­le Bei­trä­ge des of­fi­ziel­len Youtube­ka­nals ab­spei­chern, der VLC-Media­player spielt ne­ben Vi­deo- auch Au­dio­da­tei­en ab.
   VOA ist of­fi­ziel­ler U.S.-Staats­sen­der, man­che Sen­dun­gen ten­die­ren da­her zur Re­gier­ungs­dar­stel­lung von Er­eig­nis­sen und Sach­ver­hal­ten; die Beit­räge wid­men sich je­doch ver­schie­densten Le­bens­be­rei­chen. Special Eng­lish ist ei­ne aus­ge­zeich­ne­te Quel­le von Lern­ma­teria­lien für Eng­lisch-An­fän­ger, mit ei­ner vor­züg­li­chen sprach­li­chen Auf­be­rei­tung. Zwei Bei­spiel­sen­dung­en:

  1. Text mit Au­dio­da­tei: „Why Vitamins Are Important to Good Health“,
    13. Sep­tem­ber 2010
  2. Vi­deo­bei­trag: „A Shelter for Abused Animals, where Volunteers Also Find Healing“,
    21. Juni 2010

VOA Learning English bie­tet um­fang­rei­che Pro­gramm­in­halte, auch für fort­ge­schrit­te­ne Eng­lisch-Ler­ner.



WP-Ar­ti­kel und -Über­sich­ten zur Eng­li­schen Spra­che

Spra­che war lei­der im­mer auch ein Po­li­ti­kum. Der po­li­ti­sche Kon­for­mi­täts­zwang schlug sich da­her von An­fang an auch in WP-Sprach­ar­ti­keln nie­der so­wie in der Wi­ki­pe­dia ge­ne­rell, z.B. in Ge­schichts- und Po­li­tik­ar­ti­keln, bzw. in „po­li­tisch kor­rek­ten“ Po­li­tik­ge­schichts­ar­ti­keln. Die vor­herr­schen­den Ten­den­zen der WP hin­sicht­lich ih­rer Ein­stel­lung zur de­skrip­ti­ven Sprach­wis­sen­schaft und der Deut­schen Spra­che sind hin­ter­frag­bar.

Die­sen Aspekt be­rück­sich­ti­gend, ent­hält die Wi­ki­pe­dia den­noch vie­le wert­vol­le In­for­ma­tio­nen zu zahl­rei­chen Eng­lisch­aspek­ten:

Eng­li­sche Spra­che“, „Ka­te­go­rie:Eng­li­sche Spra­che“, „Ang­li­stik“, „Ka­te­go­rie:Ang­li­stik“, „Pho­ne­tik“, „Ka­te­go­rie:Pho­ne­tik“, „Ka­te­go­rie:Spra­che

Sehr oft vari­ie­ren deutsch­spra­chi­ge und an­ders­spra­chi­ge Ar­ti­kel­ver­sio­nen hin­sicht­lich der be­han­del­ten Aspek­te und der Ge­samt­fül­le an In­for­ma­tio­nen. Es lohnt sich im­mer, auch an­ders­spra­chi­ge Ver­sio­nen zu le­sen:

Eng­lish language“, „Ca­te­go­ry:Eng­lish language“, „Eng­lish studies“, Pho­ne­tics“, „Ca­te­go­ry:Pho­ne­tics“, „Ca­te­go­ry:Language


E-Brief­freund­schafts­sei­ten, Sprach­lern­part­nerin im Welt­netz fin­den
Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Internet_mail_icon.svg,
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Tan­dem-Ser­ver Bo­chum, „Spra­che ler­nen im Tan­dem“, „Au­to­no­mes Ler­nen mit einem Part­ner“, ein An­ge­bot der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bo­chum.

In­terPals Pen­pals, Er­mög­licht ei­ne ein­fa­che Pro­fil­er­stel­lung und bie­tet um­fas­sen­de Kom­mu­ni­ka­tions­mög­lich­kei­ten.

Ei­ne Li­ste in­ter­na­tio­na­ler E-Brief­freund­schafts­sei­ten fin­det sich auf SimilarSites.com.




In Eng­lisch ge­hal­te­ne Ein­füh­rungs­kur­se zur Deut­schen Spra­che,
mit Au­dio­da­tei­en, 100 % ko­sten­los und frei zu­gäng­lich
Deutschland-Flagge. Grafikquelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Flag_of_Germany.svg&filetimestamp=20070926182838

Ih­re (zu­künf­ti­gen) Sprach­part­ner/in­nen freu­en sich über hilf­rei­che Ver­wei­se für das per­sön­li­che Deutsch­stu­dium, be­son­ders über voll­stän­di­ge, ab­ge­schlos­se­ne Kur­se. Im In­ter­net gibt es mehre­re ko­sten­lo­se, frei zu­gäng­li­che Ein­füh­rungs­kur­se. Ge­stal­tet mit gro­ßer Fach­kom­pe­tenz, Qua­li­täts­be­wußt­sein und ei­nem der Fort­bil­dung der Mensch­heit ver­pflich­te­ten Idealis­mus.

Paul Joyce's Deutsch-Sei­ten

Paul Joyce, Uni­ver­si­ty of Portsmouth, bie­tet ei­nen ex­zel­len­ten Selbst­stu­dium-Deutsch­kurs, mit Au­dio­da­teien. Aus­zü­ge:

FSI Language Courses

Das Foreign Service Institute führt ko­sten­los he­run­ter­lad­ba­re Sprach­kur­se mit Au­dio­da­teien, in Ameri­ka­ni­schem Eng­lisch ver­faßt. Mitt­ler­wei­le sind die Kur­se auf vie­len Spie­gel­sei­ten ver­füg­bar, die Ori­gi­nal­sei­te ist mo­men­tan (13. April 2016) nicht er­reich­bar.

Die Kur­se sind un­ter an­de­rem voll­stän­dig auf https://fsi-languages.yojik.eu/ ge­spie­gelt.

Artikel auf openculture.com: „Study 40+ Languages with Free Lessons from the U.S. Foreign Service Institute


In­for­ma­tio­nen zur Deut­schen Spra­che

www.schriftdeutsch.de bie­tet um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen zur de­skrip­ti­ven Sprach­wis­sen­schaft und zum na­tür­lich­ent­stan­de­nem über­re­gio­nal­en Stan­dard­schrift­deutsch. (Ver­weis­liste).

Grund­sätz­li­che Be­mer­kun­gen zur deut­schen Recht­schrei­bung und ih­rer Be­deu­tung [...]

ver­nünf­tig schrei­ben

Ein her­vor­ra­gen­der Zei­chen­satz der auch das gro­ße Es­zett un­ter­stützt: Li­nux Li­ber­tine.

Deut­sche Sprach­welt“, „Die Platt­form für al­le, die Spra­che lie­ben“

Deut­sche Spra­che – Fra­gen und Ant­wor­ten

Gu­tes Deutsch“, Ver­we­is­be­reich.


Wör­ter­bü­cher zur Deut­schen Spra­che

Woxikon.de (Eng­lisch: woxikon.com) „On­line Le­xi­kon · Wör­ter­buch und Über­set­zung“

synonyme.woxion.de „Wo­xikon[,] Sy­no­ny­me, Fremd­wör­ter und An­to­ny­me (Ge­gen­tei­le, Ge­gen­satz)[,] On­line The­sau­rus Da­ten­bank“

abkuerzungen.woxikon.de „Ab­kür­zun­gen & Akro­ny­me Da­ten­bank“

reime.woxikon.de „Reim-Hil­fe: Fin­de pas­sen­de Wör­ter für dei­ne Rei­me“

verben.woxikon.de „Verb­for­men und Kon­ju­ga­tio­nen“

redensarten-index.de: „Wörterbuch für - Redensarten - Redewendungen - idiomatische Ausdrücke - feste Wortverbindungen“

wie-sagt-man-noch.de „Wie sagt man noch? Synonyme Wörterbuch Übersetzungen“



Deskriptive versus präskriptive Sprachlehre

Die über­re­gi­o­na­le Stan­dard­schrift­spr­ache er­mög­licht es den Be­woh­nern un­ter­schied­li­cher Re­gi­o­nen ei­ner Na­tion, über Di­a­lekt­gre­nzen hin­weg mit­ei­nan­der kom­mu­ni­zie­ren zu kön­nen.

Schrift­spra­chen sind ide­a­ler­wei­se aus­schließ­lich na­tür­li­chen Ver­än­de­run­gen un­ter­wor­fen. Neue Wör­ter und Schreib­wei­sen wer­den auf per­sön­li­cher Ebe­ne ge­schaf­fen, fin­den mög­li­cher­wei­se An­klang und ver­brei­ten sich, an­de­re wer­den im­mer we­ni­ger ge­braucht und ver­schwin­den ir­gend­wann. Wie­de­rum an­de­re tau­chen plötz­lich nach ei­ner lan­gen Zeit der Ab­we­sen­heit wie­der auf und er­freu­en sich re­gen Ge­brauchs. Die Spra­che re­for­miert sich in die­sem Fall stän­dig von selbst, auf na­tür­li­che Wei­se und un­ter Bei­be­hal­tung lang­fri­stig be­währ­ter Prin­zi­pi­en.

In ei­ner frei­en Ge­sell­schaft wer­den solch dy­na­mi­schen Ten­den­zen ei­ner Spra­che be­o­bach­tend und be­schrei­bend no­tiert und in Ge­brauchs­wör­ter­bü­chern und Re­gel­wer­ken nie­der­ge­schrie­ben. Neu auf­kom­men­de Ten­den­zen und Schreib­wei­sen, neue Va­ri­an­ten und Wör­ter wer­den bei­spiels­wei­se mit „neu­er­dings auch: [...]“ ver­merkt, aus dem ak­ti­ven Ge­brauch lang­sam ver­schwin­den­de Wör­ter mit „ver­al­tet für [...]“ ge­kenn­zeich­net. In der na­tür­li­chen Sprach­dy­na­mik ist ein „Ver­stoß“ ge­gen ei­ne be­ste­hen­de Schreib­wei­se oder Re­gel nicht aus­ge­schlos­sen, so­fern ei­ne Neu­ein­füh­rung dies er­for­dern soll­te. Mög­li­cher­wei­se führt die­se so­gar zu ei­ner Aus­nah­me­re­ge­lung, oder zu ei­ner gänz­lich neu­en Re­gel, so­fern sie weit­ge­hen­de Ak­zep­tanz er­fah­ren soll­te.

Ge­ne­rell ord­nen Sprach­wis­sen­schaf­tler, Lin­gu­i­sten, ein nicht­ein­grei­fen­des, le­dig­lich be­o­bach­ten­des und be­schrei­ben­des Do­ku­men­tie­ren von Spra­che und Sprach­re­geln der de­skrip­ti­ven Sprach­wis­sen­schaft zu.

Wenn je­doch auf Herr­schafts­e­be­ne ver­sucht wird, die na­tür­li­che Sprach­dy­na­mik ei­ner über­re­gi­o­na­len Schrift­spra­che zu ver­ge­wal­ti­gen und na­tür­lich­ent­stan­de­ne be­währ­te Schreib­wei­sen und Re­geln plötz­lich per De­kret für un­gül­tig und „ver­al­tet“ er­klärt wer­den, wird dem Volk ge­gen sei­nen Wil­len die Schrift­spr­ache vor­ge­schrie­ben. Dann prak­ti­zie­ren die po­li­tisch-​kul­tu­rell Herr­schen­den ei­nen prä­skrip­ti­ven Sprach­um­gang.

Ein sol­cher Fall liegt bei­spiels­we­ise bei der so­ge­nann­ten Recht­schreib­re­form vor, die mit­tels po­li­ti­scher Ge­walt ge­gen den Wil­len des Deut­schen Vol­kes er­zwun­gen wur­de, in der BRD.

Die Recht­fer­ti­gung der Exi­stenz frag­wür­di­ger po­li­ti­scher Stel­len und Ar­beits­plä­tze durch die Schaf­fung frag­wür­di­ger Neu­re­ge­lun­gen ist ei­ner der Be­weg­grün­de. Der Wunsch man­cher Ver­la­ge, nach dem Ein­stamp­fen be­währ­ter Sprach­li­te­ra­tur gro­ße Men­gen von Bü­chern ab­set­zen zu kön­nen, ein an­de­rer. Das Haupt­mo­tiv hin­ter der so­ge­nann­ten Recht­schreib­re­form ist je­doch wo­an­ders zu ver­or­ten.

Ge­dan­ken, Ideen und Kon­zept­blöcke kön­nen ei­ne gro­ße Tie­fe auf­wei­sen. Sie las­sen sich nie­mals voll­um­fäng­lich in Wor­te und Spra­che fas­sen, da sie sich auf ei­ner viel mäch­ti­ge­ren, in­ne­ren In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­tions­e­be­ne be­grün­den. In der äu­ße­ren Welt lei­stet (Schrift)Spra­che je­doch her­vor­ra­gen­de Dien­ste bei der Fest­hal­tung und Ver­mitt­lung von Ge­dan­ken und Wis­sen.

Je aus­drucks­stär­ker ei­ne Spra­che ist, de­sto rei­ner und un­ver­zerr­ter kön­nen Men­schen mit ihr Ge­dan­ken fest­hal­ten und mit­tei­len. In der äu­ße­ren Welt be­stimmt da­her die Aus­drucks­mäch­tig­keit ei­ner Spra­che die in­halt­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten der Men­schen. Das gilt so­wohl für die Ver­mitt­lung hoch­pr­äzi­ser äu­ßerst schar­f um­ris­se­ner In­hal­te, als auch für die Ver­mitt­lung ab­strak­te­rer In­hal­te, bei de­nen je nach Ab­sicht ein klei­ner, gro­ßer oder sehr um­fas­sen­der Deu­tungs­spiel­raum er­wünscht ist.

Hin­ter den of­fi­ziel­len for­ma­len Re­gie­run­gen und Par­la­men­ten ste­hen nicht sel­ten an­de­re, wirk­lich mäch­ti­ge Herr­scher(fa­mi­li­en), die be­wußt im Hin­ter­grund blei­ben. Ihr tat­säch­li­cher po­li­ti­scher Ein­fluß wird von den ih­nen bzw. ihren „Part­nern“ ge­hö­ren­den, kon­trol­lier­ten Mas­sen­me­dien in der Re­gel he­run­ter­ge­spielt oder tot­ge­schwie­gen.

Wenn Herr­scher die gei­sti­ge Wehr­haf­tig­keit ei­nes Vol­kes zer­set­zen so­wie ein Volk sei­ner kul­tu­rel­len Wur­zeln be­rau­ben möch­ten, ge­ben Sie An­wei­sun­gen zum Er­laß von Ge­set­zen und Richt­li­nien, mit de­nen die Spra­che ei­nes Vol­kes sy­ste­ma­tisch de­for­miert und ihre Aus­drucks­kraft dra­stisch re­du­ziert wer­den soll.

Re­gie­run­gen bzw. die Ver­wal­tungs­re­prä­sen­tan­ten der Fremd­herr­schaft ei­nes be­setz­ten Lan­des ver­ge­wal­ti­gen dann die na­tür­li­che Sprach­dy­na­mik und tun al­les in ih­rer Macht ste­hen­de, um die Spra­che ih­rer Aus­drucks­kraft zu be­rau­ben.

Of­fi­ziell er­folgt die De­for­ma­tion der Spra­che na­tür­lich nur un­ter den al­ler­besten Ab­sich­ten. Die ab­sur­de­sten und wi­der­sprüch­lich­sten Recht­fer­ti­gun­gen wer­den dann he­ran­ge­zo­gen, um ein Volk sei­ner na­tür­lich­ge­wach­se­nen über­re­gi­o­na­len Schrift­spra­che und der le­ben­di­gen Sprach­dy­na­mik zu be­rau­ben.

Un­ter Be­rück­sich­ti­gung die­ser Aspek­te wird er­sicht­lich, wie will­kür­lich be­währ­te vor­han­de­ne Li­te­ra­tur zu be­währ­ten Schrift­spra­che­re­ge­lun­gen von heu­te auf mor­gen für „ver­al­tet“ er­klärt wer­den kann.

Das Be­ste­hen ei­ner schrift­li­chen Sprach­prü­fung mag es ge­gen­wär­tig er­for­der­lich ma­chen, Kennt­nis um die stark po­li­ti­sier­ten Sprach­re­ge­lun­gen zu ha­ben, so daß Sie ge­gen­wär­tig da­zu ge­zwun­gen sein mö­gen, ein „po­li­tisch kor­rek­tes“ Gram­ma­tik- und Sprach­re­gel­werk zu er­wer­ben. Ver­schmä­hen Sie je­doch nicht Sprach­li­te­ra­tur in na­tür­lich­ent­stan­de­nem und aus­drucks­star­kem Deutsch bzw. ent­spre­chen­de Lehr­bü­cher in der je­wei­li­gen Spra­che an­de­rer Län­der, in de­nen ge­gen­wär­tig ähn­li­che prä­skrip­ti­ve Sprach­ten­den­zen vor­herr­schen. Die zu­künf­ti­ge Be­stän­dig­keit sol­cher Re­gel­wer­ke ist sehr wahr­schein­lich, da sich in ih­nen die na­tür­lich­ent­wickel­ten be­währ­ten zen­tra­len Schrift­spra­che­re­ge­lun­gen nie­der­ge­schla­gen ha­ben. Der we­sent­li­che, be­stän­di­ge­re Kern, der die fort­lau­fen­de, stets Wand­lung be­wir­ken­de Sprach­dy­na­mik ver­mut­lich über­dau­ern wird.

Vi­de­o­emp­feh­lung: Alexan­der Wa­gandt zu Gast bei Jo Con­rad (Bewusst.tv), „Spra­che aus ver­schie­de­nen Ebe­nen be­trach­tet“ (You­tube-​Vi­deo, 41 Mi­nu­ten).


Über­set­zungs­werk­zeu­ge

Floss Manuals führt ko­sten­lo­se E-Bü­cher zu frei­en Über­set­zungs­werk­zeu­gen: „Open Trans­lation Tools“ (PDF-Ver­sion), Video Subtitling“ (PDF-Ver­sion). tux­trans „GNU/Li­nux Desktop für Über­set­zer“. Aus­zug aus der of­fi­ziel­len Netz­sei­te, Stand 06. August 2011: „[...] tuxtrans [...] is a Desk­top GNU/Linux Sy­stem developed for trans­la­tors on the basis of the well-known di­stri­bu­tion Ubun­tu. It is a full fledged operating sy­stem, and it also in­cludes a broad col­lec­tion of soft­ware app­li­cations which al­low a trans­lator to do his/her job most ef­fi­cient­ly and in line with the latest stan­dards. [...]“

Li­nux for Trans­la­tors

Artikel: „Free Soft­ware for Trans­la­tors“, „Open Source für Über­set­zer“, „Why uni­ver­si­ties should use free soft­ware

Ei­ne An­lei­tung zur In­te­gri­täts­si­che­rung/Un­ver­sehrt­heits­prü­fung mit kryp­to­gra­phi­schen Prüf­sum­men, für Com­pu­ter­da­tei­en jeg­li­cher Art, Text­do­ku­men­te ein­ge­schlos­sen: „Prak­ti­sche An­wen­dung kryp­to­gra­phi­scher Prüf­sum­men



Über­sicht zu den an­ge­bo­te­nen Spra­chen der FSI Language Cour­ses

Die FSI-Sprach­kurse wur­den vom „Foreign Ser­vice Insti­tute“ der V.S.A. ent­wor­fen, ge­schrie­ben und ver­tont. Bis jetzt wur­den Ein­füh­run­gen zu 44 Spra­chen ver­öf­fent­licht, wobei bei man­chen Spra­chen auch auf Va­ri­an­ten ein­ge­gan­gen wird, zum Bei­spiel bei Fran­zö­sisch. und bei Spa­nisch.

Sämt­li­che Kur­se sind in Eng­lisch ge­hal­ten und be­ste­hen aus il­lu­strier­ten Lehr­bü­chern mit Übungs­ka­pi­teln (PDF-Do­ku­men­te), mit­samt den zu­ge­hö­ri­gen, von Mut­ter­sprach­lern ge­spro­che­nen Au­dio­da­tei­en (.mp3-For­mat).

Das FSI lei­stet da­mit al­len Sprach­in­te­res­sier­ten ei­nen groß­ar­ti­gen Dienst, um sich Ba­sis­kennt­nis­se der je­wei­li­gen Spra­che im Selbst­stu­dium an­eig­nen zu kön­nen.

Alle Sprachkur­se wer­den di­rekt vom FSI zum He­run­ter­la­den an­ge­bo­ten. (www.fsi-language-courses.org). Sämt­li­che Kur­se sind nicht nur kosten­los er­hält­lich und di­rekt he­run­ter­lad­bar. Da­rü­ber­hi­naus wur­den sie so­gar un­ter ei­ne Public Do­main Li­zenz ge­stellt, wie gleich zu Be­ginn auf der Haupt­sei­te mit­ge­teilt wird. Der Ver­wen­dung, An­pas­sung und Er­wei­te­rung der Kur­se sind so­mit kei­ne Gren­zen ge­setzt.

Auch Bil­dungs­ein­rich­tun­gen oh­ne In­ter­net­an­schluß pro­fi­tie­ren sehr von der Mög­lich­keit, haus­in­tern („off­line“, im In­tra­net) voll­stän­di­ge Ein­füh­rungs-Sprach­kur­se für das Selbst­stu­dium an­bie­ten zu kön­nen, mit­samt Au­dio­da­tei­en.


Vom FSI ver­öf­fent­lich­te Ein­füh­rungs­kur­se (Spiegelseite)
Amharic German Lao Shona
Arabic Greek Lingala Sinhala
Bengali Hausa Lugunda Spanish
Bulgarian Hebrew Moré Swahili
Cambodian Hindi Nepali Swedish
Cantonese Hungarian Norwegian Tagalog
Chinese Igbo Polish Thai
Chinyanja Italian Persian Turkish
Czech Japanese Portuguese Twi
Finnish Kirundi Romanian Vietnamese
French Kituba Russian Yoruba
Fula Korean Serbo-Croatian

Die Rub­rik „Ge­ne­ral“, ent­hält das Do­ku­ment „Adapting and Writing Language Lessons“.



Ex­ter­ne Ver­weis­listen

Übersetzungstools [...]

Kategorie:Onlinewörterbuch“ • „Category:Online dictionaries“ 













Schriftsatzprogramme für Druckvorstufe und Internet, Präsentation



Mathematikgrundlagen
Beweis der Irrationalität der Quadratwurzel aus 2

Einführung in den
indirekten Beweis, enthält Musteraufgaben mit Lösungen.

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Ei­ne Zu­sam­men­stel­lung lei­stungs­fä­hi­ger Pro­gram­me für Druck­vor­stu­fe, E-Buch­er­stel­lung und In­ter­net, durch­gäng­ig freie Soft­ware. De­taillier­te Be­schrei­bung­en, An­lei­tun­gen so­wie he­run­ter­lad­ba­re Bei­spiel­da­tei­en wer­den nach und nach fol­gen.

Al­le auf­ge­führ­ten Pro­gram­me sind zu 100 % kost­en­los er­hält­lich, zu fin­den auf den je­wei­li­gen Pro­jekt­sei­ten oder bei re­nom­mier­ten Soft­ware­por­ta­len, bei­spiels­wei­se auf www.chip.de oder beim Heise-Software-Verzeichnis.

Sämt­li­che Pro­gram­me ver­fü­gen über eine gra­fi­sche Schnitt­stel­le, ihre Funk­tio­na­li­tät wur­de aus­gie­big un­ter MS-Win­dows ge­tes­tet.

Text­ver­ar­bei­tung, Schrift­satz und gra­fi­sches Desk­top Publishing für die
pro­fes­sio­nel­le Do­ku­men­te­er­stel­lung


Libre­Of­fice Wri­ter: Uni­ver­sel­le Text­ver­ar­bei­tung
Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oxygen480-categories-applications-office.svg
     Originalbildquelle: http://websvn.kde.org/trunk/kdesupport/oxygen-icons/scalable/categories/applications-office.svgz?view=log,
     Lizenz: http://websvn.kde.org/trunk/kdesupport/oxygen-icons/COPYING?view=markup

Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me bie­ten äu­ßerst um­fang­rei­che Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten, de­ren ef­fek­ti­ve Nut­zung ei­ne län­ge­re Ein­ar­bei­tungs­zeit vo­raus­setzt. Lang­fri­stig be­stän­di­ge Soft­ware er­weist sich hier­bei als vor­teil­haft. (Be­triebs­sy­stem-)Platt­form­un­ab­hän­gig­keit und die Be­herr­schung ei­nes wirk­lich of­fe­nen, ar­chi­vie­rungs­taug­li­chen Do­ku­men­ten­for­mats sind wei­te­re zen­tra­le Kri­terien für den Ein­satz in he­te­ro­ge­nen Fir­men­netz­wer­ken und im Ver­wal­tungs­be­reich.

Mit ei­nem mäch­ti­gen Funk­tions­um­fang und ei­ner welt­wei­ten Nut­zer- bzw. För­der­ge­mein­schaft, or­ga­ni­siert in der Do­cu­ment Foun­dation (WP-Ar­ti­kel), da­run­ter auch Staa­ten und laut ei­ner Hei­se-Mel­dung auch die Fir­ma In­tel, bie­tet Libre­Office al­le Vo­raus­set­zun­gen, um die­sen An­for­de­run­gen ge­recht zu wer­den. So­gar DTP-Funk­tio­nen sind mög­lich. Für De­tails sie­he die „Lei­stungs­merk­ma­le von Libre­Office Writer

Golem.de-Artikel „[...] Do­cu­ment Foun­da­tion als deut­sche Stif­tung ge­grün­det“. Sat­zung der Stif­tung „Frei­es Of­fice Deutsch­land e.v“. Aus­zug aus dem iX-Ar­ti­kel „Nach ei­nem Jahr in Amt und Wür­den“ (iX 03/2012, Sei­te 29): „[...] Da­rü­ber hi­naus ist es den Stif­tungs­grün­dern ge­lun­gen, die bis­he­ri­gen Com­mu­ni­ty-Re­geln fest­zu­schrei­ben und in ei­ne rechts­ver­bind­li­che Sat­zung zu gie­ßen. 'Es gibt, wenn über­haupt, nicht vie­le Or­ga­ni­sa­tio­nen, die ih­ren ak­tiv Bei­tra­gen­den so star­ke und um­fas­sen­de Rech­te ein­räu­men', sag­te der Ber­li­ner Rechts­an­walt Mi­chael Schna­gl da­zu. [...]"

LibreOffice's Be­nut­zer­schnitt­stel­le ist in dut­zen­den von Spra­chen er­hält­lich. Le­dig­lich die eben­falls freie Soft­ware Abi­word (WP-Ar­ti­kel) un­ter­stützt noch mehr Spra­chen, so­vie­le Spra­chen wie ver­mut­lich kei­ne an­dere Text­ver­ar­bei­tung.

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zum Open Do­cument For­mat und zu frei­en Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men: „ODF Alliance“, „What is Open­Do­cu­ment?“, „Open­Do­cu­ment facts“, „Wir kön­nen [...]-An­hän­gen ein En­de setzen“, „Catego­ry:Free word pro­ces­sors“.

Libre­Office un­ter­liegt ei­ner lau­fen­den Pfle­ge, Wei­ter­ent­wick­lung und Funk­tions­er­wei­te­rung, Be­dien­kon­zep­te ein­ge­schlos­sen. Soft­ware- und Be­dien­kon­zept­ver­än­de­run­gen fin­den je­doch auf na­tür­li­cher Ent­wick­lungs­ba­sis statt. Im Ge­gen­satz zu künst­li­chen, for­cier­ten Ver­än­de­run­gen an Pro­gram­men und For­maten ei­ni­ger an­de­rer Her­stel­ler, zum Zwecke des er­zwun­ge­nen kon­ti­nuier­li­chen Neu­kaufs von Pro­gram­men und Be­die­nungs­ma­nualen, wo­durch ein Teil des an­ge­eig­ne­ten Wis­sens un­nö­tig vor­zei­tig tech­nisch ver­al­tet.

Un­zäh­li­ge le­se­freund­lich und an­spre­chend ge­stal­te­te Bü­cher be­le­gen, daß man heut­zu­ta­ge auch mit Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men hoch­wer­ti­ge, pro­fes­sio­nel­le Bü­cher er­stel­len kann. Die Nut­zung man­cher satz­tech­ni­scher Fein­hei­ten bleibt je­doch spe­zia­li­sier­ten Schrift­satz- bzw. DTP-Pro­gram­men, wie bei­spiels­wei­se LyX und Scri­bus, vorbehalten.

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_kview.png,
     Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
     Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Die Ein­ar­bei­tung in Libre­Office ist ei­ne wert­vol­le, sich lang­fri­stig aus­zah­len­de In­ve­sti­tion, die Schü­lern, Aus­zu­bil­den­den, Stu­den­ten, Kauf­leu­ten, Wis­sen­schaft­lern, Be­am­ten und Men­schen al­ler Be­rufs- und In­te­res­sens­grup­pen na­he­ge­legt sei. Auch für Buch­au­to­ren ist Lib­re­Of­fice, mit sei­nen vie­len DTP-​Funk­tio­nen, ein her­vor­ra­gen­des, mäch­ti­ges In­stru­men­ta­ri­um zur Um­set­zung ih­rer Wer­ke.

Libre­Office Writer Do­ku­men­ta­tion und Hil­fe­sei­ten

Hin­ter­grün­de zur En­tste­hungs­ge­schich­te und den Un­ter­schie­den zu Open­Office.org er­fah­ren Sie im of­fi­ziel­len Fra­ge- und Ant­wor­ten-Be­reich. Die Hil­fe-Sei­ten zu Libre­Office Writer ent­hal­ten um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen; ma­chen Sie Ge­brauch von der Such­funk­tion in der obe­ren Lei­ste. „Ün­ter­stüt­zung fin­den“ be­schreibt Mög­lich­kei­ten der Di­rekt­hil­fe durch An­sprech­part­ner (Mailing­li­sten, Fo­rum). Die Ru­brik „An­wen­der“ bie­tet

In­for­ma­tio­nen zum Ein­satz von Libre­Office in ver­schie­de­nen An­wen­dungs­be­rei­chen“. Die of­fi­ziel­le Do­ku­men­ta­tion führt den „Libre Office Writer Guide“.

Ei­ne Li­ste von frei­en Er­wei­te­run­gen für Libre­Office und Open­Office in­for­miert über Funk­tions­er­wei­te­run­gen.

Hoch­wer­ti­ge Freie Schrif­ten und ei­ne Ein­füh­rung in Ty­po­gra­phie-Grund­be­grif­fe:
„Libertine Open Font Project“

Das „Libertine Open Font Project“ bie­tet hoch­wer­ti­ge Font-Da­teien (Zei­chen­sät­ze) für MS-Win­dows und GNU/Li­nux, da­run­ter die Li­nux Libertine, die auch das gro­ße Es­zett (WP-Ar­ti­kel) ent­hält, und die Li­nux Biolinum, mit der so­gar Ta­sten für Tasta­tur­kür­zel­be­schrei­bun­gen (Short Cuts) dar­ge­stellt wer­den kön­nen (WP-Ar­ti­kel zur Li­nux Libertine).

Ein Aus­zug aus ei­nem Ab­schnitt der Start­sei­te des Open Font Projects, Stand: 24. Ju­li 2011: „[...] Des­wei­te­ren be­steht un­ser Ziel da­rin, mög­lichst vie­le Spra­chen und Son­der­zei­chen der west­li­chen Spra­chen zu un­ter­stüt­zen. Un­se­re Schrift­ar­ten ent­hal­ten die Zei­chen­sät­ze La­tein, Grie­chisch, Ky­ril­lisch (je­weils mit di­ver­sen Er­wei­te­run­gen), He­brä­isch, die In­ter­na­tio­na­le Laut­schrift und ih­re Son­der­zei­chen. Des­wei­te­ren sind Li­ga­tu­ren wie fi, ff, fl ent­hal­ten. Ver­schie­de­ne Zif­fern­sät­ze wie Me­diä­val­zah­len, pro­por­tio­na­le und rö­mi­sche so­wie hoch- und tief­ge­stellte Zah­len sind für den an­spruchs­vol­len, pro­fes­sio­nel­len Set­zer ent­hal­ten. Da­ne­ben gibt es noch vie­le wis­sen­schaft­li­che Son­der­zei­chen, fleu­ra­le Sym­bo­le, Pfei­le, Klötz­chen und Ka­pi­täl­chen. Die Li­nux­Li­bertine ent­hält ins­ge­samt weit über 2000 Zei­chen! [...]“

Stu­die­ren Sie die leicht­ver­ständ­lich ge­hal­te­nen In­for­ma­tio­nen des Li­ber­tine Open Font Pro­jects, um sich ele­men­tar­ste Grund­kennt­nis­se der Ty­po­gra­phie an­zu­eig­nen: „Open Type“, „Besonderheiten“, „Schriftschnitte/Stile“.

Kategorie:Freie Schriftart“, „Category: Open source Typefaces

Por­tal:Schrift“, „Ka­te­go­rie:Schrift“, „ka­te­go­rie:Schrif­tart“.

Na­tio­nen/Län­der/Re­gio­nen und ihr vor­herr­schen­des Pa­pier­for­mat: Paper Types“. WP-Ar­ti­kel „Pa­pier­for­mat“, „Paper Size“.



LyX: Klas­si­scher Schrift­satz in höchster Qua­li­tät

TeX [tεχ] und das Mak­ro­sys­tem LaTeX bil­den das weit­ver­brei­tetste Schrift­satz­sys­tem in der Ma­the­ma­tik, Phy­sik und In­for­ma­tik. „The Beauty of LATEX“ in­for­miert über die Vor­zü­ge. PDF-Bei­spiel­do­ku­men­te fin­den sich u.a. bei der TeX User Group und in einer Zu­sam­men­stel­lung der Asso­ciation of Ameri­can Uni­ver­si­ty Pres­ses, prä­sen­tiert auf tsengbooks.com.

Für die Mehr­heit der Com­puter­be­nut­zer kön­nte es un­ge­wohnt sein, Do­ku­men­te mit ei­nem Text­edi­tor und Ma­kro­be­feh­len zu er­stel­len. Mit der platt­form­über­grei­fend er­hält­lichen gra­fi­schen Schnitt­stel­le LyX läßt sich LaTeX ähn­lich ein­fach wie ei­ne Text­ver­ar­bei­tung be­die­nen. Der an­fäng­li­che Ge­samt­ein­ar­bei­tungs­auf­wand bleibt den­noch grö­ßer, so daß es ab­zu­wä­gen gilt, ob Sie um­fang­rei­che Do­ku­men­te wie bei­spiels­wei­se Bü­cher mit LibreOffice oder LyX er­stel­len.

Text­ver­ar­bei­tun­gen und gra­fi­sche DTP-Pro­gram­me ar­bei­ten über­wie­gend nach dem WYSIWYG-Prin­zip, LaTeX und LyX hin­ge­gen ba­sie­ren auf dem Prin­zip der Aus­zeich­nungs­spra­che, Die For­ma­tie­rung von Text­be­rei­chen, Über­schrif­ten und an­de­ren Glie­de­rungs­ele­men­ten er­folgt hier­bei in­di­rekt (WYSIWYM). Mitt­ler­wei­le er­mög­li­chen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me ei­ne ver­gleich­ba­re Funk­tio­na­li­tät, über so­ge­nann­te Stil­vor­la­gen.

Der LyX-Instal­la­tion soll­te das Ein­rich­ten ei­ner voll­stän­di­gen TeX-Dist­ri­bu­tion vor­aus­geh­en, da­durch er­üb­rigt sich das Nach­la­den von Pa­ke­ten.


An­lei­tung für MS-Win­dows-Be­nut­zer:


  1. Be­sor­gen Sie sich zu­erst die MikTeX-Di­stri­bu­tion. Ich emp­feh­le ProTeXt. La­den Sie das ISO-Ab­bild der Fern­uni Ha­gen he­run­ter und bren­nen es für Ihr Ar­chiv: www.fernuni-hagen.de/zmi/download/#software.
  2. Instal­lie­ren Sie nun MikTeX. Fol­gen Sie der in­ter­akti­ven PDF-An­lei­tung, um die MikTeX-Instal­la­tion zu star­ten. Ent­schei­den Sie sich für die voll­stän­di­ge Va­rian­te, für die Inst­al­la­tion al­ler Pa­ke­te.
  3. Ge­hen Sie an­schlie­ßend auf www.lyx.org, la­den Sie den LyX-Instal­ler he­runter und star­ten die Instal­la­tion. LyX wird ent­we­der au­to­ma­tisch den Pfad der be­reits auf­ge­spiel­ten MikTeX-Di­stri­bu­tion er­ken­nen, oder nach ihm fra­gen. Mei­stens lau­tet er „C:\Programme\ MiKTeX 2.8\miktex\bin“.
  4. Ar­bei­ten Sie sich in LyX ein. Als Do­ku­ment­klas­se emp­fiehlt sich bei­spiels­wei­se KOMA­Script, „article (KOMA-Script)“ und „book (KOMA-Script)“, zusammen mit „Latin Modern fonts“ als Stan­dard­zei­chen­satz. Fin­den Sie im LaTeX Font Catalogue Ih­re be­vor­zug­ten Schrif­ten. Tau­sen­de von Pa­ke­ten bie­ten um­fas­sende Mög­lich­kei­ten für zahl­rei­che Be­ru­fe und Ein­satz­be­rei­che; auch ei­ge­ne Vor­la­gen las­sen sich ent­wi­ckeln, al­le schrift­satz­tech­ni­schen Fein­hei­ten sind mög­lich.


Text geschrieben in Calligra Kalligraphie für LaTeX: Calligra Kalligraphie.

Kal­li­gra­phie­schrif­ten, Frak­tur­schrif­ten, Sütterlin und zahlreiche weitere Fonts und Stilarten las­sen sich uni­ver­sell ein­set­zen, z.B. als kunst­voll ge­stal­te­te Ti­tel für In­ter­net­sei­ten, Buch­um­schlä­ge, Film- und Musik­al­ben, Pla­ka­te, Gruß- und Ge­schenk­kar­ten. Die Of­fen­heit der TeX- und LaTeX-Ba­sis er­mög­lich­te ei­ne Ei­gen­dy­na­mik, Schön­heit, Funk­tio­nali­tät und Aus­drucks­stär­ke, zu der welt­weit un­zäh­li­ge Na­tio­nen, Be­rufs­grup­pen und Pri­vat­per­so­nen lau­fend bei­tra­gen. Donald Knuth's TeX-In­ter­pre­ter ge­hört zu den mäch­tigsten EDV-Schrift­satz­sys­tem­en und ist zu­dem das ar­chi­vie­rungs­si­cher­ste und be­stän­digste, das je­mals ge­schaf­fen wurde. Zu Recht wird sei­ne kul­tu­rel­le Be­deu­tung mit der Er­fin­dung des Buch­drucks durch Gu­ten­berg gleich­ge­setzt – freie ko­sten­lo­se Soft­ware, die Schön­heit und Frei­heit von In­di­vi­duen und Na­tion­en be­to­nend, des­krip­ti­ve Sprach­wis­sen­schaft und Bil­dungs­chancen­gleich­heit för­dernd.



Scribus: Gra­fisch be­ton­tes Desk­top Pub­li­shing

Scri­bus eig­net sich be­son­ders für die Er­stel­lung vor­wie­gend gra­fi­scher DTP-Pro­duk­te, wie bei­spiels­wei­se Ma­ga­zi­ne, Bild- und Fo­to­bän­de, Buch­um­schlä­ge, Ka­len­der, Ka­ta­lo­ge, Wer­be­pro­spek­te und -Bro­schü­ren, Pla­ka­te, Po­ster, Kar­ten und Post­kar­ten. Um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen sind auf der of­fi­ziel­len Netz­sei­te, www.scribus.net, und im Scri­bus-Wi­ki, http://wiki.scribus.net, er­hält­lich. Il­lustrie­ren­de Bei­spiel­pro­jek­te fin­det man un­ter „Made with Scri­bus“ und „Success Stories“ (rechts sind al­le Er­folgs­ge­schich­ten von 2003 bis 2015 aus­wähl­bar).

Um­fang­rei­che Schritt-für-Schritt-Ein­füh­rung mit Pra­xis­bei­spie­len: „Desk­top Pu­bli­shing mit Scri­bus“. Be­zug von ECI-Farb­pro­fi­len über http://www.eci.org.

Es emp­fiehlt sich, vor Scri­bus das Pro­gramm GSview zu instal­lie­ren, ei­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­le zu Ghost­script. MS-Win­dows-Ver­sion im Hei­se-Soft­ware-Ver­zei­chnis, bei Chip.de.



Schrif­tsatz- und Typo­gra­phie­wis­sen
Auf Typografie.info

Typographie.info führt her­vor­ra­gend auf­be­rei­te­te In­for­ma­tio­nen zum The­ma Schrift­satz und be­leuch­tet zahl­rei­che Aspek­te der Typo­gra­phie. Über das „Typografie.info Wi­ki“ gelangt man zum „Ty­po­gra­fie-Wör­ter­buch“, das Fach­be­grif­fe in Deutsch und in Eng­lisch ent­hält.


Bei Wi­ki­pe­dia

Ka­te­go­rie:Ty­po­gra­fie“, „Ka­te­go­rie:Freie Typo­gra­fie-Soft­ware“, „Ka­te­go­rie:Satz (Druck)“, „Ka­te­go­rie:Hoch­druck“, „Ka­te­go­rie:Buch­we­sen“, „Ka­te­go­rie:Buch­ge­stal­tung“, „Ka­te­go­rie:Buch nach In­halt“, „Ka­te­go­rie:Buch­her­stel­lung“.

Wei­te­re In­for­ma­tions­sei­ten

„[...] DTP-Le­xi­kon“, „[...] Fach­be­grif­fe aus der Wer­be- und Druck­in­du­strie [...]“.

Tips zum Text­satz - Tex­te selbst for­ma­tie­ren



Freie Soft­ware für die Er­stel­lung pro­fes­sio­nel­ler PDF-Do­ku­men­te
Freie PDF-Be­trach­ter
PDF-Symbol von pdfreaders.org.
      Bildquelle und Lizenz für dieses PDF-Symbol: http://pdfreaders.org/graphics.de.html

PDF (Por­table Do­cu­ment For­mat) und Post­script (GS-View-Be­trach­ter) bil­den den Do­ku­men­te­stan­dard in der Druck­vor­stu­fe. Bü­cher und Ma­ga­zi­ne wer­den Drucke­reien über­wie­gend als PDF-Da­tei über­ge­ben.

PDF dient da­rü­ber hi­naus als Stan­dard­for­mat für per E-Mail ver­sand­te Brie­fe, For­mu­la­re, Rech­nun­gen und wei­te­re Do­ku­men­te; im Geschäfts­le­ben, in der Ver­wal­tungs­branche, und in der Wis­sen­schaft.

Sei­ne Vor­zü­ge lie­gen in der Platt­form­un­ab­hän­gig­keit be­grün­det. Setz­te in der Ver­gan­gen­heit das Be­trach­ten ei­nes Do­ku­men­tes beim Emp­fän­ger im­mer auch die Soft­ware vo­raus, mit der es er­stellt wur­de (z.B. ein be­stim­mtes Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm), be­nö­tigt man heute nur noch ei­nen PDF-Be­trach­ter.

Ne­ben der pro­prietä­ren Free­ware Ado­be Rea­der exi­stiert ei­ne Rei­he um­fas­send frei­er PDF-Be­trach­ter, auf­ge­führt bei pdfreaders.org, da­run­ter fol­gen­de für MS-Win­dows ge­eig­ne­te Pro­gram­me:


Okular

Oku­lar (WP-Ar­ti­kel) ge­hört zu den lei­stungs­fä­hig­sten frei­en PDF-Be­trach­tern. Mit ihm las­sen sich PDF-Do­ku­men­te auch mit An­mer­kun­gen ver­se­hen. Beherrscht zahl­rei­che wei­te­re For­ma­te, da­run­ter Post­script, Epub und Open­Do­cu­ment. Win­dows-Nut­zer er­hal­ten das Programm über KDE für Win­dows. Ein Chip.de-Ar­ti­kel in­for­miert über die In­stal­la­tion.


Sumatra PDF

Sumatra PDF (WP-Artikel): Her­vor­ra­gen­der leicht­ge­wich­tiger PDF-Be­trach­ter, auch ide­al ge­eig­net für äl­te­re Har­dware. Of­fi­ziel­les Hand­buch (deutsch).


Evince

Evince (WP-Ar­ti­kel). Ein wei­te­rer frei­er PDF-Be­trach­ter für die MS-Win­dows-Welt, her­vor­ge­gan­gen aus dem GNOME-Desk­top.




PDF-Da­teien er­stel­len

Zahl­rei­che freie Pro­gram­me ver­fü­gen stan­dard­mä­ßig über PDF-Ex­port-Funk­tio­nen. Da­rü­ber­hi­naus bie­ten vie­le die Op­tion des ISO-nor­mier­ten PDF/A-Ex­ports, um lang­zeit­ar­chi­vie­rungs­taug­li­che PDF-Do­ku­men­te zu er­stel­len.

PDF-Ex­port un­ter Libre­Office (Text­ver­ar­bei­tung): „Da­tei“ → „Ex­por­tie­ren als PDF...“. Aus­führ­li­che of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen: „Ex­por­tie­ren als PDF“.

Un­ter LyX (Schrift­satz­pro­gramm): „Datei“ → „Ex­por­tie­ren“ → „PDF (pdflatex)“. Wei­te­re PDF-Ex­port­va­rian­ten sind mög­lich. Of­fi­ziel­le LyX-FAQ zu PDF.

Un­ter Scri­bus (Schrift­satz­pro­gramm): „Datei“ → „Ex­por­tie­ren“ → „Als PDF spei­chern...“.
Scri­bus- und Scri­bus-Wiki-In­for­ma­tio­nen: Help:Ma­nu­al PDFx3“, „Ca­te­go­ry:PDF“, „Ei­nen PDF-Fra­ge­bo­gen er­stel­len“, „Dein er­stes PDF-For­mu­lar mit Scri­bus

Die PDF-Er­stel­lung mit Abi­Word (Text­ver­ar­bei­tung) un­ter MS-Win­dows er­for­dert ei­nen PDF-Dru­cker­trei­ber („Faq­Creating­PDFs“):

PDF-Creator

Der uni­ver­sel­le, mäch­ti­ge und freie PDF-Creator (WP-Ar­ti­kel) eig­net sich vor­züg­lich als PDF-Kon­ver­ter. Auch lang­zeit­ar­chi­vier­ba­re PDF/A-Da­teien las­sen sich mit ihm er­stel­len (Merk­mal­li­ste). Pro­gramm­be­schrei­bung bei Chip.de, Vi­deo­fil­me zum PDF-Creator.

De­ak­ti­vie­ren Sie wäh­rend der In­stal­la­tion die Aus­wahl der „pdf­forge Tool­bar“, ent­fer­nen Sie die Häk­chen aus bei­den Käst­chen, aus „Ver­wen­de Ya­hoo! als [...]“; so­wie aus „Ich stim­me […] zu und möch­te die Ya­hoo-Tool­bar in­stal­lie­ren.“ Bei­de Käst­chen müs­sen leer sein, da­mit die Tool­bar nicht in­stal­liert wird.

So­fern die In­stal­la­tion be­reits er­folg­te, kann sie je­der­zeit rück­gän­gig ge­macht wer­den: Un­ter MS-Win­dows ge­lan­gen Sie über den Pfad „Start“ → „Sy­stem­steu­erung“ → „Pro­gram­me“ in die Li­ste al­ler in­stal­lier­ten Pro­gram­me und kön­nen dort die De­in­stal­la­tion vor­neh­men.

Ei­ne im Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm ein­ge­bun­de­ne Tool­bar ent­decken Sie in Fire­fox über den Me­nü­pfad „Ex­tras“ → „Add-ons“, dort un­ter „Er­wei­te­run­gen“ bzw. un­ter „Plugins“; im In­ter­net Ex­plo­rer ge­hen Sie auf „Ex­tras“ → „Add-ons ver­wal­ten“.


PDF-Da­teien auf­tren­nen, zu­sam­men­fü­gen, Me­ta­da­ten be­ar­bei­ten

The PDF Tool­kit, pdftk, er­mög­licht ei­n um­fas­sen­des Edi­tie­ren von PDF-Da­teien und PDF-Me­ta­da­ten. Aus­führ­li­che An­lei­tun­gen und Bei­spie­le in Deut­sch sind er­hält­lich un­ter www.lagotzki.de/pdftk/index.html. Gra­fi­sche Schnitt­stel­le: PDFTK Builder.

Ein Python-basierter PDF-Editor: PDF-Shuffler.

Category:Free PDF software“, „Li­ste von PDF-Soft­ware“, „List of PDF soft­ware“, „Ka­te­go­rie:PDF



Bi­blio­theks- und Buch­grund­la­genwis­sen

Cor­nell-Uni­ver­si­tät: „Library Pre­ser­vation and Con­ser­vation Tu­to­rial [...]

WP-Ar­ti­kel: „Por­tal:Bi­blio­thek, In­for­ma­tion, Do­ku­men­ta­tion“, „Por­tal:Library and in­for­mation science“, „Ka­te­go­rie:Buch­we­sen“, „Ca­te­go­ry:Books“, „Ka­te­go­rie:Pub­li­ka­tion“, „Ca­te­go­ry:Publi­cations“, „Ka­te­go­rie:Do­ku­ment“, „Ca­te­go­ry:Do­cu­ments“, „Ka­te­go­rie:An­ti­qua­riat“, „Ca­te­go­ry:An­ti­qua­rian book­sel­lers“.
















Unabhängiges Publizieren
Amazon's Buchdruck- und Verkaufsdienst Create Space jetzt auch in Deutschland

Create Space, ei­ne seit 2007 eta­blier­te Toch­ter­fir­ma von Amazon.com, bie­tet un­ab­hän­gi­gen Au­to­ren in den V.S.A. ei­nen her­vor­ra­gen­den Her­stel­lungs- und Ver­triebs­ka­nal für ih­re Wer­ke:

Das Pub­li­zie­ren von klas­si­schen ge­druck­ten Bü­chern ist mitt­ler­wei­le auch in Deutsch­land und in Eu­ro­pa möglich. (Of­fi­ziel­le Pres­se­mit­tei­lung). Mit dem Au­to­ren­dienst Create Space kön­nen un­ab­hän­gi­ge Au­to­ren Ih­re Bü­cher über ech­ten Buch­druck-auf-Ab­ruf (Book on Demand) ver­kau­fen las­sen:

  • Kei­ner­lei Vor­kosten und kei­ne lau­fen­den Ge­büh­ren, kei­ne Kosten für die Be­reit­hal­tung der Buch­da­tei­en
  • Hun­dert­pro­zen­ti­ge Bei­be­hal­tung des ex­klu­si­ven Ur­he­ber­rechts des Au­tors
  • Kei­ne Ex­klu­siv­bin­dung, kei­ne zeit­li­che Bin­dung, je­der­zei­ti­ge Kün­di­gung mög­lich
  • In­ter­na­tio­na­le Ver­kaufs­platt­form: Ver­kauf über ei­ne re­nom­mier­te, in­ter­na­tio­nal re­si­die­ren­de Buch­han­dels­fir­ma, er­wei­ter­te Ver­triebs­mög­lich­kei­ten
  • Sehr gu­te Tan­tiemen (Such­be­griff­skom­bi­na­tion: Create Space royalty cal­cu­la­tor)

Die Lo­ka­li­sie­rung in Deut­scher Spra­che er­folgt noch. Buch­au­to­ren kön­nen mit ei­nem ge­wöhn­li­chen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm ih­re Bü­cher schrei­ben, in ei­ne PDF-Da­tei kon­ver­tie­ren, und an­schlie­ßend Fein­ju­stie­run­gen für den Druck vor­neh­men, über ei­ne au­ßer­ge­wöhn­lich kom­for­tab­le gra­fi­sche Schnitt­stel­le mit Vor­schau­funk­tion: („Pub­li­zi­eren mit CreateSpace – ein Er­fah­rungs­be­richt“),

Bü­cher kön­nen so ma­xi­mal ver­füg­bar ge­macht wer­den, so­wohl auf dem klas­si­schen Buch­markt, als auch auf E-​Book-​Ver­kaufs­märk­ten, na­tio­nal und in­ter­na­tio­nal. Bei vol­ler Bei­be­hal­tung des ex­klu­si­ven Ur­he­ber­rech­tes.

Ne­ben den of­fi­ziel­len In­for­ma­tions­quel­len er­hal­ten Sie über pas­sen­de Such­be­griffs­kom­bi­na­tio­nen, wie bei­spiels­wei­se Create Space Er­fah­rungs­be­richt, Zu­griff auf vie­le Schritt-​für-​Schritt-​An­lei­tun­gen, u.a.: „Amazon Create Space: Der Durch­bruch für Selbst­ver­le­ger? •Neue Chancen für Self-Publi­sher: Amazon star­tet Print-On-Demand in Eu­ro­pa (“Create Space”) •Ver­öf­fent­li­chung über Create­space • Self-Publi­shing mit Create­Space – ein Er­fah­rungs­be­richt! •Er­fah­rungs­be­richt: Mein er­stes Print-Buch mit Amazons Create­Space (Update) •Pub­li­zie­ren mit Create­Space – ein Er­fah­rungs­be­richt“.

In­for­mie­ren Sie sich auch da­rü­ber, ob die Na­tio­nal­bib­lio­thek Ih­res Lan­des auf die Ein­sen­dung von Pflicht­exem­pla­ren für ihr Ar­chiv be­steht.

Wenn Sie Ih­re Bü­cher nicht selbst ver­kau­fen, son­dern über ei­nen Dienst­lei­ster wie Create Space ver­kau­fen las­sen, wer­den die­se Ver­käu­fe steu­er­recht­lich höchst­wahr­schein­lich un­ter ei­ne frei­be­ruf­li­che Tä­tig­keit als Au­tor ein­ge­stuft.


Die Vorzüge klassischer gedruckter Bücher

Klas­si­sche ge­druck­te Bü­cher wei­sen un­ver­gleich­li­che Vor­zü­ge auf:

  • Die In­hal­te sind über­all les­bar und wer­den in ei­ner her­vor­ra­gen­den Auf­lö­sung dar­ge­stellt
  • Sie in­ve­stie­ren in ei­nen re­a­len, ar­chi­vier­ba­ren und lang­fri­stig halt­ba­ren Ge­gen­wert für Ihr Geld
  • Das ge­druck­te Buch ist ro­bust, we­der Schad­code (Com­pu­ter­vi­ren etc.) noch elek­tri­sche Kurz­schlüs­se oder an­de­re Stö­rungs­quel­len kön­nen ihm et­was an­ha­ben
  • Das Buch ge­hört Ih­nen, nie­mand kann Sie ent­eig­nen und Ih­nen das Buch fern­ge­steu­ert sper­ren oder lö­schen („[...] löscht ge­kauf­te [...]-eBooks“, „[...]: [...]-Blocka­de ei­ner Nut­ze­rin be­en­det“).
  • Per­ma­nen­te Ver­füg­bar­keit, Un­ab­hän­gig­keit von Le­se­ge­rä­ten oder Com­pu­tern
  • Nie­mand kann fern­ge­steu­ert aus­wer­ten, wie lan­ge und wie häu­fig Sie wel­che Text­pas­sa­gen in Ih­rem Buch le­sen, und wel­che No­ti­zen Sie sich dazu an­fer­ti­gen („eBook: le­sen oder ge­le­sen wer­den?“)
  • Nur klas­si­sche ge­druck­te Bü­cher (so­wie PDF-E-Books) kön­nen vol­len Ge­brauch ma­chen von der Band­brei­te satz­tech­ni­scher Fein­hei­ten, das gilt ins­be­son­de­re auch für wis­sen­schaft­li­che Li­te­ra­tur, z.B. für Bü­cher mit ma­the­ma­ti­schem Schrift­satz, für die MathML kei­ne wirk­li­che Al­ter­na­ti­ve zu TeX/LaTeX dar­stellt
  • Aus­schließ­lich ge­druck­te Bü­cher las­sen sich auf­rich­tig und ehr­lich aus­lei­hen und wei­ter­ver­kau­fen

Die oft hervorgehobene Qualitätskontrolle durch Verlage: Ist sie wirklich ein allgemeingültiger Standard?

Das Ein­sen­den von Buch­ma­nu­skrip­ten/Le­se­pro­ben birgt vie­le Ri­si­ken. Ideen und Kon­zep­te könn­ten the­o­re­tisch, trotz Ab­sa­ge, im Hin­ter­grund über­nom­men und wei­ter­ver­wer­tet wer­den.

Au­to­ren ver­lie­ren bei ei­ner Ver­lags­bin­dung nicht sel­ten dau­er­haft-lang­fri­stig sämt­li­che Ur­he­ber­rech­te an ih­ren Wer­ken, auch dann, wenn der Ver­lag über­haupt nicht mehr ge­denkt, das Buch zu­künf­tig neu­auf­zu­le­gen. Zer­würf­nis­se mit ei­nem Ver­lag hat­ten in der Ver­gan­gen­heit be­reits zur Fol­ge, daß man­chen Au­to­ren für im­mer ihr Ba­sis­werk ver­lo­ren­ging, auf dem an­de­re ih­rer Bü­cher auf­bau­ten.

Das Prin­zip der ex­ter­nen Sich­tung und des Kor­rek­tur­le­sens kann sinn­voll sein. Manch­mal wer­den in­halt­li­che Feh­ler oder Un­stim­mig­kei­ten ent­deckt, oder Schwä­chen in der sprach­li­chen Aus­drucks­wei­se fest­ge­stellt. Tex­te und Text­frag­men­te, die vom Ver­fas­ser im­mer und im­mer wie­der von neu­em ge­le­sen wer­den, könn­ten mög­li­cher­wei­se beim Le­sen tem­po­rär durch das Ge­hirn „au­to­ver­voll­stän­digt“ wer­den, so daß man­che Tipp­feh­ler vo­rü­ber­ge­hend über­se­hen wer­den.

Ob die so oft be­ton­te Qua­li­täts­kon­trol­le durch Ver­la­ge wirk­lich all­ge­mein ge­ge­ben ist, stellt ei­ne an­de­re Fra­ge dar. Zur Be­ur­tei­lung be­darf es noch nicht ein­mal der Be­trach­tung in­halt­li­cher Ge­stal­tungs­a­spek­te. Nicht sel­ten pas­sie­ren Schrift­satz­feh­ler sämt­li­che Stu­fen der Qua­li­täts­kon­trol­le, Lek­to­rat und Kor­rek­to­rat ein­ge­schlos­sen: Falsch be­schrif­te­te Ta­bel­len und Ab­bil­dun­gen, Ta­bel­len mit fal­schem In­halt, fal­sche Sei­ten­zahl­ver­wei­se und Be­zug­nah­me auf feh­ler­haft nu­me­rier­te Ab­bil­dun­gen, ver­rutsch­te Code-Blöcke, den In­halt ent­stel­len­de Tipp­feh­ler und wei­te­re Feh­ler die den Le­se­fluß er­schwe­ren, sind kei­ne Sel­ten­heit.

Ins­be­son­de­re auch bei wis­sen­schaft­li­cher Li­te­ratur, de­ren ho­her Preis ja oft da­mit ge­recht­fer­tigt wird, daß Aka­de­mi­ker lek­to­rie­ren und Kor­rek­tur le­sen. Au­to­ren be­rich­te­ten be­reits, daß so­gar in­halt­lich kor­rek­te Sach­ver­hal­te für feh­ler­haft be­fun­den wur­den, und nach Sich­tun­gen ih­res Do­ku­men­tes mehr­fach Feh­ler „ein­ge­fügt“ wur­den.

Der klas­si­sche Ver­le­ger trug und trägt stets ein gro­ßes fi­nan­ziel­les Ri­si­ko. Oft­mals si­chern we­ni­ge zug­star­ke Buch­ti­tel die fi­nan­ziel­le Exi­stenz des Un­ter­neh­mens und er­mög­li­chen das Ver­öf­fent­li­chen we­ni­ger ver­kaufs­träch­ti­ger Ti­tel.

Seit­dem es ech­ten au­to­ren­freund­li­chen Buch­druck-auf-Ab­ruf gibt, hat sich vie­les ge­än­dert. Ei­ne Qua­li­täts­kon­trol­le durch Ver­la­ge stellt kei­nes­wegs ein zwin­gen­des Kri­te­ri­um für ei­ne Buch­ver­öf­fent­li­chung dar.


E-Books versus gedruckte Bücher

E-Books ha­ben durch­aus ih­re Vor­züge: Bild­bän­de und Fo­to­bild­bän­de las­sen sich we­sent­lich preis­wer­ter und ge­winn­träch­ti­ger in Form von E-Books ver­kau­fen, sie kön­nen for­mat­fül­lend in sehr gu­ter Bild­qua­li­tät am hei­mi­schen Rech­ner an­ge­schaut wer­den und ste­hen ge­druck­ten Bü­chern zu­min­dest in der Bild­qua­li­tät in nichts nach. Auch die Schrift­grö­ßen­ein­stell­bar­keit, die An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten der Text­dar­stel­lung sind vor­teil­haft. Um­fang­rei­che, prak­ti­sche An­lei­tun­gen zu Com­pu­ter­pro­gram­men so­wie Er­zähl­li­te­ratur/Pro­sa kön­nen je nach Sei­te­num­fang als E-Book preis­wer­ter ver­kauft wer­den.

Hier­bei gilt es je­doch zu un­ter­schei­den zwi­schen re­la­tiv kurz­le­bi­gen An­lei­tun­gen zu Com­pu­ter­pro­gram­men, und Bü­chern zu Tech­no­lo­gie­stan­dards bzw. all­ge­mein Bü­chern zu lang­fri­stig be­stän­di­gem Wis­sen. Ein um­fang­rei­ches ge­druck­tes Lehr­buch zum HTML 5.0-Stan­dard oder ein Buch zu ei­ner se­ri­ö­sen, fir­men­un­ab­hän­gi­gen Pro­gram­mier­spra­che, oder ein Buch zum Gärt­nern oder Kochen, weist ei­ne jah­re­lan­ge oder so­gar un­be­fri­ste­te in­halt­li­che Le­bens­dau­er auf.

Sol­che ge­druck­ten Bü­cher sind her­vor­ra­gend ge­eig­net als lang­fri­stig be­stän­di­ge Nach­schla­ge­wer­ke für den all­täg­li­chen Ge­brauch, auch als ko­sten­gün­stig her­stell­ba­re Schwarz­weiß­bü­cher/Grau­stu­fen­ton­bü­cher. Wenn Ih­nen ein Buch ge­hört, kön­nen Sie zu­dem mit Blei­stift per­sön­li­che Er­gän­zun­gen zu den ein­zel­nen Ab­schnit­ten no­tie­ren und es so Ih­ren An­sprü­chen und Er­for­der­nis­sen ge­mäß ver­voll­komm­nen.


E-Books ohne restriktiven, benutzerbevormundenden Kopierschutzmechanismus können nicht aufrichtig ausgeliehen oder weiterverkauft werden

Es ist zu­­höchst un­­wahr­­schein­­lich, daß ein Wei­­ter­­ver­­käu­­fer ei­­nes E-Buchs nach des­­sen Ver­­kauf die ori­­gi­­nal E-Book-Da­­tei so­­wie sämt­­l­i­che von ihr an­­ge­­fer­­tig­­ten Si­­cher­­heits­­ko­­pien/Pri­vat­ko­pien löscht. Tat­­säch­­lich könn­­ten al­­lei­­ne durch ei­­nen ein­­z­i­gen „E-Book-Wei­­ter­­ver­­kauf“ un­­zäh­­li­­ge fort­­lau­­fen­­de Ver­­kaufs­­ket­­ten her­­vor­­ge­­hen, wo­­bei je­­doch, an­ders als bei ei­­nem ge­­druck­­ten Buch, je­­des­­mal das E-Book beim je­­wei­­li­­gen Be­­sit­­zer ver­­blei­­ben wür­­de und de facto le­­dig­­lich ei­­ne il­le­ga­le Ko­­pie ver­­kauft wür­­de.

Ge­­nau­­so un­­re­­a­li­s­tisch wä­­re das fol­­gen­­de Aus­­leih­­sze­­na­­rio: Ein E-Book-Be­­sit­­zer „leiht“ sein E-Book aus, in­­dem er ei­­ne Ko­­pie an­­fer­­tigt und ver­­schickt bzw. über­­gibt, gleich da­­nach aber sei­­ne Ori­­gi­­nal-E-Book-Da­­tei und sämt­­li­­che bis da­­hin von ihr an­­ge­­fer­­tig­­ten Si­­cher­­heits­­ko­­pien löscht und so­­lan­­ge auf sie ver­­zich­­tet, bis er das E-Buch vom Aus­lei­her wie­­der „zu­­rück­­ko­­piert“ be­­kommt.

Vie­­le Au­­to­­ren um­­ge­­hen die­­se Pro­b­le­­ma­­ti­­ken, in­­dem sie ih­­re Wer­­ke mit ei­­nem Ko­­pier­­schutz ver­­se­­hen. Dann liegt je­­doch nur noch ei­­ne de­­for­­mier­­te E-Book-Da­­tei vor. The­men­ver­wand­te Ar­ti­kel: „De­fec­tive by Design •What is DRM? •2010: E-Book Buyer's Guide to E-Book Privacy“. Der Nut­­zer er­­hält dann kei­­nen re­­a­­len Ge­­gen­­wert mehr für sein Geld: We­­der kön­­nen die tat­­säch­­lich un­­ver­­zicht­­ba­­ren Si­­cher­­heits­­ko­­pien an­­ge­­fer­­tigt wer­­den, noch ist solch ei­­ne Da­­tei wirk­­lich ar­­chi­­vie­­rungs­­taug­­lich. Erst recht nicht, wenn das Buch nicht in ei­nem of­fe­nen For­mat (Über­sicht), son­dern in ei­nem un­do­ku­men­tier­ten pro­pri­e­tä­ren E-Buch­for­mat (For­ma­te-Ver­gleich). er­stellt wu­rde. E-Book-Da­tei­en soll­ten da­her oh­ne Ko­pier­schutz­me­cha­nis­mus ver­kauft wer­den, ihr „Wei­ter­ver­kauf“ und das „Aus­lei­hen“ je­doch per Nut­zungs­li­zenz un­ter­sagt wer­den.

Als ech­ter Ge­gen­stand las­sen sich ge­druck­te Bü­cher hin­ge­gen oh­ne Zwie­spalt und oh­ne Fern­kon­troll­me­cha­nis­men aus­lei­hen (Bib­li­o­theks­we­sen) oder wei­ter­ver­kau­fen. Von ih­nen an­ge­fer­tig­te Fo­to­ko­pien ent­spre­chen kei­ner (Ge­samt)Buch­ver­viel­fäl­ti­gung. So­fern das zu­grun­de­lie­gen­de Buch nicht über­teu­ert ver­kauft wird, kommt ein Kauf oft­mals bil­li­ger als das komp­let­te Fo­to­ko­pie­ren des Bu­ches.


E-Books und klas­si­sche Bü­cher ha­ben un­ver­gleich­ba­re Vor­zü­ge, je­doch ist nur das ge­druck­te Buch ei­ne In­ve­sti­tion in be­stän­dig halt­ba­res Ei­gen­tum

E-Books, elek­tro­ni­sche Do­ku­men­te, so­wie elek­tro­ni­sche Da­tei­en ge­ne­rell sind zwei­fels­oh­ne ei­ne groß­ar­ti­ge Er­fin­dung. Wie In­ter­net-Sei­ten, he­run­ter­lad­ba­re HTML-Bü­cher (hier­mit ist ein be­lie­bi­ges Buch ge­meint, des­sen Ka­pi­tel als HTML-Da­tei­en vor­lie­gen, zu­sam­men­ge­faßt in ei­nem Da­tei­or­dner [Ver­zeich­nis­baum]) und PDF-Do­ku­men­te, stel­len sie ei­ne un­ver­gleich­bar preis­wer­te Ver­brei­tungs­mög­lich­keit für Wis­sen dar und er­mög­li­chen un­ab­hän­gi­ges Pub­li­zie­ren.

Erst das elek­tro­ni­sche Pub­li­zie­ren über In­ter­net-Sei­ten er­mög­lich­te die wirk­lich welt­wei­te Ver­brei­tung von Tex­ten, Bü­chern, Fil­men und Ton­do­ku­men­ten, die zu­vor an Kosten sowie an Zen­sur- und Ver­lags­schran­ken schei­ter­te. Dank elek­tro­ni­scher Da­tei­en kann sich je­der ein rie­si­ges Ar­chiv, ei­ne rie­si­ge per­sön­li­che Wis­sens- und Nach­schla­ge­bib­lio­thek an Do­ku­men­ten auf­bau­en, die von Au­to­ren un­ter ei­ne Li­zenz für freie, kosten­lo­se Ver­brei­tung ge­stellt wur­den. Erst das Welt­netz/In­ter­net brach­te der Mensch­heit die Pub­li­ka­tions-, Mei­nungs- und For­schungs­frei­heit in al­len Le­bens­be­rei­chen, als auch ei­ne um­fas­sen­de Dis­kus­sions­frei­heit und -Platt­form.

Das ge­druck­te oder aus­ge­druck­te Buch/Do­ku­ment ist und bleibt je­doch un­schlag­bar als ro­buster, lang­fri­stig be­stän­di­ger Wis­sens­trä­ger, der auf Wunsch auch pro­blem­los aus­ge­lie­hen oder wei­ter­ver­kauft wer­den kann.



















Grund­la­gen­wis­sen zur Er­stel­lung von E-​Books
Graustufenkonvertierte Bildversion.
     Bildquelle der farbigen Bilddatei: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kjots.svg,
     Projektseite: http://www.kde.org/applications/utilities/kjots/

Ein E-Book ist ei­ne Ka­pi­tel- bzw. in­halts­struk­tu­rier­te Do­ku­ment­da­tei, die so­wohl auf hand­li­chen, spe­zia­li­sier­ten E-​Book-​Le­se­ge­rä­ten als auch auf ge­wöhn­li­chen Com­pu­tern ge­le­sen wer­den kann. Der gro­ße Vor­teil von E-Books liegt in ih­rer Dar­stel­lungs­an­paß­bar­keit. Bei ge­wöhn­li­chen Do­ku­men­ten, wie z.B. PDF-Da­tei­en, sind die Do­ku­ment­ma­ße und die Po­si­tio­nie­rung des In­halts geo­me­trisch exakt und starr vor­ge­ge­ben: DIN A4, US-let­ter, A3, B5 usw. E-​Bü­cher hin­ge­gen pas­sen sich dy­na­misch der Bild­schirm­grö­ße des vor­han­de­nen Aus­ga­be­ge­rä­tes an, die Text­dar­stel­lung er­folgt dabei flie­ßend.

Wie­viel Text auf dem Mo­ni­tor ei­nes An­zei­ge­ge­räts er­scheint hängt auch von den Vor­ga­ben des Be­nut­zers ab, z.B. von der ein­ge­stell­ten Schrift­grö­ße. E-Books ha­ben da­her kei­ne Sei­ten­zah­len, je­doch kön­nen Le­se­zei­chen ge­setzt wer­den, und man­che Ge­rä­te er­mög­li­chen auch die Ge­ne­rie­rung von Qua­si­sei­ten­zah­len. E-Books las­sen sich mit ei­nem Ko­pier­schutz ver­se­hen, der nicht nur das An­fer­ti­gen ei­ner Si­cher­heits­ko­pie un­mög­lich macht, son­dern da­rü­ber­hi­naus so­gar das Aus­drucken auf Pa­pier aus­schließt.

Die tech­ni­sche Aus­zeich­nungs­spra­che mit der E-Books er­stellt wer­den ist im we­sent­li­chen die­sel­be, mit der auch In­ter­net­sei­ten er­stellt wer­den: HTML.

Ko­sten­lo­se po­ten­tiel­le E-Books sind be­reits la­tent und in ei­nem un­er­schöpf­li­chem Aus­maß für Ihr Le­se­ge­rät vor­han­den: In­di­vi­du­ell zu­sam­men­ge­stel­lte In­ter­net­sei­ten­in­hal­te las­sen sich höchst­ef­fek­tiv und voll­au­to­ma­tisch in ein Epub-Do­ku­ment um­wan­deln, für ein kom­for­tab­les Le­sen als E-Book, z.B. für Un­ter­wegs. Zu den wei­te­ren Vor­zü­gen der E-Rea­der ge­hört die Mög­lich­keit, gleich­zei­tig vie­le E-Bü­cher platz­spa­rend mit sich zu füh­ren. Fast al­le E-Rea­der bie­ten zu­dem die Mög­lich­keit, Au­dio­da­tei­en ab­zu­spie­len oder den Buch­text vor­zu­le­sen.

PDF-Da­tei­en wer­den häu­fig als E-Books be­zeich­net, wenn sie über ech­te E-Book-Funk­tio­na­li­tä­ten ver­fü­gen, wie bei­spiels­wei­se ein ver­weis­sen­si­ti­ves In­halts­ver­zeich­nis und ein Stich­wort­ver­zeich­nis, die den di­rek­ten Sprung in ei­nen be­stimm­ten Buch­ab­schnitt hinein er­mög­li­chen, so­wie ex­ter­ne Hy­per­links, durch die sich bei An­klicken im Hin­ter­grund Ihr Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm öff­net, um In­ter­net­sei­ten zu la­den. Der Text von PDF-Da­tei­en ist je­doch nicht be­weg­lich, er fließt nicht, kann nicht um­bro­chen wer­den. PDF-Do­ku­men­ten fehlt da­her die Fä­hig­keit, sich dy­na­misch dem ge­ge­be­nen An­zei­ge­ge­rät grö­ßen­an­zu­pas­sen.

Ein wohl­be­kann­ter, re­nom­mier­ter Buch- und E-Book-Händ­ler, der auch E-Book-Le­se­ge­rä­te her­stel­len läßt und ver­kauft, un­ter­stützt haupt­säch­lich sein ex­klu­siv-fir­men­ei­ge­nes E-Book-Da­tei­for­mat. In die­sem For­mat aus­ge­lie­fer­te E-Bü­cher kön­nen so­wohl auf dem zu­ge­hö­ri­gen haus­ei­ge­nen E-Book-Rea­der ge­le­sen wer­den, als auch auf zahl­rei­chen an­de­ren Rech­ner­ty­pen, wie bei­spiels­wei­se auf PCs und Ta­blett-Com­pu­tern, für die der Buch-/​E-Book-Händ­ler ko­sten­los er­hält­li­che Le­se­pro­gram­me pflegt. E-Buch-Le­se­ge­rä­te an­de­rer Her­stel­ler blei­ben je­doch au­ßen vor, auch dann, wenn die E-Books oh­ne Ko­pier­schutz aus­ge­lie­fert wer­den.

Aus­ge­rech­net der E-Book-Stan­dard, Epub (.epub), wird von den Le­se­ge­rä­ten die­ses re­nom­mier­ten Buch­händ­lers nicht un­ter­stützt. Hier zeich­net sich ge­gen­wär­tig ein ähn­li­ches Di­lem­ma ab wie es wäh­rend des Vi­deo­for­mat­kriegs der Sieb­zi­ger- und Acht­zi­ger-Jah­re vor­herrsch­te, als man sich für ein her­stel­ler­spe­zi­fi­sches Kas­set­ten­for­mat (VCR, Video­2000, Be­ta­max, VHS u.a.) ent­schei­den muß­te.

Das E-​Buch-​For­mat Epub ist ein of­fe­ner Stan­dard. Mit ihm er­stel­lte E-​Books las­sen sich in an­de­re For­ma­te kon­ver­tie­ren. Ko­pier­ge­schütz­te E-Books kön­nen je­doch nicht um­ge­wan­delt wer­den, und ver­mut­lich die Mehr­heit der ge­gen­wär­tig im Han­del an­ge­bo­te­nen E-Book-Ti­tel, .epub-Da­tei­en ein­ge­schlos­sen, sind mit ei­nem Ko­pier­schutz ver­se­hen.

Die jet­zi­ge E-Book-Spe­zi­fi­ka­tion eig­net sich nur be­dingt für das Schrei­ben um­fang­rei­cher ma­the­ma­ti­scher Tex­te. Zwar kann Ma­the­ma­tik­schrift­satz seit Epub 3 na­tiv in der Aus­zeich­nungs­spra­che MathML ge­setzt wer­den, so daß kei­ne Not­wen­dig­keit mehr be­steht, For­meln und Glei­chun­gen als Gra­fik­da­tei ein­zu­bin­den, wenn das Ziel­ge­rät Epub 3 un­ter­stützt. Ma­the­ma­ti­scher Schrift­satz mit MathML ist je­doch nicht ver­gleich­bar leicht und ele­gant zu er­stel­len wie mit TeX- bzw. mit LaTeX, der er­for­der­li­che Aus­zeich­nungs­text zur Be­schrei­bung von For­meln ist weit um­fang­rei­cher.

Mo­zil­la's MathML Tor­ture Test Sei­te stellt TeX-Satz MathML ge­gen­über („As rendered by your browser“), wo­bei der TeX-Schrift­satz le­dig­lich als Bild­schirm­fo­to ein­ge­bet­tet ist, da­durch na­tur­ge­mäß we­ni­ger bril­lant wirkt als im PDF-, Post­Script, oder DVI-For­mat, und als ab­ge­bil­de­te Gra­fik bei Grö­ßen­an­pas­sun­gen nicht mit­ska­lie­ren kann. Ru­fen Sie die­se Sei­te auf und be­trach­ten die Aus­zeich­nungs­text­da­tei, öff­nen Sie den Sei­ten­quell­text un­ter Fire­fox mit der Ta­sten­kom­bi­na­tion STRG + U, um zu se­hen, wie frag­wür­dig auf­wen­dig sich Schrift­satz mit MathML ge­stal­tet.

Die mei­sten Au­to­ren set­zen ih­re Ma­the­tex­te mit LaTeX und kon­ver­tie­ren sie ver­mut­lich bei Be­darf mit ei­nem Pro­gramm wie bei­spiels­wei­se MathToWeb nach MathML, um die ent­spre­chen­den Ab­schnit­te in die HTML-Da­tei­en ih­res E-Books ein­zu­fü­gen.

Klas­si­sche, ge­druckte Bü­cher sind un­ver­gleich­bar halt­ba­rer und ro­buster als E-Books.

Kri­tik an pro­pri­e­tä­ren E-Book-For­ma­ten, an Di­gi­ta­ler Rech­te­ver­wal­tung und an Ko­pier­schutz­me­cha­nis­men (in Eng­lisch): „DefectivebyDesign.org“, „Kri­tik auf Stallman.org“.

WP-​Ar­ti­kel: „E-Book“, „Epub“, „Ka­te­go­rie:E-​Book“, „Category:E-​books“, „Com­pari­son of e-​book for­mats“, „Ca­te­gory:De­di­cated e-​book devices“.


Pro­duk­tion: E-​Buch-​Edi­to­ren und Qua­li­täts­kon­trol­le

E-Books zu er­stel­len er­for­dert nur noch mi­ni­ma­le schrift­satz­ge­stal­te­ri­sche Kennt­nis­se, die tech­ni­schen Aspek­te ha­ben sich dra­ma­tisch ver­ein­facht, mit Aus­nah­me des Buch­ti­tel­sei­ten­ent­wurfs.

Tex­te und Bü­cher kön­nen ent­we­der di­rekt mit­hil­fe ei­nes Be­ar­bei­tungs­pro­gramms (Edi­tor) im .epub-​For­mat ver­faßt wer­den, oder in ei­nem Zwi­schen­schritt aus klas­si­schen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men he­raus in ei­ne .txt-Da­tei ex­por­tiert wer­den, als Grund­la­ge für ei­ne an­schlie­ßen­de .epub-​Da­tei­for­ma­tie­rung.

Sigil emp­fiehlt sich seit Ver­sion 0.60 als mäch­ti­ger, frei­er E-​Book-​Edi­tor mit gra­fi­scher Schnitt­stel­le.

Kon­ver­tie­rungs­er­wei­te­rung: Writer2epub nimmt ei­ne Roh­kon­ver­tie­rung von Libre­Of­fice- und Open­Of­fice-​Wri­ter-​Da­teien ins .epub-For­mat vor.

Ein ver­mut­lich lei­stungs­fä­hi­ger und noch für 2012 an­ge­kün­dig­ter E-Buch-Edi­tor: Cal­li­gra Author, zu­künf­ti­ger Be­stand­teil des KDE-Bü­ro­pro­gramms Cal­li­gra Suite.

Für die Qua­li­täts­kon­trol­le emp­fiehlt sich EpubCheck, ein Pro­gramm für die Syn­tax-Über­prü­fung. Um die Epub-Da­tei­va­li­die­rung kommt man prak­tisch nicht he­rum, da man­che E-Book-​Rea­der-​Mo­del­le even­tu­ell we­ni­ger feh­ler­to­le­rant ar­bei­ten als Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me. So gab es be­reits ein hier nicht na­ment­lich ge­nann­tes Mo­dell, das die Dar­stel­lung des In­halts ei­ner Un­ter­da­tei (z.B. einer Ka­pi­tel­ein­heit) ab dem Auf­tre­ten/​Aus­le­sen ei­nes vom Au­tor ver­ur­sach­ten Syn­tax­feh­lers ab­bricht, d.h. den rest­li­chen Text nicht mehr an­zeigt.

Auch die Ska­lie­rung (Grö­ßen­an­pas­sung) be­stim­mter Bild­da­tei­en für die An­zei­ge auf E-​Buch-​Le­se­ge­rä­ten funk­tio­niert un­ter Um­stän­den nicht so wie er­wünscht. Die Ver­wen­dung ei­ner et­was grö­ße­ren Bild­da­tei mit Auf­lö­sungs­re­ser­ven ist sinn­voll, da ja die exak­ten, für das Le­se­gerät vor­ge­se­he­nen Aus­ga­be­ma­ße bild­punkt­ge­nau vor­ge­ge­ben wer­den kön­nen, Nut­zer von auf­lö­sungs­stär­ke­ren Le­se­ge­rä­ten je­doch die Mög­lich­keit ha­ben, die Il­lu­stra­tion auf­zu­zie­hen, in sie hi­nein­zu­zoomen. Ab dem Über­schrei­ten ei­ner be­stim­mten Da­tei­grö­ße wird je­doch mög­li­cher­wei­se bei man­chen Le­se­ge­rä­ten die Il­lu­stra­tion nicht mehr an­ge­zeigt und eine Lücke ent­steht, so daß letzt­lich nur noch das He­run­ter­rech­nen der Da­tei auf eine nied­ri­ge­re Auf­lö­sung hilft.

Bei­de bei­spiel­haft auf­ge­führ­ten Feh­ler tra­ten bei Soft­ware-E-​Book-​Rea­dern nicht auf. Sie könn­ten je­doch mög­li­cher­wei­se so­gar bei meh­re­ren Hard­ware-​E-​Book-​Rea­dern vor­kom­men.

Ver­wei­se zum The­ma E-Buch-Ge­stal­tung: E-Book-Test­da­tei­en sowie ei­ne Ver­weis­samm­lung zum Hei­se c't-Ar­ti­kel „Das Au­ge liest mit“ (Aus­ga­be 01/2013).


E-​Buch-​Le­se-­ und Ver­wal­tungs­pro­gram­me
Epub-Er­wei­te­run­gen für Mo­zil­la Fire­fox

Für Fire­fox exi­stie­ren meh­re­re Epub-Le­se­pro­gramm-​Er­wei­te­run­gen, da­run­ter die of­fi­ziell von Mo­zil­la emp­foh­le­ne Free­ware EPUB­Reader. Aus­zug aus ih­rer of­fi­ziel­len Be­schrei­bung (Stand: 27. Au­gust 2012): „[...] Wenn Sie auf ei­ner Web­site auf ei­nen ePub-Link kli­cken, öff­net sich nor­ma­ler­wei­se der Fire­fox 'Spei­chern'-Di­a­log. Wenn Sie EPUB­Reader in­stal­liert ha­ben, öff­net sich die­ser Di­a­log nicht, statt­des­sen wird die ePub-Datei he­run­ter­ge­la­den, ver­ar­bei­tet und di­rekt le­se­fer­tig an­ge­zeigt! Wenn Sie be­reits ePub-Da­tei­en auf Ih­rem Rech­ner ge­spei­chert ha­ben, kön­nen Sie die­se über das Fire­fox-Me­nü 'Da­tei/Da­tei öff­nen' öff­nen. [...]“.

Das Hand­buch und die Fra­ge-​und-​Ant­wort-​Li­ste ent­hal­ten de­tail­lier­te Be­schrei­bun­gen.

Vie­le, ge­gen­wär­tig ver­mut­lich so­gar al­le E-Book-​Reader (so­wohl Hard­ware-​Le­se­ge­rä­te, als auch Lese-​Pro­gram­me) ver­fü­gen über kei­ne Sil­ben­tren­nung, wo­durch im Block­satz un­schö­ne Zwi­schen­räu­me ent­ste­hen. Man­che Ge­rä­te und Pro­gram­me um­ge­hen das Pro­blem, in­dem sie den Text links­bündig for­ma­tie­ren (Flat­ter­satz), bzw. Buch­au­to­ren set­zen den Text von vorn­he­rein links­bün­dig. Im Text ent­hal­te­ne Sil­ben­tren­nungs­hil­fen wer­den von man­chen Ge­rä­ten ent­we­der ig­no­riert oder funk­tio­nie­ren nicht rich­tig. EPUB­Reader be­rück­sich­tigt sol­che Trenn­hil­fen.

Pro­bie­ren Sie es aus. Die­se Ar­ti­kel­ver­sion von „Prak­ti­sche An­wen­dung kryp­to­gra­phi­scher Prüf­sum­men“ liegt im Epub-­For­mat vor, ist Epub-­For­mat-​va­li­de (syn­tax­über­prüft), und ihr Text ent­hält durch­gän­gig Sil­ben­tren­nungs­hil­fen: pruefsummen.epub. Be­trach­ten Sie die Da­tei zu­erst mit EPUB­Rea­der und an­schlie­ßend mit ei­nem E-­Book-­Le­se­pro­gramm Ih­rer Wahl, um die Un­ter­schie­de in der Dar­stel­lung zu se­hen.

Cal­li­bre: Uni­ver­sa­les E-Buch-​Ver­wal­tungs­pro­gramm

Cal­lib­re (WP-​Ar­ti­kel) ent­hält um­fang­rei­che Funk­tio­nen für die Ver­wal­tung und Kon­ver­tie­rung von E-Books und eig­net sich auch als Le­se­pro­gramm.

Ar­ti­kel mit zwei Vi­de­o­tei­len bei Literaturcafe.de: „Vi­deo: E-Books mit Ca­lib­re für Kindle und an­de­re E-​Book-​Reader er­stel­len

Erfahrungsbericht: Das ei­ge­ne Kindle-​E-​Book bei Ama­zon ver­kau­fen


PDF-​Be­trach­ter

PDF (Por­­table Do­­cu­­ment For­­mat) bil­­det den Do­­ku­­men­­te­­stan­­dard in der Druck­­vor­­stu­­fe, da­­rü­­ber hi­­naus dient es als Stan­­dard­­for­­mat für per E-Mail ver­­sand­­te Brie­­fe, For­­mu­­la­­re, Rech­­nun­­gen und wei­­te­­re Do­­ku­­men­­te; im Ge­schäfts­­le­­ben, in der Ver­­wal­­tungs­­bran­che, und in der Wis­­sen­­schaft.

Sei­­ne Vor­­zü­­ge lie­­gen in der Platt­­form­­un­­ab­­hän­­gig­­keit be­­grün­­det. Setz­­te in der Ver­­gan­­gen­­heit das Be­­trach­­ten ei­­nes Do­­ku­­men­­tes beim Emp­­fän­­ger im­­mer auch die Soft­­ware vo­­raus, mit der es er­­stellt wur­­de (z.B. ein be­­stim­m­tes Text­­ver­­ar­­bei­­tungs­­pro­­gramm), be­­nö­­tigt man heu­te nur noch ei­­nen PDF-​Be­­trach­­ter.

PDF-E-Books ver­­fü­­gen über kei­­nen sich dy­­na­­misch-an­­pas­­sen­­den Zei­len­um­bruch. Die Schrift kann zwar ver­­grö­­ßert wer­­den, das Do­­ku­­ment wird je­doch le­­dig­­lich wie mit ei­­nem Lu­­pen­­glas ver­­grö­­ßert, der Text ord­­net sich nicht neu an. Über die­­se Fä­­hig­­keit ver­­fü­­gen nur Do­­ku­­men­­te, die in ei­­nem na­­ti­­ven E-Book-​For­­mat er­­stellt wur­­den, bei­­spiels­­wei­­se im EPUB-For­­mat. Da­­von ab­­ge­­se­­hen sind je­­doch al­­le we­­sent­­li­­chen E-Book-​Funk­­tio­­nen auch mit PDF mög­lich: in­ter­ne und ex­ter­ne Ver­wei­se (Hy­per­links), ver­weis­sen­si­ti­ve In­halts­ver­zeich­nis­se und Stich­wort­re­gi­ster, Such­funk­tio­nen u.a. Da­rü­ber­hi­naus er­mög­licht das PDF-For­mat ei­ne best­mög­li­che Druck­qua­li­tät.

Ne­­ben der pro­­prietä­­ren Free­­ware Ado­­be Rea­der exi­­stiert ei­­ne Rei­­he um­­fas­­send frei­­er PDF-​Be­­trach­­ter, auf­­ge­­führt bei pdfreaders.org, da­run­ter auch für MS-Win­dows ge­eig­ne­te Pro­gram­me. Ei­ne klei­ne Aus­wahl:


Sumatra PDF

Su­ma­tra PDF (WP-Ar­ti­kel) ist ein leicht­ge­wich­ti­ges lei­stungs­fä­hi­ges Pro­gramm, das au­ßer PDF meh­re­re E-Book-​For­ma­te liest, da­run­ter auch Epub. Of­fi­ziel­les Hand­buch, Be­schrei­bung bei Chip.de, beim Hei­se-​Soft­ware-​Ver­zeich­nis.


Okular

Okular (WP-Ar­ti­kel), er­mög­licht das Hin­zu­fü­gen von An­mer­kun­gen in PDF-Do­ku­men­ten. Un­ter­stützt zahl­rei­che wei­te­re For­ma­te, da­run­ter Epub. Die In­stal­la­tion er­folgt un­ter MS-Win­dows über „KDE for Win­dows“. Zu In­stal­la­tions­be­ginn wird Ih­nen ei­ne Rei­he von An­wen­dungs­pro­gram­men prä­sen­tiert, aus der Sie all die­je­ni­gen aus­wäh­len, die Sie in­stal­lie­ren möch­ten. Da­run­ter be­fin­det sich Oku­lar. Be­schrei­bung bei Chip.de, Pro­jekt­sei­te.


Evince

Evince (WP-Ar­ti­kel) bie­tet vie­le Funk­tio­nen und un­ter­stützt ne­ben PDF zahl­rei­che wei­te­re Do­ku­men­ten­for­ma­te.


MuPDF

MuPDF (WP-Ar­ti­kel) ist ein leicht­ge­wich­ti­ger PDF-Be­trach­ter, der sich auf die we­sent­li­chen Funk­tio­nen kon­zen­triert.





E-Books aus In­ter­net­sei­ten ge­ne­rie­ren: Grab­My­Books

Mit dem Fire­fox-Add­On Grab­My­Books kön­nen Sie Nach­rich­ten, Ar­ti­kel, Bü­cher, Bil­der und wei­te­re In­ter­net­sei­ten­in­hal­te (auch RSS/Atom-Feeds) zu­sam­men­stel­len, um sie an­schlie­ßend voll­au­to­ma­tisch in ei­nem E-Book zu­sam­men­zu­fas­sen. Un­zäh­li­ge ko­sten­­lo­­se po­­ten­­tiel­­le E-Books sind so­mit be­­reits la­­tent und in ei­­nem un­­er­­schöpf­­li­­chem Aus­­maß für Ihr Le­­se­­ge­­rät vor­­han­­den.

Grab­My­Books ist der zen­tral­ste In­hal­te­ge­ne­ra­tor für E-Book-Le­se­ge­rä­te über­haupt. Mit die­ser Fire­fox-Er­wei­te­rung nut­zen Sie höchst­ef­fek­tiv das Wis­sen des In­ter­nets, in­dem Sie sich hoch­kom­for­ta­bel in­di­vi­du­el­le E-Bü­cher ge­ne­rie­ren.

Ganze E-Book-Bi­blio­the­ken und -Samm­lun­gen las­sen sich auf die­sem Weg er­stel­len, für al­le Wis­sens­be­rei­che und al­le E-Book-In­halts­for­ma­te: Zei­tung, Nach­rich­ten­ma­ga­zin, Ar­ti­kel­samm­lung, Buch, Bil­der-Ma­ga­zin, Un­ter­hal­tungs­for­ma­te u.a.

Über diese Er­wei­te­rung läßt sich das Wis­sen des Welt­net­zes auch sol­chen Men­schen zu­gäng­lich ma­chen, die über kei­nen In­ter­net­an­schluß ver­fü­gen.


Of­fi­ziel­le AddOn-Sei­te von Mozilla.

Grab­My­Books user guide (in Englisch)

www.grabmybooks.com Of­fi­ziel­le Her­stel­ler-Sei­te (in Eng­lisch)

Of­fi­ziel­ler You­tube-Ka­nal, Vi­deo­film zu "Grab­My­Books1.6"



E-Book-​Reader-​Ge­rä­te­emp­feh­lung

Per­sön­li­che Emp­feh­lung: „eBook Reader 4 mit Di­gi­tal Ink“, für cir­ca 60,- Eu­ro in Welt­bild-Fil­lia­len oder im Ver­sand­han­del (www.weltbild.de) er­hält­lich. Hugendubel.de bie­tet das ver­mut­lich bau­glei­che Ge­rät eben­falls an (Stand: 13. No­vem­ber 2012). Her­stel­ler ist die Fir­ma Trek­stor, de­ren E-Book-Rea­der auch in an­de­ren Buch­lä­den er­hält­lich sind. La­de­ge­rät und Schutz­ta­sche müs­sen se­pa­rat ge­kauft wer­den.

Der Kon­trast des Bild­schirms ist gut, „Ghosting“-Ef­fek­te wie sie in man­chen Test­be­rich­ten er­wähnt wer­den, ha­be ich nicht fest­stel­len kön­nen; die Auf­frisch-Ra­te der An­zei­ge läßt sich zu­dem so ein­stel­len, daß nach je­dem Um­blät­tern der komp­let­te Bild­schirm ge­löscht wird, wie auch im Test-Vi­deo von www.e-book-news.de (You­tube-Ka­nal) ab Mi­nu­te 1:14 ge­zeigt wird. Ar­ti­kel: Video „Trek­stors Py­rus (ali­as Li­ro Ink) im Test“, „Län­ger le­sen für we­ni­ger Geld: Py­rus (ali­as Li­ro Ink) im Test“, „Ech­tes E-Ink für 60 Eu­ro: Welt­bild star­tet neu­en Low-Cost-Reader („eBook Reader 4“)“.

Das Ge­rät läßt sich aus­gie­big vor Ort be­gut­ach­ten und aus­pro­bie­ren, in ent­spre­chen­den Buch­lä­den.

Ei­ne Zu­sam­men­stel­lung der mei­nes Er­ach­tens größ­ten Vor­tei­le:

  1. Ak­ku­lauf­zeit und Dis­play: Der E-Book-​Rea­der ver­fügt über ein strom­spa­ren­des Di­gi­tal-Ink-Dis­play, das an­ge­neh­mes und au­gen­freund­li­ches Le­sen er­mög­licht, die Ak­ku­lauf­zeit hält so­mit wochen­lang.
  2. Sehr gu­te E-Book-For­mat­un­ter­stüt­zung: Epub ist der E-Book-Stan­dard und wird zu­sam­men mit wei­te­ren For­ma­ten (u.a. PDF mit Re­flow) un­ter­stützt, so­wohl ko­pier­schutz­freie als auch ko­pier­schutz­be­haf­te­te Da­tei­en kön­nen ge­le­sen wer­den. Do­ku­ment­in­ter­ne Sprün­ge über in­ter­ne Ver­wei­se (Links) von E-Books sind mög­lich, ei­ne Le­se­zei­chen­ver­wal­tung ist vor­han­den, der Spei­cher ist über ei­ne Micro-SD-Kar­te er­wei­ter­bar.
  3. Be­rück­sich­ti­gung von in E-Books ein­ge­bette­ten Stil­in­for­ma­tion­en und Schrif­ten: Ein ganz gro­ßer Vor­teil für Buch­au­to­ren und -Le­ser: In E-Books ent­hal­te­ne CSS-​Da­tei­en und ein­ge­bette­te Schrif­ten wer­den be­rück­sich­tigt. Der Stan­dard­zei­chen­satz (Font) des E-Book-Readers ist so­mit kei­ne zwin­gen­de Vor­ga­be für E-Bü­cher, in­di­vi­du­ell ge­stal­te­te E-Books wer­den ent­spre­chend dar­ge­stellt.
  4. Un­ab­hän­gig­keit von Funk­ver­bin­dun­gen, Schutz vor fern­ge­steu­er­ter Bü­cher­löschung: Von man­chen wird es als nach­tei­lig er­ach­tet, daß das Ge­rät über kei­ne Funk­ver­bin­dung ver­fügt und die Bü­cher­zu­fuhr über USB-​Ka­bel oder Spei­cher­kar­te(n) er­folgt. Tat­säch­lich ist die Ab­we­sen­heit von Funk und ei­ner funk­ge­steu­er­ten Fern­kon­troll­mög­lich­keit je­doch ein Rie­sen­vor­teil. Bei Ge­rä­ten ei­nes an­de­ren Her­stel­lers wur­den be­reits „fern­ge­steu­ert“ Bü­cher ge­löscht.
  5. Per­fekt­e Ge­schenk­idee für Men­schen oh­ne In­ter­net­an­schluß, die von An­ge­hö­ri­gen oder Freun­den re­gel­mä­ßig mit Do­ku­men­ten und Nach­ri­chten aus dem In­ter­net ver­sorgt wer­den möch­ten: Vie­le Men­schen ha­ben we­der Com­pu­ter noch In­ter­net­an­schluß, wür­den je­doch ger­ne von Nach­rich­ten und Do­ku­men­ten al­ter­na­ti­ver The­men- und Nach­rich­ten­sei­ten pro­fi­tie­ren. Hier bie­ten sich E-Book-Reader zu­sam­men mit der im vor­he­ri­gen Ab­schnitt be­schrie­be­nen ko­sten­lo­sen Fire­fox-​Er­wei­te­rung GrabMyBooks an: Stel­len Sie in­di­vi­du­el­le Nach­rich­ten­sammlungen und Ar­ti­kel von The­men­sei­ten mit GrabMyBooks zu­sam­men und er­zeu­gen Sie da­mit voll­au­to­ma­tisch ein Buch im Epub-For­mat. Spei­chern Sie die Do­ku­men­te auf ei­ne Micro-​SD- bzw. Mi­cro-​SDHC-​Karte und brin­gen die­se Ih­ren An­ge­hö­ri­gen oder Be­kann­ten vor­bei, wel­che sie zum Le­sen in ih­ren E-Book-Reader ste­cken kön­nen. Auf die­se Wei­se las­sen sich Ton­nen an Le­se­stoff auf ei­ner ein­zi­gen Mic​ro-​SD-Kar­te un­ter­brin­gen, und Men­schen oh­ne In­ter­net kön­nen um­fas­send mit ech­ten, se­ri­ö­sen In­for­ma­tio­nen ver­sorgt wer­den.

Das Pro­blem der Sil­ben­tren­nung in E-Books und sei­ne teil­wei­se Lö­sung

Trenn­hil­fen und op­tio­na­le Soll­bruch­stel­len er­hö­hen den Le­se­kom­fort. Ei­ne op­tio­na­le au­to­ma­ti­sche Sil­ben­tren­nung gibt es in heu­ti­gen Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­men und E-Buch-Le­se­ge­rä­ten je­doch ent­we­der gar nicht, oder sie funk­tio­niert nicht zu­frie­den­stel­lend.

Teil­wei­se kann das Pro­blem be­ho­ben wer­den, so daß zu­min­de­stens die brei­ten Zwi­schen­räu­me ver­schwin­den.

Sil­ben­tren­nungs­hil­fen die ei­nen Trenn­strich be­wir­ken:
  1. Schrei­ben Sie zu­nächst Ih­ren Text und öff­nen ihn an­schlie­ßend im HTML-Mo­dus, mit ei­nem Edi­tor wie z.B. Note­pad++
  2. Schrei­ben Sie das so ge­nann­te Wei­che Trenn­zei­chen für HTML (WP-Ar­ti­kel: „Wei­ches Trenn­zei­chen“, „Soft hyphen“) und ko­pie­ren es in die Zwi­schen­ab­la­ge: ­
  3. Ko­pie­ren Sie nun fort­lau­fend, aus der Zwi­schen­ab­la­ge he­raus die­se HTML-En­ti­tät in die ent­spre­chen­den Sil­ben­fu­gen

Dem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm ste­hen da­durch ge­nug Sil­ben­tren­nungs­fu­gen zur Ver­fü­gung, um un­schö­ne Zwi­schen­räu­me zu ver­mei­den. Be­stimm­te Tren­nungs­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se die Rück­ver­wand­lung des Dop­pel­kon­so­nan­ten (von „ck“ nach „kk“), las­sen sich da­mit je­doch nicht be­werk­stel­ligen, so daß kei­ne ein­fa­che Tren­nungs­mög­lich­keit zur Ver­fü­gung steht: In „Zuk-ker“ wird das kur­ze „u“ bei­be­hal­ten, „Zu-cker“ führt je­doch zu ei­nem lan­gen, falsch be­ton­ten „u“.

Hier ein Bei­spieltext mit lan­gen Wör­tern, oh­ne wei­che Trenn­zei­chen:

Textverarbeitungsprogramme bieten äußerst umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten, deren effektive Nutzung eine längere Einarbeitungszeit voraussetzt. Langfristig beständige Software erweist sich hierbei als vorteilhaft. Betriebssystemplattformunabhängigkeit und die Beherrschung eines wirklich offenen, archivierungstauglichen Dokumentenformats sind weitere zentrale Kriterien für den Einsatz in heterogenen Firmennetzwerken und im Verwaltungsbereich.“

Nun der­sel­be Text mit Sil­ben­tren­nungs­zei­chen:

Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me bie­ten äu­ßerst um­fang­rei­che Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten, de­ren ef­fek­ti­ve Nut­zung ei­ne län­ge­re Ein­ar­bei­tungs­zeit vo­raus­setzt. Lang­fri­stig be­stän­di­ge Soft­ware er­weist sich hier­bei als vor­teil­haft. (Be­triebs­sy­stem­platt­form­un­ab­hän­gig­keit und die Be­herr­schung ei­nes wirk­lich of­fe­nen, ar­chi­vie­rungs­taug­li­chen Do­ku­men­ten­for­mats sind wei­te­re zen­tra­le Kri­terien für den Ein­satz in he­te­ro­ge­nen Fir­men­netz­wer­ken und im Ver­wal­tungs­be­reich.“

Ver­grö­ßern und ver­klei­nern Sie die Text­dar­stel­lung um zu se­hen, wie der mit ein­ge­bau­ten Trenn­stel­len ver­se­he­ne Text im­mer har­mo­ni­sche Wort­ab­stän­de auf­weist. Hal­ten Sie die Steu­erungs­ta­ste (Strg) ge­drückt und dre­hen das Maus­rad vor und zu­rück, bzw. drücken Sie wie­der­holt „Strg“ und „+“ bzw. „-“.

Op­tio­na­le Text-Soll­bruch­stel­len oh­ne Trenn­strich­aus­lö­sung:

Ei­ni­ge Wör­ter be­nö­ti­gen drin­gend ei­ne Trenn­mög­lich­keit, dür­fen je­doch nicht mit ei­nem Sil­ben­tren­nungs­strich ver­se­hen wer­den, da sich da­durch ihr In­halt ver­fäl­schen wür­de. Bei­spie­le sind E-Mail-Adres­sen und Ver­wei­se (Hyper­links), bei de­nen nicht mehr klar wä­re, ob es sich um ei­nen Trenn­strich oder um ei­nen Be­stand­teil der Adres­se selbst han­delt.

Hier hilft das Leer­zei­chen der Län­ge Null: ​ (Zero Width Space). Bei URLs fü­gen Sie es am be­sten zwi­schen je­des ein­zel­ne Zei­chen Ih­res Wor­tes ein.

Wäh­rend gän­gi­ge Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me die­se Trenn­hil­fen ein­wand­frei be­rück­sich­ti­gen, ig­no­rie­ren vie­le heu­ti­ge E-Book-Reader und E-Buch-Soft­ware-Rea­der die Sil­ben­tren­nungs­hil­fe ent­we­der völ­lig, oder sie um­ge­hen das Pro­blem durch Flat­ter­satz. Oder sie nut­zen zwar die Soft­hy­phen-Trenn­hil­fe, zei­gen je­doch kei­ne Trenn­stri­che an. Oder schlim­mer noch, sie zei­gen über­all dort, wo Trenn­hil­fen ein­ge­baut sind, Trenn­stri­che an.

Ge­ne­rell soll­te we­nig­stens ei­ne Teil­men­ge des of­fi­ziel­len Epub-Stan­dards ver­bind­lich auf al­len E-Book-Le­se­ge­rä­ten imp­le­men­tiert wer­den, um ei­ne zu­ver­läs­si­ge Text­dar­stel­lung und ei­nen or­dent­li­chen Le­se­kom­fort zu ga­ran­tie­ren. Hier­zu ein zen­tra­ler Ar­ti­kel, ver­öf­fent­licht auf dem of­fi­ziel­len Si­gil-Ent­wickler­blog: „An ana­ly­sis of EPUB3 (and, uh, a bit more)“.








Ver­trieb und Ver­kauf von E-Books und E-Fo­to­bild­bän­den
Di­stri­bu­toren für die Kom­plett­ab­wick­lung des Ver­kaufs

E-Bü­cher kön­nen mitt­ler­wei­le di­rekt an­ge­bo­ten wer­den, oh­ne den Um­weg über ei­nen Ver­lag. Da­durch wird es mög­lich, mit dem Ver­kauf von E-Books sub­stan­tiell Geld zu ver­die­nen, zu­min­dest auf dem eng­li­schen Markt, der deutsch­spra­chi­ge Markt ist noch ver­hält­nis­mä­ßig über­schau­bar.

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crystal_Project_money.png,
     Originalbildquelle: http://everaldo.com/crystal/?action=downloads,
     Lizenz: http://everaldo.com/crystal/?action=license

Die Schaf­fung ei­ner ei­ge­nen In­fra­struk­tur für Ver­trieb, Be­zah­lung und Aus­lie­fe­rung der E-Bü­cher läßt sich um­ge­hen, in­dem man über se­riö­se Dienst­lei­ster ver­öf­fent­licht, bei de­nen zu 100 % das ex­klu­si­ve Ur­he­ber­recht an den ei­ge­nen Wer­ken ge­wahrt bleibt. Ver­triebs­platt­for­men, auf de­nen man als un­ab­hän­gi­ger Au­tor pu­bli­zie­ren kann.

Zu den ent­schei­den­den Kri­te­rien für ver­mut­lich die mei­sten un­ab­hän­gi­gen Au­to­ren ge­hö­ren:


  • Bei­be­hal­tung des ex­klu­si­ven Ur­he­ber­rechts des Au­tors
  • Kei­ne Ex­klu­siv­bin­dung an den Di­stri­bu­tor, der pa­ral­le­le Ver­trieb über meh­re­re Ka­nä­le bleibt mög­lich
  • Kei­ne zeit­li­che Bin­dung, je­der­zei­ti­ge Kün­di­gung ist mög­lich
  • Mo­nat­li­che Aus­zah­lung der Ver­kaufs­er­lö­se
  • Aus­zah­lung der Ge­win­ne über die klas­si­sche, si­che­re Bank­über­wei­sung

Wei­te­re wün­schens­wer­te Lei­stungs­mer­kma­le:

  • Mög­lich­keit des Ver­triebs und der Aus­lie­fe­rung des E-Pro­dukts in be­lie­bi­gen Da­tei­for­maten, auch die Op­tion der Pro­dukt­bün­de­lung soll­te ge­ge­ben sein, z.B. in Form ei­ner Zip- oder 7-Zip-Da­tei, wo­durch ein Buch­ti­tel mit ei­nem ein­zi­gen Kauf für al­le E-Buch-Le­se­ge­räte­be­sit­zer er­hält­lich wird, gleich­zei­tig in meh­re­ren Buch­for­mat­ver­sio­nen aus­ge­lie­fert wer­den kann (Epub-, Mo­bi­pocket-For­mat, PDF in A4, und PDF in US-letter) und wo­durch sich auch hoch­auf­lö­sende (Fo­to-)Bild­bän­de und Pla­kat- oder Po­ster­samm­lun­gen ver­kau­fen las­sen, z.B. in Form von PDF-Da­tei­en, die dann op­tio­nal beim lo­ka­len Fo­to­dienst­lei­ster oder im Ko­pier­la­den aus­be­lich­tet wer­den kön­nen
  • Da­tei­be­zugs­mög­lich­keit auf CD/DVD, als Kun­den­op­tion
  • Aus­stel­lung ei­ner Kun­den­rech­nung (Ar­ti­kel: „Ha­ben pri­va­te Kun­den ei­nes On­line­shops ei­nen An­spruch auf Aus­stel­lung ei­ner Rech­nung?“)
  • In­ter­na­tio­na­le Markt­re­prä­sen­tanz mit lo­ka­li­sier­tem Kun­den­dienst

Un­ter den erst­ge­nann­ten Aspek­ten sind, oh­ne An­spruch auf Voll­stän­dig­keit der Li­ste, un­ter an­de­rem fol­gen­de Fir­men in­te­res­sant:


Amazon.de, Amazon.com, Amazon.uk

Amazon.com's Kindle Di­rect Publi­shing, be­kann­ter E-Buch-Ver­kaufs­dienst­lei­ster für un­ab­hän­gi­ge Au­to­ren, re­nom­miert und se­ri­ös zu Käu­fern und Ver­käu­fern, mit in­ter­na­tio­na­ler Markt­re­prä­sen­tanz (WP-Ar­ti­kel-Ab­schnitt).

Of­fi­ziel­le Sei­te von Ama­zon Kindle Direct Pub­li­shing: https://kdp.amazon.com

Über­sicht sämt­li­cher Ama­zon-Fi­lia­len: „ama­zon in­ter­na­tional AROUND THE WORLD

Of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen von „Amazon.de, mit Schritt-​für-​Schritt-​An­lei­tun­gen:


Kobo.de, Kobo.com

Ko­bo Writing Life er­mög­licht eben­falls un­ab­hän­gi­ges Pub­li­zie­ren auf dem in­ter­na­tio­na­len E-Book-​Markt. Wie Amazon.com ver­kauft auch Ko­bo (www.kobo.com) E-Bü­cher und E-Buch-​Le­se­ge­rä­te. Die E-Bü­cher sind so­gar im Stan­dard­for­mat Epub er­hält­lich (WP-Ar­ti­kel DE, EN).

Of­fi­ziel­le Sei­te von Ko­bo Writing Life: www.​kobo​books.de/​kobo​writing​life

Of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen zu Kobobooks.com: “Wel­come to Kobo Customer Care


Shareit.com

Share*it! (www.shareit.com), ein E-Pro­dukt-Di­stri­bu­tor und Toch­ter­un­ter­neh­men der Fir­ma Di­gi­tal Ri­ver (WP-Ar­ti­kel „Di­gi­tal Ri­ver“). In­ter­na­tio­nal prä­sent, Aus­lie­fe­rung be­lie­bi­ger Da­tei­for­ma­te. Aus be­trieb­swirt­schaft­li­cher Sicht (Rech­nungs­er­stel­lung für den Kun­den, steu­er­li­che Aspek­te und mehr) kön­nen sich durch die Aus­la­ge­rung der Pro­dukt-Ver­kaufs­ab­wick­lung an ei­nen ex­ter­nen Dienst­lei­ster we­sent­li­che ver­wal­tungs­tech­ni­sche Ein­spa­run­gen und Er­leich­te­run­gen er­ge­ben, wie fol­gen­der, frei zu­gäng­li­cher Ar­ti­kel zu ei­nem E-Book-Kurs der Sei­te Netzreseller.de er­läu­tert: „eBooks-Ver­kau­fen-Work­shop Teil 5: Full­ser­vice-Zah­lungs­dienst­lei­ster share-it! und ClickBank“. Ein eben­falls frei zu­gäng­li­cher Ar­ti­kel, auf G​e​l​d​v​e​r​d​i​e​n​e​n​-​i​n​t​e​r​n​e​t​m​a​r​k​e​t​i​n​g​.de: „So binden Sie ShareIT in Ihre Webseite ein“.

Of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen zu Shareit.com


Durch die Nut­zung von Komp­lett­ver­kaufs­dienst­lei­stern ent­fällt nicht nur der Auf­bau ei­ner ei­ge­nen IT-Infra­struk­tur für die Ver­kaufs­abwick­lung und für die Pro­dukt­auslie­ferung, auch die Er­stel­lung der komp­le­xen recht­li­chen AGB ent­fällt, da die­se auf der Ver­kaufs- und Aus­lie­fe­rungs­sei­te vom Di­stri­bu­tor vor­ge­ge­ben wer­den.

Zu je­dem E-Buch bzw. ge­ne­rell zu je­dem di­gi­ta­len Pro­dukt soll­te je­doch zu­sätz­lich auch ei­ne se­pa­ra­te In­for­ma­tions­sei­te ge­pflegt wer­den, die dann im Fal­le ei­nes Kau­fes auf die Ver­kaufs­dienst­lei­ster-In­ter­net­sei­te ver­weist bzw. um­lei­tet. Auf die­ser se­pa­rat ge­hal­te­nen Pro­dukt­in­for­ma­tions­netz­sei­te des Au­tors müs­sen eben­falls ein rechts­si­che­res Netz­sei­ten­impres­sum („Leit­fa­den zur Im­pres­sums­pflicht“) so­wie ei­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung ver­öf­fent­licht wer­den (Ar­ti­kel: „Braucht mei­ne Home­page ei­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung? Zur Fra­ge, wann ei­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung auf der ei­ge­nen Home­page vor­ge­hal­ten wer­den muss.“).

Braucht eine reine Produktbegleitseite auf der keine Vertragsabschlüsse getätigt werden einen AGB-Text?

Wenn auf Ih­rer Buch­be­gleit­sei­te kei­ne Ver­trags­ab­schlüs­se zu­stan­de­kom­men, wenn es sich um ei­ne rei­ne Pro­dukt­in­for­ma­tions­sei­te han­delt, die, mit aus­drück­li­cher in­halt­li­cher Kenn­zeich­nung der Hy­per­links (URLs), le­dig­lich auf Ver­kaufs­platt­for­men Drit­ter ver­weist, brau­chen Sie viel­leicht kei­ne AGB. Klä­ren Sie die­se Fra­ge mit ei­nem An­walt.

Die Er­stel­lung bzw. Prü­fung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) er­for­dert für ver­mut­lich die mei­sten E-Buch-Au­to­ren ei­ne ex­ter­ne recht­li­che Be­ra­tung. Zwar sind vor­for­mu­lier­te Tex­te bzw. -Text­bau­stei­ne/-Mo­du­le auch käuf­lich er­hält­lich, bei­spiels­wei­se im IT-Be­reich („Bit­kom ver­öf­fent­licht AGBs für IT-Un­ter­neh­men“). In den al­ler­mei­sten Fäl­len kommt man je­doch höchst­wahr­schein­lich nicht um ei­ne in­di­vi­du­el­le recht­li­che Prü­fung der ei­ge­nen AGB um­hin. Für den in Eng­lisch ge­hal­te­nen Be­reich der Pro­dukt­in­for­ma­tions­sei­te wird zu­sätz­lich ei­ne eng­lisch­spra­chi­ge AGB-Ver­sion er­for­der­lich.



Steu­er­recht­li­che Aspek­te, of­fe­ne Fra­gen hin­sicht­lich der Er­for­der­nis ei­ner Be­triebs-Haft­pflicht­ver­si­che­rung für E-Book-Au­to­ren im Ne­ben­er­werb, Über­le­gun­gen zu den AGB
1. Steu­er­recht­li­che Aspek­te

So­fern Sie den Ver­trieb und den Ver­kauf Ih­rer E-Books aus­schließ­lich über Ver­kaufs­dienst­lei­ster ab­wickeln las­sen, wird das Fi­nanz­amt die Er­lö­se aus Ih­rem E-Book-Ver­kauf höchst­wahr­schein­lich als ein auf ei­ner frei­be­ruf­li­chen Tä­tig­keit ba­sie­ren­des Ein­kom­men ein­stu­fen, was in mehr­fa­cher Hin­sicht Vor­tei­le bie­tet: Ih­re Schwer­punkt­tä­tig­keit bei die­ser Ein­kom­mens­ge­ne­rie­rung ist dann ver­mut­lich die ei­nes Au­tors und nicht die ei­nes Ge­wer­be­trei­ben­den. Der ver­wal­tungs­tech­ni­sche Auf­wand ver­ein­facht sich in die­sem Fall, da Sie dann höchst­wahr­schein­lich mit ei­ner Ein­nah­men-Über­schuß-Rech­nung aus­kom­men.

Vie­le Au­to­ren star­ten ih­re E-Buch-Ver­käu­fe ent­we­der auf ne­ben­be­ruf­li­cher Ba­sis oder aus der Arbeits­lo­sig­keit he­raus, das heißt sie üben ei­nen Ne­ben­er­werb aus. Auf die­se Wei­se las­sen sich auch an­de­re frei­be­ruf­li­che Tä­tig­kei­ten auf ih­re Eig­nung als fi­nan­ziel­les Stand­bein testen, ohne gleich un­ter­neh­me­risch selb­stän­dig wer­den zu müs­sen.

Vie­le Fi­nanz­äm­ter bie­ten heut­zu­ta­ge ei­nen un­komp­li­zier­ten Di­rekt­in­for­ma­tions­dienst an: Bür­ger kön­nen oh­ne Ter­min vor­bei­kom­men und zie­hen ei­ne War­te­kar­te, um in ei­nem Ge­spräch Vor­ab­in­for­ma­tio­nen zu er­hal­ten. Rechts­ver­bind­li­che Aus­künf­te be­an­tra­gen Sie dann mit ei­ner schrift­li­chen An­fra­ge, bei der Sie al­le er­for­der­li­chen An­ga­ben in ei­nem For­mu­lar fest­hal­ten.

Das Fi­nanz­amt, das Ar­beits­amt und Steu­er­be­ra­ter er­tei­len Ih­nen um­fas­sen­de, rechts­si­ch­ere Aus­künf­te.

Ein­lei­ten­de In­for­ma­tions-Hef­te ver­mit­teln gut­auf­be­rei­te­te er­ste Über­blicke zu Un­ter­neh­mens- und Be­steu­erungs­for­men. Bei­spiel­do­ku­ment: „Steu­er­tipps Für Exi­stenz­grün­der“ vom Mi­ni­ste­ri­um für Fi­nan­zen und Wirt­schaft Ba­den-Würt­tem­berg, er­hält­lich in den lo­ka­len Fi­nanz­äm­tern in Ba­den-Würt­tem­berg oder di­rekt he­run­ter­lad­bar über die of­fi­ziel­le Netz­prä­senz, www.mfw.baden-wuerttemberg.de (wei­te­re Steu­er­tipps-Rat­ge­ber).

Das Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­rium bie­tet eben­falls ko­sten­los er­hält­li­che In­for­ma­tions­hef­te: „Publikationen des BMWi“ „Existenzgründung“.




2. Ver­si­che­rungs­recht­li­che Aspek­te

Brau­chen E-Book-Au­to­ren auf Ne­ben­er­werbs­ba­sis ei­ne Be­triebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung? Die­se Fra­ge soll­ten Sie klä­ren. Wel­che Scha­dens­fäl­le könn­ten ein­tre­ten beim Ver­kauf von E-Books? Un­ter an­de­rem be­steht ver­mut­lich die Mög­lich­keit, daß sich Schad­code un­be­merkt in die E-Book-Da­tei ein­schleicht, der we­der vom lo­ka­len hei­mi­schen Vi­ren­scanner noch vom Vi­ren­scanner des Ver­kaufs­dienst­lei­sters er­kannt und ent­fernt wird.

Auch für den Fall ei­ner an­ge­streb­ten un­ter­neh­me­ri­schen Selb­stän­dig­keit emp­fiehlt sich un­be­dingt be­reits im Vor­feld die Klä­rung der fol­gen­de(n), hier nur sinn­ge­mäß for­mu­lier­te(n) Fra­ge(n):

„Ich möch­te mich un­ver­bind­lich zu für mich ge­eig­ne­ten Be­triebs-Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­pro­duk­ten in­for­mie­ren, so­wie even­tu­ell zu wei­te­ren Ver­si­che­rungs­an­ge­bo­ten. Die­se In­for­ma­tio­nen möch­te ich ent­we­der in ei­nem In­for­ma­tions­ge­spräch und/oder über ei­ne schrift­li­che An­fra­ge ein­ho­len, z.B. bei ei­ner Bank, bei mei­ner Haus­bank, oder di­rekt über Ver­si­che­run­gen. Nun zu mei­ner Fra­ge: Führt solch ei­ne rein un­ver­bind­li­che An­fra­ge, ent­we­der über ein In­for­ma­tions­ge­spräch oder in schrift­li­cher Form, be­reits zu ei­nem Schu­fa-Ein­trag? Ich möch­te rechts­ver­bind­lich wis­sen: Führt die In­for­ma­tions­ein­ho­lung selbst be­reits zu ei­nem Schu­fa-Ein­trag, oh­ne daß zu­vor oder ein­her­ge­hend mit der An­fra­ge in ir­gend­ei­ner Form ein Ver­trag oder ei­ne Ver­pflich­tung zu­stan­de­ge­kom­men ist? Falls die­se un­ver­bind­li­che In­for­ma­tions­ein­ho­lung be­reits zu ei­nem Schu­fa-Ein­trag füh­ren soll­te, wel­che Mög­lich­kei­ten ver­blei­ben mir dann über­haupt, mich so über Ver­si­che­rungs­pro­duk­te zu in­for­mie­ren, daß kein Schu­fa-Ein­trag durch die un­ver­bind­li­che In­for­ma­tions­ein­ho­lung ent­steht?“

Die Schu­fa bie­tet übri­gens ei­ne Dau­er­kar­te an, durch die Sie nach Zah­lung ei­ner ein­ma­li­gen Ge­bühr und Aus­lie­fe­rung per Post­ident­ver­fah­ren im­mer wie­der von neu­em auf Ih­re Schu­fa­in­for­ma­tio­nen zu­grei­fen kön­nen.




3. Über­le­gun­gen zu den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB-Er­stel­lung) ei­ner Pro­dukt­be­gleit­sei­te

So­lan­ge Sie aus­schließ­lich über Ver­kaufs­dienst­lei­ster Ih­re E-Books bzw. all­ge­mein E-Pro­duk­te ab­set­zen, grei­fen höchst­wahr­schein­lich die AGB und die Da­ten­schutz­er­klä­rung des je­wei­li­gen Dienst­lei­sters. Das er­leich­tert un­ge­mein den ini­ti­alen Buch­ver­kauf.

Lang­fri­stig emp­fiehlt sich na­tür­lich das An­le­gen und Pfle­gen ei­ner ei­gen­stän­di­gen Pro­dukt­be­schrei­bungs-In­ter­net­sei­te, auf der Sie


  • Ihr E-Buch be­wer­ben
  • Ko­sten­lo­se Pro­be­ka­pi­tel bzw. Buch­aus­zü­ge an­bie­ten
  • Für Kauf­in­te­res­sen­ten ei­nen Wei­ter­lei­tungs-Ver­weis zum Ver­kaufs­dienst­lei­ster an­bie­ten
  • Ak­tu­ali­sie­rungs- und Er­gän­zungs­in­for­ma­tio­nen pfle­gen, z.B. in ei­ner se­pa­ra­ten, frei he­run­ter­lad­ba­ren PDF-Da­tei

Na­tür­lich wei­sen Sie Ih­re Sei­ten­be­su­cher aus­drück­lich da­rauf hin, daß im Fal­le ei­nes Kau­fes durch Klicken ei­nes Hyper­links auf die Platt­form des je­wei­li­gen Ver­kaufs­dienst­lei­sters um­ge­lei­tet wird, und daß dort des­sen AGB (the­men­re­le­van­ter IHK-Ar­ti­kel) und des­sen Da­ten­schutz­er­klä­rung gel­ten. Sie be­schrei­ben aus­führ­lich die Be­zahl- und Aus­lie­fe­rungs­ab­wick­lung, lie­ber et­was aus­führ­li­cher als zu knapp, am be­sten so­gar zu­sätz­lich in ei­ner se­pa­ra­ten, il­lu­strier­ten PDF-Da­tei.

Für die­se Ih­re ei­ge­ne se­pa­ra­te Pro­dukt­in­for­ma­tions­sei­te die le­dig­lich auf den Ver­kaufs­dienst­lei­ster ver­weist, be­nö­ti­gen Sie höchst­wahr­schein­lich ei­ne ei­gen­stän­di­ge Da­ten­schutz­er­klä­rung. Auch dann, wenn Sie kei­ne Cookies set­zen und kei­ne da­ten­schutz­kri­ti­schen Skrip­te(n) ver­wen­den und kei­ne Rund­brie­fe ver­sen­den. Feh­ler in den AGB, in der Da­ten­schutz­er­klä­rung, im Netz­sei­ten­im­pres­sum oder im Ge­schäfts-E-Mail-Sig­na­tur­text kön­nen zu Ab­mah­nun­gen füh­ren, wel­che durch Kon­kur­ren­ten bzw. durch An­wäl­te ver­an­laßt wer­den, die sy­ste­ma­tisch nach Form­feh­lern su­chen.

Da­her emp­fiehlt es sich zu Be­ginn, le­dig­lich die zu Ih­rem E-Book zu­ge­hö­ri­ge Ar­ti­kel-Prä­sen­ta­tions­sei­te der je­wei­li­gen Ver­kaufs­platt­form zu ver­wen­den. Die­se mag zwar nur ei­nen be­grenz­ten Pro­dukt­be­schrei­bungs-Text­um­fang zu­las­sen und leicht spar­ta­nisch wir­ken. Da Sie je­doch auf der Sei­te des Ver­kaufs­dienst­lei­sters ver­blei­ben, ent­fällt die ko­sten­auf­wen­di­ge Er­stel­lung und Prü­fung ei­ge­ner AGB und ei­ner ei­ge­nen Da­ten­schutz­er­klä­rung wäh­rend der Ver­kaufs­start­pha­se Ih­res er­sten E-Buchs. Man­che Platt­for­men, z.B. Ama­zon mit Ama­zon Author Cen­tral, bie­ten zu­dem die Mög­lich­keit des An­le­gens ei­ner se­pa­ra­ten Au­to­ren­sei­te, auf der Sie ein Pro­fil und Zu­satz­in­for­ma­tio­nen von sich ver­öf­fent­li­chen kön­nen.




4. Aspek­te der E-Book-Pro­dukt­wer­bung

So­bald Sie ei­ne ei­gen­stän­di­ge Pro­dukt­be­gleit­sei­te mit rechts­si­che­ren AGB, ei­ner rechts­si­che­ren Da­ten­schutz­er­klä­rung so­wie ei­nem rechts­si­che­ren Netz­sei­ten­im­pres­sum an­ge­legt ha­ben, kön­nen Sie pas­si­ve, un­auf­dring­li­che Wer­be­maß­nah­men er­grei­fen:


  • Ver­öf­fent­li­chen Sie ko­sten­lo­se Pro­be­ka­pi­tel zu Ih­rem Buch bzw. er­stel­len Sie ein PDF-Do­ku­ment das meh­re­re Ka­pi­tel­aus­zü­ge Ih­res Bu­ches ent­hält
  • Stel­len Sie Ak­tu­ali­sie­rungs- und Er­gän­zungs­in­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung, eben­falls in ei­ner se­pa­rat er­hält­li­chen druck­op­ti­mier­ten PDF-Da­tei
  • Bie­ten Sie ei­nen RSS-Nach­rich­ten­ticker zu Ih­rem je­wei­li­gen E-Buch-Pro­dukt an
  • Even­tu­ell emp­fiehlt sich auf der­sel­ben In­ter­net­sei­te ein Sei­ten- bzw. ein Pro­dukt­blog, mit fort­lau­fen­den Neu­ig­kei­ten zum The­men­be­reich Ih­res E-Books
  • Ne­ben der An­ga­be der Da­tei­grö­ße Ih­res E-Books emp­fiehlt sich auch die An­ga­be des An­teils an Il­lu­stra­tio­nen und Bil­dern in Me­ga­byte

Un­er­wünsch­te Wer­bung in Form von un­auf­ge­for­dert zu­ge­sand­ten Pro­dukt­wer­be-E-Mails (Spam), Dienst­lei­stungs­di­rekt­an­ge­bot-E-Mails so­wie in Form von Schleich­wer­bung, wie bei­spiels­wei­se ver­kapp­te Wer­be-Ein­trä­ge in Gä­ste­bü­chern oder Dis­kus­sions­fo­ren, sind nicht nur un­se­riös und an­se­hens­schä­di­gend son­dern kön­nen auch zu ernst­haf­ten recht­li­chen Kon­se­quen­zen füh­ren.

Die in­di­rek­te, pas­si­ve Wer­bung ist vor­teil­haf­ter, um Kun­den auf Ihr Pro­dukt auf­merk­sam zu ma­chen.


4.1 Ko­sten­lo­se Pro­be­ka­pi­tel und Buch­aus­zü­ge: Die mäch­tig­ste und ef­fek­tiv­ste Wer­be­maß­nah­hme für Ihr E-Buch

Das An­le­gen ei­nes frei zu­gäng­li­chen, di­rekt he­run­ter­lad­ba­ren Buch­aus­zu­ges in Form ei­ner PDF-Da­tei ist ei­ne äu­ßerst emp­feh­lens­wer­te Wer­be­maß­nah­me, un­ab­hän­gig da­von, in wel­chem na­ti­ven For­mat (.epub, .pdf usw.) Ihr E-Buch vor­liegt.

Fin­den Sie ei­nen gu­ten Mit­telwert, sei­en Sie groß­zü­gig mit dem Um­fang des Pro­be­ka­pi­tels, oder noch bes­ser: Ent­wer­fen Sie ein Wer­be­do­ku­ment be­ste­hend aus meh­re­ren Ka­pi­tel­aus­zü­gen Ih­res Bu­ches. Ent­wer­fen Sie ei­ne an­ge­paß­te Ti­tel­sei­te, ge­folgt vom In­halts­ver­zeich­nis und meh­re­ren Ka­pi­tel­aus­zü­gen, und ver­se­hen Sie das PDF-Do­ku­ment mit aus­rei­chend Me­ta­in­for­ma­tio­nen. (PDF-Emp­feh­lun­gen).

Auf die­se Wei­se lie­fern Sie Such­ma­schi­nen ge­nü­gend „Roh­ma­te­ri­al“ für die Aus­wer­tung, Ana­ly­se und In­di­zie­rung. Die Wahr­schein­lich­keit steigt da­mit, daß the­men­in­te­res­sier­te Le­ser auf den zu­ge­hö­ri­gen Such­ma­schi­nen­ein­trag Ih­res Buch­aus­zugs­do­ku­men­tes lan­den.

Sie lie­fern da­durch ei­nen Nach­weis über Ih­re Fä­hig­keit, Sach­ver­hal­te zu ver­mit­teln bzw. an­spre­chen­de Sach- oder Pro­sa­tex­te ver­fas­sen zu kön­nen. Po­ten­tiel­le Kun­den be­kom­men so Auf­schluß über die Struk­tur, Ge­stal­tung und in­halt­li­che Qua­li­tät Ih­res E-Buchs.

Das In­halts­ver­zeich­nis al­lei­ne reicht nicht, es soll­te schon et­was mehr Text zum Pro­be­le­sen sein. Beim Schmö­kern im klas­si­schen Buch­la­den wür­de sich auch nie­mand da­mit zu­frie­den­ge­ben, nur das In­halts­ver­zeich­nis zu le­sen. In der Ver­gan­gen­heit er­schie­nen be­reits zu häu­fig zu­sam­men­ko­pier­te Pla­gia­te und „hei­ße Luft“-Pro­duk­te auf dem E-Book-Markt. Le­ser möch­ten ei­nen Ein­druck da­von er­hal­ten, was sie kau­fen. Ein or­dent­li­cher Buch­aus­zug ist tausend­mal über­zeu­gen­der als ei­ne sei­ten­lan­ge Pro­dukt­be­schrei­bung.


4.2. RSS-Nach­rich­ten­ticker: Ei­ne an­ge­mes­se­ne Al­ter­na­ti­ve zu E-Mail-Rund­brie­fen
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Die Ein­rich­tung ei­nes E-Mail-Rund­brief­sy­stems für in­te­res­sier­te Kun­den er­for­dert, je nach An­zahl der Le­ser, ei­nen um­fas­sen­den Ver­wal­tungs­auf­wand. Pro­dukt­in­te­res­sen­ten bzw. Le­ser, die sich in ei­ner E-Mail-Rund­brief-Li­ste ein­tra­gen (News­let­ter), er­hal­ten in der Re­gel zu­nächst ei­ne au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Ant­wort-E-Mail, in wel­cher der E-Mail-Adres­sen­in­ha­ber da­zu auf­ge­for­dert wird, die An­mel­dung für die E-Mail-Li­ste aus­drück­lich zu be­stä­ti­gen.

Zwar gibt es Dienst­lei­ster, die sol­che und ähn­li­che Auf­ga­ben voll­stän­dig über­neh­men. Für vie­le Buch­au­to­ren reicht je­doch die Ver­öf­fent­li­chung ei­nes RSS-Nach­rich­ten­tickers auf der ei­ge­nen Netz­sei­te voll­kom­men aus, um die Le­ser­schaft/Kund­schaft auf dem Lau­fen­den zu hal­ten.

Im we­sent­li­chen han­delt es sich bei RSS um ei­ne Da­tei die Sie mit Nach­rich­ten­ein­trä­gen ver­se­hen, bei­spiels­wei­se mit Aus­zü­gen bzw. An­riß­tex­ten, die ei­nen Ver­weis auf den gan­zen Bei­trag ent­hal­ten. Auch komp­let­te Ar­ti­kel samt In­ter­net­links und Il­lu­stra­tio­nen las­sen sich in ei­nem RSS-Nach­rich­ten­ticker auf­neh­men.

Wie er­fährt nun der Le­ser von Neu­ig­kei­ten auf Ih­rer Sei­te? Zu­nächst „abon­niert“ er Ih­ren RSS-Nach­rich­ten­ticker, das heißt er setzt ent­we­der ein ent­spre­chen­des Le­se­zei­chen in sei­nem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm (RSS mit Fire­fox und In­ter­net Ex­plo­rer, mit Ope­ra), in sei­nem lo­ka­len E-Mail-Pro­gramm (RSS mit Mo­zil­la Thun­der­bird, mit MS-Out­look), oder in ei­nem RSS-​Nach­rich­ten­ticker­ver­wal­tungs­pro­gramm, oder bei ei­nem ko­sten­lo­sen ex­ter­nen RSS-​Feed-​Ver­wal­tungs­dienst.

Die­se Pro­gram­me bzw. Dien­ste ru­fen von da an, in re­gel­mä­ßi­gen, vom Be­nut­zer vor­ge­ge­be­nen zeit­li­chen Ab­stän­den Ih­ren RSS-Nach­rich­ten­ticker ab und über­prü­fen ihn auf neue Ein­trä­ge, wel­che dann ent­spre­chend mar­kiert her­vor­ge­ho­ben wer­den. Auf die­se Wei­se kön­nen sich in­te­res­sier­te Le­ser au­to­ma­tisch über Neu­ig­kei­ten in­for­miert hal­ten,oh­ne ih­re E-Mail-​An­schrift preis­ge­ben zu müs­sen.

Zahl­rei­che Blog­sy­ste­me und -Dien­ste, da­run­ter auch ko­sten­lo­se, er­stel­len und ak­tu­a­li­sie­ren voll­au­to­ma­tisch RSS-Nach­rich­ten­ticker bei der Ver­öf­fent­li­chung neu­er Bei­trä­ge, so daß Sie sich nicht um ei­ne se­pa­ra­te RSS-Er­stel­lung küm­mern müs­sen. Ei­ne se­pa­ra­te Er­stel­lung ist je­doch nicht schwer und kann auch kom­for­ta­bel mit ei­nem ko­sten­lo­sen frei­en RSS-Edi­tor (z.B. mit dem Easy Feed Edi­tor) er­fol­gen, der über ei­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­le verfügt.












Netz­sei­ten­emp­feh­lun­gen für E-Buch-Au­to­ren

Li­te­ra­tur­cafe.de: „Er­fah­rungs­be­richt: Das ei­ge­ne Kindle-​E-​Book bei Ama­zon ver­kau­fen“.

Fonerbooks.com: Grund­la­gen­ar­ti­kel und um­fas­sen­des Er­fa­hrungs­wis­sen aus der Pra­xis. „How to Pub­lish an eBook“, „Self Pub­li­shing 2.0“, „You­tube-​Ka­nal“.



Se­ri­öse Rat­ge­ber-Bü­cher und Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen sind be­gehrt

Men­schen su­chen prak­tisch orien­tier­te Lö­sungs­an­lei­tun­gen und Wis­sens­ver­mitt­lungs­bü­cher zu ih­ren in­di­vi­du­el­len In­te­res­sens­ge­bie­ten. Be­rufs­er­fah­rungs­wer­te bzw. an­ge­eig­ne­te Kom­pe­ten­zen ei­ner prak­ti­schen Tä­tig­keit kön­nen die Grund­la­ge für ein er­folg­rei­ches E-Book bil­den, wenn sie sorg­fäl­tig und aus­führ­lich auf­be­rei­tet wer­den.

Hier­zu vier the­men­re­le­van­te Vi­deo­fil­me zur Buch­ideen­fin­dung, ver­öf­fent­licht auf dem You­tube-Ka­nal von Fonerbooks.com:











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Bildbearbeitung
Weltnetzseiten und Literatur zu den Grundlagen der Bildbearbeitung

Techniken und Begriffe der Bildbearbeitung“, von selfhtml.org.

Farbmanagement – Einführung und Grundlagen“. Ei­ne sehr emp­feh­lens­wer­te Ein­füh­rung, die auf prak­ti­schen Er­fah­rungs­wer­ten ba­siert.

Grokking the GIMP“. Das Buch ist schon et­was äl­ter, die grund­le­gen­den Bild­be­ar­bei­tungs-Prin­zi­pien sind je­doch gleich­ge­blie­ben. Ei­ne HTML-Buch­ver­sion kann kosten­los he­run­ter­ge­la­den wer­den („Download an HTML Tar­ball of this Book“), und läßt sich bei­spiels­wei­se mit der freien Soft­ware 7-zip ent­packen (de­komp­ri­mie­ren).


Bildbearbeitungsprogramme

Für die Bild­be­ar­bei­tung von Fo­tos empfiehlt sich das mächtige freie Pro­gramm Krita. Es eig­net sich her­vor­ra­gend für die Bild­op­ti­mie­rung im Rah­men der E-Buch-Er­stel­lung als auch für die kom­plexe Bild­auf­be­rei­tung für pro­fes­si­o­nel­le Druck­vor­stu­fe­pro­duk­te.

Krita.org • WP-Artikel (EN, ausführlicher als DE) • Heise.de -Nachricht„ Zeichenprogramm Krita 2.9.0 veröffentlicht“ • Herunterladebereich • „Category:Free raster graphics editors“ • „Comparison of raster graphics editors“.

Programmeübersicht:


Verschiedene Themen zur Bildbearbeitung

Das Welt­netz bie­tet zahl­rei­che hoch­wer­ti­ge, Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen. Über­le­gen Sie sich, wel­che Wör­ter bzw. wel­che Wort­kom­bi­na­tio­nen in der von Ih­nen ge­such­ten In­for­ma­tion ent­hal­ten sein könn­ten, und va­ri­ie­ren Sie die­se Such­be­griffs­kom­bi­na­tio­nen. Ein­füh­rung: „Tech­­ni­­ken der In­­for­­ma­­tions­­re­­cher­­che mit Such­­ma­­schi­­nen


Firefox-AddOn Color Management

Comparison of raster graphics editors. Ent­hält ei­ne um­fas­sen­de Über­sicht al­ler freien Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me (rech­te Spal­te).


Exchangeable Image File Format

ExifTool by Phil Harvey

ExifTool GUI for Windows v4.xx

In Digitalfotos gespeicherte EXIF-Informationen auswerten

EXIF editor

Exif-Meta-Daten Tools

Firefox AddOn Exif Viewer

EXIF Daten

EXIF-Tools: JPEG & PNG Stripper

Exif-Tools: EXIFeditor


Portable Network Graphics

EXIF-Tools: JPEG & PNG Stripper


IPTC-NAA-Standard



Vektorgrafik
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Comparison of vector graphics editors


Diagramme zeichnen

DIA – Deutsche Dokumentation


3D-Grafik

Blender Leistungs­fä­hige freie 3D-Soft­ware für Gra­fik und Ani­ma­tion.


WP-Über­sicht „Freie Gra­fik­soft­ware“. „Category: Free graphics software“, mit Un­ter­ka­te­go­rien.

Bild­be­ar­bei­tung und Fo­to­gra­fie: „Ka­te­go­rie:Fo­to­tech­nik“, „Ka­te­go­rie:Fo­to­gra­fie“, „Ka­te­go­rie:Bild­be­ar­bei­tung“, „Ka­te­go­rie:Di­gi­tal­fo­to­gra­fie

Ka­te­go­rie:Freie Mul­ti­me­dia­soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free mul­ti­me­dia soft­ware“,

Ener­gie­ver­sor­gung von Fo­to- und Vi­deo­ka­me­ras: Ach­ten Sie beim Ka­me­ra­kauf un­be­dingt auf die Mög­lich­keit, in­dustrie­ge­norm­te Bat­te­rien und Ak­kus ver­wen­den zu kön­nen. An­dern­falls wer­den Sie ab­hän­gig von meist über­teuer­ten pro­prie­tä­ren (ex­klu­siv fir­men­ei­ge­nen) Ak­kus des Her­stel­lers.












Ein­füh­rungs­in­for­ma­tio­nen für künf­ti­ge Netz­sei­ten­in­ha­ber

Per­sön­li­che Web­ho­ster-Emp­feh­lung für kom­mer­ziel­le In­ter­net­sei­ten: Het­zner On­line AG. Re­nom­mier­ter, aus­ge­zeich­ne­ter Kun­den­dienst mit schnel­ler Re­ak­tions­zeit. An­ge­bo­te mit je­der­zei­ti­ger (30 Ta­ge zum Mo­nats­en­de) Kün­di­gungs­frist. Deut­sche Haupt­sei­te, eng­li­sche Haupt­sei­te. Of­fi­ziel­ler You­tube-​Ka­nal Hetz­ner On­line AG, Hetz­ner Sta­tus-​Web­sei­te.


In­for­ma­tio­nen zum Be­trieb von In­ter­net­sei­ten und von Blogs

[...] Prei­se für Da­ten­hal­tung und Da­ten­trans­fer­vo­lu­men fie­len in den ver­gan­ge­nen Jah­ren dra­ma­tisch. Selbst die un­ter­sten Preis­klas­sen ent­hal­ten mitt­ler­wei­le „un­be­grenz­tes“ bzw. „un­li­mi­ted“ Trans­fer­vo­lu­men, wo­bei der Da­ten­durch­satz ab ei­nem ge­wis­sen Ab­ruf­vo­lu­men meis­tens et­was ge­dros­selt wird, die Sei­te aber im­mer er­reich­bar bleibt.

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Im Fal­le ei­nes ex­plo­sions­ar­ti­gen An­stiegs Ih­rer Be­su­cher- bzw. Sei­ten­ab­ruf­zah­len kann Ih­nen fi­nan­ziell nichts mehr pas­sie­ren, der Preis ist stets gleich­blei­bend, nach oben ge­deck­elt. Be­reits für fünf Eu­ro Mo­nats­ge­bühr sind solch at­trak­ti­ve An­ge­bo­te er­hält­lich. Ein wich­ti­ges Kri­te­rium: Die Mög­lich­keit je­der­zeit, d.h. zum Mo­nats­en­de, kün­di­gen zu kön­nen. Ach­ten Sie stets da­rauf, daß die Kün­di­gungs­frist nie län­ger als 30 Ta­ge zum Mo­nats­en­de be­trägt. [...]

[…] Al­ter­na­ti­ve zum so­for­ti­gen Los­le­gen: Das fix und fer­tig auf Ser­vern vor­instal­lier­te Blog­sys­tem Blogger.com, von Google. Kosten­los und den­noch frei von Wer­be­an­zei­gen. Rich­ti­ge Aus­le­gung der AGB vo­raus­ge­setzt: Das ex­klu­si­ve Ur­he­ber­recht der In­hal­te­er­stel­ler/Blog­be­trei­ber wird hun­dert­pro­zen­tig an­er­kannt.

Blog­ger-Netz­sei­ten sind um­fas­send aus­bau­bar, mit prak­tisch end­lo­sen Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten und vol­ler Mul­ti­me­dia­unter­stüt­zung. Der Vor­la­gen­de­signer, ei­ne mäch­ti­ge gra­fi­sche Schnitt­stel­le, hilft bei der Sei­ten­ge­stal­tung. Vor­kennt­nis­se sind nicht er­for­der­lich, Fort­ge­schrit­tene Nut­zer kön­nen je­doch auf Wunsch den CSS-Code weit­ge­hend edi­tie­ren.

Die seit Jah­ren er­schei­nen­den „Blogs of Notes“ ent­hal­ten ei­ne klei­ne Aus­wahl an Bei­spiel­blogs. Von schlicht ge­stal­te­ten Blogs bis hin zu kom­plexen Blogs mit pro­fes­sio­nel­lem Zei­tungs­lay­out ist al­les ent­hal­ten. [...]

Blog­ger-Hil­fe (Deutsch), Blog­ger­Help You­tube-Ka­nal, WP-Ar­ti­kel,.[...]

[...] btemplates.com bie­tet ei­ne noch um­fas­sen­de­re Über­sicht an Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten für das Blog­ger-Sys­tem. Hun­der­te bzw. Tau­sen­de von Blog­de­signs wer­den ka­ta­log­ar­tig mit Bild­schirm­fo­tos auf­ge­führt, ge­ben An­re­gung und il­lustrie­ren die techn­i­schen Mög­lich­kei­ten. Drücken Sie auf die Bil­der für ei­ne ver­grö­ßer­te Dar­stel­lung.[...]

Of­fi­ziel­ler Blog von btemplates.com[...]

Wordpress.com: Weltberühmter Blog-Dienst mit ei­ner eben­falls hochkom­for­ta­blen Nut­zer­schnitt­stel­le zum so­for­ti­gen Los­le­gen. Hei­mat zahl­rei­cher um­fas­send-kri­ti­scher po­li­ti­scher Netz­sei­ten. Ko­sten­lose und ko­sten­pflich­ti­ge An­ge­bo­te. Be­reits die ko­sten­lo­sen Sy­ste­me sind äu­ßerst mäch­tig, bie­ten ei­nen gro­ßen Ge­stal­tungs­spiel­raum und wer­den welt­weit in­ten­sivst ge­nutzt. „Features“, deut­sche Wordpress.com-Prä­senz, eng­lisch­spra­chi­ger Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel.


Wi­ki­pe­di­a-Ar­ti­kel (deutsch) „Free­hoster • Wi­ki­pe­di­a-​Ar­ti­kel (eng­lisch) „Free web hosting service •Com­pa­ri­son of free web hosting ser­vi­ces •Com­pa­ri­son of free blog hosting ser­vi­ces •




Die Schrit­te zur Ver­öf­fent­li­chung ei­ner ei­gen­stän­di­gen In­ter­net­sei­te

In­ter­net­sei­ten wer­den in Re­chen­zent­ren be­her­bergt, in kli­ma­ti­sier­ten und auf­wen­dig ge­si­cher­ten Hal­len kom­mer­ziel­ler Dienst­lei­ster (Web­ho­ster, In­ter­net­sei­ten­be­her­ber­ger, Welt­netz­sei­ten­be­her­ber­ger, Netz­sei­ten­be­her­ber­ger). So ge­nann­te Ser­ver, d.h. Com­pu­ter, die auf die Be­reit­stel­lung und auf den Ver­sand von Da­ten spe­zia­li­siert sind, hal­ten Tau­sen­de von Netz­sei­ten ab­ruf­be­reit und war­ten auf die An­fra­gen von In­ter­net­nut­zern.

Die Kun­den des In­ter­net­dienst­lei­sters kön­nen für die Be­her­ber­gung ihr­er Web­sei­te ent­we­der ei­nen gan­zen Ser­ver­com­pu­ter für sich al­lei­ne mie­ten, oder ein so ge­nann­tes Shared-Web­ho­sting-An­ge­bot nut­zen, bei wel­chem meh­re­re Kun­den­kon­ten auf ei­nem Ser­ver un­ter­ge­bracht sind.

Mie­tet ein Kun­de ei­nen gan­zen Ser­ver­com­pu­ter für sich al­lei­ne, so steht ihm auch die ge­sam­te Re­chen­kraft al­lei­ne zur Ver­fü­gung. Bei Shared-Web­ho­sting-An­ge­bo­ten hin­ge­gen wird die Re­chen­kraft des Ser­ver­com­pu­ters so auf­ge­teilt, daß je­dem Kon­to­in­ha­ber ein ge­rech­ter An­teil zur Ver­fü­gung steht, für den Ver­sand sei­ner In­ter­net­sei­te.

Für die Mehr­zahl der Sei­ten­in­ha­ber ist ein Shared-Web­ho­sting-An­ge­bot voll­kom­men aus­rei­chend. Sehr gro­ße Fir­men, Or­ga­ni­sa­tio­nen und Netz­sei­ten mit ei­ner über­durch­schnitt­lich hoch­fre­quen­tier­ten Web­prä­senz und einem rie­si­gen Da­ten­be­stand bzw. mit ei­nem sehr gro­ßen Re­chen­kraft­be­darf, mie­ten sich mei­stens ei­nen ei­ge­nen Ser­ver.

So­fern er­for­der­lich, ist ein haus­in­ter­ner Um­zug auf ei­nen ei­ge­nen Ser­ver je­der­zeit be­quem mög­lich.

Bei Shared-Web­ho­sting-An­ge­bo­ten und bei so ge­nann­ten Managed Ser­vern pfle­gen Mit­ar­bei­ter des Rechen­zen­trums das Be­triebs­sy­stem und die Software die er­for­der­lich sind, um den Ser­ver zu be­trei­ben. Da­neben sind auch An­ge­bo­te er­hält­lich, bei dem sich der Kun­de sel­ber um die Kon­fi­gu­ra­tion und War­tung des Ser­ver­be­triebs­sy­stems und zu­ge­hö­ri­ger Pro­gramm-Kom­po­nen­ten küm­mern muß.

Im fol­gen­den wer­den die ty­pi­schen Schrit­te zur An­mel­dung ei­ner ei­ge­nen In­ter­net­sei­te be­schrie­ben, hier im Rah­men ei­ner Shared-Web­hos­ting-Kon­to­er­stel­lung:


1. Web­ho­ster­aus­wahl: Suchen Sie sich einen Web­ho­ster aus. Nut­zen Sie Such­ma­schi­nen und Such­be­griffs­kom­bi­na­tio­nen wie bei­spiels­wei­se Web­ho­ster Er­fah­rungs­be­richt, Web­ho­ster Er­fah­run­gen, Web­ho­ster Ver­gleich, Web­ho­ster Test, [Web­ho­ster­na­me] Er­fah­rungs­be­richt, usw.

Ach­ten Sie auf die Mög­lich­keit, ver­trag­lich je­der­zeit, d.h. zum Mo­nats­en­de hin, kün­di­gen zu kön­nen.

2. An­ge­bots­aus­wahl: Auf der Sei­te des Web­ho­sters in­for­mie­ren Sie sich über die ver­schie­de­nen An­ge­bo­te. Ein Bei­spiel zur Il­lu­stra­tion: „Pro­dukt­ma­trix Web­ho­sting“/„Pro­duct­ma­trix Web­ho­sting“ bei Hetzner.de (deutsch, eng­lisch). Ach­ten Sie auf An­ge­bo­te, bei de­nen das Da­ten­trans­fer­vo­lu­men un­be­grenzt (un­li­mi­ted) ist. Wenn Sie bei­spiels­wei­se ei­ne In­ter­net­sei­te zur Land­schafts­fo­to­gra­fie be­trei­ben, mit vie­len hoch­auf­lö­sen­den Bil­dern, so wer­den beim Ab­ruf Ih­rer Sei­te gro­ße Da­ten­men­gen über das In­ter­net trans­por­tiert. Neh­men wir an, Ihre Netz­sei­te wird schlag­ar­tig welt­be­rühmt und vie­le Tau­sen­de von In­ter­net­nut­zern be­su­chen Ih­re Sei­te in­ner­halb kur­zer Zeit (so ge­nann­ter Slash­dot-Ef­fekt). Mit „un­be­grenz­tem“ Trans­fer­vo­lu­men be­fin­den Sie sich im­mer auf der si­che­ren Sei­te, denn die Ko­sten sind stets gleich­blei­bend fix und nach oben ge­deckelt, es kann Ih­nen fi­nan­ziell nichts pas­sie­ren, egal wie­vie­le Nut­zer Ih­re Sei­te be­su­chen.

3. Pro­dukt­be­stel­lung: Im nächs­ten Schritt ge­ben Sie ei­nen Be­stell­vor­gang auf: Als Neu­kun­de fül­len Sie zu­nächst ein For­mu­lar aus, für die Ein­rich­tung Ih­res Kun­den­kon­tos.

4. An­schlie­ßend be­kom­men Sie Ih­re Kon­to­da­ten mit­ge­teilt (Be­nut­zer­name und Paß­wort), über die Sie sich zu­künf­tig auf der Seite des Web­ho­sters an­mel­den kön­nen, für Ver­wal­tungs­zwecke und um Fein­ein­stel­lun­gen (Kon­fi­gu­ra­tio­nen) vor­neh­men zu kön­nen. Bei Hetzner.de bei­spiels­wei­se über die Be­nut­zer­schnitt­stel­le Kon­so­leH (DE/EN).

5. Wunsch­do­mä­ne mit­tei­len: Beim Be­stell­vor­gang ei­nes be­stimm­ten An­ge­bo­tes wer­den Sie nach der Do­mä­ne ge­fragt, un­ter der Ih­re In­ter­net­sei­te ein­ge­tra­gen wer­den soll. Es gibt ver­schie­de­ne Adreß­en­dun­gen, un­ter an­de­rem .de, .com, .net, .org, .info, .biz, .name und wei­te­re Top-Le­vel-Do­mains. Tra­gen Sie die von Ih­nen ge­wünsch­te Do­mä­ne ein, soll­te sie be­reits ver­ge­ben sein, so wer­den Sie da­rauf hin­ge­wie­sen.

Ihr In­ter­net­dienst­lei­ster, d.h. der Web­ho­ster, bei dem Sie ein Kun­den­kon­to er­öff­net ha­ben, über­nimmt nun die An­mel­dung der Do­mä­ne für Ih­re In­ter­net­sei­te.

Wenn Sie eine .de-Do­mä­ne be­an­tra­gen, wer­den ent­we­der Ih­re Adreß­da­ten als Sei­ten­in­ha­ber (bzw. als Do­main­in­ha­ber), oder die Adreß­da­ten ei­nes of­fi­ziel­len In­ter­net­sei­ten­ver­wal­ters (Ad­min-C, Kon­takt­ad­mi­ni­stra­tor) bei der DENIC (www.denic.de), ver­öf­fent­licht. In­ter­net­nut­zer kön­nen dann über ei­ne Do­main- bzw. Who­is-Ab­fra­ge (WP-Ar­ti­kel) Ih­re per­sön­li­che An­schrift als Do­main­in­ha­ber (Na­me, Stra­ße, Post­leit­zahl, Ort, Land), die Da­ten des ad­mi­ni­stra­ti­ven An­sprech­part­ners (ad­min-c), die Da­ten des tech­ni­schen An­sprech­part­ners (Tech-C) und des Zo­nen­ver­wal­ters (Ihr Web­ho­ster), so­wie wei­te­re tech­ni­sche Da­ten ein­se­hen. Viele Do­main­in­ha­ber über­neh­men gleich­zei­tig die Funk­tion des Ad­min-C.

6. Im letz­ten Schritt des Be­stell­vor­gan­ges be­stä­ti­gen Sie die ge­mach­ten An­ga­ben.

7. Nach ei­ner kur­zen Zeit, mei­stens in­ner­halb ei­ner hal­ben oder gan­zen Stun­de, er­hal­ten Sie per E-Mail die Be­stä­ti­gung, daß Ih­re Do­mä­ne er­folg­reich ein­ge­tra­gen und frei­ge­schal­tet wur­de. Des­wei­te­ren er­hal­ten Sie Zu­gangs­da­ten (Nut­zer­ken­nung und Paß­wort) für das zu­ge­hö­ri­ge E-Mail-Kon­to Ih­rer Do­mä­ne und für den Ser­ver­com­pu­ter, auf dem der Platz für Ih­re zu­künf­ti­ge In­ter­net­sei­te re­ser­viert ist. Stan­dard­mä­ßig vor­ein­ge­stellt be­fin­det sich bei der Kon­to­er­öff­nung als Ti­tel­sei­te (index.html) ei­ne Will­kom­mens­sei­te. Bei auf Hetzner.de ver­öf­fent­lich­ten neu­en Sei­ten steht zum Bei­spiel „Welcome [,] [Domäne] [,] ist in Kür­ze er­reich­bar – is coming up soon“, so lan­ge, bis Sie die pro­vi­so­ri­sche Sei­te lö­schen bzw. Ih­re ei­ge­nen In­hal­te hoch­la­den.

8. Paß­wort­än­de­rung: Als nächs­ter Schritt emp­fiehlt sich die Än­de­rung sämt­li­cher Paß­wör­ter. Mel­den Sie sich un­ter Ih­rem Kun­den­kon­to an und set­zen neue Paß­wör­ter. Bei­spiel: Paß­wort­än­de­rung bei Hetz­ner.de: „Zu­gangs­da­ten än­dern“/„Change Access Da­ta“.

Ein fe­ster, fla­cher Ring­ord­ner mit Klar­sicht­hül­len ist ideal für das No­tie­ren der Zu­gangs­da­ten, mit zwei Blät­tern Pa­pier je Hül­le. Andern­falls wird das Pa­pier bald lap­pig, in­fol­ge häu­fi­gen Nach­schla­gens.


Gibt ein In­ter­net­nut­zer in sei­nem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm die Do­mä­ne (bzw. In­ter­net­adres­se) Ih­rer In­ter­net­sei­te ein, so wird zu­nächst wäh­rend des Na­mens­auf­lö­sungs­pro­zes­ses die zu­ge­hö­ri­ge nu­me­ri­sche Adres­se Ihrer Netz­sei­te er­mit­telt und fest­ge­stellt wo, d.h. In wel­chem Re­chen­zen­trum, Ih­re Web­sei­te be­hei­ma­tet ist (mit wel­chem Web­ho­ster bzw. mit wel­chem Web­ser­ver die Adres­se ver­knüpft ist). Die­se Sei­ten­an­for­de­rung (sie­he hier­zu auch den Be­griff Sei­ten­auf­ruf) wird an­schlie­ßend an Ih­ren Web­ho­ster wei­ter­ge­lei­tet, der dann die Start­sei­te (index.html, web­ser­ver di­rec­to­ry in­dex) Ih­rer Web­sei­te oder an­de­re an­ge­for­der­te In­hal­te an den In­ter­net­nu­tzer aus­lie­fert.

Er­stel­len und Hoch­la­den von In­ter­net­sei­ten und be­lie­bi­gen an­de­ren In­hal­ten

Die HTML-Da­tei­en Ih­rer selbst­er­stell­ten In­ter­net­sei­te so­wie Da­tei­en in be­lie­bi­gen For­ma­ten kön­nen Sie mit ei­nem FTP-Pro­gramm auf den Ser­ver­com­pu­ter hoch­la­den, z.B. mit der frei­en FTP-Soft­ware File­zil­la (wei­te­re In­for­ma­tio­nen und Ver­wei­se zu FileZilla auf die­ser Sei­te). Zu­nächst müs­sen Sie das FTP-Pro­gramm kon­fi­gu­rie­ren, tra­gen Sie hier­für die er­hal­te­nen Zu­gangs­da­ten des Ser­ver­com­pu­ters ein; stel­len Sie SFTP als Ver­bin­dungs­pro­to­koll ein, für ei­ne ver­schlüs­sel­te Au­then­ti­fi­zie­rung (An­mel­dung). Spei­chern Sie je­doch nie­mals Paß­wör­ter, un­ter kei­ner An­wen­dung und un­ter kei­nen Um­stän­den.

Wenn Sie sich nun mit dem Ser­ver­com­pu­ter ver­bin­den, kön­nen Sie Da­tei­en von Ih­rem hei­mi­schen Com­pu­ter in Ihr per­sön­li­ches Ver­zeich­nis auf dem Ser­ver­com­pu­ter über­tra­gen, hoch­laden. Auch per „Drag and Drop“, über Zie­hen und Fal­len­las­sen von Da­tei­en auf der Desk­top­ober­flä­che.

Ach­ten Sie da­rauf, daß Sie im Be­darfs­fall je­der­zeit mit Ih­rer Sei­te um­zie­hen kön­nen, daß stets eine voll­stän­di­ge Si­cher­heits­ko­pie Ih­rer In­ter­net­sei­te auf Ih­rem hei­mi­schen Rech­ner vor­han­den ist. Man­che Web­ho­ster bie­ten Bau­ka­sten­sy­ste­me für ei­ne schnel­le, un­komp­li­zier­te In­ter­net­sei­ten­er­stel­lung an. Soll­te je­doch kei­ne Ex­port- und Si­che­rungs­funk­tion für auf sol­che Wei­se er­stell­te Sei­ten vor­han­den sein, so könn­te das den Um­zug auf ei­nen an­de­ren Web­ho­ster er­schwe­ren.

Me­dien­in­hal­te ein­bet­ten

Es las­sen sich die ver­schie­den­sten Da­tei­ty­pen und In­hal­te auf Ih­rer Netz­sei­te ver­öf­fent­li­chen, ent­we­der di­rekt, über Ihr per­sön­li­ches Nutzer­ver­zeich­nis, oder in­di­rekt über die Ein­bin­dung bzw. Ein­bet­tung von In­hal­ten die auf Netz­sei­ten Drit­ter ver­öf­fent­licht wer­den: Wenn Sie bei­spiels­wei­se ei­nen Vi­deo­film von ei­nem Vi­de­o-Por­tal (z.B. You­tube) ein­bet­ten möch­ten, müs­sen Sie mit äu­ßer­ster Sorg­falt da­rauf ach­ten, daß der Ur­he­ber­rech­te­in­ha­ber auch tat­säch­lich ei­ner Ver­öf­fent­li­chung auf dem Vi­deo­por­tal so­wie ei­ner Ein­bin­dung (Ein­bet­tung) des Films auf In­ter­net­sei­ten zu­ge­stimmt hat. Ein wei­te­rer kri­ti­scher Fak­tor ist die IP-​Adres­sen-​Pro­ble­ma­tik bei ein­ge­bet­te­ten In­hal­ten von ex­ter­nen Sei­ten.

Zu­sätz­li­che Funk­tio­na­li­tä­ten

Mit Com­pu­ter­pro­gram­men, ge­schrie­ben in (Skript)Pro­gram­mier­spra­chen wie z.B. Py­thon und PHP, las­sen sich Ih­rer Welt­netz­sei­te wei­te­re Funk­tio­na­li­tä­ten hin­zu­fü­gen (bei­spiels­wei­se ei­ne Kon­takt­for­mu­lar-Aus­wer­tung). Py­thon- und PHP-Pro­gram­me wer­den in der Re­gel auf dem Ser­ver­com­pu­ter aus­ge­führt. Ja­va­Script-Pro­gram­me lau­fen hin­ge­gen im Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm (Browser) des In­ter­net­nut­zers, sie wer­den „Client“-sei­tig aus­ge­führt. Zus­ätz­li­cher aus­führ­ba­rer Pro­gramm­code könn­te je­doch theo­re­tisch Si­cher­heits­lücken in sich ber­gen, die even­tu­ell durch Ein­ga­ben des In­ter­net­nut­zers bzw. ge­ne­rell durch Schad­pro­gram­me aus­ge­nutzt wer­den könn­ten.

Bei so ge­nann­ten Re­dak­tions­sy­ste­men (Content Management Sy­ste­men, Liste) und Blog­sy­ste­men, wie z.B. Word­Press und Dru­pal, wird die komp­let­te Netz­sei­te von ei­nem Com­pu­ter­pro­gramm ver­wal­tet, das auf dem Ser­ver­com­pu­ter läuft und bei Sei­ten­auf­ru­fen st­ati­sche oder dy­na­misch auf­be­rei­te­te In­ter­net­sei­ten aus­lie­fert. In­hal­te kön­nen über ver­schie­de­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­len ein­ge­stellt wer­den, das Grund­prin­zip bleibt je­doch das­sel­be: Der Sei­ten­in­ha­ber oder Drit­te, z.B. Ar­ti­kel-Kom­men­tar­schrei­ber oder an­de­re In­hal­te­ein­stel­ler, la­den vom hei­mi­schen Rech­ner aus In­hal­te auf den Ser­ver­com­pu­ter hoch.

Recht­li­che Hin­wei­se

Wenn Sie kom­mer­ziel­le Sei­ten be­trei­ben, müs­sen Sie von An­be­ginn ein rechts­si­che­res Imp­res­sum, rechts­si­che­re AGB so­wie ei­ne rechts­si­che­re Da­ten­schutz­er­klä­rung ver­öf­fent­li­chen. An­dern­falls lau­fen Sie Ge­fahr, daß Kon­kur­ren­ten oder spe­zia­li­sier­te An­wäl­te ei­ne Ab­mah­nung ver­an­las­sen, wo­zu mög­li­cher­wei­se be­reits klei­ne Form­feh­ler aus­rei­chen.

Im Ab­schnitt Recht­li­che Aspek­te sind wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tions­quel­len ent­hal­ten.

Für Ge­schäft­li­che E-Mails gel­ten ge­setz­li­che An­for­de­run­gen hin­sicht­lich der zu ent­hal­ten­den In­for­ma­tio­nen in der Text­sig­na­tur (Ar­ti­kel­hin­wei­se zu ver­bind­li­chen An­ga­ben in Ge­schäfts-E-Mails). Da­rü­ber­hi­naus müs­sen Kauf­leu­te und be­stimm­te an­de­re Be­rufs­grup­pen ih­re elek­tro­ni­sche Post/Kor­res­pon­denz re­vi­sions­si­cher ar­chi­vie­ren, ein ein­fa­ches Ab­spei­chern oder Aus­drucken von E-Mails ge­nügt hier­bei nicht den ge­setz­li­chen An­for­de­run­gen.

Sta­tis­tik­be­rich­te zur Ih­rer Netz­sei­te

In der Log­da­tei des Ser­ver­com­pu­ters wer­den Sei­ten­ab­ru­fe pro­to­kol­liert. Wenn Sie sich mit Ih­rem Kun­den­kon­to bei Ih­rem Web­ho­ster an­mel­den, bei­spiels­wei­se bei Hetzner.de über die KonsoleH, ste­hen Ih­nen zu Ih­rer Do­mä­ne de­tai­liert auf­be­rei­te­te Sta­tis­tik­be­rich­te zur Ver­fü­gung. Zum Bei­spiel von AW-Stats (Pro­jekt­sei­te mit De­mos: www.awstats.org) und von Re­port Magic auf­be­rei­te­te Be­rich­te (Li­ste frei­er Sta­ti­stik-Pro­gram­me).

Im Abschnitt „Web­­sta­­ti­s­tik-Grund­­la­­gen­­wis­­sen für Netz­­sei­­ten­­be­­trei­b­er“ sind In­for­ma­tio­nen und Ar­ti­kel­ver­wei­se zu den Gren­zen der Aus­sa­ge­kraft von Log­da­tei-Aus­wer­tun­gen er­hält­lich.

Er­gän­zen­de Sta­ti­stik­da­ten: Google Web­ma­ster Tools

Op­tio­nal kön­nen Sie sich ein Google-Nut­zer­kon­to bei der Fir­ma Google.com ein­rich­ten und die Web­ma­ster Tools für den Er­halt ver­schie­de­ner In­for­ma­tio­nen ver­wen­den.

Of­fi­ziel­ler deutsch­spra­chi­ger Ein­füh­rungs­film auf You­tube: „Google Web­ma­ster-Tools, Teil 1“. Alle Videos in Deutsch: „Web­ma­ster Cen­tral vi­de­os in Ger­man“. Übersicht (Playlists) des offiziellen Youtube-Kanals in Englisch: „Google Web­ma­sters Play­lists“. „Google Blog Web­ma­ster Zen­tra­le“, „Google Web­ma­ster Cent­ral Blog“, „Google Web­ma­ster“.

Für die Be­stä­ti­gung Ih­rer Sei­ten­in­ha­ber­schaft wer­den ver­schie­de­ne Me­tho­den an­ge­bo­ten, da­run­ter die fol­gen­de von Google emp­foh­le­ne:

  1. Zu­nächst müs­sen Sie ei­ne von Google ge­ne­rier­te HTML-Be­stä­ti­gungs­sei­te he­run­ter­la­den; die­se Da­tei ent­hält le­dig­lich ei­ne Zei­le mit dem Ve­ri­fi­ka­tions­code, sonst nichts
  2. An­schlie­ßend la­den Sie die­ses HTML-Do­ku­ment in das Ver­zeich­nis Ih­rer In­ter­net­sei­te hoch, d.h. in das Nut­zer­kon­to­ver­zeich­nis bzw. auf den Ser­ver, der die Sei­ten Ih­rer In­ter­net­do­mä­ne aus­lie­fert
  3. Nun rufen Sie die­se so­eben hoch­ge­la­de­ne Ve­ri­fi­ka­tions-Sei­te im sel­ben Browser­pro­gramm (z.B. Fire­fox) ab, von Ih­rem Web­ma­ster-Tools-Kon­to aus, durch Drücken auf den be­reits vor­ge­ne­rier­ten Hyper­link
  4. Schließ­lich be­stä­ti­gen Sie noch den Vor­gang, durch Drücken auf „Über­prü­fen“ bzw. „Be­stä­ti­gen“

Von da ab ste­hen Ih­nen zu­sätz­lich Google-In­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung. Über die nor­ma­le Ser­ver­log­da­tei­aus­wer­tung er­fah­ren Sie je­doch eben­falls, über wel­che Such­be­grif­fe und Such­be­griffs­kom­bi­na­tio­nen In­ter­net­nut­zer auf Ih­re Sei­te fin­den.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen von Google Web­ma­ster Tools, zur ge­ziel­ten Sei­ten­in­dexie­rung, Ar­ti­kel (in Deutsch) mit Vi­deo­film (in Eng­lisch): „Meta-Tags“.

Ein­tra­gung in Such­ma­schi­nen-Ka­ta­lo­ge

Ver­schie­de­ne Dien­ste pro­to­kol­lie­ren und ver­öf­fent­li­chen In­ter­net­sei­ten-Neu­er­öff­nun­gen und die Wie­der­ver­füg­bar­keit bis­her ver­ge­be­ner Do­mä­nen. Ih­re In­ter­net­adres­se wird da­her frü­her oder spä­ter au­to­ma­tisch von Such­ma­schi­nen er­faßt. Ei­ne ak­ti­ve Re­gi­strie­rung emp­fiehlt sich na­tür­lich.

Über die Such­ma­schi­ne Bing.com kann man ei­ne Netz­sei­ten­adres­se al­ter­na­tiv auch oh­ne Nut­zer­kon­to an­mel­den, ge­hen Sie da­zu in die un­te­re Häl­fte des An­mel­de­for­mu­lars „Sen­den Sie Ih­re Web­site an Bing“. Bei Ya­hoo und Google wird mitt­ler­wei­le ein Nut­zer­kon­to vo­raus­ge­setzt: Ya­hoo-For­mu­lar: „Ein­tra­gung Ih­rer Web­site bei Yahoo!“. Google: „Ih­ren Con­tent über­mit­teln“ →“Fü­gen Sie Ih­re URL zum Google-in­dex hin­zu“.

Bis zur tat­säch­li­chen Auf­nah­me bzw. Er­fas­sung Ih­rer neu­er­öf­fne­ten In­ter­net­sei­te kann et­was Zeit ver­ge­hen. Such­ma­schi­nen pfle­gen und ak­tu­a­li­sie­ren ih­ren Da­ten­be­stand for­tlau­fend, Netz­sei­ten wer­den in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den be­sucht und auf Neu­ig­kei­ten und Än­de­run­gen hin über­prüft. Die Zei­tin­ter­val­le da­zwi­schen va­ri­ie­ren und hän­gen von vie­len Fak­to­ren ab. Po­pu­lä­re Sei­ten wer­den häu­fi­ger ak­tu­a­li­siert. Uni­ver­si­täts-Sei­ten bei­spiels­wei­se wer­den so hoch­fre­quent ak­tu­a­li­siert, daß neue In­hal­te manch­mal schon in­ner­halb ei­ner hal­ben bzw. gan­zen Stun­de nach ih­rer Ver­öf­fent­li­chung im Such­in­dex auf­ge­nom­men wor­den sind.


Das Pro­blem der Sil­ben­tren­nung in HTML-Do­ku­men­ten und sei­ne teil­wei­se Lö­sung

Trenn­hil­fen und op­tio­na­le Soll­bruch­stel­len er­hö­hen den Le­se­kom­fort. Ei­ne op­tio­na­le au­to­ma­ti­sche Sil­ben­tren­nung gibt es in heu­ti­gen Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­men und E-Buch-Le­se­ge­rä­ten je­doch ent­we­der gar nicht, oder sie funk­tio­niert nicht zu­frie­den­stel­lend.

Teil­wei­se kann das Pro­blem be­ho­ben wer­den, so daß zu­min­de­stens die brei­ten Zwi­schen­räu­me ver­schwin­den.

Sil­ben­tren­nungs­hil­fen die ei­nen Trenn­strich be­wir­ken:
  1. Schrei­ben Sie zu­nächst Ih­ren Text und öff­nen ihn an­schlie­ßend im HTML-Mo­dus, mit ei­nem Edi­tor wie z.B. Note­pad++
  2. Schrei­ben Sie das so ge­nann­te Wei­che Trenn­zei­chen für HTML (WP-Ar­ti­kel: „Wei­ches Trenn­zei­chen“, „Soft hyphen“) und ko­pie­ren es in die Zwi­schen­ab­la­ge: ­
  3. Ko­pie­ren Sie nun fort­lau­fend, aus der Zwi­schen­ab­la­ge he­raus die­se HTML-En­ti­tät in die ent­spre­chen­den Sil­ben­fu­gen

Dem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm ste­hen da­durch ge­nug Sil­ben­tren­nungs­fu­gen zur Ver­fü­gung, um un­schö­ne Zwi­schen­räu­me zu ver­mei­den. Be­stimm­te Tren­nungs­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se die Rück­ver­wand­lung des Dop­pel­kon­so­nan­ten (von „ck“ nach „kk“), las­sen sich da­mit je­doch nicht be­werk­stel­ligen, so daß kei­ne ein­fa­che Tren­nungs­mög­lich­keit zur Ver­fü­gung steht: In „Zuk-ker“ wird das kur­ze „u“ bei­be­hal­ten, „Zu-cker“ führt je­doch zu ei­nem lan­gen, falsch be­ton­ten „u“.

Hier ein Bei­spieltext mit lan­gen Wör­tern, oh­ne wei­che Trenn­zei­chen:

Textverarbeitungsprogramme bieten äußerst umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten, deren effektive Nutzung eine längere Einarbeitungszeit voraussetzt. Langfristig beständige Software erweist sich hierbei als vorteilhaft. Betriebssystemplattformunabhängigkeit und die Beherrschung eines wirklich offenen, archivierungstauglichen Dokumentenformats sind weitere zentrale Kriterien für den Einsatz in heterogenen Firmennetzwerken und im Verwaltungsbereich.“

Nun der­sel­be Text mit Sil­ben­tren­nungs­zei­chen:

Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me bie­ten äu­ßerst um­fang­rei­che Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten, de­ren ef­fek­ti­ve Nut­zung ei­ne län­ge­re Ein­ar­bei­tungs­zeit vo­raus­setzt. Lang­fri­stig be­stän­di­ge Soft­ware er­weist sich hier­bei als vor­teil­haft. (Be­triebs­sy­stem­platt­form­un­ab­hän­gig­keit und die Be­herr­schung ei­nes wirk­lich of­fe­nen, ar­chi­vie­rungs­taug­li­chen Do­ku­men­ten­for­mats sind wei­te­re zen­tra­le Kri­terien für den Ein­satz in he­te­ro­ge­nen Fir­men­netz­wer­ken und im Ver­wal­tungs­be­reich.“

Ver­grö­ßern und ver­klei­nern Sie die Text­dar­stel­lung um zu se­hen, wie der mit ein­ge­bau­ten Trenn­stel­len ver­se­he­ne Text im­mer har­mo­ni­sche Wort­ab­stän­de auf­weist. Hal­ten Sie die Steu­erungs­ta­ste (Strg) ge­drückt und dre­hen das Maus­rad vor und zu­rück, bzw. drücken Sie wie­der­holt „Strg“ und „+“ bzw. „-“.

Op­tio­na­le Text-Soll­bruch­stel­len oh­ne Trenn­strich­aus­lö­sung:

Ei­ni­ge Wör­ter be­nö­ti­gen drin­gend ei­ne Trenn­mög­lich­keit, dür­fen je­doch nicht mit ei­nem Sil­ben­tren­nungs­strich ver­se­hen wer­den, da sich da­durch ihr In­halt ver­fäl­schen wür­de. Bei­spie­le sind E-Mail-Adres­sen und Ver­wei­se (Hyper­links), bei de­nen nicht mehr klar wä­re, ob es sich um ei­nen Trenn­strich oder um ei­nen Be­stand­teil der Adres­se selbst han­delt.

Hier hilft das Leer­zei­chen der Län­ge Null: ​ (Zero Width Space). Bei URLs fü­gen Sie es am be­sten zwi­schen je­des ein­zel­ne Zei­chen Ih­res Wor­tes ein.

Ar­ti­kel­emp­feh­lun­gen: „Sil­ben­tren­nung und be­ding­ter Zei­len­um­bruch in HTML-Do­ku­men­ten;“ auf hyperkontext.at, „Das Prob­lem mit dem Zei­len­um­bruch im HTML“ auf Stichpunkt.de.

Die klas­si­schen In­for­ma­tions-Gü­te­kri­te­rien gel­ten auch im Welt­netz
  1. Selbst­er­stell­te, ei­gen­stän­di­ge und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge In­hal­te sind ge­fragt und be­gehrt
  2. Ein gründ­li­cher Quel­len­be­leg wird er­war­tet und er­höht die The­men­re­le­vanz Ih­rer Netz­sei­te
  3. Re­fe­ren­zen (Ver­wei­se) auf Ih­re Netz­sei­te, die von an­er­kann­ten, von Such­ma­schi­nen als hoch­wer­tig ein­ge­stuf­ten, fach­be­zo­ge­nen In­ter­net­sei­ten aus­ge­hen, för­dern die Po­pu­la­ri­tät Ih­rer Netz­sei­te

Ori­gi­na­li­tät: No­tie­ren Sie fort­lau­fend in ei­nem Schnell­hef­ter das­je­ni­ge Er­fah­rungs­wis­sen und die­je­ni­gen Er­kennt­nis­se und Sach­in­for­ma­tio­nen, die Sie den Le­sern auf Ih­rer Welt­netz­sei­te mit­tei­len möch­ten. Be­rei­ten Sie die­se In­for­ma­tio­nen struk­tu­riert auf, mit Quel­len­be­le­gen. Fei­len Sie am Text, am sprach­li­chen Aus­druck.

Quel­len­be­le­ge: Durch Netz­ver­wei­se (Hyper­links) las­sen sich Tex­te mit ei­ner enor­men In­for­ma­tions­dich­te ver­se­hen und blei­ben den­noch ele­gant und über­schau­bar. Be­le­gen Sie Ih­re An­ga­ben gründ­lich und bau­en Sie Ver­wei­se auf wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tions­quel­len ein.

Re­fe­ren­zen: Die Emp­feh­lung ei­nes an­er­kann­ten Ex­per­ten ist im All­tag ge­wich­tig und zieht öf­fent­li­che Auf­merk­sam­keit nach sich. Glei­ches gilt für In­ter­net­sei­ten: Ver­wei­sen (URLs), die von Fach- bzw. The­men­sei­ten mit ho­her Re­pu­ta­tion aus­ge­hen, schen­ken Such­ma­schi­nen ten­den­tiell ei­ne er­höh­te Auf­merk­sam­keit.

RSS-Nach­rich­ten­ticker: Ei­ne an­ge­mes­se­ne Al­ter­na­ti­ve zu E-Mail-Rund­brie­fen
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Die Ein­rich­tung ei­nes E-Mail-Rund­brief­sy­stems für in­te­res­sier­te Kun­den er­for­dert, je nach An­zahl der Le­ser, ei­nen um­fas­sen­den Ver­wal­tungs­auf­wand. Pro­dukt­in­te­res­sen­ten bzw. Le­ser, die sich in ei­ner E-Mail-Rund­brief-Li­ste ein­tra­gen (News­let­ter), er­hal­ten in der Re­gel zu­nächst ei­ne au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Ant­wort-E-Mail, in wel­cher der E-Mail-Adres­sen­in­ha­ber da­zu auf­ge­for­dert wird, die An­mel­dung für die E-Mail-Li­ste aus­drück­lich zu be­stä­ti­gen.

Zwar gibt es Dienst­lei­ster, die sol­che und ähn­li­che Auf­ga­ben voll­stän­dig über­neh­men. Für vie­le Buch­au­to­ren reicht je­doch die Ver­öf­fent­li­chung ei­nes RSS-Nach­rich­ten­tickers auf der ei­ge­nen Netz­sei­te voll­kom­men aus, um die Le­ser­schaft/Kund­schaft auf dem Lau­fen­den zu hal­ten.

Im we­sent­li­chen han­delt es sich bei RSS um ei­ne Da­tei die Sie mit Nach­rich­ten­ein­trä­gen ver­se­hen, bei­spiels­wei­se mit Aus­zü­gen bzw. An­riß­tex­ten, die ei­nen Ver­weis auf den gan­zen Bei­trag ent­hal­ten. Auch komp­let­te Ar­ti­kel samt In­ter­net­links und Il­lu­stra­tio­nen las­sen sich in ei­nem RSS-Nach­rich­ten­ticker auf­neh­men.

Wie er­fährt nun der Le­ser von Neu­ig­kei­ten auf Ih­rer Sei­te? Zu­nächst „abon­niert“ er Ih­ren RSS-Nach­rich­ten­ticker, das heißt er setzt ent­we­der ein ent­spre­chen­des Le­se­zei­chen in sei­nem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm (RSS mit Fire­fox und In­ter­net Ex­plo­rer, mit Ope­ra), in sei­nem lo­ka­len E-Mail-Pro­gramm (RSS mit Mo­zil­la Thun­der­bird, mit MS-Out­look), oder in ei­nem RSS-Nach­rich­ten­ticker­ver­wal­tungs­pro­gramm, oder bei ei­nem ko­sten­lo­sen ex­ter­nen RSS-​Feed-​Ver­wal­tungs­dienst.

Die­se Pro­gram­me bzw. Dien­ste ru­fen von da an, in re­gel­mä­ßi­gen, vom Be­nut­zer vor­ge­ge­be­nen zeit­li­chen Ab­stän­den Ih­ren RSS-Nach­rich­ten­ticker ab und über­prü­fen ihn auf neue Ein­trä­ge, wel­che dann ent­spre­chend mar­kiert her­vor­ge­ho­ben wer­den. Auf die­se Wei­se kön­nen sich in­te­res­sier­te Le­ser au­to­ma­tisch über Neu­ig­kei­ten in­for­miert hal­ten, oh­ne ih­re E-Mail-​An­schrift preis­ge­ben zu müs­sen.

Zahl­rei­che Blog­sy­ste­me und -Dien­ste, da­run­ter auch ko­sten­lo­se, er­stel­len und ak­tu­a­li­sie­ren voll­au­to­ma­tisch RSS-Nach­rich­ten­ticker bei der Ver­öf­fent­li­chung neu­er Bei­trä­ge, so daß Sie sich nicht um ei­ne se­pa­ra­te RSS-Er­stel­lung küm­mern müs­sen. Ei­ne se­pa­ra­te Er­stel­lung ist je­doch nicht schwer und kann auch kom­for­ta­bel mit ei­nem ko­sten­lo­sen frei­en RSS-Edi­tor (z.B. mit dem Easy Feed Edi­tor) er­fol­gen, der über ei­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­le verfügt.



Att­rak­ti­vi­täts­stei­ge­rung durch Ver­weis­samm­lun­gen, Tex­te und Ar­ti­kel
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Wer­ten Sie Ih­re Sei­te auf durch frei zu­gäng­li­che In­for­ma­tio­nen zu Ih­rem zen­tra­len The­ma. Fas­sen Sie die­se In­for­ma­tio­nen auf ei­ner se­pa­ra­ten Un­ter­sei­te zu­sam­men, oder druck­op­ti­miert in ei­nem PDF-Do­ku­ment. Ein ein­zel­ner Text­ab­schnitt in­ner­halb ei­nes grö­ße­ren HTML-Do­ku­men­tes ge­nügt eben­falls. In je­dem Fall soll­te der Be­reich di­rekt an­steu­er­bar („ver­link­bar“) sein, da­mit Be­su­cher ihn wei­ter­emp­feh­len kön­nen, ent­we­der als ei­gen­stän­di­ges Do­ku­ment, oder als di­rekt an­spring­ba­ren Text­ab­schnitt (Frag­ment­ver­weis); sie­he hier­zu „Frag­ment­links: In die Mit­te von Web­sei­ten ver­lin­ken“, im Ka­pi­tel „Links und An­ker“ der frei zu­gäng­li­chen On­line-Ver­sion von „Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign“.

Ne­ben hoch­wer­ti­gen Ver­weis­li­sten sind in­for­ma­ti­ve Tex­te ge­fragt. Das kön­nen klei­ne Mi­ni-Text­ab­schnit­te sein die Auf­zäh­lun­gen ent­hal­ten, oder aus­ge­wach­se­ne Ar­ti­kel zu ei­nem The­ma oder The­men­teil­a­spekt. Nichts geht über Er­fah­rungs­wis­sen. Le­gen Sie sich ei­nen Schnell­hef­ter an und no­tie­ren Sie sich fort­lau­fend die Punk­te, The­men und Aspek­te, die Sie an­spre­chen möch­ten, so­wie the­men­re­le­van­te In­ter­net­sei­ten. Das kon­kre­te Aus­for­mu­lie­ren und Fei­len am Text kann dann spä­ter er­fol­gen.

Pfle­gen Sie die­se Zu­satz­in­for­ma­tio­nen wie ein Ju­wel. Er­wei­tern, ak­tu­ali­sie­ren und op­ti­mie­ren Sie Ih­ren Text. Der Ein­bau von Quel­len­be­le­gen ge­stal­tet sich mit In­ter­net­ver­wei­sen be­son­ders ef­fek­tiv und ele­gant. Sam­meln Sie hoch­wer­ti­ge In­for­ma­tions­quel­len zu Ih­rem The­ma, z.B. Ver­wei­se auf Be­griffs­de­fi­ni­tio­nen. For­mu­lie­ren Sie ei­ne aus­sa­ge­kräf­ti­ge Über­schrift für Ih­ren Text.

Ver­se­hen Sie Ih­re Welt­netz­sei­te, so­wohl die Ti­tel­sei­te als auch die Un­ter­sei­ten, mit ei­nem Da­tum, z.B.: „Stand: [Da­tum]“, „Letz­te Ak­tu­a­li­sie­rung: [Da­tum]“.

Men­schen su­chen prak­ti­sche Lö­sun­gen. Ei­ne so­li­de Zu­sam­men­stel­lung hoch­wer­ti­ger In­for­ma­tio­nen und Emp­feh­lun­gen wirkt sich zwei­fach för­der­lich aus. Zum ei­nen do­ku­men­tie­ren Sie da­mit bis zu ei­nem ge­wis­sen Grad den per­sön­li­chen Be­zug zu Ih­rem The­ma. Zum an­de­ren schaf­fen Sie für Dis­kus­sions­fo­ren die Mög­lich­keit, auf Ih­ren Text ver­wei­sen zu kön­nen, wo­durch Sie viel­leicht in­di­rekt meh­re­re Kun­den ge­win­nen, denn häu­fig wird auch das In­for­ma­tions­um­feld be­gut­ach­tet.

Viel­leicht set­zen lang­fri­stig so­gar an­de­re In­ter­net­sei­ten Ver­wei­se auf Ih­re Netz­prä­senz. Ih­re Be­su­cher und Kun­den freu­en sich je­den­falls über je­de prak­ti­sch ver­wert­ba­re In­for­ma­tion, über je­den nütz­li­chen Hin­weis.

Even­tu­ell möch­ten Sie Ihr Er­fah­rungs­wis­sen in ei­nem ex­klu­siv käuf­lich er­hält­li­chen E-Book zu­sam­men­fas­sen. Auch dann kann ein frei zu­gäng­li­cher, or­dent­li­cher Le­se­pro­be­aus­zug vie­le Sei­ten­be­su­cher an­zie­hen.

Selbst wenn Sie kei­ne ei­ge­nen Tex­te schrei­ben soll­ten, schaf­fen Sie mit ei­ner ori­gi­nä­ren selbst­er­stell­ten Ver­weis­li­ste (Links­amm­lung) ei­nen In­for­ma­tions­mehr­wert zu Ih­rem The­men­be­reich, den Such­ma­schi­nen und In­ter­net­nut­zer mit Sei­ten­be­su­chen ho­no­rie­ren.


Das Fa­vi­con: Ein un­ver­zicht­ba­res Wie­der­er­ken­nungs-Zei­chen für Ih­re Netz­prä­senz

Links oben in der Adreß­lei­ste Ih­res Netz­sei­ten­le­se­pro­gramms blen­den die mei­sten In­ter­net­sei­ten ein klei­nes qua­dra­ti­sches Sym­bol ein, das so ge­nann­te „Fa­vi­con“.

Es übt ei­ne zen­tra­le Wie­der­er­ken­nungs­funk­tion aus, selbst dann, wenn es nur ein­fach und schlicht ge­stal­tet ist. An­hand die­ses gra­fi­schen Sym­bols fin­den Nut­zer auch in um­fang­rei­chen „Le­se­zei­chen-Li­sten“ schnell Ih­re Sei­te wie­der. Die „Au­to­ver­voll­stän­di­gung“ der „URL-Adreß­lei­ste“ blen­det es eben­falls ein (Fire­fox: „Au­to­ver­voll­stän­di­gung in der Adress­lei­ste“).

Ar­ti­kel zur Fa­vi­con-Er­stel­lung: „[Gimp] Wir bau­en uns ein Fa­vi­con“ • „Fa­vi­con mit GIMP“ • „Fa­vi­con - Icon für Le­se­zei­chen­ver­wal­tung und Web­site“.



Welt­netz-Res­sour­cen zur In­ter­net­sei­ten­er­stel­lung

meine-erste-homepage.com: Start­sei­te: „Al­les für die ei­ge­ne Home­page“ • „Site­map meine-erste-homepage.com“ • „Ge­ne­ra­to­ren - nütz­li­che Hel­fer für Web­ma­ster“ (im­mer die Nut­zungs­be­din­gun­gen der je­wei­li­gen ex­ter­nen Sei­ten le­sen) • „Kon­takt­for­mu­lar­script (PHP) mit Spam­schutz“ („GNU-lizenzierter“ Pro­gramm­code).















In­for­ma­tio­nen und Li­teratur­emp­feh­lun­gen für Netz­sei­ten­in­ha­ber

1. Netz­sei­ten­ge­stal­tung

Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign“, Mi­chael Jen­dry­schik, Ver­lag Ad­di­son-Wes­ley. HTML-Ver­sion frei zu­gäng­lich auf der Sei­te des Au­tors. Sys­te­ma­ti­scher Ein­stieg, gründ­lich und gleich­zei­tig über­schau­bar ge­hal­ten (kein Ka­ta­log­cha­rak­ter), fach­lich höchs­te Kom­pe­tenz, sprach­lich ele­gant und prä­zi­se. An­schau­li­che Er­läu­te­run­gen und Il­lustra­tio­nen, frei von je­gli­chen Re­dun­dan­zen, ho­he In­for­ma­tions­dich­te, je­der Satz er­gie­big. Ver­mit­telt ein grund­so­li­des Wis­sens­fun­da­ment und Stra­te­gien, um mit der Ge­stal­tung der ei­ge­nen Netz­prä­senz los­le­gen zu kön­nen.

Ein wei­te­res Di­dak­tik­juwel: „Lit­tle Boxes“, Pe­ter Mül­ler, 800 Sei­ten, Ver­lag Markt und Tech­nik. Das Buch ist eben­falls größt­mög­lich pra­xis­orien­tiert, aus­ge­reift und auf dem neu­e­sten Stand (HTML 5 und CSS 3). Es beginnt frü­hest­mög­lich mit der prak­ti­schen Um­set­zung und ent­hält vie­le leicht­ver­ständ­li­che Bei­spie­le. Auf der In­for­ma­tions­sei­te sind um­fang­rei­che Le­se­pro­ben als PDF-Do­ku­ment er­hält­lich.

Bei­de Bü­cher dürf­ten in den mei­sten Buch­lä­den mit Com­pu­ter­li­te­ra­tur­ab­tei­lung vor­rä­tig sein. Ma­chen Sie sich vor Ort ein Bild von die­sen ex­zel­len­ten Ge­samt­ein­füh­run­gen. Bei­de Wer­ke eig­nen sich auch her­vor­ra­gend als lang­fri­sti­ges Nach­schla­ge­werk.

Das Grund­ge­setz der Far­ben­leh­re“, Ha­rald Küp­pers, DuMont-Ver­lag. Uni­ver­sell an­wend­ba­res Farb­theo­rie­wis­sen. Wei­te­re Bü­cher von Ha­rald Küp­pers. Die Grund­la­gen der Küp­per­schen Far­ben­leh­re sind auf der of­fi­ziel­len Netz­prä­senz frei zu­gäng­lich (The­men­über­sicht).

Ser­ver­sei­ti­ge Auf­ga­ben: Ein­füh­rung in Py­thon

„Ob­jekt­orien­tier­te Pro­gram­mier­ung mit Py­thon 3 – Ein­stieg, Pra­xis, pro­fes­sio­nel­le An­wen­dung“, 4. ak­tu­ali­sier­te Auf­la­ge, Au­tor: Mi­chael Wei­gend, Ver­lag: mitp (Buch­ti­tel­sei­te des Ver­lags). Als mäch­ti­ge, leicht er­lern­ba­re und uni­ver­sell ein­setz­ba­re Skript-Pro­gram­mier­spra­che er­freut sich Py­thon in zahl­rei­chen Be­rufs­bran­chen ei­ner gro­ßen Be­liebt­heit. Vie­le Pro­gram­me ver­fü­gen über Py­thon-Schnitt­stel­len, über die Be­nut­zer neue, selbst­ge­schrie­be­ne Funk­tio­nen hin­zu­fü­gen kön­nen. Ser­ver­sei­ti­ge Ein­satz­mög­lich­kei­ten wer­den auf www.python.org be­schrie­ben.

Ein­füh­rung Netz­werk­tech­nik

„Com­pu­ter­netz­wer­ke – Von den Grund­la­gen zur Funk­tion und An­wen­dung“, 3. Auf­la­ge, Au­tor: Rü­di­ger Schrei­ner, Ver­lag: Han­ser (Buch­ti­tel­sei­te). Stan­dard­werk. Gründ­li­che, durch­ge­hend il­lustrier­te Ein­füh­rung in die prak­tisch orien­tier­te Netz­werk­kun­de. Ent­hält Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen und vie­le Pra­xis­bei­spie­le.


2. Recht­li­che As­pek­te und ge­setz­li­che An­for­de­run­gen an kom­mer­ziel­le In­ter­net­sei­ten

Stan­dard­werk: „Skrip­tum In­ter­net-Recht“, von Prof. Dr. Tho­mas Hoe­ren, „Insti­tut für In­for­ma­tions-, Te­le­kom­mu­ni­ka­tions- und Me­dien­recht“, Uni­ver­si­tät Münster

Ge­set­zes­kon­for­mes Netz­sei­ten-Im­pres­sum

Imp­res­sum“, Heise-Verlag-Nachricht „Justiz­mi­ni­ste­rium ver­öf­fent­licht Im­pres­sums-Leit­fa­den“, „Leit­fa­den zur Im­pres­sums­pflicht“, „Im­pres­sum-Ge­ne­ra­tor“, „Telemediengesetz und Wett­be­werb: Un­voll­stän­di­ges Imp­res­sum ist wett­be­werbs­recht­lich re­le­van­ter Tat­be­stand“, „Das rich­ti­ge Imp­res­sum für Frei­be­ruf­ler“, WP-Artikel „Im­pres­sums­pflicht“.

Im­pres­sum und Te­le­fon­num­mer
Im­pres­sum und Um­satz­steu­er­identi­fi­ka­tions­num­mer
AGB und Da­ten­schutz­er­klä­rung

Zusätzlich zu den ge­set­zes­kon­for­men All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen soll­te bzw. muß ei­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung ver­öf­fent­licht wer­den (Ar­ti­kel: „Braucht mei­ne Home­page ei­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung? Zur Fra­ge, wann ei­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung auf der ei­ge­nen Home­page vor­ge­hal­ten wer­den muss.“). Die Er­stel­lung bzw. Prü­fung der AGB er­for­dert für ver­mut­lich die mei­sten In­ter­net­sei­ten­in­ha­ber ei­ne ex­ter­ne recht­li­che Be­ra­tung. Zwar sind vor­for­mu­lier­te Tex­te bzw. -Text­bau­stei­ne/-Mo­du­le auch käuf­lich er­hält­lich, wie bei­spiels­wei­se im IT-Be­reich („Bit­kom ver­öf­fent­licht AGBs für IT-Un­ter­neh­men“). In den al­ler­mei­sten Fäl­len kommt man je­doch höchst­wahr­schein­lich nicht um ei­ne in­di­vi­du­el­le recht­li­che Prü­fung der ei­ge­nen AGB und Da­ten­schutz­er­klä­rung um­hin. Für ei­nen even­tu­ell vor­han­de­nen eng­lisch­spra­chi­gen Be­reich ei­ner Pro­dukt­in­for­ma­tions­sei­te wird eine se­pa­ra­te, in Eng­lisch gehaltene AGB-Ver­sion er­for­der­lich.

Ar­ti­kel zum The­ma Da­ten­schutz­er­klä­rung: „Die Da­ten­schutz­er­klä­rung: so ma­chen Sie es rich­tig!“, „FAQ IP-Adres­sen und an­de­re Nut­zungs­da­ten“, „Mu­ster-Da­ten­schutz­er­klä­rung“, „Pro­to­kol­lie­rung von Nut­zungs­da­ten“, „Ano­ny­mi­sie­rung der IP-Adres­sen in Web­ser­ver-Log­files“, „Wir spei­chern nicht!“.

Ar­ti­kel zum The­ma AGB: „All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB) [,] In­for­ma­tio­nen zur Ver­wen­dung und For­mu­lie­rung von AGB“, „All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen: Wer braucht sie, wel­cher In­halt, was be­ach­ten?“, „Mu­ster-AGB für On­line-Shops“.


Rechts­si­che­re E-Mail-Kom­mu­ni­ka­tion

Ab­mahn­si­che­re Ge­schäfts-E-Mail [,] Ge­set­zes­kon­for­me Pflicht­an­ga­ben in Ge­schäfts­brie­fen

News­let­ter und Da­ten­schutz - was ist zu be­ach­ten?

Ver­schie­de­ne Rechts­the­men

BGH: Ver­wen­dung frem­der Mar­ken in html-Meta­tags nicht zu­läs­sig

Zum Um­gang mit E-Rech­nun­gen

Erste Hil­fe: Kosten­lo­se Ta­schen­fi­bel zum The­ma Ab­mah­nung

Ab­mah­nung er­hal­ten? Be­ach­ten Sie die Check­li­ste [...]


Das Pro­blem der IP-Adres­sen-Pro­to­kol­lie­rung durch Ein­bin­dung ex­ter­ner Skrip­te, wie es bei­spiels­wei­se beim Ein­bet­ten von In­ter­net­vi­de­os in die ei­ge­ne Sei­te auf­tre­ten kann

Viele Me­dien­in­hal­te wer­den heut­zu­ta­ge aus ex­ter­nen Quel­len (Ser­vern) in die ei­ge­ne In­ter­net­sei­te ein­ge­bun­den, bei­spiels­wei­se Vi­de­os von Vi­de­o­por­tal-An­bie­tern und Do­ku­men­te samt Do­ku­men­te­be­trach­ter.

Tech­nisch wer­den hier­für ge­gen­wär­tig, trotz der vie­len be­reits von Browsern un­ter­stütz­ten HTML-5-Mög­lich­kei­ten, noch über­wie­gend Skript­pro­gram­me ver­wen­det, mei­stens so ge­nann­te „Flash“-Player. Die Er­laub­nis des (Vi­de­o-)Ur­he­ber­rech­te­in­ha­bers für die Ein­bet­tung ex­ter­ner In­hal­te ist hier­bei der ei­ne ent­schei­den­de Fak­tor, der an­de­re ist die Da­ten­schutz­kon­for­mi­tät:

In­ter­net­vi­de­o-Por­ta­le, Do­ku­men­te­platt­for­men und ähn­li­che Dienst­lei­ster le­gen mög­li­cher­wei­se nicht „nur“ Cookies und Su­per­cookies an (Elec­tro­nic Pri­va­cy In­for­ma­tion Cen­ter: „Lo­cal Shared-​Ob­jects – 'Flash-​Cookies'“). Tech­nisch be­steht da­rü­ber­hi­naus auch die Mög­lich­keit, daß die­se ex­ter­nen Dienst­lei­ster zu­sätz­lich IP-Adres­sen spei­chern und aus­wer­ten.

Hier­durch könn­ten In­ter­net­sei­ten­in­ha­ber even­tu­ell leicht auf ein ju­ri­sti­sches Mi­nen­feld ge­ra­ten. Die Spei­che­rung von IP-Adres­sen er­for­dert näm­lich je nach lan­des­üb­li­cher und ak­tu­ell ten­den­tiell vor­herr­schen­der Rechts­la­ge die aus­drück­li­che Zu­stimm­ung des Sei­ten­be­su­chers.

Das ele­gan­te, sinn­vol­le und hoch­ef­fek­ti­ve Ein­bin­den von In­ter­net­vi­de­os wer­tet Netz­sei­ten auf und schafft ei­nen gro­ßen In­for­ma­tions­mehr­wert. Es ist ein nicht mehr weg­zu­denk­en­der Be­stand­teil des heu­ti­gen Welt­net­zes.

Auf­grund der ge­schil­der­ten Da­ten­schutz­pro­ble­ma­tik bzw. recht­li­chen Un­si­cher­heit ge­stal­tet sich die Ein­bin­dung ex­ter­ner Vi­de­os je­doch mitt­ler­wei­le in man­chen Län­dern als nicht mehr prak­ti­ka­bel. Le­dig­lich klas­si­sche Ver­wei­se (Hy­per­links) auf In­ter­net­vi­de­os sind mo­men­tan noch prak­ti­ka­bel und ge­fahr­los mög­lich, so­fern sie auf („po­li­tisch kor­rek­te“) In­for­ma­tions­quel­len zei­gen, de­ren In­hal­te kon­form ge­hen mit den pro­pa­gier­ten An­sich­ten und dem po­li­ti­schen Pro­gramm der Herr­schen­den (Haf­tung von Links).

Artikelverweise: „11 il­le­ga­le Din­ge, die fast je­der Web­ma­ster macht“ • „Wie Ih­re IP-Adres­se Ih­re Pri­vat­sphä­re ge­fähr­det“ • „IP-Adres­se als per­so­nen­be­zo­ge­ne In­for­ma­tion“ • The­men­be­zo­ge­ne Nach­richt von cnet.com aus dem Jah­re 2009 • „Was Web­ma­ster in Sta­ti­sti­ken le­sen“ • SELFHTML Fo­rums­ar­chiv Da­ten­schutz: „Ein­bin­den von You­tube Vi­de­os oder Ad­sense il­le­gal


3. Web­sta­tis­tik-Grund­la­gen­wis­sen, für Netz­sei­ten­be­treib­er und für Wer­be­in­se­ren­ten
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Nach ge­gen­wär­ti­gem, öf­fent­lich be­kann­tem Wissens­stand gibt es kei­ne Mög­lich­keit, prä­zise Sei­ten­auf­ruf­zah­len aus Ser­ver­log­da­teien zu ge­nerie­ren. Sei­ten­ab­ruf­wer­te sind stets Schät­zungs­wer­te, die gro­ßen To­le­ran­zen bzw. Un­ge­nauig­kei­ten un­ter­lie­gen kön­nen.

Analog“-Autor Ste­phen Tur­ner hat hier­zu ei­ne vor­züg­li­che Ein­führung ge­schrie­ben, die al­le we­sent­li­chen Aspek­te leicht­ver­ständ­lich und an­schau­lich er­läu­tert. Sie ist von grund­le­gen­der Be­deu­tung, so­wohl für Netz­sei­ten­be­trei­ber, wie auch für Wer­be­inse­ren­ten: „How the Web works“. Auf Stichpunkt.de be­fin­det sich die deut­sche Über­set­zung von Tho­mas Stich: „Wie das Web funk­tio­niert“.

Ori­gi­nal und Über­set­zung ent­hal­ten Ver­wei­se auf ver­wand­te Ar­ti­kel, in de­nen an­hand kon­kre­ter Sta­tistik­aus­wer­tun­gen ge­zeigt wird, daß ge­naue Sei­ten­abruf­zah­len prin­zi­piell nicht mög­lich sind. Auch auf Fehl­deu­tun­gen wird ein­ge­gan­gen so­wie auf wei­te­re Ana­ly­se­tech­ni­ken.

Man­che Netz­sei­ten ver­wen­den Skrip­te, um das Nut­zer­ver­hal­ten zu pro­to­kol­lie­ren und aus­zu­wer­ten. Hier­bei kommt es eben­falls zu Un­ge­nauig­kei­ten, da fort­ge­schrit­te­ne Com­pu­ter­nut­zer sol­che Skrip­te au­to­ma­tisch blo­ckiert hal­ten, z.B. mit Fire­fox-Er­wei­te­run­gen wie NoScript.

Zwei Bei­spie­le mö­gen stell­ver­tre­tend für zahl­rei­che Un­si­cher­heits­fak­to­ren ste­hen. Ein­lei­ten­de An­mer­kung: In­ter­net­nut­zer ver­schaf­fen sich über In­ter­net­pro­vider (ISPs) Zu­gang zum Welt­netz (WWW). Web­ho­ster hal­ten In­ter­net­sei­ten, d.h. HTML-Do­ku­mente und wei­te­re Da­tei­ty­pen für Be­su­cher ab­ruf­be­reit.


Bei­spiel 1, zu hoch aus­ge­leg­te Be­su­cher­zah­len

Ein Netz­sei­ten­ar­ti­kel, „Mei­ne-Ur­laubs­rei­se.html“, ent­hal­te ne­ben rei­nem Text vier­zehn ein­ge­bun­de­ne Bild­da­te­ien. Ein Be­su­cher for­dert nun die­se Sei­te mit sei­nem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm über sei­nen In­ter­net­pro­vider an. Die­ser ein­zel­ne Auf­ruf des Ur­laubs­ar­ti­kels könn­te jetzt in fünf­zehn un­ter­schied­li­chen/se­pa­ra­ten An­fra­gen an den Web­hoster re­sul­tie­ren, wenn die Bild­da­tei­en ein­zeln ab­ge­ru­fen wer­den.

Man­che Sta­tistik­pro­gram­me wür­den die­sen Vor­gang mög­li­cher­wei­se als Be­such von fünf­zehn un­ter­schied­li­chen Be­su­chern ver­mer­ken/pro­to­kol­lie­ren, ob­wohl das ei­gent­li­che Do­ku­ment nur ein ein­zi­ges Mal an­ge­for­dert wur­de.

Bei­spiel 2, even­tu­ell zu nie­drig aus­ge­leg­te Be­su­cher­zah­len

Wir be­trach­ten die Kun­den ein- und des­sel­ben In­ter­net­providers. Ein hoch­ak­tu­el­ler Nach­rich­ten­ar­ti­kel in Text­form, oh­ne ein­ge­bun­de­ne Zu­satz­da­tei­en, wird in­ner­halb des Bruch­teils ei­ner Se­kun­de von 500 Kun­den gleich­zei­tig an­ge­for­dert/auf­ge­ru­fen.

The­o­re­tisch könn­te der In­ter­net­pro­vider nun den Nach­rich­ten­ar­ti­kel 500 mal ein­zeln für sei­ne Kun­den an­for­dern, vom be­tref­fen­den Web­ho­ster. Mög­li­cher­wei­se hält die­ser In­ter­net­pro­vider den an­ge­for­der­ten Nach­rich­ten­ar­tikel je­doch für ei­ne Se­kun­de in sei­nem Zwi­schen­spei­cher vor­rä­tig und liest 500 mal den Ar­ti­kel aus sei­nem Zwi­schen­spei­cher aus, um sei­ne Kund­schaft zu be­die­nen.

In der betreffenden Web­ho­ster-Ser­ver­log­da­tei des Sei­ten­in­ha­bers wird in die­sem Fall nur ein ein­zi­ger Nach­rich­te­nar­ti­kel-Sei­ten­ab­ruf ver­merkt, ob­wohl die tat­säch­li­che An­zahl der Be­su­cher hö­her ge­we­sen ist.

Die gan­ze Ma­te­rie ist noch viel um­fang­rei­cher als die zwei Bei­spie­le an­deu­ten kön­nen. Le­sen Sie den vor­züg­li­chen, leicht­ver­ständ­lich ge­hal­te­nen Ar­ti­kel von Ste­phen Tur­ner, bzw. die deut­sche Über­set­zung von Tho­mas Stich, um über die Grund­aspek­te in­for­miert zu sein.


4. Gewin­ne er­wirt­schaf­ten
Kommerzielle E-Books als Einnahmequelle

Mitt­­ler­wei­le kann mit dem Ver­­kauf von E-Books sub­­stan­­tiell Geld ver­dient werden, zu­­min­­dest auf dem eng­­li­­sch­spra­chi­gen Markt, der deutsch­­spra­­chi­­ge Markt ist noch ver­­hält­­nis­­mä­­ßig über­­schau­­bar. Die tech­ni­schen Vo­raus­set­zun­gen ha­ben sich für Au­to­ren dra­ma­tisch ver­ein­facht, Ver­trieb, Aus­lie­fe­rung und Be­zah­lung ein­ge­schlos­sen. Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zu E-Books be­fin­den sich auf die­ser Sei­te.


Netz­sei­ten­emp­feh­lun­gen: Geld­ver­die­nen mit Wer­be­flä­chen­ver­mie­tung

Die Schaf­fung ei­nes att­rak­ti­ven Wer­be­um­fel­des setzt ei­nen lan­gen An­lauf und viel Aus­dau­er vo­raus.

Fast al­le Au­to­ren, die das The­ma „Geld im In­ter­net ver­die­nen“ be­wer­ben und das Schal­ten von Wer­be­in­se­ra­ten auf der ei­ge­nen In­ter­net­sei­te bzw. das Ver­mie­ten von Wer­be­flä­che als Ge­winn­ge­ne­rie­rungs­stra­te­gie emp­feh­len, blei­ben den Be­weis schul­dig, daß die von ih­nen be­schrie­be­nen Me­tho­den auch auf Netz­sei­ten jen­seits die­ses BWL-The­mas funk­tio­nie­ren. Be­zie­hen sie sich auf Er­folgs­bei­spie­le, so wer­den fast aus­schließ­lich Netz­sei­ten auf­ge­führt, de­ren The­ma „Geld­ver­die­nen im In­ter­net“ ist.

Häu­fig wer­den Dienst­lei­ster von kon­text­ba­sier­ter dy­na­misch-ein­ge­bun­de­ner Wer­bung emp­foh­len. Ver­schwie­gen wer­den die nie­mals en­den­den Er­fah­rungs­be­rich­te von In­ha­bern klei­ne­rer In­ter­net­sei­ten, de­nen, ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge, kurz vor Er­rei­chen der Gren­ze zur Ver­gü­tungs­aus­zah­lung ge­kün­digt wor­den sein soll, oh­ne daß sie nä­he­re In­for­ma­tio­nen zum Kün­di­gungs­grund in Er­fah­rung brin­gen konn­ten, ge­schwei­ge denn die bis da­hin ge­ne­rier­ten Er­lö­se aus­ge­zahlt be­ka­men. Bei­spiel-Such­be­griffs­kom­bi­na­tion für wei­ter­füh­ren­de Ar­ti­kel: (Na­me des Dienst­lei­sters) (Kri­tik) / (cri­ti­cism) / (cri­ti­que). Solch ein „Schick­sal“ bleibt „Geld­ver­die­nen im In­ter­net“-Sei­ten mei­stens er­spart, denn na­tür­lich möch­te ein Wer­be­flä­chen­ver­mitt­lungs­dienst­lei­ster sein Pro­gramm be­wor­ben se­hen.

Nur sehr we­ni­gen Netz­sei­ten­in­ha­bern ge­lingt es, sich aus­schließ­lich mit Wer­bung ei­nen Le­bens­un­ter­halt zu ver­die­nen oder da­mit so­gar reich zu wer­den. Fir­men ver­fü­gen nur über ein be­grenz­tes Bud­get für Wer­be­aus­ga­ben, und Wer­be­flä­chen wer­den mei­stens nur zeit­lich be­fri­stet ge­mie­tet.

Wer­be­ein­nah­men sind zu un­si­cher, um Grund­la­ge ei­nes trag­fä­hi­gen un­ter­neh­me­ri­schen Ge­schäfts­mo­dells zu sein. Selbst­er­stel­lte, ex­klu­siv kom­mer­ziell ver­trie­be­ne di­gi­ta­le Gü­ter wie bei­spiels­wei­se E-Books, bil­den ei­ne bes­se­re und be­re­chen­ba­re­re Grund­la­ge für die Ge­ne­rie­rung ei­nes Le­bens­un­ter­hal­tes.

Ein­satz und Aus­dau­er beim In­hal­te­er­stel­len vo­raus­ge­setzt, kann die Ver­mie­tung von Wer­be­flä­chen je­doch zu ei­nem ernst­haf­ten Ne­ben­ein­kom­men aus­ge­baut wer­den. Un­zäh­li­ge Sei­ten wer­den ja aus ei­ner völ­lig an­de­ren Mo­ti­va­tion he­raus auf­ge­baut, z.B. als ar­beits- und be­rufs­be­glei­ten­de In­for­ma­tions­sei­te, als Hob­by­sei­te, oder aus idea­li­sti­schen Grün­den und für die Wis­sens­ver­mitt­lung ei­ge­ner Er­fah­rungs­wer­te. Ab ei­nem ge­wis­sen Zeit­punkt kann es sich dann durch­aus rech­nen, über Di­rekt­ver­mark­tung Wer­be­flä­chen zu ver­mie­ten und ei­ge­ne In­hal­te ex­klu­siv oder pa­ral­lel als kom­mer­ziel­les E-Book an­zu­bie­ten. Bei In­te­res­se soll­te da­her be­reits zu Be­ginn der Netz­sei­ten­ge­stal­tung Platz für Wer­be­in­se­ra­te be­rück­sich­tigt wer­den.

Selbständig Im Netz ent­hält ei­ne Fül­le hoch­wer­ti­ger In­for­ma­tio­nen und Grund­la­gen­ar­ti­kel zum The­ma Geld ver­die­nen mit ei­ner ei­ge­nen Netz­sei­te, da­run­ter ein kosten­lo­ses E-Bu­ch, „Geld ver­die­nen mit Ban­ner­wer­bung“, so­wie eine Ver­weis­samm­lung zu wei­te­ren kosten­lo­sen the­men­re­le­van­ten Ebooks. Auch auf die Di­rekt­ver­mark­tung von Wer­be­plät­zen, ei­ne sehr emp­feh­lens­wer­te Stra­te­gie, wird aus­führ­lich ein­ge­gan­gen.

Die Di­rekt­ver­mark­tung von Wer­be­flä­chen, die wö­chent­li­che Ver­mietung zu ei­nem Fest­preis, bie­tet meh­re­re Vor­tei­le ge­gen­über dy­na­mi­scher In­se­ra­te­ein­bin­dung über ex­ter­ne An­bie­ter. Letz­te­re ist mit meh­re­ren Un­si­cher­heits­fak­to­ren be­haf­tet, so­wohl hin­sicht­lich der ein­ge­blen­de­ten In­hal­te (evtl. Re­pu­ta­tions­scha­den in­fol­ge Abo­fal­len-Wer­be­ein­blen­dung), als auch be­züg­lich der Ge­winn­span­ne. Ge­winn­aus­zah­lun­gen sind meist klick­ba­siert. Ei­ne frag­wür­di­ge Re­ge­lung, wo doch be­reits al­leine die An­we­sen­heit der Fir­men­wer­bung an die Mar­ke er­in­nert.

Ihr müh­sam er­ar­bei­te­tes att­rak­ti­ves Wer­be­flä­chen­um­feld ist zu wert­voll, als daß Sie es ge­gen Mi­ni­mal­ge­win­ne Drit­ten zur Ver­fü­gung stel­len, die durch Wei­ter­ver­mitt­lung ver­mut­lich häu­fig or­dent­li­che Ein­nah­men er­zie­len.

Wenn Sie den Ver­kauf Ih­rer Wer­be­flä­chen sel­ber über­neh­men, wird das Fi­nanz­amt die­se Tä­tig­keit höchst­wahr­schein­lich als ge­werb­lich ein­stu­fen. Vie­le Fi­nanz­äm­ter bie­ten heut­zu­ta­ge ei­nen un­komp­li­zier­ten Di­rekt­in­for­ma­tions­dienst an: Bür­ger kön­nen oh­ne Ter­min vor­bei­kom­men und zie­hen ei­ne War­te­kar­te, um in ei­nem Ge­spräch Vor­ab­in­for­ma­tio­nen zu er­hal­ten. Rechts­ver­bind­li­che Aus­künf­te be­an­tra­gen Sie dann mit ei­ner schrift­li­chen An­fra­ge, bei der Sie al­le ­er­for­der­li­chen An­ga­ben in ei­nem For­mu­lar fest­hal­ten.

Recht­li­che Vor­ga­ben le­gen fest, daß Wer­bung als sol­che er­kenn­bar sein muß (Hei­se Ar­ti­kel).

WP-Artikelverweise: „Ka­te­go­rie:On­line-Mar­ke­ting“, „Ca­te­go­ry:In­ter­net adver­tising“.

BannerReport.com führt ei­ne rie­si­ge Samm­lung von In­ter­net­wer­be­an­zei­gen aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren, für die ver­schie­den­sten For­ma­te, z.B. „Ban­ner Ad Gal­lery – 300 x 250“. Ei­ne groß­ar­ti­ge In­spi­ra­tions­quel­le für die Ge­stal­tung ei­ge­ner Wer­be­in­se­ra­te.


5. Wei­tere Netz­sei­ten­ge­stal­tungs­re­le­van­te The­men

Hot­lin­king

WP-Ar­ti­kel „Hot­lin­king“, „Das Hot­lin­king-Pro­blem – Google unter Zug­zwang“, „Hot­lin­king, Traf­ficklau, Band­brei­ten­dieb­stahl, Bandwidth Stea­ling“, www.trafficklau.de, Hei­se-Nach­richt: „Framing ei­nes Fo­tos ver­letzt Ur­he­ber­rech­te


Suchmaschinenwissen

Kar­ten, Sa­tel­li­ten­auf­nah­men, Stra­ßen­di­rekt­an­sich­ten und „Vo­gel­per­spek­ti­ve­auf­nah­men“ (45 Grad Flug­zeug­auf­nah­men)

Google Maps, Google Pa­no­ra­mio (Bei­spiel Frei­burg), Bei­spiel für Google Street-View (Ba­sel, Schweiz), Bing-Maps, Bei­spiel für ei­ne Bing Vo­gel­per­spek­ti­ve-Auf­nah­me (Frei­burg i.Br.).


Inhaltliche Ge­stal­tung und Design

Ver­öf­fent­li­chung von Blog­pro­jekt.de: „22 Blog-Ar­ti­kel-Ty­pen, die man ken­nen soll­te

Wi­ki­pe­dia: Por­tal:Design


W3C-Va­li­da­to­ren: (X)HTML, CSS, Atom und RSS

The W3C Markup Validation Service
Der W3C CSS Validierungsdienst
Feed Validation service, for Atom and RSS



6. Bekämpfung von Inhalteklau und Plagiatsseiten

Pa­ra­si­tä­re Ge­schäfts­mo­del­le flo­rie­ren auch im Welt­netz. Das kann so­gar so weit ge­hen, daß Netz­sei­ten und -Ta­ge­bü­cher voll­stän­dig ko­piert („ge­klont“) wer­den, um Ge­win­ne durch Wer­bung zu ge­ne­rie­ren. In sol­chen Fäl­len wird nicht nur pla­gi­iert, es fin­det auch ein Iden­ti­täts­miß­brauch, statt. Die Be­trü­ger mel­den ei­ne neue Do­mä­ne un­ter dem Na­men des be­trof­fe­nen Netz­sei­ten­in­ha­bers an und ver­wen­den so­gar Ori­gi­nal-Adreß­da­ten des Imp­res­sums, in dem le­dig­lich die E-Mail- und Te­le­fon­an­ga­ben ge­än­dert wer­den.


Artikelverweissammlung

Ak­tu­el­le Masche: Kri­mi­nel­ler 'Blog-Klau' ver­är­gert vie­le Be­trei­ber“ • „Blog ko­piert, ge­klont und ge­klaut – was kann ich da­ge­gen tun?“ • Con­tent-Klau: Deut­sche Blogs wer­den ge­rade mas­sen­haft ko­piert“ • „Con­tent-Klau: Be­trü­ger ko­pieren deut­sche Blogs“ • „Con­tent Die­be: Mas­sen­haft deut­sche Blogs ko­piert“ • „Contentklau.de – Information & Hilfe bei Plagiaten“ • „Al­les nur ge­klaut. Wie fin­det man Pla­gi­a­te im Netz?“ • „Auf­ge­deckt: Gro­ßes Netz­werk für Af­fi­li­ate­be­trug aus Chi­na



7. Gewin­ne ver­wal­ten
Literaturempfehlungen BWL

Buch­füh­rung - Aber locker!“, „Bi­lan­zen - Aber locker!“, „Con­trol­ling - Aber locker!“.

Re­le­van­te In­for­ma­tions­sei­te des Bun­des­wirt­schafts­mi­niste­ri­ums für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie, kosten­los er­hält­li­che Do­ku­men­te: „Ex­istenz­grün­dung“, „Pu­bli­ka­tio­nen des BMWi“.


Softwareempfehlungen

Dop­pel­te Buch­füh­rung: „GnuCash“ (WP-Ar­ti­kel), „KMyMoney“ (WP-Ar­ti­kel).

Wei­te­re ver­wand­te The­men und Ar­ti­kel: „Ka­te­go­rie:Buch­füh­rung“, „Ka­te­go­rie:Freies Un­ter­neh­mens In­for­ma­tions­sys­tem“, Lx-Of­fice, Adem­piere, „Cate­go­ry: Free ERP Soft­ware“, „Free and Open Source ERP Soft­ware“, „Cate­gory: Free customer re­lation­ship manage­ment soft­ware“, „Ka­te­go­rie:Freie Bü­ro­an­wen­dung“.

Ka­te­go­rie:Freie be­triebs­wirt­schaft­li­che Soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free business soft­ware“.











Freie Soft­ware für die In­ter­net­sei­ten­ge­stal­tung und -Ver­wal­tung

Ver­schaf­fen Sie sich zu­erst ei­nen Über­blick über die ver­schie­de­nen tech­ni­schen Grund­ty­pen von In­ter­net­seiten: „Web­site“, „Blog“ „Con­tent Manage­ment System“/„Re­dak­tions­system“.


Texteditor für MS-Windows

Notepad++ un­ter­stützt Syn­tax-Her­vor­he­bung für zahl­rei­che For­ma­te und weist al­le Ei­gen­schaf­ten auf, die ei­nen gu­ten Stan­dard­edi­tor aus­zeich­nen

Rein gra­fisch orien­tier­te freie HTML-Edi­to­ren sind noch nicht ver­gleich­bar komfortabel wie ih­re pro­prietä­ren Ge­gen­stücke, be­zo­gen auf Ca­sca­ding Style­sheets. Aus­nah­me: Fer­tig ein­ge­rich­te­te Re­dak­tions­syste­me und Blog­syste­me mit gra­fi­schen Schnitt­stel­len, z.B. Word­Press (Word­Press Deutsch­land). Et­was Hin­ter­grund­wis­sen über die grund­sätz­li­che Funk­tions­wei­se von CSS ist er­for­der­lich, um CSS-Da­teien er­stel­len zu kön­nen. Ein­fach ge­stal­te­te Sei­ten hin­ge­gen kom­men auch oh­ne CSS aus und kön­nen wie ein Text­ver­ar­bei­tungs­do­ku­ment rein gra­fisch er­stellt und edi­tiert wer­den.

Mit die­sen Ein­schrän­kun­gen ver­se­hen, Emp­feh­lun­gen für das Pro­gramm Kom­po­zer:


Ei­ne wei­te­rer frei­er gra­fi­scher HTML-Edi­tor ist Blue Grif­fon (deut­scher, eng­li­scher WP-Ar­ti­kel). Das Pro­gramm steht un­ter ei­ner frei­en (Mehr­fach)Li­zenz. Ver­schie­de­ne Er­wei­te­run­gen (Add-Ons) sind kom­mer­ziell er­hält­lich. Floss Ma­nu­als bie­tet ei­ne kosten­lo­se An­lei­tung zu Blue Grif­fon (PDF-Ver­sion, Epub-Ver­sion).


WP-Ar­ti­kel: „Web­site“, „HTML“. Um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen zu HTML bie­tet SELFHTML.

Ca­te­go­ry:Web­site ma­nage­ment“, „Ka­te­go­rie:Freies Web-Con­tent-Ma­nage­ment-Sy­stem“, „Ca­te­go­ry:Free con­tent ma­nagement sy­stems“.

Ein ge­ne­rel­le War­nung: HTML-Edi­to­ren könn­ten be­reits be­ste­hen­de HTML-Sei­ten au­to­ma­tisch um­for­ma­tie­ren, d.h. un­gün­sti­ge Ver­än­de­run­gen an ei­nem schon vor­han­de­nen Aus­zeich­nungs­text vor­neh­men, nach­dem die­ser ge­la­den und neu ge­spei­chert wur­de. Bei­spiels­wei­se könn­te theo­re­tisch die Mög­lich­keit be­ste­hen, daß ma­nu­ell ein­ge­füg­te Wei­che Trenn­zei­chen von der Au­to­ma­tik wie­der ent­fernt wer­den. Sei­en Sie ent­spre­chend vor­sich­tig und fer­ti­gen ei­ne Si­cher­heits­ko­pie von be­reits be­ste­hen­den HTML-Do­ku­men­ten an und über­prü­fen im HTML-Mo­dus, ob un­ge­woll­te Neu­for­ma­tie­run­gen vor­ge­nom­men wer­den.


Chromium“, nicht zu ver­wechseln mit der Bi­när­ver­sion „Google Chrome“, ist ein ex­zel­len­ter Browser, ins­be­son­de­re für GNU/Li­nux-Nut­zer und für Web­de­signer. Das FLOSS-Ma­nu­al „Chro­mi­um“ er­klärt auf Sei­te vier die Un­ter­schie­de: „Chromium ver­sus Chrome“.


Fire­fox-Er­wei­te­run­gen für die Netz­sei­ten­ge­stal­tung

  • Measure it – pixel­ge­naue Aus­mes­sung von Sei­ten­be­rei­chen
  • Firebug – mäch­ti­ges Ent­wick­lungs­werk­zeug
  • LinkChecker – über­prüft Netz­ver­wei­se

Sie­he auch „Browser­er­wei­te­run­gen“ auf www.jendryschik.de.


Bil­der be­ar­bei­ten und Gra­fi­kele­men­te er­stel­len: Emp­feh­lun­gen zu Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­men auf die­ser Sei­te.


RSS-Nach­rich­ten­ticker: Ei­ne an­ge­mes­se­ne Al­ter­na­ti­ve zu E-Mail-Rund­brie­fen
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Die Ein­rich­tung ei­nes E-Mail-Rund­brief­sy­stems für in­te­res­sier­te Kun­den er­for­dert, je nach An­zahl der Le­ser, ei­nen um­fas­sen­den Ver­wal­tungs­auf­wand. Pro­dukt­in­te­res­sen­ten bzw. Le­ser, die sich in ei­ner E-Mail-Rund­brief-Li­ste ein­tra­gen (News­let­ter), er­hal­ten in der Re­gel zu­nächst ei­ne au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Ant­wort-E-Mail, in wel­cher der E-Mail-Adres­sen­in­ha­ber da­zu auf­ge­for­dert wird, die An­mel­dung für die E-Mail-Li­ste aus­drück­lich zu be­stä­ti­gen.

Zwar gibt es Dienst­lei­ster, die sol­che und ähn­li­che Auf­ga­ben voll­stän­dig über­neh­men. Für vie­le Buch­au­to­ren reicht je­doch die Ver­öf­fent­li­chung ei­nes RSS-Nach­rich­ten­tickers auf der ei­ge­nen Netz­sei­te voll­kom­men aus, um die Le­ser­schaft/Kund­schaft auf dem Lau­fen­den zu hal­ten.

Im we­sent­li­chen han­delt es sich bei RSS um ei­ne Da­tei die Sie mit Nach­rich­ten­ein­trä­gen ver­se­hen, bei­spiels­wei­se mit Aus­zü­gen bzw. An­riß­tex­ten, die ei­nen Ver­weis auf den gan­zen Bei­trag ent­hal­ten. Auch komp­let­te Ar­ti­kel samt In­ter­net­links und Il­lu­stra­tio­nen las­sen sich in ei­nem RSS-Nach­rich­ten­ticker auf­neh­men.

Wie er­fährt nun der Le­ser von Neu­ig­kei­ten auf Ih­rer Sei­te? Zu­nächst „abon­niert“ er Ih­ren RSS-Nach­rich­ten­ticker, das heißt er setzt ent­we­der ein ent­spre­chen­des Le­se­zei­chen in sei­nem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm (RSS mit Fire­fox und In­ter­net Ex­plo­rer, mit Ope­ra), in sei­nem lo­ka­len E-Mail-Pro­gramm (RSS mit Mo­zil­la Thun­der­bird, mit MS-Out­look), oder in ei­nem RSS-Nach­rich­ten­ticker­ver­wal­tungs­pro­gramm, oder bei ei­nem ko­sten­lo­sen ex­ter­nen RSS-​Feed-​Ver­wal­tungs­dienst.

Die­se Pro­gram­me bzw. Dien­ste ru­fen von da an, in re­gel­mä­ßi­gen, vom Be­nut­zer vor­ge­ge­be­nen zeit­li­chen Ab­stän­den Ih­ren RSS-Nach­rich­ten­ticker ab und über­prü­fen ihn auf neue Ein­trä­ge, wel­che dann ent­spre­chend mar­kiert her­vor­ge­ho­ben wer­den. Auf die­se Wei­se kön­nen sich in­te­res­sier­te Le­ser au­to­ma­tisch über Neu­ig­kei­ten in­for­miert hal­ten, oh­ne ih­re E-Mail-​An­schrift preis­ge­ben zu müs­sen.

Zahl­rei­che Blog­sy­ste­me und -Dien­ste, da­run­ter auch ko­sten­lo­se, er­stel­len und ak­tu­a­li­sie­ren voll­au­to­ma­tisch RSS-Nach­rich­ten­ticker bei der Ver­öf­fent­li­chung neu­er Bei­trä­ge, so daß Sie sich nicht um ei­ne se­pa­ra­te RSS-Er­stel­lung küm­mern müs­sen. Ei­ne se­pa­ra­te Er­stel­lung ist je­doch nicht schwer und kann auch kom­for­ta­bel mit ei­nem ko­sten­lo­sen frei­en RSS-Edi­tor (z.B. mit dem Easy Feed Edi­tor) er­fol­gen, der über ei­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­le verfügt.



Inter­net­res­sour­cen zur Netz­sei­ten­ge­stal­tung

http://browsershots.org Wer­den Ma­ße und Pro­por­tio­nen der ei­ge­nen Netz­sei­te auch un­ter an­de­ren Brow­sern und Be­triebs­sy­ste­men rich­tig dar­ge­stellt? Ge­ben Sie die Sei­ten­adres­se bei „Browser Shots“ ein und ru­fen nach ei­ner Zeit­span­ne die zu­ge­hö­ri­ge Bild­schirm­fo­to­serie ab. Aus­zug der Sei­ten­be­schrei­bung, 24.01.2011: „[...] Browser­shots macht Screen­shots dei­nes Web­de­signs in ver­schie­de­nen Be­triebs­sy­ste­men und Browsern. Es ist ei­ne ko­sten­lo­se Open-Source On­line-Web­an­wen­dung, die Ent­wick­lern ei­nen be­que­men Weg an­bie­tet, die Browser-Kom­pa­ti­bi­li­tät ihrer Web­sites an ei­nem ein­zi­gen Ort zu te­sten. [...]“.





Datei­be­ar­bei­tung

Prüfsummenbildung: In­te­gri­täts­si­che­rung, Da­tei­ver­öf­fent­li­chung im In­ter­net

Jacksum, ein uni­ver­sel­les, java­ba­sier­tes platt­form­un­ab­hän­gi­ges Prüf­summ­en­pro­gramm, un­ter­stützt zahl­rei­che in­ter­na­tio­nal gän­gige Ver­fah­ren. Einführung und Anwendungsbeispiele.



Dateitransfer

Filezilla für das Hoch­la­den von In­ter­net­sei­ten und an­de­ren Do­ku­men­ten.

FileZilla wird von re­nom­mier­ten Soft­ware­ver­zeich­nis­sen emp­foh­len, un­ter an­de­rem von Heise.de („File­Zil­la [...]“) und von Chip.de („File­Zil­la“).

In letz­ter Zeit wur­den Dis­kus­sio­nen be­züg­lich der Paß­wort­spei­che­rungs-Funk­tion von File­Zil­la ge­führt. Sie­he hier­zu un­ter an­de­rem die Ab­schnit­te „Si­cher­heit“ und „Cri­ti­cism“ im deut­schen bzw. eng­lisch­spra­chi­gen Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel, so­wie ge­eig­ne­te Such­be­griffs­kom­bi­na­tio­nen wie bei­spiels­wei­se File­Zil­la Paß­wort, File­Zil­la pass­word, usw.

Wer nach Al­ter­na­ti­ven sucht fin­det die­se zum Bei­spiel in den WP-Ar­ti­keln: „Ka­te­go­rie:Freie FTP-Soft­ware“ und „Com­pa­ri­son of FTP client soft­ware“. Zu Fir­efox exi­stiert ein of­fi­ziell von Mo­zil­la emp­foh­le­nes Addon für den FTP-Da­tei­trans­fer, „FireFTP“.

Ver­wen­den Sie im­mer den SFTP-Mo­dus, bei wel­chem die Paß­wort­über­ga­be ver­schlüs­selt über das Netz er­folgt, und spei­chern Sie auf gar kei­nen Fall per­ma­nent Paß­wör­ter, egal mit wel­chem Pro­gramm Sie ar­bei­ten.



Dateien komp­ri­mie­ren und ent­kom­pri­mie­ren
7-zip Ein Standardprogramm, besonders empfehlenswert für MS-Win­dows-Nut­zer, um auch kom­pri­mier­te Dateien anderer Betriebssysteme ent­pa­cken (öffnen) zu kön­nen.

Netzwerkverkehr analysieren
Wireshark Mäch­ti­ges Pro­gramm für die Netz­werk­ver­kehrs­ana­lyse


Prä­sen­ta­tion
Video­schnitt
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Zen­tra­le In­for­ma­tio­nen für Vi­deo­au­to­ren und Fil­me­ma­cher, die ihre Fil­me auf Por­ta­len ver­öf­fent­li­chen möch­ten: „Com­parison of vi­deo hosting ser­vi­ces“.

Ei­ni­ge kosten­lo­se Vi­deo­por­ta­le for­dern Mit­ver­wer­tungs­rech­te an ein­ge­stell­ten In­hal­ten. Das ex­klu­si­ve Ur­he­ber­recht geht da­durch ver­lo­ren, nach dem Ein­stel­len hat man kei­ne Kon­trol­le mehr über Re­li­zen­zie­run­gen. „Owned? Legal terms of video hosting services com­pared“ (Stand: 06/2009) be­trach­tet recht­li­che Aspek­te po­pu­lä­rer Vi­deo­dienste.

Ver­gleich von HD-Vi­deo-Netz­sei­ten (Stand 01/2009): „Which HD video Web ser­vice is the best?“.


Flash­ani­ma­tions-Edi­tor
Powerbullet Presenter Free­ware, auch für die Er­stel­lung ein­fa­cher Dia­schauen ge­eig­net (Bei­spiel, grau­er Punkt be­en­det)



Frei nutzbare Grafiken für die eigene Internetseite, von namentlich bekannten Gestaltern lizenziert und aus vertrauenwürdigen, öffentlich anerkannten Quellen stammend
1. Ent­schei­den­de Kri­te­rien für die Aus­wahl frei ver­wend­ba­rer Bil­der und Gra­fi­ken

Der In­ter­net­auf­tritt des freie-Bild­li­zenz-ver­ge­ben­den Ge­stal­ters bzw. Ur­he­ber­rech­te­in­ha­bers muß un­ter bür­ger­li­chem Na­men er­fol­gen. Auss­chließ­lich ano­nym in On­line­ga­le­rien, -Samm­lun­gen, und -Ar­chi­ven ein­ge­stell­te Gra­fi­ken und Bil­der sind un­ge­eig­net für ei­ne öf­fent­li­che Wei­ter­ver­wen­dung.

Vie­le Nut­zer ver­schie­de­ner Welt­netz-Ga­le­rien prä­sen­tie­ren ih­re Bil­der un­ter au­then­ti­schem bür­ger­li­chen Na­men und un­ter ein­deu­tig for­mu­lier­ten Li­zen­zen. Hier­bei ver­blei­ben je­doch zwei un­ge­lö­ste Pro­ble­me:

Pro­blem 1: In den mei­sten Fäl­len ist kein Iden­ti­täts­nach­weis vor­han­den. Auch dann, wenn der Bild­ge­stal­ter un­ter sei­nem Re­al­na­men auf­tritt, kön­nen Drit­te sei­ne Au­then­ti­zi­tät nicht über­prü­fen. Bil­der wer­den mei­stens un­ter ei­nem Nut­zer­kon­to auf ei­ner On­line-Platt­form ver­öf­fent­licht.

Er­schei­nen die Gra­fi­ken hin­ge­gen auf ei­ner ei­gen­stän­di­gen In­ter­net­sei­te, gibt es meh­re­re Mög­lich­kei­ten der Iden­ti­täts­fest­stel­lung. Bei „.de“-Do­mä­nen kann über den DENIC-Ein­trag über­prüft wer­den, wer der Sei­ten­in­ha­ber ist, wie­wohl manch­mal auch nur ein Ad­min-C-Ein­trag vor­han­den ist.

Als zwei­te Mög­lich­keit ver­blei­ben Zer­ti­fi­ka­te, mit de­nen sich In­ter­net­sei­ten aus­wei­sen kön­nen. Le­dig­lich EV-Zer­ti­fi­ka­te, aus­ge­stellt von staat­lich an­er­kann­ten Be­glau­bi­gungs­in­sti­tu­ten (Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­len, Cer­ti­fi­cation Au­tho­ri­ties, CAs) sind recht­lich an­er­kannt hin­sicht­lich ih­rer zum Netz­sei­ten­in­ha­ber ent­hal­te­nen An­ga­ben. Sol­che Zer­ti­fi­ka­te ko­sten je­doch ei­nen nicht un­er­heb­li­chen Geld­be­trag, den sich vie­le Men­schen schlicht nicht lei­sten kön­nen.

Pro­blem 2: Leu­te ver­öf­fent­li­chen un­er­laubt Gra­fi­ken und Bil­der von Drit­ten zur frei­en Wei­ter­ver­wen­dung. Gar nicht so sel­ten wird Ur­he­ber­recht aus Vor­satz, aus Fahr­läs­sig­keit oder aus Un­wis­sen­heit falsch aus­ge­legt.

Ei­ne er­höh­te Si­cher­heit kann durch an­er­kann­te Drit­te ge­ge­ben wer­den, wel­che die Iden­ti­tät und das Ur­he­ber­recht des freie-Bild­li­zenz-ver­ge­ben­den Ge­stal­ters di­rekt und in­di­rekt über Re­fe­ren­zen be­stä­ti­gen.


2. Re­nom­mier­te, seit Jah­ren be­kann­te Gra­fik­samm­lun­gen, die mitt­ler­wei­le of­fi­ziell für die freie Ver­wen­dung li­zen­ziert wur­den

In der Ver­gan­gen­heit wur­den gro­ße An­stren­gun­gen un­ter­nom­men, um gra­fi­sche Be­nut­zer­ober­flä­chen auch für unix­ar­ti­ge Be­triebs­sy­ste­me ver­füg­bar zu ma­chen. Meh­re­re Pro­jek­te wur­den spe­ziell für die Schaf­fung von frei nutz­ba­ren Gra­fi­ken für Com­pu­ter­pro­gram­me und für Be­nut­zer­ober­flä­chen ins Le­ben ge­ru­fen. Ei­ni­ge von ih­nen gel­ten mitt­ler­wei­le als ab­ge­schloss­en, an­de­re über­ar­bei­ten in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den ih­ren Gra­fik-Be­stand und stel­len die Vor­gän­ger­ver­sio­nen der Gra­fik-Kol­lek­tion un­ter ei­ne freie Nut­zungs­li­zenz.

Ver­bind­lich sind im­mer die Ori­gi­nal-Pro­jekt­sei­ten. Für ei­nen er­sten Über­blick die­nen auch Se­kun­där­quel­len wie bei­spiels­wei­se Wi­ki­pe­dia und Wi­ki­me­dia-Com­mons. Oh­ne An­spruch auf Voll­stän­dig­keit ei­ne Aus­wahl an Gra­fik­samm­lun­gen:

KDE Oxy­gen Pro­ject

WP-Ar­ti­kel zum Oxy­gen Pro­ject

Pro­jekt­sei­te

Iko­nen nach The­men an­ge­ord­net, bei Wi­ki­me­dia Com­mons:
Ca­te­go­ry:Oxy­gen 4.8.0

Index of /trunk/kdesupport/oxygen-icons

Au­to­ren der Oxy­gen-Iko­nen und die zu­ge­hö­ri­ge Li­zenz

KDE Cry­stal Pro­jects

Wi­ki­me­dia Com­mons Cry­stal Clear

Cry­stal In­ter­ac­tion De­sign Pro­ject

Down­loads

Cry­stal SVG 1.0 KDE Icon The­me

Tan­go Desk­top Pro­ject

WP-Ar­ti­kel Tan­go Desk­top Pro­ject

WP-Ar­ti­kel Tan­go Desk­top Pro­ject (EN)

Pro­jekt­sei­te

Pro­jekt­sei­te: Terms of Use


Um­fang­rei­che (Se­kun­där)Quel­len für Bil­der, Com­pu­ter-Iko­nen und an­de­re Il­lu­stra­tio­nen

Wi­ki­me­dia Com­mons bie­tet um­fas­sen­de Über­sich­ten zu ver­schie­den­sten Bild­the­men. Die in Ab­schnitt 3 be­schrie­be­nen Über­prü­fungs­maß­nah­men blei­ben je­doch un­er­läß­lich.

Von hier aus ha­ben Sie die größ­ten Über­sich­ten, um Ih­re Su­che im An­schluß im­mer mehr zu ver­fei­nern: „Ca­te­go­ry:Icons“. „Ca­te­go­ry:Icons by sub­ject“, „Ca­te­go­ry:Icons themes“, „Com­pa­ri­son of icon sets“.

KDE Cry­stal Clear und Oxy­gen

Ca­te­go­ry:KDE icons

Ca­te­go­ry:Cry­stal Pro­ject

Ca­te­go­ry:Cry­stal icons

Ca­te­go­ry:Cry­stal Clear icons

Cry­stal Clear

Ca­te­go­ry:Oxy­gen icons

Ca­te­go­ry:Oxygen 4.8.0

KDE-Look.org

The KDE Source Re­po­si­to­ry

The KDE Source Re­po­si­to­ry, In​dex of /trunk/​kde​sup​port/​oxy​gen-​icons/​256x256

The KDE Source Re­po­si­to­ry, In​dex of /trunk/kde​sup​port/oxy​gen-​icons/​256x256/​de​vi​ces

Open Icon Lib­rary

Open Icon Lib­ra­ry

Down­load

Web­page Icons, mit Kre­dit­kar­ten-Sym­bo­len etc.

Gnome Desk­top Icons

Ca­te­go­ry:GNOME Desk­top icons

GNOME Desk­top icons

Gnome-Look.org

GNOME High con­trast icons. Mo­no­chro­me Sym­bo­le, die sich u.a. auch im Rah­men von Ar­ti­kel­ver­öf­fent­li­chun­gen auf ei­ner In­ter­net­sei­te, z.B. als diskre­ter Hin­weis auf die Druck­ver­sion, oder als Kon­takt­hin­weis (Brief­sym­bol) eig­nen. Sie las­sen sich farb­lich leicht an­pas­sen.

The­men­ver­wand­tes bei Wi­ki­me­dia Com­mons: Oxy­gen-Prin­ter-Iko­nen, wei­te­re Drucker-Iko­nen. Ca­te­go­ry:Com­pu­ter hard­ware icons.

Nuvola

WP-Ar­ti­kel Nu­vo­la

WP-Ar­ti­kel Nu­vo­la (EN)

The­men­re­le­van­te Ar­ti­kel

Icon (Com­pu­ter)

Com­pu­ter icon

Ca­te­go­ry:Com­pu­ter icons

Ka­te­go­rie:Gra­fi­sche Be­nut­zer­ober­flä­che

Ca­te­go­ry:Gra­ph­ical user in­ter­fa­ces

Ka­te­go­rie:Freedesktop.org

Theme (computing)

Pa­let­te (com­pu­ting)

Open Clip Art Lib­ra­ry

Feed icon

Pub­lic do­main

Echo

Blue­curve

Fedoraproject.org, Art­work Eche­lon Icon Theme

Icons

Die in Lib­re Of­fice mit­ge­lie­fer­ten Gra­fi­ken (von Writer aus Ex­tras → Gal­lery, sie­he auch Draw) müß­ten eben­falls un­ter ei­ner frei­en Li­zenz ste­hen.


Artikel zu frei nutzbaren Grafikquellen:

Squi­doo.com: Free Web Gra­phics: Where to Get Them (Legally!)

www.wpclipart.com

Open Font Lib­rary


3. Ur­he­ber­rechts­über­prü­fung und die Nut­zung frei ver­wend­ba­re Gra­fi­ken die über Se­kun­där­quel­len ver­öf­fent­licht wer­den

Manch­mal er­gibt es Sinn, Bild­da­tei­en aus Se­kun­där­quel­len zu be­zie­hen: Gra­fi­ken, die nicht als Vek­tor­da­tei vor­lie­gen, kön­nen so grö­ßen­an­ge­paßt (ska­liert) wer­den, daß die Ver­grö­ße­rung kei­ne sicht­ba­ren Trep­pen­stu­fen ent­hält. In der Wi­ki­pe­dia-En­zy­klo­pä­die exi­stie­ren bei­spiels­wei­se vie­le auf­lö­sungs­tech­nisch hoch­ge­rech­ne­te Com­pu­ter-Iko­nen (Icons), die aus ei­ner and­er­en pri­mä­ren Quel­le stam­men und ur­sprüng­lich nur in ei­ner nie­dri­ge­ren Auf­lö­sung vor­la­gen.

Ei­ni­ge freie Li­zen­zen er­lau­ben Mo­di­fi­ka­tio­nen und ver­pflich­ten den Nut­zer da­zu, mo­di­fi­zier­te Ver­sio­nen ei­ner (Gra­fik)Da­tei un­ter die­sel­be Li­zenz wie die der Ori­gi­nal­da­tei zu stel­len.

Bei der Nut­zung von Se­kun­där­quel­len emp­fiehlt sich fol­gen­de Vor­ge­hens­wei­se für die Über­prü­fung der Ori­gi­nal­quel­le:

1. Su­chen Sie nach ei­ner Gra­fik, z.B. auf Wi­ki­me­dia Com­mons oder auf Wi­ki­pe­dia, oder in an­de­ren Quel­len.

2. In­for­mie­ren Sie sich über die zu­ge­hö­ri­ge Li­zenz ei­ner Gra­fik. Bei Wi­ki­pe­dia und Wi­ki­me­dia Com­mons, zum Bei­spiel, wer­den Sie durch An­klicken ei­ner Gra­fik auf ei­ne de­tailier­te Be­schrei­bungs- und In­for­ma­tions­sei­te um­ge­lei­tet.

3. Über­prü­fen Sie die auf­ge­führ­ten An­ga­ben zum Ur­he­ber: Ist die Gra­fik wirk­lich auf­find­bar un­ter der ge­nann­ten Quel­le, oder han­delt es sich um ei­ne wei­te­re Se­kun­där­quel­le? Mög­li­cher­wei­se sind die Gra­fi­ken vor­han­den, mitt­ler­wei­le aber in ein an­de­res Ver­zeich­nis ver­scho­ben wor­den. Was spricht da­für, daß es sich tat­säch­lich um die Sei­te des Ur­he­ber­rech­te­in­ha­bers han­delt, daß es die Ori­gi­nal­quel­le ist? Tritt der Sei­ten­in­ha­ber na­ment­lich auf? Wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es, die Iden­ti­täts­an­ga­ben zü über­prü­fen? Wel­che wei­te­ren In­for­ma­tio­nen kön­nen Sie mit Such­ma­schi­nen fin­den, zum Ur­he­ber und zur an­ge­ge­be­nen Gra­fik bzw. zum zu­ge­hö­ri­gen Um­feld, aus dem die Gra­fik stammt?

4. Such­ma­schi­nen er­mög­li­chen auch ei­ne prä­zi­se, auf kon­kre­ten Aus­gangs­bil­dern be­ru­hen­de Bil­der­su­che. Sie kön­nen die Bild­quel­le (URL, In­ter­net­adres­se) ein­ge­ben, oder so­gar ein Bild hoch­la­den, um nä­he­re In­for­ma­tio­nen zur Ver­brei­tung zu er­hal­ten. Hier­zu ein Ar­ti­kel auf „Exis­tenz im Netz“ bzw. un­ter www.s​e​l​b​s​t​a​e​n​d​i​g-​o​n​l​i​n​e-​v​e​r​d​i​e​n​e​n.de: „Bil­der mit Google fin­den – Wo wer­den mei­ne Fo­tos be­nutzt?“.

5. La­den Sie die ent­spre­chen­de Gra­fik bzw. die Ar­chi­ve (ge­pack­te Ord­ner) he­run­ter.

6. Ent­packen Sie die Ord­ner, bei­spiels­wei­se mit dem Pro­gramm 7-zip, das auch Komp­res­sions­ver­fah­ren der Unix-Welt un­ter­stützt.

7. Mar­kie­ren Sie die ent­pack­ten Ord­ner und drücken an­schlie­ßend auf Strg + F, um ein Such­feld zu öf­fnen.

8. Ge­ben Sie nun den Na­men der Gra­fik­da­tei ein, der bei­spiels­wei­se bei Wi­ki­pe­dia oder Wi­ki­me­dia-Com­mons auf­ge­führt wur­de, oder ge­ben Sie ei­nen Teil des Na­mens ein.

9. Fin­den Sie die Gra­fik und be­ach­ten Sie die dem Ord­ner bei­lie­gen­de(n) Li­zenz(en). Manch­mal wei­chen Gra­fik­da­tei­be­zeich­nun­gen auch von­ei­nan­der ab, so daß Sie die Gra­fik an­ders fin­den müs­sen

10. Ge­ben Sie den Ur­sprung der Gra­fik(en) gut sicht­bar an, wenn Sie die Gra­fik(en) in Ih­re In­ter­net­sei­te oder in ein an­de­res Do­ku­ment ein­bin­den, am be­sten auch im „Alt-“ und „Title-“-Att­ri­but. Füh­ren Sie auch im Fuß­no­ten­be­reich oder im An­hang ei­nen ent­spre­chen­den Hin­weis auf.













Welt­netz­ver­wei­se zu Com­pu­ter­nach­rich­ten, zu Soft­ware­ver­zeich­nis­sen, zu Freier Soft­ware, und zu Bil­dungs­sei­ten
Nach­rich­ten aus der Com­pu­ter­welt
www.heise.de Com­pu­ter­nach­rich­ten, prä­sen­tiert vom Heise-Ver­lag
www.heise.de/security heise Security, Nachrichten und praktisch orientiertes Wissen zum The­ma Computersicherheit
www.heise.de/open Rund um freie Software
www.freesoftwaremagazine.com (Eng­lisch) Nach­rich­ten und Ar­ti­kel zu freier Soft­ware

Softwareverzeichnisse

Ge­ben Sie den Na­men ei­nes Pro­gramms ein, um nä­here In­for­ma­tio­nen zu er­hal­ten; freie Soft­ware und Free­ware las­sen sich kosten­los he­run­ter­la­den

www.heise.de/software heise Software-Ver­zeich­nis
www.chip.de/Downloads Chip Online, Down­load­be­reich
http://directory.fsf.org Free Software Directory. Eine zen­tra­le Verweisliste der Free Software Foundation.

Wei­te­re Com­pu­ter­sei­ten

www.automatisch.cc Spe­zia­li­siert auf freie Text­mo­dus-Soft­ware, ent­hält um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen und eine um­fas­sen­de Ver­weis­samm­lung. Text­ba­sier­te Pro­gram­me er­mö­gli­chen die größt­mög­li­ch ef­fek­ti­ve Nut­zung von Com­pu­ter­pro­gram­men. Ei­ne gu­te Ein­füh­rung von FLOSS-Ma­nu­als: Com­mand Line (PDF).



Verweis auf https://www.washington.edu/alpine. Bildschirmfoto: Alpine E-Mail-Programm

Alpine, Nach­fol­ger von Pine, dem welt­weit ver­mut­lich be­lieb­tes­ten
Text­mo­dus-E-Mail-Pro­gramm.



www.fsf.org Free Soft­ware Foun­dation, grund­le­gen­de In­for­ma­tio­nen rund um Freie Soft­ware.

SimilarSites.com „Find alternatives for any site!“ Nach Ein­ga­be ei­ner In­ter­net­sei­ten­adres­se über­prüft SimilarSites.com sei­nen Da­ten­bank­be­stand auf Al­ter­na­tiv­sei­ten-Emp­feh­lun­gen, wel­che den­sel­ben the­ma­ti­schen In­halt auf­wei­sen. Bei­spiel: Interpals.net ge­hört zu den gro­ßen, kosten­los nutz­ba­ren E-Brief­freund­schafts­sei­ten. Um ähn­li­che Dienste zu fin­den, ge­hen Sie auf SimilarSites.com und ge­ben dort www.interpals.net ein, wo­rauf­hin wei­te­re Brief­freund­schafts­sei­ten er­schei­nen.


Kosten­lo­se Bü­cher zur EDV und an­de­ren The­men

Floss Manuals Freie Bücher zu Freier Software
The Internet Archive Kosten­lo­se Bü­cher, Vi­deo­fil­me und Ton­da­tei­en zu den un­ter­schied­lichs­ten The­men
Ver­weis­samm­lung „Best World Free Digital Libraries


Kosten­frei zu­gäng­li­che On­line En­zy­klo­pä­dien und Bil­dungs­sei­ten

En­zy­klo­pä­dien, Le­xi­ka, Wör­ter­bü­cher“ Rie­si­ge Ver­weis­liste zu Fach­wör­ter­bü­chern un­ter­schied­lich­ster Be­rufs­fel­der, En­zy­klo­pä­dien, Le­xi­ka, Wör­ter­bü­cher, Über­set­zer, Ab­kür­zun­gen und Ak­ro­ny­me, Samm­lun­gen

List of on­line ency­clo­pe­dias En­zy­klo­pä­dien in ver­schie­de­nen Spra­chen zu ver­schie­de­nen The­men- und Le­bens­be­rei­chen

List of acade­mic data­bases and search engines Rie­si­ge in­ter­dis­zi­pli­nä­re Samm­lung

List of on­line data­bases Un­ter­schied­lichste Be­rufs- und Le­bens­be­rei­che

List of Educational Websites




Um­fang­rei­che Samm­lung an hi­sto­ri­schen, ko­sten­los nutz­ba­ren Schul­bü­chern
(Pub­lic-​Do­main-​Li­zenz)

gei digital: Verweisliste auf freie Atlanten und Lehrmaterialien

„gei digital“ (http://gei-digital.gei.de), „die di­gi­ta­le Schul­buch-Bi­bli­o­thek“, pflegt ei­nen rie­si­gen Be­stand an frei ver­wend­ba­ren Schul­bü­chern („Nut­zungs­be­din­gun­gen“). Aus­zug aus der Be­schrei­bung („Über das Pro­jekt“ 10.10.2015): ): “[...] Der­zeit kon­zen­triert sich das Di­gi­ta­li­sie­rungs­pro­jekt auf ur­he­ber­rechts­fre­ie Wer­ke, die in der Zeit zwi­schen dem er­sten Auf­kom­men des Schul­bu­ches im 17. Jahr­hun­dert bis zum En­de des Kai­ser­rei­ches im Jah­re 1918 er­schie­nen sind. [...]“.

Aus die­ser Do­ku­men­ten­quel­le wur­den kei­ne Bild­da­tei­en über­nom­men, je­doch wur­den aus­gie­big Ver­wei­se auf ein­zel­ne Da­tei­en ge­setzt.

Auszüge der Beschreibungen zu den „Verfügbare[n] Sammlungen“, die auf der Startseite präsentiert werden; Stand: 10. Oktober 2015:

Fibeln vor 1871 [Anzahl der Dokumente]
Fibeln oder auch ABC-Bücher waren meist bebilderte, häufig aufwändig illustrierte Erstlesebücher, die als Schulbücher zum Zweck des Erlernens des Lesens eingesetzt wurden. [...]“

Geographieatlanten [Anzahl]
[...] In der vorliegenden digitalen Sammlung finden Sie Geographieatlanten, die in der Zeit zwischen dem 17. Jahrhundert und dem Ende des Kaiserreiches im Jahr 1918 erschienen sind.“

Geographieschulbücher Kaiserreich [Anzahl]
Für den Geographieunterricht wurden Schulbücher verwendet, wie sie in der vorliegenden Sammlung zu finden sind. [...]“

Geographieschulbücher vor 1871 [Anzahl]
Die Schulbücher dieser digitalen Sammlung wurden in der Zeit vom 17. Jahrhundert bis in das Jahr 1870 für den Geographieunterricht verwendet.“

Geschichtsatlanten [Anzahl]
Geschichtsatlanten bestehen aus einer Zusammenfassung thematischer Karten, die Ereignisse der Weltgeschichte darstellen [...]“

Geschichtsschulbücher vor 1871 [Anzahl]
Die Schulbücher dieser digitalen Sammlung wurden in der Zeit vom 17. Jahrhundert bis in das Jahr 1870 für den Geschichtsunterricht verwendet.“

Geschichtsschulbücher Kaiserreich [Anzahl]
[...] Der zeitliche Rahmen umfasst die Zeit des Kaiserreiches zwischen 1871 und 1918.“

Lesebücher Kaiserreich [Anzahl]
[...] Eingesetzt wurden sie im Deutschunterricht sowohl zum Lernen und Üben des Lesens, als auch zur Beschäftigung mit literarischen Texten. [...]“

Lesebücher vor 1871 [Anzahl]
[...] In der vorliegenden Sammlung finden Sie Lesebücher aus Deutschland, die in der Zeit zwischen dem 17. Jahrhundert und dem Jahr 1870 erschienen sind.“

Politikschulbücher Kaiserreich [Anzahl]
Schulbücher und Lehrwerke der politischen Bildung im weiteren Sinne vermittelten Kenntnisse für den Bestand, das Funktionieren und (Selbst-)Verständnis des Staates. [...]“

Realienbücher Kaiserreich [Anzahl]
Realienbücher oder auch Sachkundebücher beinhalteten Lehrstoff, der aus den Bereichen Geschichte, Geographie und Naturkunde zusammengefasst wurde und für das einfache Schulwesen vorgesehen war. [...]“

Realienbücher vor 1871 [Anzahl]
[...] Die digitale Sammlung bietet Ihnen Realienbücher, die in der Zeit zwischen dem 17. Jahrhundert und dem Jahr 1870 erschienen sind. [...]“

Religionsschulbücher vor 1871 [Anzahl]
In der vorliegenden Sammlung finden Sie Religionsschulbücher, die in der Zeit zwischen dem 17. Jahrhundert und dem Jahr 1870 erschienen sind. [...]“




Kosten­frei zu­gäng­li­che Vi­deo­por­ta­le

Nut­zen Sie Fire­fox-Er­wei­te­run­gen wie Video DownloadHelper oder das freie Pro­gramm xVideoServiceThief, um Flash-Videos ab­zu­spei­chern:

List of edu­cational video web­sites Ver­schie­dene Dis­zi­pli­nen

Free Educational Videos on the Web „How to Find Free Edu­cational Videos“

List of video hosting websites

Comparison of video hosting services











Er­höhte Si­cher­heit mit Freien Be­triebs­sys­te­men
Quellcode, Programmtext

Be­triebs­syste­me und an­de­re Com­pu­ter­pro­gram­me wer­den in für Men­schen an­ge­nehm les­bar­en Pro­gram­mier­spra­chen ge­schrie­ben, z.B. in C, C++. Die­ser ur­sprüng­li­che Pro­gramm­text, der so ge­nann­te Quell­code, wird an­schlie­ßend in den Bi­när­code/Ma­schi­nen­code über­setzt, wo­durch ein für den Com­pu­ter les­ba­res, aus­führ­ba­res Pro­gramm ent­steht.

Maschinencode, Binärcode

Ab ei­ner ge­wis­sen Grö­ße las­sen sich aus­schließ­lich im Bi­när­code vor­lie­gen­de Pro­gram­me nur in­ef­fek­tiv le­sen und be­ar­bei­ten. Ih­re Hand­ha­bung ist nicht mehr prak­ti­ka­bel und eine Rück­über­setz­ung bzw. Dis­as­sem­blie­rung nur ein­ge­schränkt, oder, wenn Tei­le des Pro­gramm­codes noch da­zu ver­schlüs­selt wur­den, über­haupt nicht mehr mög­lich. Ei­ne ähn­li­che Si­tuation liegt vor, wenn ein Her­stel­ler sein Ge­rät so her­me­tisch ver­schließt, daß der An­wen­der kei­ne Re­pa­ra­tu­ren mehr vor­neh­men und kei­nen Ein­blick in die Funk­tions­wei­se be­kom­men kann.

Freie Software

Freie Soft­ware ist kosten­los er­hält­lich, so­wohl als über­setz­te, aus­führ­ba­re Bi­när­code­ver­sion, wie auch als Quell­code. Der Ori­gi­nal­pro­gramm­text darf an­ge­paßt und mo­di­fi­ziert wer­den, und die­se Ver­än­de­run­gen dür­fen wie­de­rum kosten­los wei­ter­ver­brei­tet wer­den. Ver­schie­de­ne Liz­enz­mo­del­le fin­den An­wen­dung. Un­freie, so­ge­nann­te pro­prietä­re Soft­ware, ist aus­schließ­lich als Bi­när­code­ver­sion be­zieh­bar.

Quellcodekontrolle und Hintertürenfreiheit

Heim­lich ein­ge­bau­te Soft­ware­hin­ter­tü­ren könn­ten Da­ten- und Wirt­schafts­spiona­ge er­mög­li­chen, im Ex­trem­fall so­gar ge­ziel­te Sa­bo­tage, ins­be­son­de­re auch dann, wenn sie von Drit­ten ent­deckt wer­den.

Auf­grund feh­len­der Quell­code­ver­füg­bar­keit kann un­freie Soft­ware kei­ner öf­fent­li­chen Si­cher­heits­ana­ly­se un­ter­zo­gen wer­den. Ih­re Be­triebs­be­reit­schaft hängt zu­neh­mend von Ak­ti­vier­ungs­servern des Her­stel­lers ab. Ver­sa­gen die­se ih­ren Dienst, funk­tio­niert auch völ­lig le­gal er­wor­be­ne Software nur noch ein­ge­schränkt oder wird so­gar kom­plett still­ge­legt. Die­ses Sze­na­rio trat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren be­reits mehr­fach ein, zahl­reich do­ku­men­tiert durch Nach­rich­ten­ar­chi­ve: Gan­ze Be­triebs­syste­me fie­len aus, Vi­ren­scan­ner ver­wei­ger­ten Si­gna­tur­ak­tu­ali­sier­ung­en.

Quell­code­of­fen­heit ga­ran­tiert kei­ne au­to­ma­tisch er­fol­gen­de Über­prü­fung der Pro­gramm­code­struk­tur durch Drit­te, die Feh­ler­auf­deckungs­wahr­schein­lich­keit ist je­doch un­ver­gleich­bar hö­her.

Korrum­pier­te Elek­tro­nik, be­kann­te oder un­be­kan­nte „fort­schritt­li­che“ Hard­ware­ar­chi­tek­tu­ren mit ab Werk ein­ge­bau­ten „Fern­war­tungs­funk­tio­nen“ stel­len die an­de­re Sei­te des Pro­blems dar. Je nach Ein­satz­zweck sind Rech­ner­in­sel­lö­sun­gen, die nie­mals ans Netz ge­hen, bes­ser da­zu ge­eig­net, das Ri­si­ko von Wirt­schafts­spio­na­ge zu mi­ni­mie­ren. Ei­ne gan­ze Rei­he von phy­si­ka­li­schen Aspek­ten muß zu­dem noch be­ach­tet wer­den, ins­be­son­de­re die seit lang­em be­kann­ten Pro­ble­me der Ab­strah­lung und Ab­schir­mung, Bei­spiel.

Komplexität und Sicherheit versus Bedienungskomfort

In ih­rer rei­nen, ur­sprüng­li­chen Form wer­den Pro­gram­me über Text­be­feh­le ge­steuert. Desk­top­ori­en­tier­te Be­triebs­syste­me und Pro­gram­me ver­wen­den gra­fi­sche Be­nutz­er­schnitt­stel­len mit ei­ner na­tür­lich­sprach­li­chen Me­nü­steuerung. Da­durch ent­fällt ein Er­ler­nen der ei­gen­tli­chen Be­feh­le.

Durch gra­fi­sche Be­nut­zer­schnitt­stel­len und Voll­au­to­ma­tik­funk­tio­nen er­höht sich der Um­fang des Pro­gramm­co­des, wo­durch auch die Gesamt­komp­le­xi­tät so­wie die An­zahl even­tu­el­ler Pro­gram­mier­fehl­er grö­ßer wird. We­ni­ger Pro­gramm­code ist über­sicht­li­cher und leich­ter zu ana­ly­sier­en.

Komp­le­xi­täts­re­du­zie­rung und kon­se­quen­te An­wen­dung von Kryp­to­gra­phie bil­den die Leit­li­nie der OpenBSD-Ent­wick­ler (www.openbsd.org). Seit vie­len Jah­ren welt­weit er­folg­reich im Ein­satz, be­trach­ten vie­le die­ses freie Unix/BSD-Syst­em als das si­cherste Be­triebs­system der Welt (AsiaBSDCon 2009). OpenBSD schließt un­freie, nicht­do­ku­men­tie­rte Hard­ware­trei­ber grund­sätz­lich aus.

Je komp­le­xi­täts­re­du­zier­ter ein Be­triebs­syst­em ist, je we­ni­ger Voll­au­to­ma­tik­funk­tio­nen vor­han­den sind, de­sto mehr Ein­ar­bei­tungs­zeit wird er­for­der­lich. Nor­mal­an­wen­der, die nicht haupt­be­ruf­lich oder hobby­mä­ßig mit (soft­ware)tech­ni­schen Com­pu­ter­as­pek­ten ver­traut sind, ha­ben diese Ein­ar­bei­tungs­zeit nicht. Bei der Wahl ei­nes frei­en Be­triebs­systems muß da­her ein Komp­ro­miß zwi­schen Be­die­nungs­kom­fort und Si­cher­heit ge­fun­den wer­den.

Freie Betriebssystemalternativen, „Binary Blobs“

In vie­len Branchen ist man zwin­gend auf ei­ne pro­prietä­re ver­schlos­se­ne Soft­ware an­ge­wie­sen, da es (noch) kei­ne gleich­wer­ti­ge freie Al­ter­na­tive gibt. Auch ist der Wunsch, mit Soft­ware sei­nen Le­bens­un­ter­halt zu ver­die­nen und die­se da­her zu schüt­zen, ver­ständ­lich. Com­pu­ter­sich­er­heit hat je­doch ge­nau­so ih­re Be­rech­ti­gung. Un­zäh­li­ge kom­mer­ziel­le Soft­ware­her­stel­ler nut­zen zu­dem völ­lig le­gal quell­of­fe­nen freien Pro­gramm­code, ver­schlos­sen in ih­ren Soft­ware­ar­chi­tek­tur­en. Man­che Freie-Soft­ware-Li­zen­zen er­lau­ben solch ei­ne Nut­zung.

Für vie­le Be­rei­che existie­ren voll­wer­ti­ge oder für die Mehr­heit der An­wen­der voll­kom­men aus­rei­chen­de freie Al­ter­na­ti­ven. Ein Soft­ware­ver­zei­chnis be­rich­tet von ins­ge­samt ca. 250.000 freien Pro­jek­ten. Be­son­ders vor­teil­haft: Für zahl­rei­che An­wen­dungs­zwe­cke gibt es nicht nur ei­ne, son­dern meh­re­re freie Al­ter­na­ti­ven. So­gar Be­triebs­syste­me spe­ziell op­ti­miert für alte und sehr alte Computergenerationen werden en­twi­ckelt und ge­pflegt.

Die meisten so­ge­nann­ten freien Be­triebs­syste­me ent­hal­ten zahl­rei­che op­tio­nal in­stal­lier­ba­re Bi­när­code-Trei­ber, z.B. Gra­fik­kar­ten-Trei­ber, zu de­nen der Her­stel­ler kei­nen Quell­code und kei­ne Do­ku­men­ta­tion ver­öf­fent­licht hat. Da­durch en­tste­hen Si­cher­heits­ri­si­ken so­wie War­tungs­pro­ble­me. Zwar dür­fen die­se Bi­när­trei­ber kosten­los und als „freie Soft­ware“ ver­viel­fäl­tigt und ver­trie­ben werden, auf­grund der Un­do­ku­men­tiert­heit han­delt es sich je­doch um Binary Blobs. Die Auf­nah­me sol­cher Trei­ber ge­schieht nicht bös­wil­lig, Be­triebs­sys­tem-Distri­qbu­to­ren be­ab­sich­ti­gen le­dig­lich ei­ne brei­te Hard­ware­un­ter­stüt­zung. Trotz­dem kön­nen die Si­cher­heits­ri­si­ken nicht aus­ge­blen­det wer­den.

Dualboot-Option

Gänz­lich un­freie und freie Be­triebs­syste­me kön­nen pa­ral­lel auf ei­ner Fest­plat­te be­trie­ben wer­den. Ei­ni­ge freie Be­triebs­syste­me, z.B. Ubuntu, bie­ten wäh­rend der Instal­la­tion ei­ne voll­au­to­ma­ti­sche Um­par­ti­tio­nie­rung an, rich­ten sich selbstän­dig ne­ben ei­nem be­reits vor­han­de­nem System ein und in­stal­lie­ren ein Aus­wahl­menü (Boot­manager).

Betriebssystemempfehlungen

OpenBSD läßt sich als Desk­top­system nut­zen, für den Nor­mal­an­wen­der ist je­doch ei­ne zu ho­he Ein­ar­bei­tungs­zeit er­for­der­lich. Aus der Viel­zahl freier Be­triebs­syste­me bzw. Dist­ri­bu­tion­en – ei­ni­ge hun­dert – wer­den drei kurz­por­trai­tiert. Die Desk­top­komfort­an­sprü­che des "Stan­dard­an­wen­ders" be­rück­sich­ti­gend, emp­feh­len sich bei­spiels­wei­se fol­gen­de Syste­me, die al­le auch kost­en­los aus dem In­ter­net als ISO-Ab­bild he­run­ter­ge­la­den und ohne Instal­la­tion aus­pro­biert wer­den kön­nen.

Die­se Di­stri­bu­tio­nen bil­den ei­nen klei­nen Aus­schnitt aus der Welt freier Be­triebs­syste­me, de­ren gro­ße An­zahl haupt­säch­lich durch Spe­zia­li­sie­run­gen auf An­wen­dungs­zwe­cke und Be­rufs­branchen zu­stan­de­kommt.

Erst­klas­si­ges freies Be­triebs­system: Ubuntu 16.04 LTS

Ba­sie­rend auf Debian GNU/Linux, erst­mals er­schie­nen im Jahr 2004, bie­tet Ubun­tu Li­nux (www.ubuntu.com) aus­ge­reif­ten, um­fas­sen­den Desk­top­kom­fort: voll­au­to­ma­ti­sche In­stal­la­tion, Vor­kon­fi­gu­rie­rung so­wie Hard­ware- bzw. Ge­rä­te­er­ken­nung. Größt­mög­li­cher Be­die­nungs­kom­fort bil­det seit An­be­ginn den Schwer­punkt die­ser be­lieb­ten, welt­weit ver­mut­lich am wei­testen ver­brei­te­ten GNU/Li­nux-Distri­bu­tion.

Ubun­tu läßt sich un­ter fast al­len Aspek­ten so ein­fach be­nut­zen wie zwei be­kan­nte pro­prietä­re Be­triebs­syste­me; in mehr­fa­cher Hin­sicht bie­tet es weit mehr Mög­lich­kei­ten und Kom­fort. Vie­le tau­sen­de von Pro­gram­men für die un­ter­schied­lichst­en An­wen­dungs­be­rei­che las­sen sich kosten­los he­run­ter­la­den und zent­ral ver­wal­ten. Unity, stan­dard­mä­ßig vor­instal­liert, so­wie KDE (www.kde.de) ge­hör­en zu den po­pu­lärsten Desk­top­ober­flä­chen; bei­der Er­schei­nungs­bild läßt sich um­fas­send den per­sön­li­chen Vor­lie­ben an­pas­sen.

Ubun­tu ist frei, pro­prietä­re Trei­ber kön­nen op­tio­nal instal­liert wer­den.

Ubun­tu-Her­stel­ler Ca­no­ni­cal führt aus­führ­li­che In­for­ma­tio­nen zur Hard­ware­kom­pa­ti­bi­li­tät (Heise.de-Nach­richt), zu zer­ti­fi­zier­ten Komp­lett­syste­men und zu Ein­zel­kom­po­nen­ten: Hard­ware-Da­ten­bank.

PC-BSD und gNewSense

PC-BSD (www.pcbsd.org) ist FreeBSD (www.freebsd.org), ein ech­tes Unix in ei­ner Desk­top-op­ti­mier­ten Ver­sion. Ne­ben den vie­len tau­sen­den frei er­hält­li­chen Pro­gram­men für Free­BSD (Ports-System), zeich­net sich PC-BSD durch das PBI-Paket-System aus, das even­tuel­le Pa­ket-/Soft­ware­bib­lio­theks­ab­hän­gig­kei­ten ver­mei­det. Über den Linux­emu­la­tions­mo­dus lau­fen auch GNU/Linux-Pro­gram­me. Nut­zer ha­ben die freie Wahl, mit wel­cher Be­nut­zer­ober­flä­che (Desk­top) sie ar­bei­ten möch­ten. Das Code­Audit (Pro­gramm­code-Ana­ly­se, -Qua­li­täts­si­che­rung) der freien BSD-Syste­me und die da­raus re­sul­tie­ren­de Sta­bi­li­tät und Si­cher­heit sind le­gen­där; vie­le kom­mer­ziel­le Soft­ware­her­stel­ler be­nut­zen fir­men­in­tern Free­BSD. PC-BSD bie­tet ei­ne hoch­kom­for­tab­le In­stal­la­tion, Be­die­nung und Ver­wal­tung. Die Hard­ware­un­ter­stüt­zung ist noch nicht ver­gleich­bar um­fas­send wie bei Ubun­tu Li­nux, dies ist je­doch le­dig­lich ei­ne Fra­ge der Zeit.

Auch Desktop­BSD (www.desktopbsd.org) rich­tet sei­nen Schwer­punkt auf klas­sisch­en Desk­top­kom­fort.

gNew­Sense (www.gnewsense.org) hat sich Frei­heit von jeg­li­chem schwar­zen Pro­gramm­code, von Binary Blobs, zum Ziel ge­setzt. Fire­fox, Thun­der­bird und an­dere Mo­zilla-Pro­duk­te sind in ei­ner ei­gens an­ge­paß­ten und um­be­nann­ten Ver­sion er­hält­lich. gNewSense ist das ein­zi­ge wirk­lich gänz­lich freie Be­triebs­sys­tem, das auch von Nor­mal­an­wen­dern instal­liert und be­dient wer­den kann. Es ge­hört zu den we­ni­gen 100 % Binary-Blob-freien Di­stri­bu­tio­nen, die of­fi­ziell von der Free Soft­ware Foun­dation (www.fsf.org) emp­foh­len werden. Die FSF ver­tritt pro­pri­etär­en An­wen­dung­en und Be­triebs­syste­men ge­gen­über ei­nen äu­ßerst skep­ti­schen Stand­punkt.


Ei­ne um­fas­sen­de, fun­dier­te Ge­gen­ü­ber­stel­lung von BSD und GNU/Linux, ge­schrie­ben von Matthew D. Fuller: „BSD vs Linux“.

WP-Artikel- und Übersichten: Ka­te­go­rie:Frei­es Be­triebs­sy­stem, Ca­te­go­ry:Free soft­ware ope­ra­ting sy­stems, Com­pa­ri­son of open source ope­ra­ting sy­stems




Ein zentraler Vortrag zu Freier Software

Ei­ne grund­le­gen­de und zen­tra­le Ein­füh­rung in Com­pu­ter­sicher­heit, Pri­vat­sphä­re, Soft­ware­qua­li­tät und wei­te­re kri­ti­sche Com­pu­ter­aspek­te: „Richard M. Stall­man Speech - Uni­ver­si­ty of San Francisco“, 60 Mi­nu­ten.

Sie kön­nen die­ses und an­de­re Welt­netz­vi­de­os mit Fire­fox-Er­wei­te­run­gen, wie bei­spiels­wei­se Video Down­load­Help­er spei­chern und die Fil­me mit dem frei­en Pro­gramm VLC Media Player an­schau­en.












Moderne Betriebssysteme für alte Computer (Basisartikel)
Mo­der­ne freie Soft­ware für al­te Hard­ware

In der Welt frei­er Soft­ware exi­stiert für zahl­rei­che An­wen­dungs­be­rei­che nicht nur ei­ne Soft­ware. Oft­mals wer­den gleich meh­re­re Al­ter­na­ti­ven ge­bo­ten, da­run­ter auch äu­ßerst schlan­ke Pro­gram­me. Durch strik­te Aus­wahl solch leicht­ge­wich­ti­ger Bib­li­o­the­ken, Fen­ster­ma­na­ger (Ver­gleich), und App­li­ka­tio­nen er­hält man ein per­for­manz­op­ti­mier­tes Ge­samt­sy­stem, das ei­ner­seits All­tags­auf­ga­ben ab­deckt und an­de­rer­seits auch für vie­le Bil­dungs­bran­chen von In­te­res­se ist. Ins­be­son­de­re für Ein­rich­tun­gen, die nur über ge­rin­ge fi­nan­ziel­le Mit­tel ver­fü­gen, die aber den­noch ma­xi­ma­le Lei­stung aus al­ter und sehr al­ter Hard­ware he­raus­ho­len möch­ten, mit zeit­ge­mä­ßer, mo­der­ner und ste­tig ge­pfleg­ter Soft­ware. Gan­ze IT-In­fra­struk­tu­ren las­sen sich so aus ge­brauch­ter Har­dware auf­bau­en, Ser­ver auf In­tra­net­e­be­ne ein­ge­schlos­sen.

Die Viel­zahl an Li­nux-Di­stri­bu­ti­o­nen kommt ins­be­son­de­re durch die Spe­zi­a­li­sie­rung auf An­wen­dungs­zwecke und auf Be­rufs­bran­chen zu­stan­de. Im Hin­blick auf al­te Hard­ware be­deu­tet dies für Sie, daß Sie die ma­xi­ma­le Lei­stungs­kraft Ih­res äl­te­ren Com­pu­ters nut­zen kön­nen. Es exi­stie­ren zahl­rei­che Ab­stu­fun­gen hin­sicht­lich des je­wei­li­gen Ge­samt­re­chen­kraft­ver­brauchs der ver­schie­de­nen Li­nux-Be­triebs­sy­ste­me. Su­chen Sie die für Sie pas­send­ste Di­stri­bu­ti­on aus, und stel­len Sie an­schlie­ßend, ganz nach Ih­ren An­sprü­chen und nach Ih­rem Ge­schmack, leicht­ge­wich­ti­ge An­wen­dungs­pro­gram­me zu­sam­men.

Kom­bi­nie­ren Sie al­te Com­pu­ter mit neu­er Hard­ware

Samm­lun­gen frei­er, al­ter­na­ti­ver Trei­ber­pro­gram­me, wie z.B. die Drucker­trei­ber­samm­lung Gu­ten­print, er­mög­li­chen den pa­ral­le­len Be­trieb ak­tu­el­ler Pe­ri­phe­rie­ge­rä­te (Drucker, Scan­ner u.a.) zu­sam­men mit al­ten Com­pu­tern. Die In­ter­net­nut­zung ist eben­falls mög­lich. Soll­te die Haupt­pla­ti­ne ei­nes al­ten Com­pu­ters kei­ne in­te­grier­te Netz­werk­kar­te be­sit­zen, läßt er sich durch den Kauf ei­ner se­pa­ra­ten Netz­werk­kar­te welt­netz­fä­hig ma­chen. Für al­te Lap­tops sind USB-Netz­werk­kar­ten er­hält­lich. Ge­ne­rell wer­den fast al­le Ar­ten von Adap­tern an­ge­bo­ten, in zahl­rei­che Rich­tun­gen. Sie er­mög­li­chen Ih­nen auch den Ge­brauch von mo­der­nen Spei­cher­me­dien, wie z.B. Spei­cher­kar­ten­le­se­ge­rä­ten (SD-Spei­cher­kar­ten, USB-Mas­sen­spei­cher­ge­rä­te etc.).

Ei­ne gro­ße Aus­wahl an schnel­len und leicht­ge­wich­ti­gen Pro­gram­men
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Auch bei der Pro­gram­me­aus­wahl ha­ben Sie vie­le lei­stungs­star­ke Al­ter­na­ti­ven zur Aus­wahl, die auf äl­te­ren Rech­nern flüs­sig und schnell lau­fen. Statt Fire­fox kön­nen Sie bei­spiels­wei­se die freie Chrome-Va­ri­an­te Chro­mi­um ver­wen­den, oder an­de­re, noch leicht­ge­wich­ti­ge­re schnel­le Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me, wie Xomb­re­ro. Nut­zen Sie Wer­be­block­fil­ter, um rechen­kraft­ver­brau­chen­de, un­nö­ti­ge Ani­ma­tio­nen zu stop­pen.

E-Mail pri­vat und im Ge­schäfts­all­tag: Nut­zen Sie auf Ih­rem hei­mi­schen Rech­ner ein lo­ka­les E-Mail-Pro­gramm an­statt rechen­kraft­in­ten­si­ver Web­mail, wenn Sie mit ei­nem äl­te­ren oder sehr al­ten Com­pu­ter ar­bei­ten, bzw. wenn Ih­re In­ter­net­ver­bin­dung lang­sam ist oder Da­ten­trans­fer­vo­lu­men­be­gren­zun­gen vor­lie­gen. Sie spa­ren da­bei so­wohl an Re­chen­kraft als auch an On­line­zeit. Die­se Art der Hand­ha­bung elek­tro­ni­scher Post stellt zu­dem, im Ge­gen­satz zu Web­mail, die pro­fes­sio­nel­le E-Mail-Ver­wal­tung dar, un­ter bei­den Pro­to­kol­len, mit IMAP und mit POP.

Wün­schen Sie sich ei­nen Per­so­nal-In­for­ma­tion-Ma­na­ger, so testen Sie zu­nächst, ob sich Ihr Rech­ner für die Ver­wen­dung von „Evo­lu­tion“ eig­net (of­fi­ziel­le Sei­te, Ubun­tu­users-Ar­ti­kel), der voll­wer­ti­gen Al­ter­na­ti­ve zu Micro­soft Out­look. An­de­re E-Mail-Pro­gram­me kön­nen mo­du­lar mit ähn­li­chen Funk­tio­na­li­tä­ten aus­ge­stat­tet wer­den, über Er­wei­te­run­gen und Plug­ins.

Ver­schaf­fen Sie sich Über­blicke: „Ka­te­go­rie:Freie E-Mail-Soft­ware“, „Com­pa­ri­son of email clients“, „Ca­te­go­ry:Free per­so­nal in­for­ma­tion ma­na­gers“, „Ca­te­go­ry:Free ca­len­da­ring soft­ware“.

Das lo­ka­le E-Post-Pro­gramm Claws Mail ist ei­ne her­vor­ra­gen­de, leicht­ge­wich­ti­ge Al­ter­na­ti­ve zu Mo­zil­la Thun­der­bird. All die­se Pro­gram­me kön­nen pro­blem­los ge­tes­tet und kosten­los he­run­ter­ge­la­den wer­den. Über den Lu­bun­tu-Pa­ket­ma­na­ger ha­ben Sie Zu­griff auf sämt­li­che Pro­gram­me für Ubun­tu.

Fernschreiben: Kom­mu­ni­ka­tions­dien­ste bil­de­ten von An­be­ginn ei­nen zen­tra­len Be­stand­teil der Unix-Welt. Freie So­fort­nach­rich­ten­pro­gram­me, wie z.B. Pid­gin, be­herr­schen zahl­rei­che Kom­mu­ni­ka­tions­pro­to­kol­le, da­run­ter auch das für In­ter­net-Te­le­fo­nie ge­eig­ne­te XMPP-Pro­to­koll. Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen: „Ka­te­go­rie:Freie In­stant-Mes­sa­ging-Soft­ware“, einfachjabber.de, „Ex­ten­sible Mes­sa­ging and Presence Pro­to­col“, „Ca­te­go­ry:Free XMPP clients“.

Bü­ro­pro­gram­me: Die schlan­ke, hoch­per­for­man­te Text­ver­ar­bei­tung Abi­word bil­det zu­sam­men mit dem Ta­bel­len­kal­ku­la­tions­pro­gramm Gnu­me­ric so­wie mit frei­en PDF-An­wen­dun­gen ei­ne gu­te Al­ter­na­ti­ve für vie­le grund­le­gen­de Bü­ro­auf­ga­ben, für das Ver­fas­sen von Brie­fen, Ar­ti­keln, Bro­schü­ren, wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­ten und an­de­ren Ar­ten von Do­ku­men­ten. Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen: „Ca­te­go­ry:Free word pro­ces­sors“, „Ca­te­go­ry:Free spread­sheet soft­ware“, „Ka­te­go­rie:Freie Bü­ro­an­wen­dung“, „Ca­te­go­ry:Free of­fice soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Open-source of­fice suites“, „Ca­te­go­ry:Free ac­coun­ting soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free plot­ting soft­ware“.

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Grafik: mtPaint ist ei­ne aus­ge­zeich­ne­te leicht­ge­wich­ti­ge Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware für die Nach­be­ar­bei­tung von Fo­tos, ein­ge­scann­ten Bil­dern und Do­ku­men­ten, und für die Er­stel­lung von Gra­fi­ken. Ihr Lei­stungs­um­fang ist be­trächt­lich und um­faßt auch die Ebe­nen­tech­nik. An­lei­tun­gen: The mtPaint Hand­book, Ubun­tu­users-Ar­ti­kel zu mtPaint. mtpaint, XPaint und an­de­re freie Gra­fik­pro­gram­me eig­nen sich auch für die Er­stel­lung und Be­ar­bei­tung von Bild­schirm­fo­tos, ne­ben der Lu­bun­tu-Stan­dard­funk­tion („Druck-Taste“ drücken, Bild­schirm­fo­to wird da­rauf­hin im per­sön­li­chen Ver­zeich­nis ab­ge­legt).

Di­a­gram­me, sche­ma­ti­sche und tech­ni­sche Zeich­nun­gen, so­wie Schalt­kreis- und Lei­ter­plat­ten-Ent­wür­fe wer­den über­wie­gend mit vek­tor­gra­fik­ba­sier­ten Pro­gram­men ent­wor­fen. Auch in die­sen Be­rei­chen sind meh­re­re leicht­ge­wich­ti­ge Al­ter­na­ti­ven er­hält­lich, bei­spiels­wei­se das freie Vek­tor­gra­fik­pro­gramm xfig. Über­sich­ten: „Ka­te­go­rie:Freie Vek­tor­gra­fik-Soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free di­a­gram­ming soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free elec­tro­nic design au­to­ma­tion soft­ware“, „Ka­te­go­rie:Freie CAD-Soft­ware“.

Praktische Dateiverwaltung: Klas­si­sches „Zie­hen und Ab­le­gen“ von Da­tei­en („Drag and Drop“) ist selbst­ver­ständ­lich auch un­ter frei­en Be­triebs­sy­ste­men mög­lich. Aus der Men­ge der frei­en gra­fi­schen Da­tei­ma­na­ger zeich­nen sich die lei­stungs­star­ken leicht­ge­wich­ti­gen Pro­gram­me PCMan File Ma­na­ger (vor­in­stal­liert), ROX-Filer und Thu­nar durch ih­ren ge­rin­gen Res­sour­cen­be­darf aus.

Freie Be­triebs­sy­stem­di­stri­bu­ti­o­nen sind tra­di­ti­o­nell her­vor­ra­gend ge­eig­net für das Er­ler­nen der Pro­gram­mie­rung. Ja­va wird durch die freie GNU-Com­piler Col­lec­tion und durch das freie OpenJDK un­ter­stützt. Das be­lieb­te, uni­ver­sel­le Py­thon ist eben­falls be­reits fast im­mer vor­in­stal­liert. Stan­dard­mä­ßig wird ei­ne gro­ße An­zahl an Soft­ware und Werk­zeu­gen mit­ge­lie­fert, ein­schließ­lich freier Text­e­di­to­ren und netz­werk­re­le­van­ter Pro­gram­me. Sie bil­den ei­ne gu­te Grund­la­ge für die in­for­ma­tions­tech­ni­sche Leh­re und Aus­bil­dung an Bil­dungs­ein­rich­tun­gen.

Sprachen lernen
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Auch oh­ne In­ter­net­zu­gang kön­nen Sie von den Mög­lich­kei­ten des Com­pu­ters beim Spra­che­ler­nen pro­fi­tie­ren. La­den Sie kosten­lo­se oder freie Lern­ma­te­ri­a­lien über öf­fent­li­che In­ter­net­plät­ze he­run­ter und spei­chern Sie die­se auf ei­nem USB-Stick ab.

So­gar Vi­de­o­fil­me von In­ter­net­vi­de­o­por­ta­len wie bei­spiels­wei­se You­tube las­sen sich he­run­ter­la­den und ab­spei­chern und an­schlie­ßend in Ru­he zu­hau­se auf Ih­rem Rech­ner an­schau­en, zum Bei­spiel mit dem kosten­lo­sen, of­fi­ziell von Mo­zil­la emp­foh­le­nen Add-On „Vi­deo Down­load­Hel­per“, oder mit dem freien Pro­gramm „XVi­de­o­Ser­vice­Thief“, mit ei­ner ent­spre­chen­den Er­wei­te­rung für den In­ter­net­browser Chro­mi­um, oder mit ei­ner an­de­ren Soft­ware. Spre­chen Sie das Per­so­nal Ih­res In­ter­net­ca­fés bzw. ei­ner an­de­ren Ein­rich­tung auf die Mög­lich­keit an, be­stimm­te grund­le­gen­de Er­wei­te­run­gen für Welt­netz­le­se­pro­gram­me ver­füg­bar zu ma­chen. Nut­zen Sie kosten­lo­se Wör­ter­bü­cher und Über­set­zungs­hil­fen.

E-Brie­fe kön­nen am hei­mi­schen Rech­ner er­stellt wer­den, bei­spiels­wei­se als um­fang­rei­che be­bil­der­te Text­do­ku­ment-Da­tei, die sie spä­ter ein­fach der E-Mail bei­fü­gen, bzw. de­ren Text Sie in den E-Mail-Kör­per ko­pie­ren. Auch Ton­da­tei­en zu Tex­ten las­sen sich zu­hau­se am Com­pu­ter auf­neh­men. Über­sicht zu frei­en Soft­ware-Au­di­o­re­kor­dern: WP-Ar­ti­kel „Ca­te­go­ry:Free au­dio edi­tors“. Im In­ter­net­ca­fé neh­men Sie dann Ih­re vor­be­rei­te­te Nach­richt und schicken Ih­ren Brief mit­samt der Au­di­o­da­tei per E-Mail an Ih­re Sprach­brief­freun­din. Da­bei kön­nen Sie auch die an Sie ge­sen­de­te Nach­richt und Ton­da­tei Ih­rer Brief­freun­din vom E-Mail-Kon­to aus he­run­ter­la­den, auf Ih­rem USB-Stick spei­chern und am hei­mi­schen Rech­ner in Ruhe an­hö­ren.

Zahl­rei­che res­sour­cen­scho­nen­de freie Pro­gram­me sind auch für MS-Win­dows er­hält­lich, so daß Sie auch die­ses Be­triebs­sy­stem für äl­te­re Rech­ner op­ti­miert nut­zen kön­nen, mit ei­ner selbst­zu­sam­men­ge­stell­ten Aus­wahl an leicht­ge­wich­ti­gen An­wen­dungs­pro­gram­men, die flüs­sig und schnell lau­fen. Je­doch en­det Micro­soft’s Si­cher­heits­ak­tu­a­li­sie­rungs-Ver­sor­gung nach ei­nem be­stimm­ten Zei­traum. Mo­der­ne freie leicht­ge­wich­ti­ge Be­triebs­sy­ste­me für al­te Har­dware wer­den hin­ge­gen lau­fend ge­pflegt und ak­tu­a­li­siert, ex­tra für al­te Com­pu­ter.

Fort­ge­schrit­te­ne Nut­zer kön­nen prü­fen, wel­che Dae­mons bzw. Sy­stem­dien­ste beim Hoch­fah­ren des Com­pu­ters ge­star­tet wer­den, und an­schlie­ßend al­le nicht be­nö­tig­ten, stan­dard­mä­ßig im Hin­ter­grund lau­fen­den Pro­gram­me de­ak­ti­vie­ren.

Leistungsstarke freie Mathematiksoftware, auch für alte Rechner

Schu­len ver­wen­den heut­zu­ta­ge lei­stungs­fä­hi­ge spe­zi­a­li­sier­te Ta­schen­rech­ner. Da­von un­ab­hän­gig ist es von gro­ßem Vor­teil, um die Grund­funk­ti­o­nen ei­nes freien Ma­the­ma­tik-Pro­gramms zu wis­sen, möch­te man die Lö­sun­gen komp­lexer Glei­chun­gen und an­de­rer ma­the­ma­ti­scher Pro­ble­me mit­hil­fe des Rech­ners über­prü­fen, im Schul­be­trieb, im Aus­bil­dungs­be­reich, im Stu­di­um, in der Wis­sen­schaft so­wie all­ge­mein im Be­rufs­all­tag. Das Py­thon-basierte Sa­ge bil­det ei­ne Schnitt­stel­le zu ei­ner Rei­he von seit lan­gem exi­stie­ren­den frei­en Ma­the­ma­tik­pro­gram­men, was es zu ei­nem mäch­ti­gen, uni­ver­sell ein­setz­ba­ren Com­pu­ter-Al­ge­bra-Sy­stem macht. Sein Res­sour­cen­be­darf ist je­doch nicht un­er­heb­lich, wo­durch es ver­mut­lich trotz sei­ner platt­form­un­ab­hän­gig­keit auf sehr al­ten Com­pu­ter­sy­ste­men nicht (per­for­mant ge­nug) läuft.

SymPy hin­ge­gen ist zu 100 % Py­thon-basiert und da­mit größt­mög­lich platt­form­un­ab­hän­gig. Zu­sam­men mit Pyg­let bil­det es ein mo­der­nes ge­pfleg­tes Com­pu­ter­al­ge­bra­sy­stem, das al­le ele­men­ta­ren Funk­tio­nen für den Ma­the­ma­tik­un­ter­richt ab­deckt. So­mit steht welt­weit, auch für sehr al­te Com­pu­ter­sy­ste­me und für fi­nanz­schwa­che Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ei­ne lei­stungs­fä­hi­ge, ko­sten­lo­se und freie Ma­the­ma­tik­soft­ware zur Ver­fü­gung. In­for­ma­tions­quel­len: Of­fi­ziel­le Sei­te von Sy­mpy, Do­ku­men­ta­ti­on, Frequent­ly Asked Questions, WP-Ar­ti­kel „Sym­py“, Netz­prä­senz von Pyg­let.

Freie Pro­gram­me für Leh­re und Bil­dung: „Ka­te­go­rie:Freie Lern-Soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free edu­ca­tional soft­ware“, „Por­tal:Freie Soft­ware“, „Por­tal:Free soft­ware“.

Be­triebs­sy­stem- und Di­stri­bu­tions­über­sich­ten
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Xu­bun­tu, aus­ge­stat­tet mit der Desk­top­o­ber­flä­che XFCE, und Lu­bun­tu mit der Be­nut­zer­o­ber­flä­che LXDE, sind of­fi­ziel­le Ubun­tu-De­ri­va­te (De­bi­an-ba­siert). Ubun­tu-Be­triebs­sy­ste­me wei­sen den höch­sten Grad an Nut­zer­kom­fort und Voll­au­to­ma­tik auf. Xu­bun­tu ist re­la­tiv re­sour­cen­scho­nend ori­en­tiert. Das erst­klas­si­ge Lu­bun­tu ver­braucht we­sent­lich we­ni­ger Re­chen­kraft und Spei­cher. Da bei­de Be­triebs­sy­ste­me ko­sten­los er­hält­lich sind, kön­nen Sie nach­ei­nan­der aus­pro­bie­ren, wel­che Di­stri­bu­ti­on die für Sie pas­sen­de­re ist.

Lu­bun­tu-In­for­ma­tio­nen: Of­fi­ziel­le Netz­prä­senz Lubuntu.net, WP-Artikel „Lu­bun­tu“, vor­in­stal­lier­te Stan­dard-An­wen­dungs­pro­gram­me, OSnews-Ar­ti­kel vom 01. März 2011 „Lu­bun­tu: Final­ly a Light­weight Ubun­tu!“, Li­nux-Ma­ga­zin-Ar­ti­kel vom 09. Sept­em­ber 2011 „Lu­bun­tu: Floats Like a But­ter­fly, Stings Like a Bee“.

Operating sy­stems for really, really old com­pu­ters“, li­stet ei­ne sehr um­fas­sen­de Li­ste spe­z­i­a­li­sier­ter Li­nux-Di­stri­bu­ti­o­nen auf, „Light­weight Li­nux Di­stri­bu­tions“ ent­hält wei­te­re zen­tra­le Ver­wei­se.

Das Be­triebs­sy­stem Con­no­chaetOS wird spe­ziell für sehr al­te Com­pu­ter ent­wickelt, mo­men­tan be­fin­det es sich noch in der Be­ta­pha­se, in dem Ent­wicklungs­sta­dium vor der Ver­öf­fent­li­chung der er­sten of­fi­ziel­len Ver­sion. Die mit­ge­lie­fer­te Stan­dard­pro­gramm­samm­lung um­faßt An­wen­dungs­soft­ware für al­le grund­le­gen­den Com­pu­ter­auf­ga­ben: Text­ver­ar­bei­tung, Ta­bel­len­kal­ku­la­tion, Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm (Brow­ser), E-Mail-Pro­gramm u.a. (Of­fi­ziel­le Bild­schirm­fo­tos, Über­sichts­sei­te).

Ne­ben gra­fi­schen „Desk­top­um­ge­bun­gen“ und An­wen­dungs­pro­gram­men („Gra­phi­cal App­li­ca­tions“) wird auch „Text­mo­dus-Soft­ware“ stan­dard­mä­ßig mit­ge­lie­fert („Text-mode“). Pro­gram­me mit „zei­chen­o­ri­en­tier­ter Be­nut­zer­schnitt­stel­le“, im Eng­li­schen auch „Text-based user in­ter­face“ ge­nannt, sind äu­ßerst lei­stungs­fä­hig und ge­hö­ren zu den be­vor­zug­ten Werk­zeu­gen vie­ler An­wen­der, Ad­mi­ni­stra­to­ren, IT-Pro­fis und Wis­sen­schaft­ler.

Netz­sei­ten und emp­foh­le­ne Ar­ti­kel zu Text­mo­dus-Pro­gram­men: „automatisch.cc :: freie Text­mode-Soft­ware“ • „Web­sei­ten zum The­ma Text­mode“ • WP-Ar­ti­kel: „Con­sole app­li­ca­tion“ • „Text-based (comvpu­ting)“ • „Shell (com­pu­ting)“ • „Kom­man­do­zei­le“ • Ei­ne her­vor­ra­gen­de Ein­füh­rung: Floss Ma­nu­al „In­tro­duc­tion to the Com­mand Line“ (PDF-Ver­sion, Epub-Ver­sion) • WP-Artikel: „GNU Screen“ • „Ter­mi­nal (Com­pu­ter)“.

Einführende Artikel zu spezialisierten Distributionen für alte Rechner

Ver­schie­de­ne Or­ga­ni­sa­tio­nen ha­ben sich der För­de­rung von Bil­dungs­chan­cen­gleich­heit ver­schrie­ben, un­ter Ein­satz von frei­er Soft­ware und ge­brauch­ter Har­dware. Bei­spiels­wei­se „Free Geek“ in den V.S.A. und Li­nux4Af­ri­ka (www.linux4afrika.de, www.freioss.net) in Deutsch­land.

Freie Soft­ware ge­nießt tra­di­ti­o­nell ei­ne her­vor­ra­gen­de in­ter­na­ti­o­na­le Sprach­un­ter­stüt­zung, freie Be­triebs­sy­ste­me ein­ge­schlos­sen.











Bildschirmfoto zu Lubuntu 12.04

Zu fast je­dem Be­reich exi­stie­ren meh­re­re ver­schie­de­ne An­wen­dungs­pro­gram­me für ein und die­sel­be Auf­ga­be. Die hier ge­zeig­ten Pro­gram­me bil­den le­dig­lich ei­nen klei­nen Aus­schnitt der Tau­sen­den für Lu­bun­tu er­hält­li­chen frei­en App­li­ka­tio­nen (GNU/Li­nux- bzw. Unix/BSD-Soft­ware). Durch Drücken auf ein Bil­d ver­grö­ße­ren bzw. ver­klei­nern Sie die Dar­stel­lung, mit F11 schal­ten Sie den Voll­bild­mo­dus an und wie­der aus.




Eine kleine Auswahl an Büroanwendungen

Büroanwendungen: Textverarbeitung Abiword, Tabellenkalkulation Gnumeric, Terminkalender Osmo, Taschenrechner Galculator.













Geldverdienen mit Portraitfotografie, für Fotografen und Fotomodelle
Zen­tra­le, plattformübergreifend erhältliche freie Pro­gram­me
für Fotografen und Fotomodelle

Für die Bild­be­ar­bei­tung von Fo­tos empfiehlt sich das mächtige freie Pro­gramm Krita. Es eig­net sich her­vor­ra­gend für die Bild­op­ti­mie­rung im Rah­men der E-Buch-Er­stel­lung als auch für die kom­plexe Bild­auf­be­rei­tung für pro­fes­si­o­nel­le Druck­vor­stu­fe­pro­duk­te.

Krita.org • WP-Artikel (EN, ausführlicher als DE) • Heise.de -Nachricht„ Zeichenprogramm Krita 2.9.0 veröffentlicht“ • Herunterladebereich • „Category:Free raster graphics editors“ • „Comparison of raster graphics editors“.

Schriftsatz für Fotoprodukte. Scri­bus eig­net sich be­son­ders für die Er­stel­lung vor­wie­gend gra­fi­scher DTP-Pro­duk­te, wie bei­spiels­wei­se Ma­ga­zi­ne, Bild- und Fo­to­bän­de, Buch­um­schlä­ge, Ka­len­der, Ka­ta­lo­ge, Wer­be­pro­spek­te und -Bro­schü­ren, Pla­ka­te, Po­ster, Kar­ten und Post­kar­ten. Um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen sind auf der of­fi­ziel­len Netz­sei­te, www.scribus.net, und im Scri­bus-Wi­ki, http://wiki.scribus.net, er­hält­lich. Il­lustrie­ren­de Bei­spiel­pro­jek­te fin­det man un­ter „Made with Scri­bus“ und „Success Stories“ (rechts sind al­le Er­folgs­ge­schich­ten von 2003 bis 2015 aus­wähl­bar).

Um­fang­rei­che Schritt-für-Schritt-Ein­füh­rung mit Pra­xis­bei­spie­len: „Desk­top Pu­bli­shing mit Scri­bus“. Be­zug von ECI-Farb­pro­fi­len über http://www.eci.org.

Es emp­fiehlt sich, vor Scri­bus das Pro­gramm GSview zu instal­lie­ren, ei­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­le zu Ghost­script. MS-Win­dows-Ver­sion im Hei­se-Soft­ware-Ver­zei­chnis, bei Chip.de.


Zentrale Kriterien für nationale und internationale Fotoprodukte-Verkaufsdienstleister

Fo­to­pro­duk­te soll­ten mög­lichst zeit­gleich welt­weit ver­öf­fent­licht wer­den, in­ter­na­ti­o­nal mög­lichst gleich­zei­tig auf vie­len Märk­ten er­schei­nen. Durch ei­ne si­mul­ta­ne Pro­dukt­ver­füg­bar­keit in vie­len Län­dern kom­men Sie Pro­dukt­pi­ra­ten und Pla­gi­a­to­ren so gut es geht zu­vor. Fol­gen­de Fra­gen er­ge­ben sich hier­bei für die je­wei­li­gen Dienst­lei­ster:

Wel­che Dien­ste kom­men für wel­ches Land in Fra­ge? Oder an­ders­he­rum for­mu­liert: Für wel­ches Land kom­men wel­che Dien­ste in Fra­ge?

Bie­tet der Dienst­lei­ster für die Ver­käu­fer auch ei­ne eng­lisch­spra­chi­ge Be­nut­zer­schnitt­stel­le an, sind die Be­die­nungs­me­nüs der Netz­sei­te für Ver­käu­fer-​Kun­den­kon­ten auch in ei­ner eng­li­schen Ver­si­on ver­füg­bar? Sind auch die Ge­schäfts­be­din­gun­gen in ei­ner eng­li­schen Ver­si­on vor­han­den? Falls nicht, müs­sen Über­set­zer he­ran­ge­zo­gen wer­den.

Kann man vom ei­ge­nen Hei­mat­land (bzw. vom ei­ge­nen Wohn­sitz) aus im Land des An­bie­ters auf frei­be­ruf­li­cher Ba­sis Fo­to­pro­duk­te ver­kau­fen las­sen (wie z.B. E-Books, ge­druck­te Bild­bän­de, Po­ster, Post­kar­ten, Ka­len­der usw.)? Ist das mög­lich aus der Fer­ne?

Ab­rech­nungs­zeit­raum: Er­folgt die Ab­rech­nung mo­nat­lich oder vier­tel­jähr­lich?

Geld­ü­ber­wei­sungs­mög­lich­kei­ten: Kann man sich die Er­lö­se vom je­wei­li­gen Dienst­lei­ster auf das ei­ge­ne hei­mi­sche Bank­kon­to über­wei­sen las­sen (in­ter­na­ti­o­na­le Bank­ü­ber­wei­sung)? Oder gibt es le­dig­lich Ver­rech­nungs­schecks, oder aus­schließ­lich „PayPal“?

Wie erfolgt die Versteuerung?


Fo­to­pro­duk­te-Ver­kaufs­dienst­lei­ster für die Generierung eines
frei­be­ruf­lich basierten Ein­kom­men

Na­ti­o­nal und in­ter­na­ti­o­nal prä­sen­te Dienst­lei­ster er­mög­li­chen den Ver­kauf von Fo­to­pro­duk­ten auf frei­be­ruf­li­cher Ba­sis. Es folgt ei­ne Li­ste von Ver­kaufs­dienst­lei­stern, die es (Fo­to)Bild­ge­stal­tern, Fo­to­mo­del­len und Kün­stlern er­mög­li­chen müß­ten, auf frei­be­ruf­li­cher Ba­sis Fo­to- bzw. Bild­pro­duk­te ver­kau­fen zu las­sen. Da­durch, daß der Ver­kauf der Pro­duk­te ei­nem Dienst­lei­ster über­las­sen wird, kön­nen die ge­ne­rier­ten Ein­nah­men höchst­wahr­schein­lich auf frei­be­ruf­li­cher Ge­schäfts­ba­sis steu­er­lich ver­rech­net wer­den (in­for­mie­ren Sie sich bei Ih­rem Fi­nanz­amt).

Nut­zen Sie Such­be­griffs­kom­bi­na­ti­o­nen wie bei­spiels­wei­se [Na­me des Dienst­lei­sters] Er­fah­rungs­be­richt, oder [Na­me des Dienst­lei­sters in Eng­lisch] ex­pe­ri­ences, um zu Er­fah­rungs­be­rich­ten von Kun­den zu ge­lan­gen (Dis­kus­si­ons­fo­ren usw.).

Fo­to­gra­fen/Fo­to­de­signer und Fo­to­mo­del­le kön­nen bei die­sen Fir­men Fo­to­pro­duk­te (Fo­to­pro­duk­te im wei­te­sten Sin­ne) na­ti­o­nal bzw. in­ter­na­ti­o­nal ver­kau­fen las­sen, wie bei­spiels­wei­se Po­ster, Post­kar­ten, Fo­to-E-Books, ge­druck­te Bild­bän­de, DVDs, Fo­to-T-Shirts u.a. Der steu­er­recht­li­che Auf­wand ver­ein­facht sich be­trächt­lich, wenn der Ver­kauf Drit­ten über­las­sen wird (nicht­ge­werb­li­che, frei­be­ruf­li­che Ge­schäfts­ba­sis/Ein­nah­men).

Al­le An­ga­ben er­fol­gen oh­ne Ge­währ, Ein­zel­hei­ten kön­nen sich je­der­zeit än­dern. Ich ha­be die auf­ge­führ­ten Dienst­lei­stun­gen der Fir­men bis­her nicht aus­pro­biert bzw. ge­testet. Die Auf­li­stung er­hebt kei­nen An­spruch auf Voll­stän­dig­keit und ist im Auf­bau be­grif­fen:


Frei­be­ruf­lich ba­sier­ter Ver­kauf von E-Books:
Amazon Kindle Direct Pub­li­shing •  Kobo Wri­ting Life •  Smashwords

Frei­be­ruf­lich ba­sier­ter Verkauf von klassischen gedruckten Büchern (auf Abruf):
Amazon Create Space

Frei­be­ruf­lich ba­sier­ter Ver­kauf von Po­stern und zahl­rei­chen wei­te­ren (Fo­to)bild­ba­sier­ten Pro­duk­ten:
Zazzle.com/Zazzle.de (WP-Ar­ti­kel „Zazzle“, be­ach­ten Sie auch die am En­de des Ar­ti­kels auf­ge­führ­ten Ka­te­go­rien)


Empfehlungen für Fotomodelle

Zu sämt­li­chen hier auf­ge­führ­ten Emp­feh­lun­gen und Hin­wei­sen fin­den Sie aus­führ­li­che Ein­füh­rungs­in­for­ma­ti­o­nen, auf der­sel­ben Sei­te (Über­sichts­me­nü).

Ein­ar­bei­tung in die er­for­der­li­chen Pro­gram­me: Ar­bei­ten Sie sich in ein pro­fes­si­o­nel­les lo­ka­les E-Mail-​Pro­gramm ein, ler­nen Sie, Fil­ter zu er­stel­len und ein­ge­hen­de E-Mails nach ver­schie­de­nen Kri­te­ri­en sor­tie­ren zu las­sen. So kön­nen Sie bei­spiels­wei­se E-Mails zu ei­nem ak­tu­el­­len Fo­to­pro­jekt über ein Be­treff­zei­le-​Stich­wort sam­meln las­sen, in ei­nem se­pa­ra­ten Ein­gangs­ord­ner. Er­stel­len Sie Text­bau­stei­ne, die Sie wie­der­ver­wer­ten kön­nen. Klä­ren Sie, ob Sie Ihre E-Mail-​Kor­res­pon­denz re­vi­si­ons­si­cher ar­chi­vie­ren müs­sen.

Im Rah­men der ge­­setz­­li­­chen An­­for­­de­­run­­gen an kom­­mer­­ziel­­le In­­ter­­net­­sei­­ten muß auch die rechts­­si­­che­­re E-Mail-​Kom­­mu­­ni­­ka­­ti­on be­ach­tet wer­den, wo­run­ter ins­be­son­de­re der rechts­si­cher for­mu­lier­te Sig­na­tur­text von E-Mails zählt, der be­stimm­te ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­ne Aus­künf­te über den E-Mail-​Ver­sen­der ent­hal­ten muß.

Ar­bei­ten Sie sich in ein Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm ein, da­mit Sie zen­tra­le In­for­ma­ti­o­nen auch druck­op­ti­miert als PDF-​Da­tei an­bie­ten kön­nen

Ma­chen Sie sich mit der ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen elek­tro­ni­schen Steu­er­er­klä­rung El­ster vertraut.

Vor­be­rei­tung ei­ner Netz­prä­senz: Er­stel­len Sie ei­ne Welt­netz­sei­te. Be­ach­ten Sie die Not­wen­dig­keit ei­nes rechts­si­che­ren Imp­res­sums und ei­ner rechts­si­che­ren Da­ten­schutz­er­klä­rung. Über­le­gen Sie, ob Sie ei­nen Ad­min-C als An­sprech­part­ner an­ge­ben, falls Sie nicht vor­ha­ben soll­ten, Ih­re Pri­vat­an­schrift im Imp­res­sum zu ver­öf­fent­li­chen.

Bie­ten Sie ei­ne aus­führ­li­che Fra­ge- und Ant­wort­ru­brik an. Sie müs­sen so­vie­le Fra­gen wie mög­lich im vo­raus klä­ren, das er­spart Ih­nen spä­ter viel Zeit. Ent­wer­fen Sie ei­nen Stan­dard-​Fo­to­mo­dell-​Ver­trag bzw. no­tie­ren Sie sich al­le wich­ti­gen Punk­te, die ver­trag­lich ge­re­gelt wer­den müs­sen. Über­set­zen Sie sämt­li­che Sei­ten­be­rei­che an­schlie­ßend ins Eng­li­sche. Füh­ren Sie auch Ih­re of­fi­ziel­len Pub­li­ka­ti­ons­platt­for­men auf, da­mit je­der weiß, wo und wo nicht pub­li­ziert wird, wo Fo­tos ver­öf­fent­licht bzw. ver­kauft wer­den, und wo kei­ne Fo­tos ver­öf­fent­licht wer­den. Be­ach­ten Sie die Di­rekt­ver­knüp­fungs­prob­le­ma­tik („Hot­lin­king“), pas­sen Sie ge­ge­be­nen­falls die robots.txt-​Da­tei an.

Stel­len Sie ei­nen RSS-​Nach­rich­ten­ticker zur Ver­fü­gung, dies ist von zent­ra­ler Be­deu­tung und er­spart Ih­nen die Er­stel­lung von Rund-​E-Brie­fen (News­let­ter).

Vor­la­gen­ge­stal­tung für Fo­to­pro­duk­te: Er­stel­len Sie Vor­la­ge­da­tei­en für Ih­re Fo­to­pro­duk­te: Po­ster, Post­kar­ten, Epub-​Da­tei­en (für E-Bü­cher/E-Books, für die Ein­bet­tung von Fo­to­se­ri­en), u.a. No­tie­ren Sie sich ein­zel­ne Ar­beits­ab­läu­fe. Er­stel­len Sie um­fang­rei­che Schritt-​für-​Schritt-​An­lei­tun­gen für al­le an­fal­len­den Ar­bei­ten, Pro­gram­me und Dien­ste/Dienstl­ei­ster.